Musikmesse 2019 - für E-Gitarristen zunehmend/endgültig unattraktiv ?!

KickstartMyHeart
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Die letzte wirklich gute Musikmesse war für mich 1999 oder 1998 (als der POD vorgestellt wurde). Da war noch wirklich was los und alles ging in Richtung Gitarren und Bässe mit tollem Programm inklusive Schwätzchen und Autogramm vom Godfather of Loud. Danach wurde es immer schlechter. Ich hatte allerdings immer Karten für die Händlertage und musste mich nicht am WE dahin quälen. 2013 war ich das letzte Mal da. Mit meiner Tochter. War nur noch ein Schatten des einstigen Events. Das war es dann für mich.
 
dr_rollo
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Nichtsdestotrotz gibt es immer wieder das eine oder andere Interessante im Rahmenprogramm zu entdecken. Vielleicht nicht gerade im E-Gitarren Sub passend, aber trotzdem sehenswert:
 
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mr.coleslaw
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Ich bekam kurzfristig Ehrenkarten und habe mir die MM im wahrsten Sinn des Wortes angetan. Es ist unbeschreiblich was noch übrig geblieben ist. Außer hinter Glas befindlichen Vintage Gibson Gitarren (von denen man mauschelte das die meisten eigentlich CS Exemplare waren) bis zu einer Reihe der neuen Gibson Produktline war kein renommierter E-Gitarren Hersteller mehr vertreten. Bei den Akustikgitarren sah es kaum besser aus. Auch in der Percussion Abteilung habe ich Firmen wie DW, Mapex, Sonor, Tama usw. vermisst. An Amps war so weit ich es gesehen habe gar nichts zu sehen was Rang und Namen hat. Die Hallen z.T. fast leer, aber wie ich hörte ist man von den hohen Standpreisen nicht weggegangen. Für mich ist es systematisch gelungen, diese mal wirklich für Rock-und Bluesmusiker interessante und coole Messe total herunter zu wirtschaften. Musik Messe Frankfurt - R.I.P.
 
dr_rollo
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:D... Ich habe gerade Kopfkino... ist zwar innovativ, ich habe bisher zumindest keine Gitarre aus Stein gesehen.
Ich stelle mir aber vor die löst sich vom Gurt... fällt... zack Mittelfuß gebrochen :eek::D:D:D
Ich hatte leider keine Waage mit, und hab auch sonst nirgends eine Angabe zum Gewicht dieser Gitarren gefunden (hätte vielleicht direkt mal fragen sollen...)
Also ne standard Strat wiegt so um die 3,5kg meine PRS wiegt ca. 4kg, mein Jazz Bass wiegt 4,5kg, eine Ibanez Artist, die ich vor Jahren mal hatte, war mit Abstand die schwerste Gitarre, die ich je besessen hatte, die wog über 5kg. Diese Steingitarren würde ich vom Gewicht auf ca. 5-6kg schätzen, und ob die dir auf den Fuß fällt, oder eine Strat wird nicht der riesige Unterschied sein.
 
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stoffl.s
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Diese Steingitarren würde ich vom Gewicht auf ca. 5-6kg schätzen, und ob die dir auf den Fuß fällt, oder eine Strat wird nicht der riesige Unterschied sein.
Aber wenn sie auf den Fußboden fällt, dann hast wahrscheinlich eine ordentliche Delle im Boden.
 
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Die bricht wahrscheinlich auseinander :eek:
 
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war kein renommierter E-Gitarren Hersteller mehr vertreten. Bei den Akustikgitarren sah es kaum besser aus. Auch in der Percussion Abteilung habe ich Firmen wie DW, Mapex, Sonor, Tama usw. vermisst. An Amps war so weit ich es gesehen habe gar nichts zu sehen was Rang und Namen hat.

ja was ist denn dann noch da ? Flöte und Ziehharmonika ?
 
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Gast231344
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ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht, was an einer Musikmesse interessant sein sollte..
Als Händler vielleicht, oder wenn man selber etwas für den Markt herstellt - dort present zu sein.

als "Konsument" lockt einen doch da echt nix hin - ist aber persönliche Preferenz
 
glombi
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Dann hast Du die Musikmesse wohl auch nicht zu ihren guten Zeiten erlebt?
 
