New Acoustic Amp from Mesa Boogie

  • Ersteller Jeremy Morton
  • Erstellt am
Jeremy Morton
Jeremy Morton
Produktspezialist Mesa Boogie
Zuletzt hier
10.11.20
Registriert
07.03.16
Beiträge
5
Kekse
0
Ort
91472
Hello All,

I am the Mesa Boogie Representative for Germany and also an Acoustic Guitarist and Singer Songwriter. I perform live several times a month at both indoor and outdoor venues. I have had the opportunity to use the Mesa Boogie Rosette Acoustic Amplifier and DI for the last couple of months and have been very pleased on the flexibility it offers. At 300 watts with two eight inch speakers and a switchable tweeter it has TONE! If you are in the market for a highend acoustic amp give it a try. I have also done some comparisons with amps that are both more expensive and more affordable. In my opinion the Mesa has something special. I am personally using the amp and DI in conjunction with my Bose L1 Model 2 with B2 and Tone Match. I have honestly not had so much fun playing in years

It is pretty Stellar. Here are a couple of links of Videos from Boogie.



The amp will be available here in Germany Friday August 11th.

The amp will be available here in Germany Friday August 11th.

rosette-2x8-hero-2.jpg
 
Eigenschaft
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Für mich ist ein Akustik - Amp, der einen (eigenen) "TONE" hat, schonmal von vorn herein verdächtig.

Solche Aussagen sollte sich der gute Mann lieber verkneifen, wenn er schon glaubt, hier Werbung machen zu müssen......
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Jeremy ist nun offiziell als Produktspezialist für Mesa Boogie "akkreditiert", damit geht das in Ordnung.

Was den Tone betrifft, da bin ich anderer Meinung. Mit einem Pickup und Verstärker ist man von einer naturgetreuen Akustikwiedergabe sowieso schon weit entfernt, der Verstärker ist Bestandteil der Klangformung. Und da gibt es eben Klangunterschiede, wie vermutlich jeder bestätigen kann, der schon mal verschiedene Akustikverstärker probiert hat.

Banjo
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Ich nehme an dies

Amp, der einen (eigenen) "TONE"

bezieht sich auf ...


Hätte er einen eigenen, dann müsste da "a tone" stehen ;). So klingt er einfach nur gut, laut der Aussage ...


@Jeremy Morton - Now that we know it exists, mind to tell us what had to be done (research, production and so on) to make it happen? I have been at Mesa Petaluma for a factory visit ==> here ... and to be honest ... it's kind of a long way from a Rectifier to an acoustic amp.

Thanks
Martin
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ich nehme an dies



bezieht sich auf ...



Hätte er einen eigenen, dann müsste da "a tone" stehen ;). So klingt er einfach nur gut, laut der Aussage ...
-


Was aber rein inhaltlich nichts ändert.

Denn TONE sollte die Gitarre haben, und PU und Amp diesen nur eins zu eins wiedergeben.
D a s ist die Aufgabe eine Akusitk - Verstärkers und nichts anderes.

Zumindest verstehe ich es so.
 
It has Tone - etwas klingt (gut) ... nicht mehr, nicht weniger ...

Den ganzen Bezug zu "eigenem und klangfärbenden Ton" kannst du dir sparen, davon wurde nicht geredet.

Gruß
Martin
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
Na gut, da habe ich eben eine andere Meinung.

Ich akzeptiere das du eine andere Meinung hast, glaube aber immer noch, dass diese auf einer falschen Interpretation des Gesagten basiert.

Aber Ok, bevor wir uns hier im Kreis drehen, lassen wir das lieber.


Gruß
Martin
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ich muss dem Mann mit leeren Taschen beipflichten...!

Und wenn man weiss was ein guter Akustikamp eigentlich ist (PA Box/Studiomonitor mit eingebautem Mischpult), dann ist Mesa Boogie eigentlich nicht naturgemäß prädestiniert für die Entwicklung eines solchen-es gibt genug Negativbeispiele für Akustikamps vom E-Gitarrenspezialisten: Marshall, Genz Benz, Fender (teilweise), Vox (ganz mies!) usw...sind viel zu sehr aus dem Blickwinkel "Gitarrenverstärker plus Hochtöner" aufgebaut.

Interessant wäre eher ein neuer Vorstoss in das Thema von nem guten PA Hersteller, evtl. Audiospezialisten der es von dem Blickwinkel her angeht.
Warum nicht mal nen Akustikamp von Neumann oder FBT usw?

