Neue Goldene Generation

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Jack-the-Dipper
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wollte gerne mal wissen was ihr von dieser ganzen so genanneten "Neuen Goldenen Generation des Rock" denkt.

Die Neuen Goldenen Generation des Rock entstand anfang des 21. Jahrhunderts und blieb unbeeinflusst von den Auswirkungen des Grunge-Hypes. Angeknüpft wird an die Tradition und den Erfolg von Bands wie Led Zeppelin, AC/DC, Deep Purple, Aerosmith, Tesla, Guns N' Roses, Black Crowes, etc. (ich denke ihr kennt noch mehr ;))

Konkret spreche ich hier also von Bands wie z.B Black Stone Cherry, The Answer, Silvertide, Stonerider, Roadstar, Tokyo Dragons, Doomfoxx und Konsorten.

Ich muss zugeben ich steh total auf diese Musik und find es eig. recht interessant, dass wieder viele junge Bands auftauchen, die sich dem alten, klassischen Hard Rock verschrieben haben.

Was haltet ihr davon und kennt ihr evtl. noch mehr solcher Bands, die man unbedingt kennen sollte? ;)

gruss
 
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ButtrZ
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Ja , die machen schon geile sachen , vorallem weil das die Bands meiner Generation sind. Aber an sich finde ich was dieses Jahrzehnt an (guter) Rockmusik abgeliefert wurde , eher schwach , gab halt einige Lichtblicke mit Queens of the Stone Age oder Wolfmother (bin rieseeeeeeen QOATS fan) , aber insgesamt schon eher mau , mal schauen was die Zeit so an neuer Musik bringt...
 
Ullrich-Wickert
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Ja es wäre zu wünschen wenn's diesen Trend wirklich gäbe wie'n du beschreibst. Seh da nähmlich leider keine größere übergreifende Entwicklung
 
TheMystery
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Nicht golden, sondern eher die gelbe Generation (Post-Rock).

Gruss
TheMystery
 
x-Riff
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lch fand die CD von chickenfoot der gleichnamigen band sehr gelungen - sind allerdings eher die alten haudegen von van halen - also nicht eine neue generation sondern eher die zweite ...

Denke aber, dass hier eher eine Nische besetzt wird als dass sich ein übergreifender Trend abzeichnet - wobei für mich Queens of the Stone Age eindeutig herausragen ... die haben aber auch schon länger nix mehr herausgebracht, oder?
 
Barrin
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Finds schlimm dass viele Leute behaupten Rock sei schon lange tot, man muss sich doch nur mal umschauen wieviele Konzerte immernoch täglich stattfinden. Wenn man sich für die Musikart interessiert, muss man nur mal die Augen öffnen um zig neue, wirklich ambiotionierte und inspirierte Bands zu entdecken. Zwar machen die meisten kaum diesen typischen "Hard" oder "Psychedelic" Rock, sondern lassen eben auch andere Genres in ihre Musik einfliessen.

Konkrete Beispiele: The Veils, Interpol, Radiohead, Arcade Fire, A Place To Bury Strangers, Deerhunter, TV On the Radio und so weiter...
 
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Finds schlimm dass viele Leute behaupten Rock sei schon lange tot, man muss sich doch nur mal umschauen wieviele Konzerte immernoch täglich stattfinden. Wenn man sich für die Musikart interessiert, muss man nur mal die Augen öffnen um zig neue, wirklich ambiotionierte und inspirierte Bands zu entdecken. Zwar machen die meisten kaum diesen typischen "Hard" oder "Psychedelic" Rock, sondern lassen eben auch andere Genres in ihre Musik einfliessen.

Konkrete Beispiele: The Veils, Interpol, Radiohead, Arcade Fire, A Place To Bury Strangers, Deerhunter, TV On the Radio und so weiter...
Richtig.

Und wenn man noch genauer hinschaut stellt man fest, dass der Rock damals und immer schon vielfältig war. Hardrock ist halt eine Spielart von Rock, die eine zeitlang die dominante war - aber nichtsdestotrotz hat auch Rock immer schon diverse Einflüsse gehabt und verarbeitet ... ACDC füllen aber immer noch Hallen, ebenso ZZTop und die diversen Re-unions gibt es auch nicht umsonst ...

Halte das aber auch noch mal für einen Unterschied zu der Adaption, dem erneuten Aufgreifen einer Musiktradition wie dem hardrock durch neue Musiker, die eben jünger sind und in der Regel dann auch neue Einflüsse oder stiltechniken damit verbinden ... beispielsweise ist meines Wissens die double bass drum mittlerweile standard - zu Zeiten von Deep Purple oder Led Zeppelin war es noch die Ausnahme ...

