Nach Akkorde spielen Leicht?!

von MasterOfDesaster, 26.02.08.

  1. MasterOfDesaster

    MasterOfDesaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.08   #1
    n´abend,
    ich hab heute mal die Zeitung Stiftung Warentest von meiner Ma gelesen und dabei einen Artikel über E-Gitarren, in dem sagen sie das nach Akkorden spielen ja einfach ist...Nun bin ich verunsichert, denn ich spiele im Moment fast nur nach Akkorden und so leicht ist es auch nicht :screwy: (für mich)

    Ist das jetzt einfach stümperhaft was ich mache? Ich dachte das nach Akkorden spielen ja auch in Bands bei der Rhytmus Gitarre gespielt wird...nach Tabs (sprich Melodie und Soli=) versuche ich im Moment auch zu üben...aber soll ich es dann mit Akkorden lassen und mich voll auf tabs konzentrieren?

    *verwirrt sei
    Schönen Abend
    Philipp
     
  2. Weilando

    Weilando Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.08   #2
    sicher nicht, bis die akkordwechsel sitzen kann dauern. meine finger und meine schulter waren so ungelenkig, das ich 6 monate gebraucht hab um g dur zu greifen... aber da ist halt auch jeder anders
     
  3. GuitarinMind

    GuitarinMind Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.08   #3
    Stiftung Warentest hat keine Ahnung! :D

    Lass dich durch diesen einen Beitrag nicht verunsichern.
    Später wirst du Gitarristen sehen, die nichtmal Halb solang spielen wie du, aber einen viel besseren Sound hinbekommen (Ich sprech da aus Erfahrung :p). Diese Sachen dürfen dich aber nicht aus der Bahn werfen.

    Akkorde sind zwar die ersten Sachen die man auf der Gitarre spielt, aber sie sind absolut notwendig und die Basis für das spätere Notenverständnis.
    Lern die Grundakkorde solange, bis sie richtig sitzen.:)

    Jeder braucht dafür unterschiedlich lange. Sicher gibt es einige wenige, die sich am ersten Tag hinsetzen und sofort alles begreifen, aber der Großteil der Musiker musste genauso anfangen und hat sich durch mühevolle Arbeit sein Können angeeignet.

    Sicher wirst du später mal drüber lachen, wie du angefangen hast, aber wenn es dir jetzt nicht so leicht fällt, dann wirst du dich durchbeissen müssen. Irgendwann platzt der Knoten in dir und es fällt alles etwas leichter.:great:

    Lern die Basics und du wirst es später viel leichter haben, als wenn du jetzt mit irgendwelchem Halbwissen nur Bruchstücke der Spieltechniken lernst.

    kleiner Tipp: kauf dir ein Gitarrenbuch oder such dir einen Lehrer, der dir alles beibringt. Wenn du sonstige Fragen hast, kannst du mich auch gern via persönliche Nachricht anschreiben.

    Fazit:
    - Akkorde sind ein muss
    - lass dich nicht so leicht verunsichern
    - nieder mit Stiftung Warentest ;)

    mfg André
     
  4. h4x0r

    h4x0r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.08   #4
    also ich find nach akkorden spielen jetzt (nach ca 13monaten) eigentlich leicht aber am anfang wars n bisschen knifflig, ist aber echt bei jedem unterschiedlich, also mach dir keine gedanken ;)
     
  5. Vincent-Vega

    Vincent-Vega Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.08   #5
    Kann es sein dass Du da das eine oder andere durcheinanderwirfst ? Vielleicht hast Du den Satz von denen auch anders interpretiert als die das gemeint haben. Es ist doch so: Nach Akkorden spielen ist RELATIV einfach, das stimmt schon. Einfach deswegen, weil man ja in dem Fall quasi vorgekaut bekommt was man zu tun hat. Und das kann - wenn man mal von anfänglichen Problemen mit der Beweglichkeit und Timing absieht - nach ner Zeit x ja wirklich jeder. Sozusagen. Mehr oder weniger gut. Und klar kommen bei Bands auch mal Akkorde vor. Aber eben auch noch ganz viel anderes Zeugs. Angefangen von erweiterten Akkorden (im Gegensatz zu den "Anfängerakkorden" , offenen Akkorden) mit Barree, 7,6 und 9en drin, Powerchords und dann aber auch Sachen die evtl sogar im Gegensatz zu den Lehrbüchern stehen. Hendrix hat gerne Akkorde gespielt die nicht den üblichen Akkordkonstruktionen gehorchen, weil einzelne Töne in den "Akkorden" die er spielte laut Harmonielehre nicht reinpassen und dissonant sind. Klingt aber wenn mans richtig macht, doch. Und dann kommt natuerlich noch das Riesenfeld der Einzelnoten, Arpeggios, und weiss der Geier. Es gibt quasi endlos viel Zeugs was man mit ner Gitarre anstellen kann, Akkorde sind ein Ausschnitt, und zwar der, der sich mit am einfachsten lernen lässt und gleichzeitig grundlegend ist. Man kann daher nicht sagen dass Du eines gegen das andere eintauschen oder eines davon aufgeben solltest. Die Frage ist halt, was Dir Spass macht, und was zu welchem zeitpunkt Sinn macht zu lernen. Akkorde am Anfang sind bestimmt kein Fehler, und wenn Du dabei bleibst, werden sich die ganzen anderen Sachen peu a peu ergeben. Bleib einfach dran, und lass Dich nicht abschrecken.
     
