Normale und Kondensator Micros ans Pult??

von D-a-N, 24.05.07.

  1. D-a-N

    D-a-N Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.10.06
    Zuletzt hier:
    2.12.14
    Beiträge:
    838
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    154
    Erstellt: 24.05.07   #1
    Also ein meinem PM gibts es einen Knopf für Phantomspeisung (is für alle Kanäle). Meine einfache Frage ist nun: Kann man an den PM normale und Kondensatormikrofone gleichzeigtig anschließen (wenn Phantom an ist). Vor langer Zeit hat mir mal jemand erzählt, das man entweder nur kondensator oder normale anschließen kann, weils sonst die normalen wegen der zuhohen spannung kaputt gehen würden. Aber ich hab letzens mal nachgedacht^^ und das wäre doch irgendwie dumm oder?? Weil macn braucht fürn Áuftritt doch beide Arten.
     
  2. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    17.11.04
    Zuletzt hier:
    21.02.11
    Beiträge:
    3.318
    Ort:
    Pforzheim
    Zustimmungen:
    30
    Kekse:
    8.896
    Erstellt: 24.05.07   #2
    du kannst beides anschließen.
    die dynamischen stört es nicht, wenn die phantomspeißung aktiviert ist.
    lediglich auf eine symmetrische signalführung musst du peinlichst genau achten. irgendwelche kabel/adapter experimente mit unsymmetrischen (mono) klinken haben hier nix zu suchen.

    auch sollten keine submixer, passive di outs o.ä. per xlr angeschlossen werden, wenn die ph an den betreffenden kanälen aktiviert ist.

    aber dynamische mikrofone per xlr an kanäle mit aktiver phantom ist kein problem.

    edit: da es ja mit boxen&amps nichts zu tun hat habe ich es mal zu den mischpulten verschoben. das nächste mal wenns geht doch bitte gleich ins passende subforum
     
  3. D-a-N

    D-a-N Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.10.06
    Zuletzt hier:
    2.12.14
    Beiträge:
    838
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    154
    Erstellt: 24.05.07   #3
    danke und sry, dachte nur weils ein PM ist^^
    woran erkennt man obs symetrisch oder unsymetrisch ist?
     
  4. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    17.11.04
    Zuletzt hier:
    21.02.11
    Beiträge:
    3.318
    Ort:
    Pforzheim
    Zustimmungen:
    30
    Kekse:
    8.896
    Erstellt: 24.05.07   #4
    wenn du ganz normale xlr mikrofonkabel verwendest, hast du eine symmetrische verkabelung. das passt schon

    nur solltest du zb keinen xlr auf mono klinken adater oder ähnliches in einen xlr eingang stecken, an dem phantom anliegt
     
  5. D-a-N

    D-a-N Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.10.06
    Zuletzt hier:
    2.12.14
    Beiträge:
    838
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    154
    Erstellt: 24.05.07   #5
    achso ok danke. ich hab nur ganznormale sm58 mics. also XLR. ok vielen danke. frage beantwortet
     
  6. nordstern

    nordstern Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.12.05
    Zuletzt hier:
    23.01.08
    Beiträge:
    154
    Ort:
    Wien
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    37
    Erstellt: 25.05.07   #6
    Es gibt Mics, die eine anliegende Phantomspeisung nicht vertragen, aber das sind Sonderbauformen (Bändchen-Mikrofone exakt) und die werden einem im normalen Musikeralltag kaum über den Weg laufen.

    Für alle, die's interessiert:
    Symmetrische Beschaltung braucht immer 3 Kontakte für eine Monoübertragung. 2 davon sind die normalen Wechselstromkontakte ("Hot" und 0-Potential), die dritte Leitung führt eine 180 phasenverschobenes Signal und liegt am Schirm. Dadurch werden Einstreuungen ausgelöscht.

    Ein XLR-XLR Mic-Kabel ist symmetrisch beschaltet. Aber ACHTUNG: Nicht jede XLR-XLR Monoverbindung muß zwangsweise symmetrsich sein. Es gibt auch unsymmetrische Beschaltungen, bei denen 2 Kontakte zusammengeführt sind. Gewißheit bringt der Blick in den Stecker: Ist ein 3 adriges Kabel verbaut (2 Adern + Schirm), dann ist es symmetrisch.

