Nach was sollte man am besten spielen?

von The Scamp, 15.03.08.

  1. The Scamp

    The Scamp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.08   #1
    Die Frage die mich beschäftigt ist folgende:
    Welche Form des spielens ist die Beste, Akkorde, Chords oder Tabs. Was findet ihr und warum?

    Über Noten will ich gar nicht erst sprechen, die brauchen wir nicht ;)
     
  2. Dark Seven

    Dark Seven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.08   #2
    Völliger Blödsinn! Setz Dich hin und lern Noten, Du wirst es Dir irgendwann danken!
    Noten sind unumgänglich, spätestens dann, wenn man mal andere Wege als die stinknormale Band gehen will. Zum Beispiel seien - um in der popülären Musik zu bleiben - Metallicas Arbeit mit dem San Francisco Symphony Orchestra oder Nightwish genannt: ohne Noten - NEVER!
    Setz einem Geiger nur mal Deine Tabs vor - der wird Dir einen Vogel zeigen und die Arbeit verweigern. Und womit? Mit Recht!

    Mein guter Rat: gib Dich nicht mit Tabs zufrieden - lern wirklich die Notenschrift!
     
  3. mavey

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    Erstellt: 15.03.08   #3
    am besten nach noten
    am einfachsten nach tabs
    akkorde/chords (chords is das gleiche nur auf englisch ;) ) sind eher für die lagerfeuerspieler :) *nichbösgemeint* bzw. die leute die halt nur die akkorde brauchen um mitzuspielen weil halt solche dinge wie fill-ins etc. in den tabs stehen.
    mfg
     
  4. The Scamp

    The Scamp Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.08   #4
    Nö. Gibt genug Musiker die ohne Noten spielen und ich kenne genug die so eigene Lieder geschrieben haben. Also ich will eh nicht in einem Orchester spielen, sondern drauf los raunen oder bissl Akustik klimpern und dazu singen. So alla Kneipenterrorist. :D
    Musik ist doch ne Gefühlssache, wieso sich von einer graphischen Darstellung inform von Noten abhängig machen..?
     
  5. Maskapone

    Maskapone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.08   #5
    Moin.

    Ich habe keine Ahnung wie lange du schon spielst.
    Ich hab damals mit Power-Chords angefangen, und erstmal nur mit 3 fingern gespielt.
    Dann hab ich angefangen nicht nur 3 Saiten zu spielen sondern alle 6, sprich habe geübt komplette Akkorde sauber zu greifen.
    Tabs lesen zu können ist in dem Sinne gut, alsdass dies die gängiste Methode ist Gitarrenriffs zu notieren.
    Was dem Streicher oder Pianist seine Noten sind, sind dem Gitarristen seine Tabs.

    Wenn du Songs von anderen Interpreten sauber nachspielen willst musst du wohl oder übel Tabs anwenden weil man nur so Riffs darstellen kann.

    @ Dark Seven:
    Ja, wenn er später mit einem Orchester zusammenarbeitet und die Streicher seine Songs spielen sollen dann muss er ihnen das Lied in Notenform präsentieren, richtig!

    Gibts allerdings auch Bands in denen die Gitarristen keine Noten lesen können, daher ist es nicht das absolute Muss Noten zu beherrschen.
     
  6. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 15.03.08   #6
    Das ist doch im Grunde unerheblich: wer viel uebt wird weiterkommen, egal ob er nach Tabulaturen, Leadsheets, Noten oder Farben spielt.


    ABER man sollte sich auch klar machen, das man sich durchaus manchmal das Leben schwerer macht, wenn man sich nicht die Muehe macht zumindest rudimentaer Noten zu lernen.
     
  7. The Scamp

    The Scamp Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.08   #7
    Ja also mir persönlich sind Noten auf der Gitarre unwichtig. Spiele ja auch Keyboard und kann klarerweise darauf Notenlesen, was ja grundsätzlich für dieses Instrument ist. Ehm... also sich das auf Gitarre beizubringen würde wahrscheinlich nicht soo lange dauern, aber imo. habe ich kein Bedarf, das würde mir die Lust nur nehmen, weil ich ein Theoriefauler Sack bin :D
     
  8. Dark Seven

    Dark Seven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.08   #8
    Abhängig? Noten sind eher ein Stück Unabhängigkeit...

