nord piano library (*.npno) in den wave 2 laden: Wie?

Nord hat 2019 neue Marimba und Vibraphone Samples herausgebracht die verschiedene Velocity Stufen unterstüzen:
https://www.nordkeyboards.com/sound-libraries/nord-piano-library/miscellaneous/marimba
Eben, für die Piano Library. Die nützt uns ja eben nichts, wenn wir Custom-Samples erstellen wollen. Zwischen den Marimba-Samples und den Klavieren und E-Pianos gibt es vom Format her keinen Unterschied. Deswegen habe ich ja auch nachgefragt, was uns @taxman mit dem Marimba-Einwand sagen wollte.

oder die Multisample Technik der .npno Samples in die für den Synth verwendete Nord Sample Formate .nsmp / .nsmp3 /.nsmp4 integrieren und den Synth dafür fit machen.
Das Sample-Format, den Sample-Player und den Editor erweitern - Ende :) Vorhandene Kunden glücklich, neue Kunden am Start.
 
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Sorry, gerade erst gesehen. Ich meine damit, das Nord wohl könnte wenn sie denn wollten...
 
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Ich meine damit, das Nord wohl könnte wenn sie denn wollten...
Achso! Dann sehe ich das absolut genauso.

Vielleicht haben wir ja Glück und es ist bereits in Entwicklung und kommt früher oder später. Ich bin auch 10 Jahre später noch optimistisch (und genervt ;) ).
 
Ich finde diese Einschränkung auch nicht so toll, aber die Geräte Ansicht schon. Ich hab den Luxus, je nach Anwendung den, oder die Kombi aus Stage, Wave und Piano zu haben. Für live gibt es, wohlgemerkt für mich, nichts besseres.

Oha... ein nordianer mit kritischem Blick :rofl:
 
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Ich finde diese Einschränkung auch nicht so toll, aber die Geräte Ansicht schon. Ich hab den Luxus, je nach Anwendung den, oder die Kombi aus Stage, Wave und Piano zu haben. Für live gibt es, wohlgemerkt für mich, nichts besseres.

Oha... ein nordianer mit kritischem Blick :rofl:

Da sind wir schon zwei :hat:
 
Da sind wir schon zwei :hat:

Eigentlich drei. :)

Andererseits muss ich sagen: Der Reiz der Nord-Instrumente besteht für mich gerade in ihrer relativen Schlichtheit und Live-Tauglichkeit.
Der angebotene Sample-Editor ist zwar sehr beschränkt, aber auch sehr leicht und effizient nutzbar.

Theoretisch wären Velocity-Switches schön, aber praktisch wäre das so aufwendig, dass es wohl fast niemand nutzen würde.
Deshalb sind Velocity-Switches bisher der Piano-Section vorbehalten, es gibt leider keinen entsprechenden Editor, aber mir wäre ehrlich gesagt auch der Aufwand, ein realistisches Klavier mit vielen (möglichst unmerklichen!) Velocity-Switches zu programmieren, zu hoch.

"Früher" hatten die Analogsynthesizer (die unerreichbaren Ideale!) nur ein paar simple Wellenformen. Und in der Regel nicht einmal Anschlagdynamik.
Nun kann man (auch bei Nord) beliebige Samples als Ausgangsbasis nutzen - das ist doch eigentlich toll, kenne ich sonst von keinem vergleichbaren Gerät.

Nun müssen diese Samples auch noch mehrfach pro Taste per Velocity-Switch zugeordnet werden können, incl. Filter-Übergängen usw.

Und bei Workstations & Co. hat man ja tiefe Eingriffsmöglichkeiten. Dann muss man eben zu Kronos, Fantom & Co. greifen.
Es gibt also durchaus Lösungen - nur eben nicht von Nord.

Dass sie um ihre Formate so eine Geheimniskrämerei betreiben, finde ich schade (man kann ja noch nicht einmal Files aus der Sample-Library in den Editor laden und bearbeiten).
Andererseits wollen sie wohl ihre Samples schützen und man kann immerhin kostenlos auf die Library zugreifen - das ist wohl der Preis, den wir zahlen müssen.

Aber gezwungen ist niemand: Wer vollen Programmier-Zugriff möchte, muss eben eine Workstation kaufen und keine ausgesprochenes Bühneninstrument mit übersichtlichen, aber eben reduzierten Möglichkeiten.

Viele Grüße
Torsten
 
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Der Reiz der Nord-Instrumente besteht für mich gerade in ihrer relativen Schlichtheit und Live-Tauglichkeit.
Der angebotene Sample-Editor ist zwar sehr beschränkt, aber auch sehr leicht und effizient nutzbar.
Jepp das ist der Grund warum ich drei Stück davon habe - die Bedienung im Live Betrieb ist unschlagbar.