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stoffl.s
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ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht, was an einer Musikmesse interessant sein sollte..
Ich seh schon paar Vorteile einer Musikmesse für uns Konsumenten: zum einen hat man viele Stände, an denen man neues Gear auch angreifen und ausprobieren darf. Vor allem auch diverse Kleinhersteller, die man in den Musikläden so kaum findet oder dort nicht wahrnimmt.
Und dann sind da oft interessante Ausstellungsstücke, wie die oben beschriebenen Steingitarren. Das sind oft mehr Studien als geplante Serieninstrumente: aber interssant und oft eigenwillig schauen sie aus, selbst wenn man sie vielleicht nicht anspielen darf.

Als Gitarrist würde ich aber dem Guitar Summit in Mannheim eindeutig den Vorzug geben - kompakte Lokation und (noch) sind quasi alle da. Dass Gibson und Fender nicht selbst auf der Messe auftreten wird zumindest teilweise durch die großen Händler kompensiert, die einige neue Modelle der beiden dabei haben.
 
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Gast252951
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Es ist auch eine andere Zeit. Ich war zuletzt auch irgendwann zw. 1995 und 2000 dort. Zw. 198x und 1995 eigentlich regelmäßig. Das war zwar damals spannend - auch weil es außer Zeitschriften und den Händler kaum Quellen für Neuheiten gab - aber wirklich probieren konnte man da auch kaum was. Es war voll, es war laut, es gab kaum Zeit ... Interessanter waren da zB die Clinics ... aber das hat mich auch eher in jungen Jahren interessiert, wenn die "Heroes" direkt vor Ort waren und Fragen beantwortet haben. Aber selbst das ersetzt in gewisser Weise YT
 
rmb
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ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht, was an einer Musikmesse interessant sein sollte..
wüsste ich ehrlich gesagt auch nicht. Ich war noch nie auf einer Musikmesse und hab das auch nicht vermisst. Mein Interesse an neuem "Gear" und Gitarren war auch nicht so groß, ich hatte alles was ich brauchte.

Als Gitarrist würde ich aber dem Guitar Summit in Mannheim eindeutig den Vorzug geben
oder der "holy Grail Show" in Berlin. Durch das Internet bin ich auf mehr Dinge aufmerksam geworden, und da wird dann die Neugier geweckt, aber trotzdem, wäre alles viel Aufwand, nur um zu gucken:rolleyes:, dann durch die halbe Welt zu reisen, und womöglich in total überfüllten "Locations" durch die Gegend zu trampeln.
So werd` ich auch weiterhin ohne Musikmessen und Gitarrenausstellungen leben:), gibt ja auch schöne Gitarrenläden, wo ich für mich auch immer wieder was neues entdecken kann.
 
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Frrranky
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wüsste ich ehrlich gesagt auch nicht.
Messe-gehen ist Lebensg'fuehl - die Meute, die Hitze, der mueden Beine, der waessrige Kaffee und die aufgewaermte Bockwurst - die einen lieben's, die anderen hassen's :)
Noch ein Wort zum Gajammere der Haendler/Aussteller ueber die 'bequeme' Kundschaft, die lieber internettet: Zitat bekannter Teilehaendler: "was soll ich mich noch vier Tag auf die Veterama stellen, da hock ich doch lieber daheim gemuetlich aufm Sofa und verkauf ueber ebay". Liebe Jammer-Haendler - ihrs seit's die ersten die 'fussfaul' geworden seid - lang VOR den Kunden :)

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Ponti
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Ich weiß nicht wie es bei Summit oder Holy Grail ist, aber wer geht denn noch auf die Musikmesse? Ich war dreimal da. Erstes mal vor 25 Jahren. Da konnte man noch Snaks von den Tischen klauen oder hat mal ein Plektrum geschenkt bekommen und hat jede Menge von Prospekten mit genmmen. Man hat Gleichgesinnte gesehen, die gerade mit ihrer Band unterwegs waren. Irgendwie inspirierend. Vor 15 Jahren den MusikProduktiv Katalog gegen ein Entgeld mitgenommen. Und ein Zeitschriften Abo abgeschlossen, welches ich sowieso gleich wieder gekündigt habe. "For free" gabs gar nichts. Vor 7 Jahren. Total überfüllt und laut, dass man gar nichts mehr hören konnte. Das man selbst mal ein Instrument, Effekt, etc. ausprobieren konnte war unmöglich, weil Schlangen von Menschen anstanden. Außerdem fand ich es immer blöd nie mal was richtiges mitnehmen zu können. Da hat einem mal etwas gefallen und man musste es liegen lassen.
Ich frage mich wie es für die Elektro-Fraktion ist?Schlagzeugabteilung war auch Horror!
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Veterama ist Lebensgefühl!
 
