Der Nord Stage 4 Thread

Nö, sehe ich anders. Clavia hat immer ein einfaches Pedal mitgeliefert, sicher kein Schrott, und für die meisten Keyboarder auch ausreichend. Es geht mir auch nicht darum auf 35€ rumzureiten. Es fühlt sich einfach merkwürdig an.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Vermutlich haben sie gedacht: Die Setliste verwalten sowieso immer mehr Musizierende via Tablet und App.
Was das Pedal angeht, sehe ich jetzt keine Veränderung gegenüber dem Stage 3: die beide klavierlastigen mit einfachem Sustain-Pedal, das orgelige ohne.
Schande über mein Haupt, ich habe versehentlich nur den Lieferumfang des "kleinen" Modells gelesen, peinlich...
 
Gut, die den Songmodus gebraucht haben, da ist der Wegfall schade. Ich persönlich hab den nur einmal genutzt und dann entweder über den Soundmanager oder übers Tablet gearbeitet. Das Tablet ist sowieso immer dabei, da ich darüber entspannt midi und externe einbinde. Mir kommt das neue Konzept mehr entgegen, nur der neue Preis halt nicht, aber das hatten wir schon.
 
Wie machst du das mit dem tablet, for score oder so?
 
Ich weiß nicht. Für mich ist das wie mit den Handy-Ladegeräten. Da hat man doch eigentlich genug von rumliegen. Und das, was da mitgeliefert wird, ist meistens billiger Schrott oder passt sonstwie nicht.
Sowas kaufe ich lieber separat und dann so, wie ich es gerne hätte.
Na ja, bei DEM VK wäre es trotzdem eine nette Geste. Andererseits, bei nur 1.000 verkauften Stage 4 und, sagen wir mal 30,— für ein gutes Pedal, kommen da schon ein paar Pizzen für die Mittagspause im Nordelius-Headquarter zusammen.
 
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Das einfache Simple-Pedal von Nord hat einzeln einen Straßenpreis von 55€. Sieht zwar wertig aus, hat aber auch wieder ein fest montiertes Kabel (ehrlich, liebe Hersteller: was soll der Mist?) und so wie es aussieht keine sinnvolle Antirutschvorrichtung. Sind also auch wieder über 50€, die man zwangsläufig mitbezahlt für ein Teil, was man so nur bedingt gebrauchen kann.
Fällt für mich in die gleiche Kategorie wie mitgelieferte Ständer und Taschen. Oder bei einer Gitarre der 08/15 Nylongurt, mit dem man es keine 5 Minuten aushält.
 
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PS: nichts gegen sinnvolle Bundles, die man dann im Handel schnürt, gerne auch vom Hersteller so zusammengestellt. Aber bitte optional.
 
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Wie machst du das mit dem tablet, for score oder so?

Hi Schnicki, ich hab auch mal bei ein paar wenigen Gigs den Song Mode meiner NS3(s) versucht, bin da aber nicht wirklich zufrieden mit gewesen. Ich hatte vorher schon das Ganze über eine App gesteuert und bin jetzt auch wieder dahin zurück. Bei mir ist das Bandhelper auf einem iPad, für die MIDI Verbindung nutze ich das iConnectivity iConnectMIDI2+ Interface. Funktioniert problemlos, ich weise für jeden Song in Bandhelper einmal die Program Change Parameter für jeden meiner beiden NS3 zu, beim Aufruf des Songs aus einer Setliste werden dann die entsprechenden Programs auf den Nords automatisch gewählt.
 
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Wie machst du das mit dem tablet, for score oder so?
Ich mach das mit Camelot übers iPad, steuert midi, scenes und hat pro Song die passenden leadsheets, Setlisten incl. Ich wähle auf dem Pad den Song und die App ruft auf den angeschlossenen Keys die progs und auf dem Pad die soundapps auf, sowie die PDF für den song
 
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Ein klassisches Nord Update. Ich werde es nie verstehen, wie man für so ein Brett 4-5000€ ausgeben kann, es ist mir ein Rätsel.

Klar, die Nords sind nicht perfekt, aber das Stage war auch nie als Workstation oder reiner Rompler konzipiert.

Kosten aber genauso viel, oder sogar mehr als aktuelle Workstations.

Das fragen immer alle. Der Punkt ist: Nord-Keyboards booten in ca. 20 Sekunden. Programme zu laden kostet quasi gar keine Zeit, weil alle Sounds bereitliegen und nicht erst in den Arbeitsspeicher geladen werden müssen. Dafür braucht Nord NOR-Flash. Das klingt zwar nach USB-Stick, ist aber elektronisch eine ziemlich andere Technik. Und immer noch recht teuer. Es geht um Größenordnungen von mehreren hundert EUR pro GB.