    Ich weiß nicht mehr, wer es war, aber jemand hier im Board bezeichnete die Methode, ohne Noten und Theoriekenntnisse zu komponieren als die "Trial & Error-Methode", welche einen nur aufhält. Und Recht hatte er!
     
  9. Vincent-Vega

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    Erstellt: 15.03.08   #9
    Was fuer ein denkwürdiger Artikel. Welch sinnreiche Formulierungen. Welch Geist, welch Schönheit, ein klarer Sinn, ein Denker fuerwahr.

    Mann Mann Mann.
     
  10. The Scamp

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    Erstellt: 15.03.08   #10
    Es ist um ein vielfaches idiotischer soetwas zu behaupten, weil du mich, die Person dahinter gar nicht kennst. Ein intelligenter Mensch hat es nicht nötig andere so ironisch abzufertigen. :screwy: Deshalb hoffe ich, dass du nur Voreilig bist und einen falschen Eindruck von mir. Ich beschäftige mich mit Philosophie und vielen anderen Dingen, aber was Musik und Kunst betrifft ( ich male und schreibe auch ) bin ich recht chaotisch. Meiner Meinung nach entspringt richtige Musik nicht aus statischen Formen, wie Noten, sondern aus dem improvisierten Gefühl selbst. Sinnloser Kommentar von dir...
    Werde erwachsen und setze die graue Substanz zwischen deinen beiden Ohren ein, die du sicherlich hast, bevor du solche dummen Dinge schreibst. ;]
    Nur weil ich mir in den vorherigen Posts keine Mühe gemacht habe mich gut auszudrücken heißt das nicht, dass ich es nicht kann.
     
  11. LennyNero

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    Erstellt: 15.03.08   #11
    Bitte bleibt friedlich!
     
  12. LennyNero

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    Erstellt: 15.03.08   #12
    So, nachdem ich einen Beitrag als Mod verfasst habe, wieder einen als User: Noten sind nicht statisch, sondern bilden lediglich eine Anleitung ab, genau wie andere Formen der Notationen (Tabs, Leadsheets, und was sich Leute sonst noch haben einfallen lassen um das gespielte wenigstens irgendwie festzuhalten). Selbst wenn der Rahmen noch so eng vorgegeben ist (Tempo angegeben, Staccato notiert etc.) bleibt reichlich Raum fuer Interpretation und Akzentuierung.

    Vielleicht sollte man das ganze wie mit einem Aufenthalt in einem Land mit einer Sprache vergleichen: ich muss keine Ahnung haben wie die Sprache geschrieben wird, und koennte durch einfaches hoeren etc. die Sprache nahezu perfekt sprechen..... das waere der Musiker, der sich gar nichts notieren braucht, und der einfach vom Zuhoeren nachspielen kann.

    Einen Schritt weiter gibt es dann Leute, die die Sprache schriftlich zumindest rudimentaer beherrschen. Das reicht fuers noetige (Preisschilder verstehen etc.)... bei der Musik entspricht das dann wohl den Tabulaturen und Leadsheets.

    Wenn man sich richtig Muehe gibt, ist man fast in der Lage die Schrift zu beherrschen, d.h. man kann z.B: die Zeitung lesen, auch die Details in der Speisekarte stellen einen nicht mehr vor Raetsel.... man beherrscht die Sprache eben nicht nur vom Hoeren und nachreden, sondern kann Zusammenhaenge verstehen, die man sich sonst muehsam erarbeiten muss.

    Man muss nicht vom Blatt spielen koennen, man sollte aber auch Noten nicht verteufeln, sondern als eine Hilfe ansehen.
     
  13. The Scamp

    The Scamp Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.08   #13
    Ich verteufel sie ja auch nicht. Für mein Keyboardspiel brauch ich natürlich auch Noten und den Sinn verstehe ich schon. Aber beim Gitarrenspielen habe ich im Moment keinen Bedarf mich auf Noten zu beziehen, da es so schon ausreichend klappt. Sehe keinen Grund etwas zu lernen, solange ich so ebenso Musik machen kann. Der obige Kommentar, dass Noten sowieso egal sind usw., war ein bisschen überdreht.... ich ziehe gerne Leute damit auf, die Noten über alles erheben. Bei einer solchen Antwort bin ich zufrieden. :D
     
  14. LennyNero

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    Erstellt: 15.03.08   #14
    Als User: Noten bestehen nicht nur aus der Information der Tonhoehe, auch die Tonlaenge wird ja meistens mit fixiert, das koennen einfache Tabs nicht (es sei denn sie leihen sich die Haelse etc. aus der Notenschrift).

