muss es ein engl sein?

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hi,

ick beschäftige mich schon seit längerem mit der frage: welchen amp soll ick mir holen?
die frage ist schon ziemlich ausgelutscht, da ick aber null ahnung habe und nur ne einmalinvestition mir leisten kann, will ick auf nummer sicher gehen.
die musik, die ich spiele, begrenzt sich auf melodic deathcore (wenn man das so definieren kann). beispiele wären veil of maya, born of osiris, after the burial und within the ruins.

ich hab mich ein wenig im forum umgesehen und musste feststellen, dass ich ein ziemliches defizit in sachen technik habe.

einige bands benutzen ja nur einen reinen pre-amp, wenn ich mich nicht irre. außerdem gibt es mehrere möglichkeiten, um den sound zu definieren, combo, amp + box, cab (?) usw.

natürlich ist es sehr umfangreich, sich über alles zu informieren. der eigene geschmack is da auch wichtig. aber im durchschnitt kommt man denke mal auf: knackig, basslastig, kein matschiges gain und und und.

was mich jetzt besonders interessiert, ist, was bringt es für vorteile, wenn man einfahc nur n amp+box sich holt und welche wenn man sich irgendwas mit cabs, benz genz usw holt.
 
Eigenschaft
 
Hab mir die Bands mal angehört um deine Soundvorstellung zu verstehen.

Zuerstmal ist zwischen Live und Studiosound ein himmelweiter unterschied. Im studio werden die spuren mit sehr wenig verzerrung zwei-, viermal übereinander gelegt um einen richtig "dichten" sound zu erzeugen. das hat wenig damit zu tun, wenn man einfach nur gitarre an amp und box anschließt und dann drauf los spielt.

Nur einen pre-Amp kann man nicht nutzen, denn zum "lautmachen" braucht man eine Endstufe und dann eine Speakersimulation oder ein echtes Cab. Das was du meinst ist wahrscheinlich ein Rack. Da werden End und Vorstufe getrennt ausgewählt/gekauft und dann eingebaut und miteinander verschaltet. Ist sehr flexibel aber auch sehr teuer.

Apropo teuer---> wo liegt dein Budget?

Die andere Lösung besteht aus Topteil und Box oder eben einem Combo (der beides beinhaltet). Im Verstärker sind Vor und Endstufe zusammen verbaut. (--->nicht so flexibel, aber auch nicht so teuer wie die Racklösung).

Die Standardempfehlungen für die Musik sind sehr vielfältig. Du solltest unbedingt mal in einem laden anspielen gehen und für dich entscheiden was gefällt. Eine kleine auswahl wäre: 6505, fireball, powerball, Mesa Rectifier etc.pp. um das einzugrenzen müsste man wissen, was du ausgeben möchtest.

Desweiteren sollte dir unbedingt bewusst sein, dass eine Box den klang stärker beeinflusst als ein Verstärker! Wenn du wirklich in etwas investieren willst womit du dann auch länger glücklich bist, dann solltest du ca 700€ für eine box einplanen (wenn du neu kaufst).

Wenn du dir den Unterschied zwischen dem Einfluss von Verstärker und Box mal anhören möchtest:

Verschiedene Verstärker an derselben Box
https://www.musiker-board.de/verstaerker-boxen-e-git/388736-highgainer-shootout-2010-a.html

Verschiedene Boxenkostruktionen (sogar alle mit denselben Speakern) an demselben Amp:
https://www.musiker-board.de/versta...imativer-v30-4x12-boxen-vergleich-2010-a.html
 
Drei Schritte zur Erleuchtung:
Verstärker- & Boxen-Forum ---> Hinweise & wichtige Themen in Amps & Boxen ---> Was ist Was? kleines Ampbegriffe-Lexikon

Wenn Du die übrigen Begriffe, die Dir unklar zu sein scheinen, wie "Genz-Benz" und "Cab" einfach Googlen würdest, wärst Du auch schon schlauer.;)
DANN kannst Du vertiefende Fragen stellen.
Aber einfach hergehen, frei nach dem Motto "Ich will Metal spielen und hab keinen Plan! Informiert mich!" geht eigentlich garnicht.
 
deine frage am schluss leuchtet mir nicht ganz ein, ich versuche mal zu übersetzen, du fragst also was besser wäre oder wo der unterschied zwischen combo und stack liegt.

