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Gast98809
Gesperrter Benutzer
- 25.10.20
- 06.01.20
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eine Einspielphase
ja ne is klarIch höre/lese oftmals, das auch E-Gitarren eine Einspielphase brauchen

Und jetzt nach 6 Jahren hat das damals neue Modell aufgeholt?Jein...
Im Jahre des Herrn 2014 lagen in Wiesbaden auf einem Tisch nacheinander fünf Gitarren eines Herstellers, davon vier mal mit der gleichen Modellbezeichnung, von denen wiederum drei Player waren und eine Gitarre frisch vom Vertrieb kam.
Alle dieser vier modellgleichen Gitarren liegen preislich über 4.500 EUR. Die andere war etwas günstiger.
Jene war aber frisch geplekt. Das war die Schwingungsreferenz, jede Saite schwang gleichmäßig und gleichlang aus.
Das traf auf alle anderen auch zu, bis auf das Modell, was frisch vom Vertrieb kam.
Insofern stützt sich das mit den Behauptungen des Stahlverbiegers (bis auf Cryo).
Und jetzt nach 6 Jahren hat das damals neue Modell aufgeholt?
Oder war das Modell im Vergleich zu den anderen vier Gitarren einfach nur eine "Gurke" (wobei wahrscheinlich immer noch auf einem top Niveau. Aber vielleicht um Nuancen schlechter)?

Da es keine zwei exakt gleiche Gitarren gibt, kann man auch nicht eine eingespielte gegen eine nicht eingespielte im Vergleich hören.
Aber vielleicht gibt es ja hier Player, die sagen können ob ihre (damals) neu gekaufte Gitarre mit der Zeit durch das spielen im Sound besser geworden ist - wäre mal Interessant zu erfahren.

Du brauchst das vielleicht, Deine Gitarre sicher nicht! Oder wie es der Geigenbauer und Physiker Hermann Meinel ausdrückte:
"Die Geigen besitzen Eigenfrequenzen, so dass sich die zur Erzielung möglichst wohllautender Klänge notwendigen Anstrichbedingungen dauernd mit der Frequenz ändern. Der Spieler braucht naturgemäß einige Zeit, bis er diese besten Anstrichbedingungen beherrscht. Dann klingt die Geige tatsächlich unter seinen Händen besser. Aber es hat sich nicht die Geige eingespielt, sondern der Spieler."
Dann nützt dein oben genanntes Beispiel aber gar nicht weiter...Dazu müsste man erstens wissen, wo sie gelandet ist und zweitens den Vergleich wiederholen. Ich kann Deine Fragen nicht beantworten.
Sorry, da komm ich nicht durch durch das Video, wenn mir jemand was von 130 Euro Kabeln erzählen will krieg ich sonst einen Anfall...
Heißt das jetzt, das altes abgelagertes Holz schlechter ist, als Gitarren aus frischen Holz bei welchen ich durch Einspielen die Harzpartikel an die richtige Stelle bringe?Der Stahlverbieger verbreitet Weisheiten die, gelinde gesagt, teilweise gewöhnungsbedürftig sind.
Allerdings mit dem einspielen der Gitarre liegt er, im Gegensatz zu einigen Antworten hier, nicht so ganz falsch. Das hat etwas mit der Struktur von Holz zu tun.
Da jedes Holz gewachsenes Naturmaterial ist, kann es geschehen, das kleinste Hohlräume in der Holzstruktur sein können. Wenn nun in diesen Hohlräumen zudem noch Harz-Partikel sind, werden diese durch die Schwingung des Holzes beim spielen bewegt und docken durch die Schwingfrequenz an bestimmten Stellen im Hohlraum an und härten mit der Zeit aus. Wenn die Gitarre nicht gespielt wird docken die Partikel eben an anderen Stellen an und härten aus.
Wer Flöhe husten hört könnte auch diesen Einfluss hören.
Natürlich trifft dies nur bei relativ frischen Holz zu - aber leider wird in der Gitarrenbaukunst (zumindest bei den Massenherstellern) schon lange nicht mehr jahrelang gelagertes Holz verwendet.
Aber das ist alles Theorie. Da es keine zwei exakt gleiche Gitarren gibt, kann man auch nicht eine eingespielte gegen eine nicht eingespielte im Vergleich hören.
Aber vielleicht gibt es ja hier Player, die sagen können ob ihre (damals) neu gekaufte Gitarre mit der Zeit durch das spielen im Sound besser geworden ist - wäre mal Interessant zu erfahren.
Gruß