    Als Mod: ich sperre gerne User die meinen andere aufziehen zu muessen ;)
     
  15. The Scamp

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    Erstellt: 15.03.08   #15
    Ja Notenhöhen.. soetwas kann man aber auch nach Gehör machen. Was gut klingt muss nicht weiter angepasst werden. Manchmal, wie es hier schon ausgedrückt wurde, spiele ich einfach irgendwie drauf los und erfinde Melodien. Dabei würden manche Musiker sagen, dass die Noten vielleicht nicht zusammenpassen, aber gerade solche 'falschen' Töne können etwas charakteristisches entstehen lassen und gut klingen. In dieser Form etwa ist ja der Jazz entstanden. Nicht unbedingt jeder hätte damals gesagt, dass im Jazz die Töne 'harmonieren'.
     
  16. LennyNero

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    Erstellt: 15.03.08   #16
    Mir kommt es vor als ob du Notation und Improvisation verwechselst. Ersteres (egal ob Noten, Tabs, Leadsheets) schliesst Zweiteres nicht aus.
     
  17. The Scamp

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    Erstellt: 15.03.08   #17
    Ja wie gesagt... Noten brauche ich nicht um Lieder 'nachzuspielen' und um mir etwas auszudenken improvisiere ich zum Teil. Deswegen gibt es für mich da eben keinen Grund.
     
  18. LennyNero

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    Erstellt: 15.03.08   #18


    Mal ab gesehen davon das Akkorde und Chords das Gleiche sind, und wenn ich dann noch deine anderen Beitraege in diesem Thread durchlese... da fehlt der rote Faden.


    Wenn man "nach einer Form spielt", und da du verschiedene Arten der Notation genannt hast, kann man davon ausgehen das es bei deiner Frage darum geht wie man am besten Stuecke nachspielt (dabei ist es irrelevant ob es die Notizen eines eigenen Stueckes, oder eines fremden Stueckes sind).

    Dann stellst du (nicht als Erster, weil das kommt auch immer wieder) mehr oder weniger fest, das Noten Kreativitaet toeten wuerde, was gelinde gesagt einfach nicht stimmt.

    Da ich nach mehrmaligen lesen deiner Beitraege hier im Thread nicht dahinter komme was eigentlich deine Frage ist (mir draengt sich die Vermutung auf das du es selber nicht weisst) bin ich aus der Diskussion draussen.
     
  19. The Scamp

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    Erstellt: 15.03.08   #19
    Ich spreche manchmal von Chords, wenn ich Powerchords meine. Ausserdem.. ich habe nicht gesagt, dass ich besonders viel Ahnung von Gitarre hätte. Solange spiele ich noch nicht.

    Meine Frage sollte Raum für eine Diskussion darüber bieten, welche Formen die anderen User favorisieren. Gibt genügend die nach Tabs spielen, aber auch viele die behaupten Tabs seien idiotisch. Das eigentliche Thema war ja nicht über Noten zu sprechen und weshalb ich sie nicht verwende, sondern jediglich die Frage, was die anderen User verwenden, um Gitarre zu spielen.
    Nach dem ironischen 'Angriff' auf meinen 'Verstand' sah ich mich in der Situation auch das zu rechtfertigen, obwohl es nicht unbedingt gewollt war. ;]
    Für micht gibt es da einen roten Faden. Der erste Beitrag. Danach habe ich auf die anderen geantwortet und meine Meinung dazu gesagt. Nicht mehr und nicht weniger.
     
  20. RG-Jule

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    Erstellt: 16.03.08   #20
    Ob Noten oder Tabs, das muss wohl jeder selbst entscheiden.
    Fakt ist, dass das Lernen nach Noten zu spielen einiges an Zeit kostet und mit Sicherheit aufwändiger ist, als nur nach Tabs zu spielen. Wenn man das ganze Notensystem jedoch einmal verstanden und verinnerlicht hat, bietet das mMn einige Vorteile, dir hier ja auch schon erwähnt wurden :great:. Natürlich ist es nicht zwingend notwendig, Noten zu können, aber ich bin froh, dass ich es im Unterricht lerne. Ich bin auch der Meinung, dass man mit Noten viel unabhängiger ist, vor allem wenn man mit anderen Musikern zusammen arbeitet.
     
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