Neu - Fender Vintera Serie

  • Ersteller Dr Dulle
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Ich oute mich mal als Fan des 5-Wege-Schalters. Einen 3-Wege-Schalter würde ich wahrscheinlich so schnell wie möglich ersetzen. Und ich vermute mal, viele andere würde wohl genauso handeln. Deswegen kann ich deine Kritik an dem verbauten 5-Wege-Schalter auch nicht nachvollziehen. Aber die Gitarre sieht cool aus. Gute Wahl getroffen.
 
..naja, die Brückchenreiter sind auch nicht ganz passend für eine 3-Punkt-Strat, und vermutlich ist der Block auch aus Stahl, oder? ...bei "Aged" hätte ich vielleicht eine angemessen nachgedunkelte Kopfplatte auch noch schick gefunden ... aber insgesamt sieht die sehr appetitlich aus, keine Frage ... die gibt es nicht zufällig mit Rosewoodgriffbrett? und schwarzem Plastikkram? :)
Oh, was mir bei "originalgetreu" durch den Kopf huscht: wie sieht es mit dem Gewicht aus?
Ah, und noch was: sind die 3 Pickups auf Humbucking in den Zwischenpositionen getrimmt (Mitte reversed?) ... ich muss gestehen, mir helt bei dieser Konstruktion immer das "durchgehende" Störverhalten ...
 
Einziges Manko für mich, 50er und 60er strats mit 5way switch. Wahrscheinlich aus Marketinggrunden gewollt. Schade, der der wurde erst in den 70ern von CBS eingeführt. Großartig, genau wie die große Kopfplatte :)

Nee einen 3 Fach Schalter würde ich sofort wechseln. Den braucht kein Mensch (wie übrigens auch die hässliche große Kopfplatte :igitt:)

Ansonsten viel Spaß damit
 
Deswegen kann ich deine Kritik an dem verbauten 5-Wege-Schalter auch nicht nachvollziehen.
Kritik war das nicht, dann hab ich mich falsch ausgedrückt :
Der Schalter ist ja großartig, gerade die 2 und 4 Position sind legendär. Ich meinte nur, Vintera soll sich auf Vintage Era beziehen, und es ist die detailgetreueste die es bisher gab in solcher Qualität aus mexico. Sie haben alles bedacht, und dich wahrscheinlich aus den besagten Gründen für einen modernen Schalter entschieden. Korrekt vintage wäre der 3er, das meinte ich nur. Aber in Sachen Hälse, Radien, Tuner, trussrod sogar nach Vorgaben hergestellte Pickups, staggered oder flach, etc...... Ich bin wirklich beeindruckt.. Da bekommt man Bock auf mehr.......
 
ich muss gestehen, mir helt bei dieser Konstruktion immer das "durchgehende" Störverhalten ...
Das stört mich eigentlich weniger. Single coil brummen halt, man mag es oder halt nicht. Wie mit allen Dingen, man kann aus allem in der gitarren Welt eine religion machen :) mein Schwager hat eine 74er strat, die klingt in den zwischenpositionen leicht nasaler, eben weil damals nix mit reversed war. Ich denke, hier wird es der Fall sein, aber selbst nicht, stört mich nicht.
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die gibt es nicht zufällig mit Rosewoodgriffbrett? und schwarzem Plastikkram? :)
Die gibt es in sienna Burst mit pao ferro und weißem plastikkram. Der Rest sieht exact so aus wie die 74er meines Schwagers........ Übrigens ist seine Kopfplatte kaum dunkler und diese ist 46 Jahre alt... Gerade weil ich einen direkten Vergleich habe hat mich diese strat so gereizt..
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Nee die Saitenreiter sind definitiv nicht im 70`s style, wie der Kollege schon schrieb.
Leider ja...... Genau wie die 1 ply pickguard bei den 50ern
 
Bei meiner classic series 60´ strat ist der middle-pickup nicht rückwärts gewickelt, könnte mir also vorstellen dass es bei den Vinteras auch so ist.
 
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die klingt in den zwischenpositionen leicht nasaler, eben weil
..btw. das hat nach meiner Erfahrung eher etwas mit der klanglichen Abstimmung und den Auslöschungen der beiden jeweiligen Tonabnehmer zu tun. Meine 73er näselt eindeutig weniger, als alle reversed Teile, die ich bisher in die Finger bekommen habe ...
 
..naja, die Brückchenreiter sind auch nicht ganz passend für eine 3-Punkt-Strat, und vermutlich ist der Block auch aus Stahl, oder?

Nun, Fender erhebt ja auch gar nicht den Anspruch einer exakten Reissue, deshalb die Bezeichnung als "70s Strat" ohne bestimmten Jahrgang. Ich denke, in dem Fall darf man durchaus froh sein, dass es mehr ein "Best Of"-Modell ist - sonst müssten ja extra wieder Gussformen gebaut werden, nur um ein Teil zu bauen, dass eigentlich jeder scheiße findet.

Tatsächlich muss die Kombination historisch nicht zwangsläufig falsch sein. Bullet Trussrod und 3-Punkt-Befestigung wurden bereits Anfang 1971 eingeführt, das Guss-Trem aber erst später im selben Jahr. Ich habe auch schon 1971er angeboten gesehen, die das alte Trem (samt Stahlblech-Reitern) und die neue Halsbefestigung hatten, umgekehrt aber nicht.