  6. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 26.02.08   #6
    Ich erinnere mich an den Artikel, und SO wie Du schreibst, war das auch gemeint. Drei einfache Akkorde schrabbeln und damit ein Lied begleiten bekommt man relativ schneller hin als auf einer Trompete oder eine Geige einen erträglichen Ton zu erzeugen. Und Noten braucht man dazu auch nicht zu können. DAs wird hier jeder bestätigen können, der nicht völlig ungeeigent für Gitarre ist. Genau deshalb ist Gitarre ja auch so beliebt und so verbreitet.

    Darüber hinaus ist die Gitarre natürlich wie jedes andere Instrumente: Einfache Sachen sind (relativ) einfach und schwere eben schwer.
     
  7. MasterOfDesaster

    MasterOfDesaster Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.08   #7
    also erst mal KEINE ANGST so schlecht bin ich auch nicht akkorde sind kein Problem AUSSER Baree die fallen mir immer noch schwer...

    Eine Frage hab ich trotz eurer guten antworten noch ^^

    Ich höre immer wieder Noten....wenn ich aber in ultimate-guitar.com nachschaue sehe ich nur Tabs und Akkorde? Und auf der Seite gibt es ja nahezu alle Lieder...kann man dann nicht wenn man die entsprechenden Tabs gut beherscht eigentlich jedes lied spielen? :screwy:
     
  8. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 27.02.08   #8
    Du hast Dir die Frage ja eigentlich selbst beantwortet. Oder habe ich was falsch verstanden? Wenn man ein Lied gut klingend und richtig im Takt spielen kann, dann kann man es. Und wenn man es (noch) nicht spielen kann, dann halt (noch) nicht.
     
  9. steinhart

    steinhart Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.08   #9
    Das ist dann der Punkt, bei dem unser Basser seinen Lieblingsspruch ablassen würde:

    Musik ist ganz einfach. Man muss nur den richtigen Ton zur richtigen Zeit spielen ;-))

    Aber im Ernst, ob etwas einfach ist oder nicht, ist immer mit subjektiven Empfindungen verbunden und von daher schwer zu diskutieren. Daran kann auch eine (zu ?) viel beachtete Stiftung nichts ändern.
     
  10. ruebennase

    ruebennase Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.08   #10
    In erster Linie sind Noten, Tabs und Akkorde verschiedene Arten der Notation (=Schreibweise) von Tönen. Es geht hier also weniger ums spielen können als vielmehr ums Lesen können und Übersetzen der jeweiligen Schreibart in Noten.

    Wenn Du Tabulatur lesen kannst kannst jedes Stück üben das in Tabulatur geschrieben ist.
    Gleiches gilt für Akkorde und insbesondere auch für Noten.

    Es ist also nicht "einfacher" Akkorde zu spielen, es bietet sich allerdings für den Einstieg an weils gleich voll klingt (weil mehrere Töne gleichzeitig..).

    Zu Deiner Eingangsfrage:
    Konzentriere Dich auf das was Dir Spaß macht. Wenn Der Spaß an der Gitarre bei Dir weitergeht wirst Du Dich füher oder später mit allen möglichen Formen der Notation auseinandersetzen und ggf. noch Später auch mal Stücke ganz ohne Notation und nur mit Gehör spielen. Viel Spaß.
     