Doch das soll nicht bedeuten dass es nicht sein kann dass der Mesa ein interessanter Akustikamp ist. Er dürfte recht teuer sein und wenn ich mir die Preisgestaltung zB von den vorbildlichen Acus Amps anschaue gibt`s bestimmt einige sinnvolle Alternativen zum Mesa.

Bernie
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
...oha, hab gerade gesehen-1600.- Euro-da bekommt man einen 8er Acus plus zugehörige Aktivbox dazu...!
 
Dass MESA sonst eher in der klangformenden E-Gitarrenamp-Ecke unterwegs ist, muss ja nicht heißen, dass sie nicht auch einen cleanen, natürlich klingenden Akustikamp bauen konnen. In dem Video klingt es für mich schon akustisch, hätte mich interessiert, wie das abgenommen ist. Im Vordergrund sieht man ein Mikro rumstehen, das eher den Raum aufnimmt, da ist dann womöglich auch noch reiner akustischer Gitarrenanteil dabei.

Aber das ist Spekulation. Jetzt läge es an Mesa, den Vorurteilen entgegenzutreten. Sicher hören die diese nicht zum ersten Mal;)

Banjo
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ich verstehe ehrlich gesagt diese ganze Diskussion um so einen irrelevanten Marketing-Begriff überhaupt nicht..
Das ist ein Amp, der sich an eine Zielgruppe richtet, die vmtl zu einem großen Teil aus E-Gitarristen besteht, die für ihre Akustik einen Amp eines namhaften Herstellers suchen und eben Mesa Boogie kennen.
Da wirft man eben auch in der Werbung ein wenig mit Begriffen um sich, die da eine Rolle spielen.
Davon mal abgesehen.. selbst AER, eine Firma die dafür bekannt ist die HiFi-mäßigsten Akustik-Amps zu bauen, beschreiben auf ihrer englischen Seite ihre Amps mit "enriching the tone".. "more defined tone" und "straightforwardness"..
Das ist einfach Marketing-Sprech, das man nicht so ernst nehmen sollte..

Und wenn man weiss was ein guter Akustikamp eigentlich ist (PA Box/Studiomonitor mit eingebautem Mischpult), dann ist Mesa Boogie eigentlich nicht naturgemäß prädestiniert für die Entwicklung eines solchen

Diese Aussage halte ich für sehr kurzsichtig..
Mesa baut seit Jahren sehr erfolgreich hochklassige Bassverstärker. Und ganz ehrlich: der Sprung von Bass zur A-Gitarre ist ein sehr kurzer.. Ich habe in den letzten 10 Jahren sicherlich 40-50 Auftritte in kleiner Besetzung gemacht, wo ich über Bassamps gespielt habe. Hier zuhause hab ich auch einen Basspreamp über den ich A-Git spiele.. Das macht keinen großen Unterschied zu nem Akustik-Amp (die übrigens auch alle unterschiedlich klingen..).
Davon einmal abgesehen: Mesa Boogie hat durchaus auch eine Historie in der Produktion von Endstufen, auch in Endstufen für HiFi-Audio-Anwendungen bzw PA-Endstufen. Nur weil sie es aktuell nicht mehr machen, heißt es nicht, dass nicht das Wissen vorhanden ist.
Und wenn eine Firma, die seit Jahrzehnten erfolgreich Verstärker für Musiker baut nicht prädestiniert ist um auch Verstärker für eine leicht andere Art von Musikern zu bauen.. wer ist es denn dann? Und ich rede jetzt mal weniger von Klang (der sowieso immer subjektiv ist), als von Bedienung, gewünschten Anschlüssen, Roadtauglichkeit und Verarbeitung, Kundenservice etc.. Dazu kommt der gute Name..

Das alles mal ganz beiseite gelassen:
Jeder Hersteller eines neuen Amps muss ja gucken, dass er etwas anbietet, das nicht schon auf dem Markt ist.. Wieso sollte Mesa den 150sten Klon rausbringen, der genauso klingt wie 90% des Marktes..?
Ergibt wenig Sinn.. und wenn man etwas genauer hinguckt, hat der Rosette-Amp ein paar ziemlich coole Features, die nicht so üblich sind:
- zwei Mittenregler mit wählbaren Frequenzband. Das macht es sehr flexibel und man könnte sogar einen opfern um ne Feedback-Frequenz rauszudrehen.
- dämpfbarer Tweeter. Finde ich ehrlich gesagt ne ziemlich geniale Idee. Viele A-Gits klingen mit Piezo-Abnehmern sehr grell. Hier die Höhen generell ein wenig zu beschneiden ist ne ziemlich angenehme Geschichte.
- Mute-Switches für die Eingänge = kein Krachen, wenn man Kabel am laufenden Amp anschließt
- drei verschiedene Hall/Chorus-Varianten mit verschiedenen einstellbaren Parametern.. Grad wenn man ohne PA spielt ist das sehr flexibel.
- HPF.. Hell yeah..
- separate Ausgänge für ein einzelnen Kanäle, die man noch pre/post EQ schalten kann.. kann mich nicht erinnern das jemals bei einem A-Git-Amp gesehen zu haben. Das ist großartig, gerade auch mit PA..