Lol. Mein Kurzweil Forte bootet in 30sek für 16GB Sample Speicher plus 4,5GB User Sample Speicher.

Was die fixen Splitpunkte betrifft, auch eine Sache die deutliche Vor- und Nachteile bietet. Vorteil ist eben dass man immer weiß und optisch sieht, wo der Splitpunkt liegt.

Beim Forte seh ich die Zonen samt Splits am Board am Display. Fixe split Punkte sind lächerlich. Man könnte ja einen "Advanced Mode" machen, wo das geht.

Diejenigen mit Priorität auf Ohren werden diese roten Teile weiter lieben.

Lol. Hauptsächlich werden die gespielt, weil sie watscheneinfach zu programmieren sind, da es kaum Möglichkeiten zum Programmieren gibt. Resultat ist, dass 4 von 5 Keyboardern Nord spielen und alle de facto gleich klingen. Als FOH Techniker finde ich das schon richtig langweilig...aber it is what it is. Das Lustige ist, dass die alle wirklich glauben sie haben das beste und am Besten klingende Board. Sonst würde es ja nicht so viel kosten. ;)

Nord-Sounds sind grundsätzlich auf Stereo "gepolt". Die zugrunde liegenden Samples natürlich nur, insofern beim Originalinstrument Stereo-Sampling eine Bedeutung hat. Wer auf einem Nord Sounds zusammenbastelt, wird aus meiner Sicht i.d.R. mit Stereo planen (oder ein Nord Stage ist nicht das richtige Instrument). Nur haben wir dann vor Ort nicht immer eine PA in Stereo - und dafür braucht es eine Lösung. Da ein EP mit Auto-Pan zu spielen, mag nicht die beste Art zu sein -- wenn aber das Instrument dafür eine annehmbare Lösung anbieten kann, ist das ja nicht so schlecht. Sonst würde man vermutlich einfach den rechten Kanal an die PA geben.

Jedes Keyboard Multisample ist erstmal für Stereo ausgelegt. Offenbar pfeifen die Schweden aber auf jegliche Mono Kompatibilität, weil es bei den Nord Pianos zu massiven Auslöschungen und Phasenproblemen kommt, sobald man sie Mono fährt.

Kurze Zwischenfrage. Ich kenne es bei Audio-Geräten bisher eigentlich nur so, dass der Mono-Kanal der linke ist. Ist das bei Nord wirklich anders, oder einfach egal?

Wenn der Linke Kanal ein L/M Kanal ist, werden aber beide Kanäle dort summiert, solange bei R nichts steckt. Und dann kommt es auf die Mono Kompatibilität der Samples an.

Das Mono-PA-Problem habe ich nur von Kollegen referiert - zumindest ins Mischpult gehe ich immer in Stereo. Muss der Tontechniker sehen, was er draus macht.

Und was steht dann neben dir auf der Bühne? Vermutlich ein Mono Monitor auf dem das Piano dann furchtbar klingt. Das ist einer der Hauptgründe, warum ich keine Nords mehr spiele. Es hat leider sehr lange gedauert, bis mich ein Techniker darauf aufmerksam gemacht hat.

Meine Erfahrung ist jedenfalls bisher immer so gewesen, dass Piano-Samples, wenn man eben mal mono fährt (z.B. man hat nur eine Aktivbox oder einen Keyboard-Amp dabei), immer über den rechten Kanal besser (ich mag es lieber „crisp“) klingen, als über den linken.

Klar, da ist in der Regel der Diskant Teil drinnen. Dir fehlt dann halt eine "Hälfte" des Pianos.

Noch lieber sind mir allerdings Samples, die man problemlos summieren kann, dann muss man sich nämlich gar nicht erst entscheiden. Und natürlich Geräte, die ein solches Routing unterstützen. Oder eben dann doch gleich stereo. 😁

So ist es. Vielleicht schaffen sie es ja irgendwann mal ein Piano Mono kompatibel aufzunehmen. XY ist eigentlich nicht so schwer...
 
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Lol. Hauptsächlich werden die gespielt, weil sie watscheneinfach zu programmieren sind, da es kaum Möglichkeiten zum Programmieren gibt. Resultat ist, dass 4 von 5 Keyboardern Nord spielen und alle de facto gleich klingen.
Dass du kein Nord-Fan mehr wirst, habe ich inzwischen begriffen. Mir müsstest du es nicht mehr beweisen. Und tatsächlich: Für mich ist die einfache Bedienung das Hauptargument für ein Nord Stage. Mit dem Unterschied, dass ich nicht das Gefühl habe, dass alles gleich klingt. Höchstens ein bisschen old-fashioned. Aber dazu stehe ich gern.

Jedes Keyboard Multisample ist erstmal für Stereo ausgelegt. ...
Und was steht dann neben dir auf der Bühne? Vermutlich ein Mono Monitor auf dem das Piano dann furchtbar klingt. Das ist einer der Hauptgründe, warum ich keine Nords mehr spiele. Es hat leider sehr lange gedauert, bis mich ein Techniker darauf aufmerksam gemacht hat.
Ich habe von Anfang an mein Stage 3 mit 2 Monitoren betrieben - nicht neben, sondern hinter mir. Bläst zugleich mir und der Band in die Ohren. Mein erstes Pärchen einfacher PA-Boxen habe ich dabei auch ziemlich schnell ersetzt, weil es gruselig klang. Mit den beiden QSC K8.2 habe ich einen ziemlich beeindruckenden Klang, wie ich finde. Noch ein bisschen spitz, aber insgesamt sehr gut. Viel experimentieren kann man da nicht: Ich brauche sie beide hinter mir auf Ohrhöhe - als Wedge auf den Boden legen geht nicht, weil es dann nur noch wummert. Inzwischen neige ich dazu, mit In-Ears als Monitoren zu spielen - dann hat sich zumindest für mich persönlich das Thema Monitore auf der Bühne erledigt.

Ich fürchte, wer sich ein Nord Stage kauft (gilt sicherlich auch für das neue), sollte nochmal einen ordentlichen Batzen für Monitore rechnen - sonst lohnt es sich wirklich nicht.

Es gibt eine Menge Dinge, die man sich von Nord noch wünschen würde. Die auch das Stage 4 nicht hat. Multilayer-Samples zum Selbermachen. Variablere Splitpunkte. USB-Audio etc. Und ein Mono-Piano-Sample. Die gewichtete Tastatur soll ja schon besser geworden sein - habe ich aber noch nicht probiert.

Für Nord-Verhältnisse sind diesmal ja schon einige Veränderungen zusammengekommen. Ob das Ergebnis überzeugen kann, werden wir sehen. Es gibt vorläufig genug Käufer. Mal schauen, ob bei denen das Gerät zu seinem Recht kommt.
 
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Ich habe von Anfang an mein Stage 3 mit 2 Monitoren betrieben - [...]
Viel experimentieren kann man da nicht: Ich brauche sie beide hinter mir auf Ohrhöhe - als Wedge auf den Boden legen geht nicht, weil es dann nur noch wummert
Solche Sachen wären mir schon deutlich zuviele Einschränkungen. Gut, ich spiele inzwischen auch am liebsten mit IEM, aber wenn mein Equipment mich daran hindert, eine simple Mono-Floorwedge zu benutzen, dann ist was verkehrt. Mal abgesehen davon, dass ich den Platz im Auto (und auf der Bühne!), den eine zweite Monitor(!)-Box und womöglich noch Stative dafür benötigen, lieber anders nutze, soll doch ein Monitor bitte einfach funktionieren und eben keine Wissenschaft für sich sein.

Da würde ich mir mal als erstes auf dem Monitor nur einen der beiden stereo-Kanäle geben lassen (vorzugsweise den rechten, weniger basslastigen).

Das, was du beschreibst, passt aber erschreckend gut zu der Monitor-Erfahrung, die ich bei meinen wenigen Gigs mit Nord gemacht habe: oft dröhnig und schwer (selbst funktional, nichtmal schön) auf Wedges zum Klingen zu bringen. Ich hatte gehofft, dass sich das in den letzten gut 10 Jahren verbessert hätte...
 
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... soll doch ein Monitor bitte einfach funktionieren und eben keine Wissenschaft für sich sein.
Mein Nord Stage 3 ist das zweite Stage-Piano überhaupt, das ich habe. Dass man da ein bisschen probieren muss, bis es optimal klingt, habe ich für nachvollziehbar gehalten. Und höre ja auch bei anderen Keyboards, dass sie bei Auftritten nicht optimal verstärkt werden. Dass ein Monitor auf dem Boden deutlich basslastig werden kann, habe ich eigentlich für ein allgemeines Problem gehalten.