  11. obigrobi

    obigrobi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.08   #11

    genau das is bei jedem unterschiedlich - ich hab z.b. nur vielleicht 1 1/2 bis 2 monate gebraucht bis ich die gängigen gut drauf hatte :D


    es ist total falsch, wenn man etwas nicht spielen kann es einfach zu lassen - so verbessert man sich nicht! - und das is ja der sinn der sache (und natürlich der spaß - der ist eigendlich meiner neinung nach das aller wichtigste:great:)
    du kannst ja deine melodien (oder was auch immer) am anfang spielen um dich aufzuwärmen und deine finger auf spätere aktivitäten vorzubereiten!
     
  12. MasterOfDesaster

    MasterOfDesaster Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.08   #12
    hey obigrobi versteh ich dich richtig du konntest akkorde nach 2 monaten?! wow...als D,G,E, A usw is klar aber Baree akkorde...RESPEKT!

    Es stimmt aber schon das die Rythmusgitarre in einer Band mehr nach Akkorden spielt und die Melodiegitarre melodien bzw tabs?
     
  13. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.08   #13
    Lies dir den Post von Ruebennase noch mal genau durch, Tabs und Noten sind nur Schreibweisen der gleichen Sache, nämlich Fingerstellungen auf der Gitarre.

    Die andere Unterscheidung wäre vielleicht Einzeltöne und Akkorde, und da ist ein Unterschied zwischen Lead- Und Rhythmusgitarre.

    Aber wie man das aufschreibt, ist völlig egal.
     
  14. wishboneX

    wishboneX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.08   #14
    Wobei einem die meisten Noten gerade nicht die Fingerstellung verraten, Tabs aber immerhin zumindest "wo drücken für welchen Ton" :-) Noten muß man erst noch "übersetzen", einen G-Dur-Akkord mit 6 Noten möchte ich mir nicht selbst zusammenreimen, da bevorzuge ich doch Tabs oder schlicht "G" über dem Text.

    Noten verraten dafür aber wieder Tonlängen, was bei Tabs meist verschwiegen wird.

    Aber ich verstehe schon, was Du meinst, man sollte sich bei beidem einigermaßen auskennen.

    C.
     
  15. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.08   #15
    Vorzeichen.....:great:

    Aber du hast natürlich völlig recht, Tabs sind für die Gitarre unsagbar praktisch. Akkorde in Noten ausgeschrieben sind schon etwas "unhandlich", aber daran gewöhnt man sich auch...

    Aber mir ging es ja nur darum, dass es nicht von Rhythmus- oder Leadgitarre abhängt, ob man Noten, Tabs, oder "Buchstabenabkürzungen für Akkorde" bevorzugt, sondern von Spieler.
     
  16. MasterOfDesaster

    MasterOfDesaster Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.08   #16
    oh man gitarre spielen wird je mehr man drüber weiß immer schwerer^^
     
  17. Hans_3

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    Erstellt: 28.02.08   #17
    Zum Ausgleich dazu fällt einem das, was man bereits kann, jeden Tag etwas leichter ;)
     
  18. MasterOfDesaster

    MasterOfDesaster Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.08   #18
    xD da hast du auch wieder recht naja ich bin grade am überlegen was ich als hauptinstrument spielen sollte gitarre oder bass xD
     
  19. Jonderik

    Jonderik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.08   #19
    Also nach Akkorden zu spielen ist meiner Meinung nach genau so wichtig wie dass Noten lesen. Ich kann keine Noten lesen, wäre aber froh wenn ichs könnte. Denn wie bei Akkorden kann man wenn man Noten lesen kann man FAST jedes Lied spielen, und so ist dass bei mir bei den Akkorden auch. Ich brauch nie lange bis ich die Verse und dass ganze Zeug spielen kann.
    Lange Rede kurzer sinn:

    Wenn man die Akkorde nach ner Zeit kann ist es wirklich VIEL einfacher Lieder nach zu spielen.

    Jonderik:great:
     
  20. Pajo

    Pajo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.02.08   #20
    Also ich würde auch mal sagen, das Stiftung Warentest ( man lasse nichts auf sie kommen :D ) in diesem Fall keine Ahnung haben. :p
    Nach Akkorden spielöen einfach .. ich weiß nich wie man das jetz auffassen soll, meinen sie G ; D ; C G .. durchgehend :D? Ok.. dann hättenb se recht das wärte vielleicht nicht sonderlich schwer.
    Aber es gibt nich nur 20 AKkorde oder so es gibt hunderte und man spielt nie das gleiche:p
    Also nach Akkorden spielen kann einfach sein, kann aber auch schwerer sein als manche Solos ( bei extrem schnellen wechsel schwieriger chords zB ) ;)


    mfg Pajo
     
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