Macht insgesamt ziemlich viele Highend-Features, die man so ähnlich vllt noch beim AER Acousticube findet.. aber der kostet 1000€ mehr.., der Compact XL, der preislich ähnlich angesiedelt ist wie der Rosette, hat nix dergleichen.
Ich empfinde den Mesa Boogie Amp als sehr flexibles Gerät und wenn ich nen A-Amp bräuchte, würde ich mir den sicher mal angucken.
Mein größter Kritikpunkt wären die wenigen Eingänge.. Kein Line-Input ist schon.. hmm... Kein Ständerflansch ist auch eher uncool, wenn man mal drüber singen will.
Es ist mMn ein Amp für Instrumentalisten, die kleinere und mittlere Veranstaltungen spielen, wo sie zum einen manchmal nur mit dem Amp auskommen müssen, aber manchmal auch den Amp als Monitor nutzen und über die PA spielen.
Ich glaube Mesa hat sich da die Lücke schon ganz gut ausgeguckt. Was sie anbieten gab es in der Form noch überhaupt nicht und auch nicht in dem angesiedelten Preisbereich. Und es spielt sehr in die Stärken, die sie von ihren E-Gitarren-Amps haben: Sehr viele flexibel einstellbare Features.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
Hier mal die Info von einem native-speaker: "It hast TONE" soll einfach nur heißen das der Amo geil klingt. Was artet das denn bitte in so einer albernen Diskussion aus?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Meine aus der Hüfte geschossene kurze Bemerkung, dass ich einem Amp, der für sich beansprucht TONE zu haben, egal ob ich das falsch interpretiert haben mag oder nicht, war nicht als Anlass dazu gedacht, dass hier eine Diskussion losbricht.

Gleichwohl finde ich es erstaunlich, dass es sich einige Leute nicht nehmen lassen, den Amp, den wohl in der Tat noch niemand je die Möglichkeit hatte auszuproberen, so vehement verteidigen.

Dies finde ich umso bemerkenswerter, da es sich ja offensichtlichg nicht um ein Review oder ähnliches handelt, sondern schlicht um eine reine Werbung!

Und auch nur darauf bezog sich meine Bemerkung. Weder habe ich etwas gegen diesen Verstärker, noch habe ich getestet, noch habe ich es vor.

Aber natürlich gibt es verschiedene Meinungen zu der Frage, ob ein Akustikverstärker eine ähnlich wichtige Bedeutung dafür hat, was letztlich am Ohr des Zuhörers ankommt, wie ein E - Gitarrenverstärker, der für das letztlich Klangergebnis mindestens genauso entscheidend und formend ist wie die Gitarre.

Ich bin da wohl eher einer, der die konservativere Ansicht vertritt, dass ein solcher Verstärker so wenig wie möglich wirklich klangverändernd eingreifend sollte.

Ich - und ich denke, so geht es vielen - spiele Akustik - Gitarre, weil ich den akustischen Klang mag. "Leider" gibt es Situationen, wo man darauf angewiesen ist, diesen Klang zu verstärken, damit auch Menschen etwas hören können, die weiter als 5 m z.B. von einer Bühne entfernt sind.

Und da versuche ich eben in einem finanziell vertretbaren Rahmen für einen Amateur, die Verstärkung meines Gitarrensignales so "authententisch", d.h. so nahe wie möglich am unverstärkten Klang, hinzukriegen.

Ich will den Klang der Gitarre hören und nicht den Klang des Verstärkers.

Da muss nicht für jeden gelten.

So erklärt sich mein "Unbehagen" hisichtlich der Formulierung, mit der dieser neue Mesa Amp angepriesen wird.

Und das sei auch Garfield1978 gesagt, der sich zwischenzeitlich über diese "alberne Diskussion" beschwerte. Es kann manchmal ganz hilfreich sein, Marketing - Formlierungen zu hinterfragen.....
 