stoffl.s
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wüsste ich ehrlich gesagt auch nicht. Ich war noch nie auf einer Musikmesse und hab das auch nicht vermisst. Mein Interesse an neuem "Gear" und Gitarren war auch nicht so groß, ich hatte alles was ich brauchte.
Das muss einfach jeder für sich selbst entscheiden. Ich hab auch alles was ich brauche und mag, finde es aber immer wieder nett auf eine Messe zu gehen. Und sei es nur, dort gleichgesinnte zu treffen und Leute aus dem Board. Es ist ja schon auch in gewissem Mass ein soziales Event.
Von dem war der Guitar Summit von der Grösse her sehr angenehm - wobei auch die Location hier natürlich einiges ausmacht.
 
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Ich war auch Mitte/Ende der 90er mehrere male "oben". Ich fand das damals, als junger Gitarrist vom Land faszinierend, in diese Welt abzutauchen. Es gab ja keine Möglichkeit, sich amtliches Zeug mal aus der Nähe anzuschauen. Auch Musikläden waren damals noch eher auf Tante-Emma-Laden-Niveau. Bei uns in der Ecke war es total krass, als das erste mal eine echte Gibson im Laden stand!!

Man muss dazu sagen: es gab kein Internet und keinen Onlinehandel. Es gab Kataloge und Telefon! Es war schon was besonderes, wenn man der Tipse vom Jim Marshall seinen Namen nennen durfte und sie den dann dem Meister souflierte...
Oh... an die Clinic von Tony McAlpine kann ich mich noch erinnern. Das war ein musikalischer Augenöffner für mich. Ich war übrigens überrascht, dass er farbig ist. Man kannte den ja nur vom Namen und der zig mal kopierten Kasette :D

Heute interessiert mich die Messe auch nicht mehr, was aber damit zusammenhängt, dass ich 1. älter und reifer (und fauler und dicker) bin und 2. beruflich selbst mit Messen zu tun habe und da in meiner Freizeit echt nicht auch noch Bock drauf habe :)

War die MM nicht mal beinahe wichtiger bzw. größer als die NAMM? Ich meine, ich hab sowas in der Art im Hinterkopf.
 
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ich kann gut verstehen, dass sich die MM so langsam in Wohlgefallen auflöst.
Für den Endkunden war das (wie die meisten Messen) eh nie gedacht. Da wurden dann "VIP"-Areas eingerichtet, wo die Deals gemacht wurden, die den ganzen Aufwand -wenn überhaupt- rechtfertigen.

Was so ein Messestand am Ende kostet, ist auch einfach unverschämt. Wie soll sich das rechnen? Die Leute sich die lange Jahre rund um die Frankfurter Messe dumm und dusselig verdient haben, haben den Bogen mehr als überspannt. Die Hotelzimmer mal zu Messezeiten einfach mal 4 zu nehmen ist doch auch krank.

Wenn Hersteller Werbung für ihre Produkte bei den Endkunden machen wollen, erreichen sie via der sog. Influenzer im I-Net sehr viel günstiger ein weit größeres Publikum.

Ich bin ein oder zwei mal auf der MM gewesen und habe für mich da nicht viel draus ziehen können. War mir schon immer zu groß und weitläufig. Wenn ich wandern gehen möchte dann doch lieber in der Natur. Nur zum "Gucken" zur MM zu fahren, hat für mich nie den Aufwand gelohnt.
 
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Ich bin früher gern auf die Messe gegangen. Da geht es nicht nur um das kaufen neuer Produkte bzw. das informieren für den späteren Kauf. Tolle Gitarristen gesehen an verschiedenen Ständen, die Chance gehabt mit bekannteren Musiker zu quatschen oder auch mal nen Autogramm abzustauben. Kontakte zu knüpfen, manche Leute wiederzusehen die man nur einmal im Jahr zusammen auf der Messe gefunden hat. Tolle Konzerte zu erleben....wer das nur auf neue Produkte reduziert hat echt was früher verpasst.
 
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smello
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Ich wollte früher eigentlich immer mal auf die Musikmesse gehen. Hat sich aber nie so richtig ergeben.
Seit ich beruflich öfter auf Messen bin (sowohl als Aussteller, als auch als Besucher) habe ich da keine wirkliche Lust mehr drauf.
Und bei dem was ich jetzt so gelesen habe schon gar nicht mehr.

Meiner Meinung nach wird das Ausstellen von Produkten immer unwichtiger und die Messen dienen eher als soziale Events. Auf seine Produkte kann man auch anderes aufmerksam machen.
 

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