Combo: Verstärker mit Lautsprecher in einem Gehäuse, meistens mit einem oder zwei Lautsprechern
Stack: Verstärker unabhängig von Lautsprechen, eine seperate Einheit (Topteil + Box)
Rack: Seperate Verstärkerteilung in Vor- und Endstufe, wiederum seperate Einheit, also wieder Lautsprecher, sprich Box extra

Frage beantwortet? Oder was?
 
[...]beispiele wären veil of maya, born of osiris, after the burial und within the ruins.[...]
einige bands benutzen ja nur einen reinen pre-amp, wenn ich mich nicht irre. außerdem gibt es mehrere möglichkeiten, um den sound zu definieren, combo, amp + box, cab (?) usw.

Ein Preamp (Vorverstärker) allein reicht um 'nen Kopfhörer zu betreiben, zum Proben etc. muss da noch 'ne Endstufe (Verstärker) dazu. Amp ist nix anderes als die abkürzung von Amplfication (Verstärker), Cab ist die Abk. von Cabinet (Box).

natürlich ist es sehr umfangreich, sich über alles zu informieren. der eigene geschmack is da auch wichtig. aber im durchschnitt kommt man denke mal auf: knackig, basslastig, kein matschiges gain und und und.

Bassig ist auch bei dieser Musik nicht hilfreich, grad' nicht bei solch tiefen Tunings. VoM haben mMn 'nen sehr mittigen, trockenen Sound. Den Bass macht auch hier der Bass(ist).

was mich jetzt besonders interessiert, ist, was bringt es für vorteile, wenn man einfahc nur n amp+box sich holt und welche wenn man sich irgendwas mit cabs, benz genz usw holt.

Wie oben erwähnt, Cabs = Boxen... und Genz Benz ist 'ne Firma...

Mit dem ein oder anderen Engl biste wahrscheinlich nicht schlecht bedient, kommt bei dieser Musik häufiger mal vor, bspw. Fire-/ Powerball, Invader, vielleicht mal 'n Blackmore. Das Standard-MetalCore-Besteck Peavey 5150 / 6505 dürfte auch passen. Wahrscheinlich kommt auch der ein oder andere Modeller zum Einsatz...
 
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Apropo teuer---> wo liegt dein Budget?

momentan hab ich ca 1500 euro die ich für den amp verscherbeln kann. würde auch die amps gebraucht kaufen.

Drei Schritte zur Erleuchtung:
Verstärker- & Boxen-Forum ---> Hinweise & wichtige Themen in Amps & Boxen ---> Was ist Was? kleines Ampbegriffe-Lexikon

da hab ick zu wenig im forum gestöbert...

Wenn Du die übrigen Begriffe, die Dir unklar zu sein scheinen, wie "Genz-Benz" und "Cab" einfach Googlen würdest, wärst Du auch schon schlauer.;)
DANN kannst Du vertiefende Fragen stellen.
Aber einfach hergehen, frei nach dem Motto "Ich will Metal spielen und hab keinen Plan! Informiert mich!" geht eigentlich garnicht.

genz benz und cab hab ich gegoogelt. was mich irritiert hat, is das bei einem anderen thema jemand n video von youtube gepostet hat. da waren n amp + genz benz vertreten. so wie ich das verstanden habe, ist der genz benz n amp für sich. wieso dann doppelt gemoppelt.

bei cab bin ick mir nicht sicher, warum man nicht einfach box sagt.


in sound und drumland hab ich schon öfter ma verschiedene amps ausprobiert. was mir besonders gefallen hat, waren die amps von engl.
aber n amp + box wäre die einfachste möglichkeit. hätte guten sound und genau das was n guter sound ausmacht.
 
bei cab bin ick mir nicht sicher, warum man nicht einfach box sagt.

Aus dem selben Grund sagt man Amp und nicht Verstärker...