    Es gibt auch symmetrisch beschaltete Klinken-Klinken Kabel (und ebensolche Eingänge = Klinkenbuchsen). Die erkennt man daran, daß ein Monokabel beidseitig 3 Stecker Kontakte (Tip-Ring-Sleeve) hat, ebenso wie eine (unsymmetrische) Stereoverbindung, z.Bsp. von Kopfhörern. Anders ausgedrückt: Eine symmetrisch beschaltetes Mono-Klinkenkabel sieht exakt aus, wie ein unsymmetrisch beschaltetes Stereo-Klinkenkabel und ist auch dasselbe. Nur der Zweck ist ein anderer. Sprich: Im einen Fall die symmetrische Übertragung eines einzigen Mono-Kanals, im zweiten die unsymmetrsiche eines Stereo-Signals, also von 2 Kanälen.

    Und damit's nicht langweilig wird, gibt's als dritte Möglichkeit noch die Insert-Klinken-Kabel. Die sind mono und unsymmetrsich und dennoch 3 kontaktig. Weil auf einem Kontakt der Send, auf dem anderen der Return und am dritten das Nullpotential liegt.

    Grüße, nordstern
     
  7. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

    Im Board seit:
    25.11.06
    Zuletzt hier:
    30.01.14
    Beiträge:
    5.210
    Zustimmungen:
    380
    Kekse:
    21.306
    Erstellt: 25.05.07   #7
    Und wo steht, dass ein Bändchen keine Phantomspeisung verträgt?
    Auf Grund ihrer Seltenheit in den letzten Jahren hatte ich leider noch nicht das Vergnügen mit einem solchen Mikrofon - meine mich aber erinnern zu können, dass Bändchen allein auf Grund ihres geringen Ausgangspegels nahezu zwangsweise einen Übertrager benötigen, womit die für ein korrekt beschaltetes dynamisches Mikrofon eh "unsichtbare" Phantomspeisung für's Bändchen schon gleich garnicht "sichtbar" wäre.


    Mit Verlaub: Das ist, so wie Du es schreibst, Schwachsinn!

    Das Nutzsignal einer symmetrischen XLR-Verbindung liegt zwischen den beiden Innenleitern (auf Pin 2 und 3 am Stecker) an, der Schirm auf Pin 1.
    Korrekt ist, dass Pin 2 ein gegenüber Pin 3 um 180° phasengedrehtes Signal führt, während der Schirm Nullpotenzial besitzt.

    Die Auslöschung induzierter Störungen auf dem Kabelweg erreicht man dadurch, dass man am Empfängerende die Phase von Pin 2 gegenüber Pin 3 um 180° dreht und beide Signale wieder summiert.
    Damit löschen sich Störungen, die das Kabel aufgenommen hat aus, da sie nun gegenphasig vorliegen, das Nutzsignal ist somit weitestgehend störungsfrei.
     
  8. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    17.11.04
    Zuletzt hier:
    21.02.11
    Beiträge:
    3.318
    Ort:
    Pforzheim
    Zustimmungen:
    30
    Kekse:
    8.896
    Erstellt: 25.05.07   #8
    mit bändchen habe ich keine erfahrung, ist ja auch für den live betrieb kaum relevant. aber auch ich habe da die geschichte mit den ÜTs im Hinterkopf, was das ganze ja irrelevant machen würde. Hab ich aber wie gesagt nur im Hinterkopf, kann ich nicht belegen.

    natürlich ist es richitg, das es jede menge verschiedene stecker und verwendungszwecke gibt, das es jede menge symmetrische und unsymmetrische verbindungen gibt. ich denke aber nem anfänger der bei einem solchen basic thema nachfragen muss (was ja nicht weiter schlimm ist) hilft es doch schon genug, wenn er weiß das mit einem ganz normalen xlr mikrofonkabel vom nächsten shop die passende verbindung herstellen kann. dazu muss er keine insert kabel kennen. das verwirrt doch nur. und zum glück gibts ja auch pulte, die für insert send und return je eine symmetrische xlr buchse besitzen. denn unsymetrische inserts und klinken nerven doch ziemlich ;)

    natürlich kann man zusatzinfos liefern, dann würde ich aber auch versuchen nicht noch mehr verwirrendes reinzubringen,, und die aussage zwecks der xlr belegung und der einstreuung nochmal genau überdenken.... bzw mal genau den post von raumklang durchlesen. wenn schon korinthen ****, dann aber bitte richtig ;)
     
  9. Boerx

    Boerx Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    07.08.05
    Zuletzt hier:
    5.12.16
    Beiträge:
    3.174
    Ort:
    Karlsruhe
    Zustimmungen:
    383
    Kekse:
    14.712
    Erstellt: 25.05.07   #9
    Seit wann liegt auf Mikrofonkabeln denn bitte eine Wechselspannung an??????
     