Was die Möglichkeit von Multisamples angeht wäre das schon schön für z.B. Bläser, aber ich gebe Dir Recht - man kann nicht alles haben. Mein Motif XF steht deshalb auch immer noch hier, falls ich mal für die eine oder andere Band was brauche dass mir der Nord nicht zufriedenstellend liefert ;)

Ich glaube aber dass die Chance besteht Multisamples in zukünftigen Nord Generationen verfügbar zu haben (wann immer das sein wird) :m_key:
 
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Andererseits muss ich sagen: Der Reiz der Nord-Instrumente besteht für mich gerade in ihrer relativen Schlichtheit und Live-Tauglichkeit.
Der angebotene Sample-Editor ist zwar sehr beschränkt, aber auch sehr leicht und effizient nutzbar.
Genau, und an dieser Schlichtheit und Live-Tauglichkeit würde der Support von Dynamik-Layern (am Gerät!) absolut nichts ändern ;-) Am Editor schon. Aber hey: Es ist eine Editor-Software. Wer nur spielen will, der kommt gar nicht auf die Idee, die zu nutzen. Wer sie aber nutzt, der möchte Eingriffsmöglichkeiten und keine künstlichen Limitierungen, die massiv zu lasten der Spielbarkeit geht.

Theoretisch wären Velocity-Switches schön, aber praktisch wäre das so aufwendig, dass es wohl fast niemand nutzen würde.
Wie kommst du darauf, dass das aufwändig wäre? Womit sampelst du denn deine Instrumente ab? Ich mache das mit SampleRobot und da kann ich einstellen, wie viele Velocity-Layer aufgenommen werden sollen. Der Aufwand beschränkt sich darauf, den Wert von "1" auf "4" zu setzen ;-) Auch Sample-Konverter unterstützen Formate mit mehreren Layern. Und bei "dass es wohl fast niemand nutzen würde" widerspreche ich stark: Selbst wenn nicht jeder selber solche Layers erstellen würde: Wenn es die auf der Website oder in Foren zum Download gäbe, würden die doch selbstverständlich genutzt werden - und zwar viel lieber als die jetzigen 1-Layer-Brass- oder Gitarren-Samples, die in der Form wenig Spaß machen. (Das konnte z.B. nicht mal Joel Lyssarides bei seinen Demos für die Symphobia-Samples spielerisch ausgleichen, dass die Samples mit einem Layer einfach nicht funktionieren). Meinst du, dass die Klaviere (die in mehreren Layern und Keyoff-Samples vorliegen) auch fast keiner nutzt? Klar werden die genutzt. Weil sie halt da sind, und weil sie gut klingen. ;-)

"Früher" hatten die Analogsynthesizer (die unerreichbaren Ideale!) nur ein paar simple Wellenformen. Und in der Regel nicht einmal Anschlagdynamik.
Nun kann man (auch bei Nord) beliebige Samples als Ausgangsbasis nutzen - das ist doch eigentlich toll, kenne ich sonst von keinem vergleichbaren Gerät.
Nun ja, wenn du mit dem technischen Stand von Ende der 90er zufrieden bist. Klar ist das toll - aber eben schon seit 20 Jahren. Hey, in den 50er-Jahren musste man noch eine ganze Bigband dazubuchen, wenn man gute Brass-Sounds beim Gig haben wollte. Mit dem Argument bräuchten wir überhaupt nicht mehr von Weiterentwicklung zu reden.

kenne ich sonst von keinem vergleichbaren Gerät.
Dexibell? Kurzweil Forte?

Was die Möglichkeit von Multisamples angeht wäre das schon schön für z.B. Bläser, aber ich gebe Dir Recht - man kann nicht alles haben. Mein Motif XF steht deshalb auch immer noch hier, falls ich mal für die eine oder andere Band was brauche dass mir der Nord nicht zufriedenstellend liefert ;)
Bei mir genauso. Aber wäre doch cool, wenn man für ein paar dynamische Brass- oder E-Pianosounds keinen Motif mitschleppen müsste, wo das Nord Stage doch schon eigene Samples spielen kann. Wir reden ja hier nicht von völlig abwegigen Wünschen.
 
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Wie kommst du darauf, dass das aufwändig wäre? Womit sampelst du denn deine Instrumente ab?

Ich muss zugeben, dass mir ein professionell gesampelter Flügel zu aufwendig ist, da lasse ich die Finger von.
Den Nord-Sample-Editor nutze ich z. B. für alte Emu-Samples, die hatten auch keinen Velocity-Switch, damit konnte ich leben.

Du hast aber natürlich recht - alle wären froh, wenn Nord so etwas zulassen würde und die Live-Tauglichkeit wäre nicht eingeschränkt.