Naja wenn dir die engl verstärker gefallen haben dann teste die mit verschiedenen Boxen/cabs^^ und nimm die die dir am besten gefällt. Gebrauchtkauf ist hier anzuraten, weil du für das Geld dann deutlich mehr bekommst.

Der Sound der Bands die du oben erwähnt hast ist sehr klar und definiert. Da ist die Idee "Engl" gar nicht so schlecht. (Ich hab keinen Engl gekauft, weil die mir zu "glatt" und zu perfekt geklungen haben. Ist eben Geschmackssache)

Mein Tipp wäre:

Probier Fire und Powerball an Mesa Recti 4x12er, Orange 4x12er, Marshall 1960AV, Randall XLT usw aus. Je nachdem was die eben da haben. Und dann im Internet ausschau halten, wo du dann deine Wunschkombination gebraucht herbekommst. Jetzt nach Weihnachten ist dazu die optimale Zeit, weil alle sich neues Equip kaufen und ihr altes verscherbeln.
 
Servus,

da das Budget begrenzt ist würd ich noch z.B. den Fryette Deliverance (fette Power aus KT88) sowie den Fame T120H, Bulldozer und Bugera 6262 in den Ring werfen...
Wie gesagt probieren geht über studieren, Du solltest also in den nächsten Store deines geringsten Misstrauens latschen und antesten, vorzugsweise mit der eigenen Klampfe..

cu
bluesfreak
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du 1500€ nur für den Amp ausgeben kannst, würde ich gar nicht erst nach Tips fragen, wenn ich du wäre. Ich würde in den nächsten Gitarrenladen, der eine große Auswahl hat fahren und mich da durch alles durchtesten, was da zu finden ist.
 
ich denke mal es waren 1,5k für amp und box gemeint.
 
ich würde auch nen VHT/Fryette Deliverance in den Raum werfen...
trocken, fett und tight ohne Ende, aber eben das Gegenteil von Engl, also nicht so komprimiert und schönfärbend,
daher: > scheiße rein = Scheiße raus :D
aber wenn du sauber spielst wirst du belohnt mit nem amtlichen monstersound !

gibs auch gebraucht gerade hier im Flohmarkt:
http://www.musik-service.de/Musiker-Flohmarkt-fly91755de.aspx

dann hast du dicke noch Kohle über um dir ne gute Box zu kaufen,
denn auch der beste Amp klingt scheiße an einer miesen Box...

Gruß Robi
 
im Prinzip ist ja alles gesagt, möchte nur noch eines richtig stellen, dass die Box (engl: cabinet, also abgekürzt cab) den Ton NICHT mehr beeinflusst, als der Amp. Richtig ist, dass der Gesamtsound vom Cab definiert wird, also maßgeblich am Charakter beteiligt ist. Der Grundsound wird aber vom Verstärker hergestellt. Weil im Umkehrschluss würde das bedeuten, jeder Amp würde zum Beispiel an einer Marshall 1960er ähnlich klingen, tut sie aber nicht. Anders herum wird ein Schuh draus, ein 6505 bleibt an egal welcher Box immer ein 6505!

Bei einem Gesamtbudget von 1.5K kann mans schon mal krachen lassen. Ich rate gerne zu den üblichen Verdächtigen, wie Charles schon sagt, die Balls von Engl, die 6505 Fraktion von Peavey, der VHT, Marshall TLS oder JVM, Randall V2/T2 (der Markt bietet einiges) - wenn du dich nach gebrauchten umschaust, springt auch noch ne schöne 4x12 raus, auch hier wären Engl V30 oder V60 zu nennen, ich mag die Marshall 1960 - die genannten gibts für 300€ aufwärts gebraucht, die ENGL mit Vintage 30er Speaker 150€ mehr.

Aber wenn man so viel Geld ausgibt, gehst am besten in eine großen Store und nudelst dich durch!

...und Robies Abneigung gegen die Balls verstehe ich immer noch nicht, wenn man mit den Dingern umgehen kann, sind das echt tolle Amps und es muss ja kein Ball sein, auch ein Blackmore oder Savage können einem die Eier schaukeln lassen!
 