Jedenfalls haben für mich Queens of the Stone Age erfrischen neue Ansätze reingebracht und nicht einfach nur versucht, alte Sachen und Stilformen nachzuspilen oder nachzuempfinden. Da empfinde ich beispielsweise Wolfmother wesentlich uneigenständiger - bei der ersten CD kann man fast schon sagen, welche songs jeweils Vorbild waren - die zweite CD habe ich noch nicht gehört ...
 
sickranium
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Hm, auch wenn ich die Entwicklung durchaus begrüße, vermag ich dem ganzen momentan nicht viel abzugewinnen.
Mir fehlt irgendwo die Substanz, ähnlich dem was x-riff schon geschrieben hat.
Bands wie Aerosmith, die Stones, AC/DC, Zeppelin usw. haben damals ihr jeweiligen Einflüsse (Blues, Jazz, Rock'n'roll, usw. usf) vermischt, verarbeitet und daraus etwas neues geschaffen. Bei den "Neuen" hab ich das Gefühl, sie versuchen einfach nur so zu klingen wie die alten Vorbilder und verkommen teilweise zu zweidimensionalen Kopien. Da geht mir der ganze Background ab, auf den die Bands der 70er beim Songwriting zurückgriffen.
The Answer zum Beispiel haben mich im ersten Moment absolut begeistert. Der Sound, die Stimme, alles gut gemacht. Hab mir gleich mal einiges davon aufn MP3player geschaufelt. Aber in letzter Zeit ertappe ich mich immer wieder beim weiterschalten, wenn DJ Random mal einen Song von denen anspielt. Da fehlt komplett die Substanz im Songwriting! Da ist nichts, was mir im Hirn hängenbliebe... Um an die großen Vorbilder anzuknüpfen, reichts eben nicht, sich einfach an deren Wirken zu orientieren.... Schade....

grühs
Sick
 
Ullrich-Wickert
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Naja wäre vielleicht anders wenn man die jeweiligen Bands mal in sagen wir mal 10 Jahren wiederhört. Dann haben Sie meißtens Ihren eignen Stil entwickelt und resultierend aus der eigenen Erfahrung und größerer Selbstbewusstheit kommt dann noch vielleicht viel mehr Eigensubstanz rein. :gruebel:
Ich finde man sollte dem zumindest ne Chance einräumen:great:
 
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MatthiasT
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Um an die großen Vorbilder anzuknüpfen, reichts eben nicht, sich einfach an deren Wirken zu orientieren.... Schade....
Das Problem ist: Wenn eine Band etwas wirklich neues macht und nicht nur alten Rocklegenden nacheifert - nun, dann ist es kein Rock mehr.

Genau wie die alten Bands plötzlich kein richtiger Blues mehr waren und sicher auch nicht von eingefleischten Bluesern gehört wurden gehen jetzt die innovativen Dinge an den Rockern vorbei, die sich in dem Dilemma befinden in ihren Genre wenig unentdecktes Terrain vor zu finden, aber dieses auch nicht verlassen wollen.

Wenn man ehrlich ist, die Innovationskraft ist im Rock eigentlich schon länger nicht mehr vorhanden. Auf der Gitarre wurde im Grunde alles gemacht was man mit einer Gitarre machen konnte und alles was die Grenzen des Rocks zulassen wurde in irgendeiner Form auch schon gemacht. Was man dann noch erwarten kann sind solide Leistungen und perfektes Handwerk, aber wo soll da noch Platz für das Neue und Aufregende sein?
Aber so wurde es den Bluespuristen mit Einsetzen des Rocks auch gegangen sein.
 
sickranium
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Da hast du sicher nicht unrecht, auch wenn das nicht genau das ist, was ich meinte....
Was ich sagen wollte, ist, dass für mich Bands wie The Answer so klingen, als hätten sie sich zwar mit ihren großen Vorbildern beschäftigt, aber nicht mit deren Background. Und da fängts für mich an zweidimensional zu werden. Jemand, der zB so klingen will wie die Stones, wird nicht umhin kommen, sich mit deren Einflüssen wie Chuck Berry, Muddy Waters, Jimmy Reed, Howlin' Wolf usw. usf. zu beschäftigen. Diese Einflüsse haben die Stones musikalisch zu dem gemacht, was sie sind (waren? :rolleyes: ). Dasselbe gilt für alle anderen Bands. Will man deren musikalische Erbschaft antreten, ist meiner unmaßgeblichen Meinung nach mehr nötig, als nur zu kopieren....

grühs
Sick
 
wayne13
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Ich finde es zwar schön, dass es anscheinend noch Bands gibt, die veruchen, den Stil der guten Alten zu übernehmen aber wie schon erwähnt wurde fehlt mir bei denen einfach das gewisse Etwas. Sie spielen echt gut und machen gute Musik aber sie haben irgendwie keine Songs, die mich richtig umhauen oder die einem irgendwie hängenbleibt. Irgendwie fehlt es den heutigen Bands einfach oft an ihem individuellen Stil und SEELE in den Songs. Das war natürlich in den 70ern schon ein wenig einfacher, da damals der Rock noch recht jung war und es noch nicht so viele Bands gab, so hatte man halt schon seinen eigenen Stil wenn man überhaupt Rock machte (übertrieben gesagt)
Seis wies sei, ich werde wohl bis in die Ewigkeit dazu verdammt sein, nur den Rock aus einer Zeit vor meiner Geburt mögen zu können, was aber auch gar nicht so schlimm ist, weil das Angebot an gutem 70's Rock recht gross ist.

Gruss
Wayne
 

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