Wie ungeschickt im Nachhinein die Unterscheidung Piano- und Sample-Section eigentlich ist, zeigt sich ansatzweise, wenn Nord Vibraphon und Marimba als "Pinao"-Klang ausliefern muss.
Bei den genannten Bläsern wäre es dann ganz dumm.
Und dann auch noch getrennte Speicherbereiche...

Ich gebe also zu: Ja, es wäre schön, wenn der Sample-Editor mächtiger wäre.
Im Grunde würde es ja reichen, auch Piano-Section-Klänge erzeugen zu können, aber das "darf" ja auch nur Nord.

Die Nord-Instrumente sind ja irgendwie eine Klasse für sich und zählen am ehesten zu den Stage-Pianos. Und da kenne ich allerdings keines, das überhaupt zulässt, eigene Samples zu laden.

Viele Grüße und vielleicht gibt das ja irgendwann doch noch was...
Torsten
 
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Den Nord-Sample-Editor nutze ich z. B. für alte Emu-Samples, die hatten auch keinen Velocity-Switch, damit konnte ich leben.
Klar, dafür ist das prima. Aber wenn man ein Instrument hat, das mit 4 oder gar 8 Layern super spielbar ist, dann macht das mit nur einem Layer überhaupt keinen Spaß mehr. Ich habe es oft genug probiert und natürlich auch viel experimentiert mit Velocity->Filter-Routings. Geht manchmal, aber meistens ist es Unsinn (bei Natursounds).

Und dann hab ich das gleiche mit dem Motif gemacht, wo man beliebige Layer und Release-Triggers zur Verfügung hat und so lässt sich ein Instrument eben super so aufbereiten, dass es im Keyboard wunderbar spielbar ist (nur bei wirklich komplexen Sounds, die z.B. von Kontakt-Scripting Gebrauch machen oder umfangreichere Modulationen haben, funktioniert Sampling natürlich nach wie vor nicht gut).

Ich muss zugeben, dass mir ein professionell gesampelter Flügel zu aufwendig ist, da lasse ich die Finger von.
Muss ja auch nicht sein. Klaviersounds sind wirklich tricky. Aber Brass/Strings/Mallets/hybride E-Pianos würden halt abartig davon profitieren, und damit kann man dann gut experimentieren.

Die Nord-Instrumente sind ja irgendwie eine Klasse für sich und zählen am ehesten zu den Stage-Pianos. Und da kenne ich allerdings keines, das überhaupt zulässt, eigene Samples zu laden.
Wie gesagt, die Dexibell- und Kurzweil-Stagepianos (Forte?), wenn ich richtig informiert bin. Teils über sf2-Import, teils über eigene Formate und entsprechende Editoren oder Konverter.
 
Wie gesagt, die Dexibell- und Kurzweil-Stagepianos (Forte?), wenn ich richtig informiert bin.

Stimmt - Dexibell ist durch SF2-Import ja maximal flexibel. Aber irgendwie scheint es teilweise Beschaffungsengpässe zu geben, an Dexibell hatte ich überhaupt nicht mehr gedacht.
Bei Kurzweil weiß ich so langsam überhaupt nicht mehr, wo die Grenze zwischen Stagepiano und Workstation verläuft, siehe auch die K2700-Diskussion.

Auf jeden Fall ist Nord schon lange nicht mehr allein auf weiter Flur!
Vor allem gibt es mittlerweile Spezialisten, die Einzeldisziplinen die Nords locker abhängen. Für mich aber als Gesamtpaket immer noch top! :)

Viele Grüße
Torsten
 
Danke für Euer Mitdenken!!
Ich würde jetzt mal das Bösendorfer-Sample mit Samplit herausschieben.
Vier Velocitystufen sollen da erst einmal reichen.

Der nächste Schritt wäre ja ein Morphing zwischen den vier Layern. Hat das jemand gemacht? Wie geht es weiter?
Danke Euch!
Pit
 
Ich würde jetzt mal das Bösendorfer-Sample mit Samplit herausschieben.
Vier Velocitystufen sollen da erst einmal reichen.

Der nächste Schritt wäre ja ein Morphing zwischen den vier Layern. Hat das jemand gemacht? Wie geht es weiter?

Hi Pit,

da ich keinen Wave habe kann ich Dir zwar nicht weiterhelfen, bin aber sehr gespannt was dabei herauskommt - vor allem wie sich das Piano dann mit Morphing zwischen den Layern spielen lässt. I stay tuned ;)

P.S.: Bist Du auch im roten Forum unterwegs? Das Layering von 4 Samples ist dort z.B. in diesem Thread diskutiert worden: https://www.norduserforum.com/post143099.html?hilit=Morph#p143099
Vielleicht können die Kollegen dort auch ein paar Tips zum Morphing der 4 Layer geben.
 

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