Da ich in der Bigband gegen 15x Blech antrete, gibt es für mich auch keine andere Möglichkeit als die Monitore möglichst nah ans Ohr zu bringen, um mich selbst überhaupt zu hören. Ohne Stative geht es schon deswegen nicht. Die Alternative würde heißen: Aufdrehen - und das brauchen wir nun wirklich nicht auch noch... Aber jetzt kommen wir vom Thema ab. (Mal abgesehen davon, dass ein Nord-Spieler sinnigerweise sowieso echtes Blech in der Band hat, da die Nord-Blech- und Woodwind-Sounds mit den vorhandenen Spielmöglichkeiten nur so lala rüberkommen.)
 
Das Lustige ist, dass die alle wirklich glauben sie haben das beste und am Besten klingende Board. Sonst würde es ja nicht so viel kosten. ;)

LOL!
Werd nie vergessen, als ich damals mit nem Yamaha CP4 Karton an der Kasse stand und ein Nord Stage Kollege neben mir....
mit leicht abfällig-lächelndem Blick.....
Der "Verkäufer" sah das und meinte nur (ich glaube die kannten sich länger...)
"Brauchst garnicht so schauen, klingt besser als deine rote Kiste und kost die Hälfte!"
Dann konnte ich mir ein breites Grinsen nicht verkneifen!

Ich hatte einige Jahre NE2/3 und Stage1 im Einsatz und IMMER Probleme mit dem Monitorsound...... bis ich auf Kurzweil und Yamaha umstieg.....

Aber gut, jeder wie er mag!
;-)
 
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(Mal abgesehen davon, dass ein Nord-Spieler sinnigerweise sowieso echtes Blech in der Band hat, da die Nord-Blech- und Woodwind-Sounds mit den vorhandenen Spielmöglichkeiten nur so lala rüberkommen.)
Genau - Kommt halt immer drauf an: Wenn man echte Bläser gewohnt ist, wird man (zumindest ich) nicht unbedingt versuchen, mit welchem Keyboard auch immer diese zu imitieren.

LOL!
Werd nie vergessen, als ich damals mit nem Yamaha CP4 Karton an der Kasse stand und ein Nord Stage Kollege neben mir....
mit leicht abfällig-lächelndem Blick.....
Ich halte es generell für ziemlich unprofessionell, andere ob ihres Instruments zu belächeln.
Jeder hat seine spezifischen Anforderungen und wird sein Instrument passend wählen. Dann ist dann da noch das liebe Geld.

Der Stage war mir einerseits zu teuer und andererseits übertrieben und gleichzeitig beschränkt, so dass ich bewusst den "billigen" Electro genommen habe. Und ich liebe ihn.
Jetzt gerade aber kommt der alte Kurzweil K2500 (!) wieder zum Einsatz, weil er in diesem Fall einfach besser passt und das kann, was ich benötige (u. a. den Ribbon-Controller und einige Synth-Möglichkeiten).
Alles zu seinem Zweck, da muss man sich doch nicht gegenseitig die Instrumente madig machen...

Viele Grüße
Torsten
 
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Offenbar pfeifen die Schweden aber auf jegliche Mono Kompatibilität, weil es bei den Nord Pianos zu massiven Auslöschungen und Phasenproblemen kommt, sobald man sie Mono fährt.
Zwei spontane Gedanken dazu:
– Mono-Systeme spielen in meiner Musikpraxis keine Rolle mehr. Meine Band spielt mit In-Ear und PAs sind auch stereo. Mono-Wedges sind einfach Mist, daran ist Nord nicht Schuld. Die Lösung ist meiner persönlichen Meinung nach nicht Monokompatibilität, sondern Stereo.
– Bessere Monokompatibilität kann man zwar dadurch erreichen, dass man Samples schon direkt mit geringer Stereobreite aufnimmt, aber dann hat man eben... eine geringe Stereobreite. Im Vergleich zu meinen VST-Pianos sind Nord-Pianos schon relativ eng. Das muss nichts Schlechtes sein, aber tendenziell hab ichs lieber zu breit als zu eng. Wenn es möglich ist, bei einem Piano ein breites Stereobild zu generieren, das trotzdem noch sehr monokompatibel ist, lasse ich mich da gerne aufklären. :)
 
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Bessere Monokompatibilität kann man zwar dadurch erreichen, dass man Samples schon direkt mit geringer Stereobreite aufnimmt, aber dann hat man eben... eine geringe Stereobreite.

So ist es! Aber das wäre ja auch ein typischer Anwendungsfall:
Bei Licht betrachtet ist eine geringe bis nicht vorhandene Stereobreite bei Pianos doch sogar normal und natürlich.
Die Zuhörer hören ja aus der Zuhörerperspektive, und da ist auch ein 280-cm-Konzertflügel im wesentlichen eine Mono-Schallquelle.
Kein Zuhörer sitzt Dir auf dem Schoß und hört einen Flügel aus Spieler-Perspektive.

Mono-Wegdes sind außerdem für viele eine Realität und ich habe mit den Nord-Stereo-Sounds auch meine liebe Mühe, das kann ich nicht abstreiten.
Gerade Nord sind doch primär Live- und Bühnenkeyboards, dann dürften die meiner Meinung nach durchaus weniger divenhaft in Mono-Situationen sein.

Viele Grüße
Torsten
 
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Ich war erst etwas negativ gegenüber dem neuen Stage eingestellt, aber nachdem ich mit das aktuelle Andertons Video angeschaut habe, muss ich schon eingestehen, dass da schon wirklich viele kleine und auch große Verbesserungen eingearbeitet wurden, die mir sehr gut gefallen würden, mal ganz abseits von der Mono/Stereo Thematik.
Falls es mal irgendwann beim Compact Modell Preisreduzierungen geben sollte, könnte ich schon schwach werden.
Ganz am Rande: ich habe häufig CP4 und Stage 2 EX zusammen im Einsatz und verwende auf der Bühne oder im Proberaum tatsächlich auch ein Piano vom CP4.
 
Mono-Wedges sind einfach Mist,
Ich würde sagen, sie sind immer noch Standard. Wie man persönlich dazu steht, empfindet jeder anders, aber weder hat jede Band / jeder Musiker das Equipment für IEM (angepasste Ohrstöpsel mietet man sich ja auch nicht mal eben zu), noch ist das für jeden was und wenn man ohne eigenen (Monitor-)Tech spielt, ist das auch nicht ganz ohne. Und für konventionelles Monitoring in stereo fehlt auf 90% der Bühnen einfach auch mal der Platz (von den doppelten Kosten ganz zu schweigen) sowie die Kanäle. Selbst bei den heute meist verfügbaren Digitalpulten gibt es in der Regel keine je 2 separaten (Ausspiel-)Kanäle für 5-6 Musiker auf der Bühne.
Von daher führt an Mono-Wedges eigentlich kein Weg vorbei (zumindest sollte diese Option dann kein Showstopper sein).
Die Lösung ist meiner persönlichen Meinung nach nicht Monokompatibilität, sondern Stereo.
Für draußen (Publikum) ja, da verstehe ich auch nicht, warum man da Mono wollen würde. Aber im Monitor ist Mono völlig ausreichend, da ist ja eher ein funktionaler Sound gefragt als "schön". Und wie gesagt, selbst wenn mit IEM gespielt wird, ist stereo-Monitoring für ALLE Musiker auf der Bühne meist nicht ohne weiteres möglich. Nicht in der Liga, wo mit Glück eine X32 am FoH steht.

Bessere Monokompatibilität kann man zwar dadurch erreichen, dass man Samples schon direkt mit geringer Stereobreite aufnimmt, aber dann hat man eben... eine geringe Stereobreite
Vorsicht! Monokompatibel heißt nicht Mono. Monokompatibel aufnehmen kann man auch mit einer riesigen Stereobreite (für LP aufgenommene Klassikaufnahmen sind meistens ziemlich gut monokompatibel, da wussten die Tonmeister noch, was sie tun). Man muss nur den Unterschied kennen zwischen Laufzeit- und Intensitätsstereofonie und muss eben auch wissen, bis zu welcher Mikrofonbasisbreite man für welches Quellmaterial noch gehen darf, bevor es "kammfiltert". XY ist einfach, aber es gibt ja nun schon noch aus fast 100 Jahren Rundfunkgeschichte ein paar andere Techniken, die zwar nicht 100% monokompatibel (im technischen Sinne) sind, aber dennoch ohne hörbare Artefakte bei der Summierung auskommen - ORTF zum Beispiel.
 
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Ich hatte mal einen Stage 2... sieht man immer noch im Bild links ;) Aber ich kann mich echt nicht dran erinnern, dass der kacke geklungen hat... auch nicht Mono...
 
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Bessere Monokompatibilität kann man zwar dadurch erreichen, dass man Samples schon direkt mit geringer Stereobreite aufnimmt, aber dann hat man eben... eine geringe Stereobreite.

Jens hats eh schon geschrieben. Du kannst ein massiv breites Sample haben und trotzdem monokompatibel sein. :)
 

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