Gruß, bagotrix
 
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...So nun will auch Fender alles besser machen. Mit anderen Worten alten Schlauch in neuem Wein verkaufen ... Classic Series und Classic Player ... werden durch VINTERA ersetzt. Klingt natürlich alles besser ....? Und was haltet ihr nun davon ???...

Um mal nochmal auf das Startposting zurück zu kommen:

Als Stratspieler, der diese ab Werk hergestellten Bausätze kennt, viele davon schon hatte, einige Classics davon hat, dran und drin herumschraubt(e), drüber berichtet(e) und inzwischen schon fast 30 Jahre lang (ich staune ziemlich erschrocken selber darüber, time flies) u.a. mit den Dingern spielt (zweie sind nun schon neu bundiert, andere Teile sind teilweise schon ziemlich rostig), sie schätzt und liebt und mir die Strategie des Herstellers durchaus bekannt vorkommt, denn "Gibson & Co" mit ihren ewigen Klassikern müssen es ja ebenso machen...

...wird es bestimmt junge Leute geben, die sich über die neuen Fenders freuen.

...sonst müssten ja extra wieder Gussformen gebaut werden, nur um ein Teil zu bauen, dass eigentlich jeder scheiße findet....

Das kömmt dann bei der nächsten Generation Stratocasters, die die Vinteras ablösen werden und die dann "dem historischen Original noch näher sind..." :-D
 
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nur um ein Teil zu bauen, dass eigentlich jeder scheiße findet.
:) ... ich verstehe den Ansatz, aber 3-Punkt kenne ich auch als Sündenbock für was auch immer alles noch angeblich verkehrt war an den 70ern :) Ich habe eigentlich persönlich nie Probleme mit Guss-Vibratoeinheiten gehabt, die klingen eben spezifisch, aber ich mag sie durchaus.

Lustigerweise hatten die Squier Vintage Modified mal Stahl, mal Gussbrückchen (auf den Gussblock hat man auch da verzichtet), ich habe noch nicht ganz durchschaut, ob das Modell/Farb/Griffbrett/Jahrgang, oder wie auch immer abhängig ist oder komplett random. (hier: eine schwarze VM 70s MN von 2018 mit Stahlreitern, eine weiße VM 70s RW 2017 mit Gussbrückchen)
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...wird es bestimmt junge Leute geben, die sich über die neuen Fenders freuen.
... es gibt auch alte Leute, die sich drüber freuen, da bin ich mir sicher, den "muss sich nicht vor dem Original verstecken"-Plapper höre ich auch da. Bedenkt man, dass es für zeitgenössische Sucher eher nicht ganz so einfach war, seinerzeit gute Individuen aus der Periode zu finden, verwundert das nicht unbedingt :) Ich vermute mal, die neuen werden zumindest für diejenigen, die die zusammengestellten Specs und eine bestimmte Version der Vorbilder mögen, durchaus verlässlicher sein im Schnitt der Gesamtproduktion. Sowas gab's ja bei allen Vorläufern, die diese Idee verfolgen, auch schon. Es gibt ja selbst Leute, die auf die ersten Post70er-70s der Squier SQ Serie schwören (was ich nie verstanden habe), auf die späteren Fender Japanerinnen in dem Stil ja auch ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie bagotrix bereits geschrieben hatte, ein Best of wird es sein.
Jedenfalls ist die 70s ein wirklich tolles Stück. Das outboxing war eine Freude. Verarbeitung 1A, das kenne ich von manchen USA Modellen auch schlechter.....
Der Korpus ist aus Esche und bei mit einteilig. Der Ahorn Hals spielt sich wie Butter, die Kombination 7,25 und ein eher breites D oder U statt angegebenen C sehr griffig. Die Pus klingen großartig, bisschen rotzig, das gefällt mir. Die 2 und 4 Positionen sind etwas definierter, dreckiger, als ich es von meiner 90 mim Standard kenne. Auch der Bridge coil hat genug Reserven und setzt sich durch (Spiele einen sweet honey overdrive)
Alles in einem eine wahnsinns Gitarre zu einem echt fairem Preis. Das 70er feeling ist da, aber es ist ja alles Geschmackssache. Ich stehe auf lackierte Hälse, auf die CBS Headstock und auf die 3punkt Verschraubungen. Einzig das Pickguard finde ich etwas zu weiss, werde es durch ein soft mintfarbenes ersetzen.
Die viteras machen Lust auf mehr......
 
Und Palisander bzw. Rosewood gibt es nicht mehr, zumindest nicht mehr in dieser Preisklasse. Haben wir den Leuten zu verdanken, die keine Rücksicht darauf genommen haben, ob in einigen Jahren andere Leute auch noch Palisander haben wollen...
Ich habe irgendwo im Internet ein Fender Custom Shop Bestellformular gesehen, da war Palisander Standard, für pao ferro hat man einen Aufpreis gezahlt, lange vor der neuen Verordnung. So wie es scheint ist pao ferro sogar hochwertiger als rosewood, Leo Fender hat damals halt das genommen was billig war....
Ich kann mich mit der rötlicheren Farbe nicht anfreunden, aber was die Bespielbarkeit und Klang anbetrifft ist es echt erste Sahne das pao ferro.
 
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