Zuletzt bearbeitet:
och, ne Abneigung gegen die Engl Balls hab ich net, insbesondere dem alten Fireball nicht, der neue und die Powerballs gefallen mir tatsächlich schon weniger...

Ich sach ja im Prinzip nur das die Engls sich dank der heftigen Kompression sehr leicht spielen lassen und des muss ja nix schlechtes sein, nur ich kämpfe lieber für den Sound.
Aber so n recht stark komprimierender Amp ist halt "bequemer" weils irgendwie immer dick klingt, n trockener, dynamischer Amp fordert einen da schon mehr.

Gruß Robi
 
ha ha ha Robi, weißt, ein schlechter Gitarrist klingt an nem Ball genauso schlecht, wie an meinem TWO, ein guter klingt an beiden Amps gut. Die Kompression und den "dicken" Sound muss man mögen, wie einen offen oder dynamischen. Ich glaube nicht, dass es einem die Balls leichter machen:rolleyes:.

OT Modus aus!
 
Hm vielleicht ist der Randall T2 bzw. V2 was für dich.
Die machen ganz schön *wumms*,finde ich [der T2 etwas mehr].
Der T2 kostet neu 950€,der V2 1000€.
Die würd ich raten anzuspielen,neben den anderen Empfehlungen.

Natürlich auch den "Krank Revolution SST" anchecken,falls vorhanden.

Edit: Mist hat schon jemand genannt,sorry.
 
DonBurrito, du kommst ja wie ich auch aus berlin.
Ich lad dich gern mal zum anspielen ein.
Du hast aber auch ein glück, denn ich bin ein sogenannter "GAS" infizierter. Ich horte equipment.
Bei mir kannst du folgendes testen und teilweise auch gleich mitnehmen, wenn es dir gefällt:

Peavey JSX
Pevey 6505 und 5150
Randall T2
VHT Deliverance 120
EVH 5150 lll

Aus welchem stadtteil kommst du denn?

Gruß
Mante
 
ha ha ha Robi, weißt, ein schlechter Gitarrist klingt an nem Ball genauso schlecht, wie an meinem TWO, ein guter klingt an beiden Amps gut.
Das ist wohl wahr, das spielen nehmen die einem nicht ab, sie machen aber das "gut klingen" einfacher, weil sie DEUTLICH undynamischer sind und man so nicht mehr ganz so auf den Anschlag, etc aufpassen muss, weils eben immer fett rauskommt (des Timing, etc muss natürlich trotzdem passen). Ein trockener, dynamischer Amp haut einem solche Spielfehler ganz schnell und wirklich gnadenlos deutlich um die Ohren... Ich find des nix schlimmes, findet man oft bei Amps, selbst innerhalb einer Marke, zbs der Recto komprimiert auch derbe, der Stiletto machts einem da schon wieder schwerer, der klingt in meinen Ohren dafür aber auch geiler als der Recto. Oder auch bei Engl: der Powerball ist deutlich glatter und komprimierter als der Fireball und der wieder noch wat mehr als der Blackmore, aber spielen können sollte man mit allen diesen Amps, die einen brauchen nur etwas mehr Konzentration, die anderen klingen immer gut, auch wenn man gerade wie n bekloppter über die Bühne springt (da wird dann nicht ein Anschlag lauter als der andere und dann mal wieder leiser :D)

Ist evtl. auch ne Frage der Phillosophie, oder so, also "was ist einem wichtig an Gitarrenverstärkersounds", ich achte halt auf solche Dinge und darauf wie "grob" die Zerre ist, anderen ist wichtig das des möglichst Bassig ist und unendlich viel Gain hat, der nächste möchte halt nen Amp der flüssiges Spiel unterstützt, usw... muss halt zum eigenen Spielstiel und zum Bandsound passen, aber dann ist auch gut. Und so nen Firebal zum mal eben "knüppeln" fänd ich auch net schlecht, denn zumindest ich finde den einfacher zu spielen


Groß Robi
 
Ahh gut dann hassen dich deine Nachbarn bestimmt nicht ganz so sehr.:D
 

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