Das ist keine marketingformulierung, das ist Umgangssprache.
Was wird denn immer gleich alles auf die Goldwaage gelegt?
Auf deutsch würde man man vielleicht sagen, der klingt geil, oder fett, oder amtlich.
Mehr ist doch damit gar nicht gemeint.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Aha, und Du meinst also, ein Vertreter von Mesa, der in einem Artikel in einem Musikerforum ein neues Produkt seines Arbeitgebers anpreist, nutzt also schlichte umgangssprachliche Forumulierungen ohne jeden Gedanken an Marketing/ Werbung?

Ich glaube allerdings schon, dass das Thema "Was erwartet man überhaupt von einem Akustik - Verstärker?" - außer für Dich vielleicht, der Du das ja "albern" findest, den einen oder anderen interessieren könnte.

Wie ja auch schon ein paar Wortbeiträge zeigten.
 
Ich glaube allerdings schon, dass das Thema "Was erwartet man überhaupt von einem Akustik - Verstärker?" - außer für Dich vielleicht, der Du das ja "albern" findest, den einen oder anderen interessieren könnte.
Das ist mit Sicherheit so.
Aber es ist nicht wirklich das Thema dieses Threads. Hier geht es um eine Produktvorstellung eines Mesa Amps.

Ja, es ist ein wenig ein Werbepost, daher war der Beitrag ja auch zunächst gelöscht.
Wir haben uns aber (auch nach Rücksprache mit dem Boardbetreiber) dazu entschlossen den Beitrag wieder freizugeben.
Die Gründe hierfür liegen primär darin, dass wir hier im A-Git-Bereich generell recht wenig Diskussionen über neue Produkte haben. Wenn dann ein paar Produktspezialisten eine Diskussion anregen und vielleicht sogar noch mitdiskutieren kann das unserer Meinung durchaus eine Bereicherung für das Forum sein. Es ist also auch ein wenig ein Testballon hier, was vielleicht die Anwesenheit recht vieler Moderatoren erklärt. Wir haben halt alle grad ein Auge auf dem Thread.

Es wäre mir aber nun sehr lieb, wenn die Diskussion wirklich wieder auf den Amp zurückkommen könnte.
Ich habe oben versucht ein wenig meine Meinung zu den Features wiederzugeben, vielleicht mag da ja jemand anknüpfen.
Ich glaube die "Tone"-Diskussion haben wir jetzt abgehakt und die Werbe-Diskussion hab ich eben erklärt. Weitere Beiträge in die Richtung werden vermutlich recht fix verschwinden.

Hier mal ne kleine Frage zum Einstieg, um es einfacher zu machen:
Findet ihr die Features des Mesa Amps überflüssig, oder habt ihr auf sowas schon gewartet/könnt das tatsächlich brauchen?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Wahrscheinlich wäre es ja sinnvoll, mit solchen Diskussionen zu warten, bis man zumindest mal ein Datenblatt oder eine Bedienungsanleitung in der Hand hat. Noch besser wären natürlich ein paar Testgeräte für verdiente Forenmitglieder;):D.

Aber was solls, geb ich halt auch mal meinen Senf dazu. Mir scheint der Amp tatsächlich auch ein bisschen überladen. Zwei parametrische Mittenbänder sind bei einem Mischpult eine tolle Sache, aber wer soll die bei einem Amp sinnvoll einstellen? Ich kann mir ehrlich gesagt keine Situation vorstellen, in der ich ohne ein entsprechendes Pult an der PA spielen würde und trotzdem das Bedürfnis oder die Möglichkeit hätte, einen der derartigen EQ auszureizen. Ähnliches gilt für die Channel-Mutes. Kann für einen Instrumentenwechsel ganz nett sein, aber wenn ich sowieso nachher nachjustieren muss, was bei einer neuen Klampfe o.ä. ja wohl meistens der Fall sein wird, kann ich auch das Mastervolume kurz runterdrehen.

Auch drei verschiedene Effektvarianten können eine tolle Sache sein, bringt mir aber nichts, wenn die lle klingen wie Sau.