  10. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

    Im Board seit:
    25.11.06
    Zuletzt hier:
    30.01.14
    Beiträge:
    5.210
    Zustimmungen:
    380
    Kekse:
    21.306
    Erstellt: 25.05.07   #10
    Zwischen Pin 2 und 1 sowie zwischen Pin 3 und 1 ist das der Fall...
     
  11. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    24.10.04
    Zuletzt hier:
    4.03.14
    Beiträge:
    3.174
    Ort:
    Plochingen (Stuttgart/Esslingen)
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    5.730
    Erstellt: 25.05.07   #11
    Ja, das wollt ich grad auch anmerken...ist ja "normal und logisch"...:confused:

    Oder war die Boerx'sche Aussage eher im Sinn von "230V am Mikrokabel ist nonsens" zu verstehen...?
     
  12. Boerx

    Boerx Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    07.08.05
    Zuletzt hier:
    5.12.16
    Beiträge:
    3.174
    Ort:
    Karlsruhe
    Zustimmungen:
    383
    Kekse:
    14.712
    Erstellt: 25.05.07   #12
    Ich meinte Wechsels im Sinne von das der Strom seine Richtung wechselt mit 50/60Hz.
    Wie gesagt ich bin elektronik Noob. Klärt mich auf.

    Vielleicht habe ich auch "Strom" und "Spannung" durcheinander gemacht.

    Klar wechselt die Spannnung. Je nach dem was man ins Mikro brüllt usw. Aber deswegen fließt doch trotzdem Gleichstrom oder?
     
  13. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

    Im Board seit:
    25.11.06
    Zuletzt hier:
    30.01.14
    Beiträge:
    5.210
    Zustimmungen:
    380
    Kekse:
    21.306
    Erstellt: 25.05.07   #13
    Eine Gleichspannung zeichnet sich dadurch aus, dass Ihre Polarität gleich bleibt.

    Nimm mal eine Bassbox und schließe daran eine Batterie an. Dann siehst Du, was Gleichspannung macht: Die Membran in eine Richtung auslenken. Dort bleibt sie dann stehen, solange die Spannung anliegt. Klemmt man die Batterie wieder ab, kehrt die Membran in ihre mittlere Ruhelage zurück.

    Eine (komplexe) Wechselspannung, wie sie z.B. Musik darstellt, versetzt die Membran hingegen in entsprechende Schwingungen.
    Ein Sinus mit 50Hz entspricht dabei z.B. der Netzfrequenz in Deutschland, ein "a" wäre z.B. eine Wechselspannung mit 440Hz.


    Du musst unterscheiden zwischen Spannung und Frequenz:
    Der Betrag der Spannung stellt vereinfacht gesagt die Lautstärke dar, die Frequenz die Tonhöhe.
    In einem Musiksignal überlagern sich natürlich verschiedene Schwingungen und stellen zusammen eine komplexe Wechselspannung dar, welche wiederum das vom Mikrofon "übersetzte" Äquivalent zu den durch die Luft übertragenen Schwingungen (Schallwellen) darstellt.

    HTH
     
  14. Boerx

    Boerx Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    07.08.05
    Zuletzt hier:
    5.12.16
    Beiträge:
    3.174
    Ort:
    Karlsruhe
    Zustimmungen:
    383
    Kekse:
    14.712
    Erstellt: 25.05.07   #14
    Irgendwie total klar und logisch. Ich glaub ich sollte einfach heute jetzt heim und ins Bett gehen. Wie sollte eine Box usw. auch sonst funktionieren.


    Bitte mal die letzten Posts von mir löschen.
     
  15. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    17.11.04
    Zuletzt hier:
    21.02.11
    Beiträge:
    3.318
    Ort:
    Pforzheim
    Zustimmungen:
    30
    Kekse:
    8.896
    Erstellt: 25.05.07   #15
    posts löschen ist in so einem zusammenhang doof, da es den thread auseinander reißt und dien antworten sinnlos machen würde... da musste jetzt wohl durch, ist ja auch nich so schlimm ;)

    guckst du hier [​IMG]

    gaaaaanz vereinfach ausgedrückt...
    die Waagerechte gibt hier die zeit vor, die senkrechte die Spannung. Man sieht also den Zusammenhang zwischen Zeit und Spannung

    stell dir vor die mittlere horizontale linie mit den kleinen stichen ist dein 0V Bezugspunkt.
    dann hättest du in diesem Falle eine wechsel spannung. Da dein Signal sowohl über als auch unter deinem Bezugspunkt liegt. Es wechselt eben.

    Die senkerechte ausdehnung der einzelen welle zeigt dir die Spannung der einzelen Amplitude (amplitude = der ausschlag, so eine Welle). Je höher sie ist (egal in welche richtung, oben oder unten), desto höher ist die Spannung. bei einem Tonsignal würde das die Lautstärke angeben.

    der abstand der einzelnen amplituden zueinander zeigt die Frequenz an (logisch, frequenz ist ja eine zeitabhängige einheit, und die waagerechte achse zeigt ja die zeit). je näher die amplituden aneinander sind, desto höher ist also die frequenz.

    kleine und weit entfernte amplituden wären also ein leises, tiefes signal.
    große und eng zusammenstehende ein lautes, hohes. usw usw usw.

    natürlich sieht so wie auf dem bild kein signal aus, das aus einemmikrofon kommt. das wäre z.b. das typische bild einer netzfrequenz. aber man kann es daran eben recht gut erklären.

    ein tonsignal würde wohl eher aussehen wie die obere kurve in bild 2
    [​IMG]
    das könnte z.b. so eine " Hey,....Hey....Heyyyyyyyyyy" Klatschanimation darstellen ;) (wenn man jetzt mal die angegebene Zeit ignoriert)


    falls wir irgend wann mal so ne technik freak abend kommen sollten, ich hab hier noch en altes analoges oszo rumstehen, da kann man sich das prima anschauen.

    so, ich hoffe das hilft weiter und ich hab denspagat zwischen elkrotechnisch korrekt und trotzdem verständlich hingekommen.

    (OT: wegen morgen abend: falls ichs schaffen sollte ruf ich dich schnell an bevor ich komm, ich hab ja deine nummer noch. noch weiß ich gar nichts, nur das wir heut abend wohl leider wenige hands haben werden :rolleyes:
    aber falls es klappt hörst du von mir :) )
     
  16. Bandsalat

    Bandsalat Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.08.06
    Zuletzt hier:
    9.12.13
    Beiträge:
    140
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    468
    Erstellt: 25.05.07   #16
    Versteh ich nicht. Beispiel: Keys --> (Klinke) passive DI-Box (XLR) --> Mixer
    Ich bin bisher davon ausgegangen, dass a) der Keys Eingang durch eine DI-Box vor der PP geschützt wird und b) auch am Mixer kein Schaden entsteht.
     
  17. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    17.11.04
    Zuletzt hier:
    21.02.11
    Beiträge:
    3.318
    Ort:
    Pforzheim
    Zustimmungen:
    30
    Kekse:
    8.896
    Erstellt: 25.05.07   #17
    hast du auch recht.
    aber ich meine mich erinnern zu können das ich schonmal das ein oder andere problem hatte mit passiven DIs an phantom. Nicht was Geräteschäden angeht, sondern leichte Klangveränderungen.
    Warum das so ist, kann ich aber nicht erklären

    und letztendlich kann es auch sein das ich mich da schlichtweg vertan hab oder einfach kaputte dis in der hand hatte. das war noch so zu hobby zeiten, da macht man ja den ein oder anderen fehler und hat gerocktes material in der hand.

    ich habe es mir daraufhin aber abgewöhnt, bzw arbeite jetzt eh nur noch mit pulten mit einzeln schaltbarer phantom und hauptsächlich aktiven dis, von daher stellt sich das problem nicht mehr und ich hab mich nicht mehr wirklich damit beschäftigt.

    aber recht hast du schon, eigentlich sollte nix passieren und vllt hätte ich es bei der aufzählung lieber weg lassen sollen. :)
     
Die Seite wird geladen...

mapping