Kurz gesagt, ich glaube nicht, dass Mesa Boogie da der ganz große Wurf gelungen ist, der die A-Gitarren-Welt in Aufruhr versetzt. Für mich sieht das (wohlgemerkt: einfach so auf den ersten Blick) so aus, als würden hier vor allem Stromgitarristen angesprochen, die halt auch mal akustisch spielen und vin Namen und Aussehen angezogen werden. Ich bin gespannt, wie sich das Ding verkauft...:)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Uiui,
fette Diskussion hier...immer cool bleiben-man wird ja noch so seine Gedanken darüber haben dürfen...!
Klar ist eines: eine Firma muss verkaufen und Mesa macht das ganz klar übers Image und nicht über die Neu-Erfindung des Rades mit zusätzlicher Verbesserung.
Das ist vollkommen legitim und wer sowas nicht will (so wie ich zB.) der brauchts ja nicht zu kaufen. Prinzipiell finde ich, dass Akustik Amps im Grenzbereich zwischen Sound und rein reproduktiver neutraler Audiotechnik sind-wobei ich (so wie Empty...) hier ein "Follower" der Amps mit der möglichst verfärbungsarmen Audiotechnik bin-doch da ist auch anderes erlaubt. Ich habe nur leider bisher noch keinen "soundmachenden" Akustikamp gehört der mir gefallen hätte und nicht teilweise erhebliche Nachteile (Feedbackempfindlichkeit, sehr besch... Klang von Vocals...) gehabt hätte. Am ehesten konnte das noch der große Ashdown (wird nicht mehr gebaut), der zB mit einer Ovation oder Takamine einen schönen Sound machte...

Natürlich baut Mesa gute, sogar richtig gute Bassamps-aber eher die mit Absicht nicht neutralen, Mesa ist nicht Glockenklang oder Markbass-hey, das wäre doch mal was: ein Akustik Amp von Glockenklang!

Die Hifi-Amps von Mesa wurden damals in der Fachpresse wohlwollend sanft verrissen-war wohl für die Firma ein Flop.

Ich empfinde AER Amps nicht als sonderlich neutral. Deren Lautsprecher haben einen gewissen "Sound" in den Mitten-hört man vorallem bei Gesang.

Ich werde den Mesa bei Gelegenheit antesten-interessiert mich wirklich was die aus dem Thema machen.

Und Leute-unterstellt euch doch nicht ständig gegenseitig niedere Absichten-ist doch interessant was der ein oder andere darüber denkt! Also ich bin für jede Meinung dankbar!

Bernie
 
Zuletzt bearbeitet:
Zwei parametrische Mittenbänder sind bei einem Mischpult eine tolle Sache, aber wer soll die bei einem Amp sinnvoll einstellen?

Findest du das wirklich kompliziert? Wer will kann die ja einfach auf nem festen Wert stehen lassen und hat dann quasi "High Mid" und "Low Mid" Regler.. also 4-Band-Regelung.
Und Ansonsten kann man da halt Gitarren die in den Mitten schwächer sind, gezielter boosten, oder andersrum Gitarren mit starken Mitten gezielter einbremsen..
Ich persönlich würde mir ja ganz ehrlich nen A-Git-Amp mit 8 oder 12 Bändern wünschen.. fänd ich großartig..
So super kompliziert find ich nen semi-parametrischen-EQ jetzt net..

Channel-Mutes. Kann für einen Instrumentenwechsel ganz nett sein,

Ich dachte mehr an folgende Szenarien:
- man hat aufgebaut, alles getestet, will aber die Gitarre nicht direkt am Kabel lassen, weil das die Batterie vom Preamp leersaugt. Also einfach Mute-Switch umlegen, Kabel an der Gitarre rausziehen. Und wenn es losgeht andersrum.
- man will mal während des Auftritts kurz nachstimmen: Mute-Switch, stimmen, Mute-Switch
- man hat Stücke, wo man singt und Stücke wo man nicht singt. Kann man für letztere das Mikro muten.
- etc..
 
Findest du das wirklich kompliziert?

Nö, kompliziert finde ich das nicht, da hätte ich mich wohl genauer ausdrücken sollen. Wie gesagt, für ein Mischpult, das von einem Tontechniker bedient wird, der im Publikum steht, eine tolle Sache zur Klangformung. Bei einem Amp auf der Bühne müsste man da imho schon mindestens zu zweit sein, um den sauber einzustellen, einer spielt und der andere geht ein paar Schritte weg, hört genau hin und ändert dann die Einstellungen. Wenn ich mit meiner Gitarre neben dem Amp stehe und gleichzeitig spielen und einstellen soll, traue ich mir ehrilich gesagt nicht zu, zu entscheiden, ob die Tiefmitten eher bei 400 oder bei 500 Hz angebhoben werden sollen.

Das kann durchaus mal sinnvoll sein, ist aber nicht das, was ich bei einem Akustikamp in erster Linie suche. Ähnliches gilt für den Mute-Schalter. Alles Sachen, die schon irgendwie ganz nett sind, aber ja vermutlich auch den Preis in die Höhe treiben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben