Noten wichtig für eine Komposition?

von LP|Chester, 13.09.05.

  1. LP|Chester

    LP|Chester Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.05   #1
    wollt mal meine Erfahrungen zu Kompositionslehre hier ins forum einbringen...ist speziell an die leute gerichtet die sich deswegen sinnlos fertig machen...

    Also ich für meinen teil kann

    a) keine Noten

    b) nicht singen

    c) nicht spielen

    hatte keine ausbildung in irgendwas hab keine ahnung wo der konkrete unterschied von nem a oder e is wie skalen ausschauen, die ja angeblich das wichtigste sind für solis usw..und es ist mir im grunde genommen auch egal ;) ....

    ich komponiere ich singe ich schreibe lieder...gute lieder...ich schreibe soli...gute soli....ich arbeite seid ich mich erinnern kann mit atemstütze usw ohne jemals darüber gelesen zu haben...sowas kommt automatisch, das muss man nicht wirklich lernen meiner meinung nach...

    ich überleg mir ned vorher stundenlang welcher powerachord zu welchem passt bis ich was mache sondern ich setz mich einfach hin und probiere solange aus bis zufriedenbin...

    hab so schon solis geschrieben mit 16telparts...ohne irgendwelchen skalen...custom sachen hören sich meistens eh vielviel besser an....

    meiner meinung nach is das ganze lied über rythmik noatation usw überbewertet...jeder normale mensch merkt doch wenn er statt 8tel 16tel spielt..das hat nix Rythmusgefühl zu tun sondern mit Intellekt....

    Das wichtigste ist die eigene Kreativität und der sind keinen Grenzen gesetzt....

    was meint ihr dazu?
     
  2. antipasti

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    Erstellt: 13.09.05   #2
    Hallo LP|Chester. Gerade war ich in einem anderen Thread von Dir, in dem Du darum bangst, Deine Mitmusiker zu verlieren und dann keine Band mehr zu haben, weil der Drummer besser singt als Du. Deswegen finde ich diese These von Dir etwas schräg. Wenn Du nämlich ein Instrument professionell gerlernt hättest, bräuchtest Du diese Angst vielleicht nicht zu haben.

    Es kommt wohl darauf an


    • was Du von Musik erwartest
    • ob Du Profi-Musiker werden willst
    • welche Musik Du machen willst
    • was Musik für Dich bedeutet
    Wenn Du als reiner Pop/Rock-Songschreiber oder Komponist arbeiten willst oder als Produzent, geht das wohl ohne musiktheoretische Kenntnisse. Harte Arbeit und Erfahrung und sehr viel Talent sind dennoch Vorraussetung.
    Natürlich kann jeder auch nur mit Naturtalent und einem guten musikalischen Gehör und Gespür singen und mit ein paar Akkorden einen guten Song schreiben. Wenn er ganz dolle Glück hat, wird er vielleicht sogar entdeckt und ein großer Rockstar. Das kann aber halt auch ausbleiben. Wie in den meisten Fällen. Dann bleibt man in seiner Kleinstadt, oder macht mal ne Klubtour durch die Bundesländer mit seinem Programm und wenn alle Bandmitglieder Kinder kriegen, wird es eng.
    Wenn Du Dir allerdings vorgenommen hast, mit Deinem Instrument in jedem Fall Geld zu verdienen (als Dienstleister), wirst Du um fundierte Kenntnisse nicht herum kommen. Denn Deine Jobs werden nicht nur Rockbands sein. Da kann auch mal ne Tanzmucke dabei sein mit nem Programm von sechs Stunden....und für 3 Monate Proben hat da keiner Zeit.
    Unser Keyboarder ist so einer, der fährt für mehrere völlig unterschiedliche Jobs durch ganz Deutschland (10:00 Probe Coverband in HAnnover, 16:00 Gig mit Jazzquartett in Kiel, 22:00 Studiojob). Der schafft sich ein komplettes Cover-Programm drauf, indem er die Songs während der Autofahrt einfach nur anhört. Abends kann er sie dann, ohne sie einmal vorher gespielt zu haben. Das geht nicht nur mit Talent.
     
  3. LP|Chester

    LP|Chester Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.05   #3
    ich habe ja ned behauptet das ich so extrem toll singe...es ging mir eher um die instrumente...ich muss keinen Noten können um ein punklied mit nur powerachords zu schreiben und ich muss kein profisänger sein um da nett drüberzusingen...es ging mir nie darum professsionell zu sein....aber man kann gut sein ohne das klumpatt....

    ich kann dir auf der stelle 10 Leute aufsagen die ohne irgendwas zu können( noten, gesangsausbildung) super sachen rausbringen die auf mtv spielen.....falls es dir um den bereich geht...
     
  4. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 13.09.05   #4
    Um einen Punksong zu schreiben braucht man wirklich keine musiktheoretische Ausbildung, klar. UM irgendwas Nettes zu singen auch nicht, klar.

    Als Hobbiemusiker bracuhst Du das eh nicht, auch klar. Kam aber aus Deinem THread nicht raus, dass es Dir um den Hobbiebereich geht. Deine These war, dass der ganze Bereich Musiktheorie überbewertet wird, und das ist halt Quatsch.
    Dann überleg mal, wie wenig 10 Leute auf MTV sind, gemessen an denen, die da gerne wären.
     
  5. LP|Chester

    LP|Chester Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.05   #5
    nein da stimm ich dir auch zu....professionell gesehen is das wichtig..aber in dem forum hier wollen dies meisten ja ned gleich nach den sternen greifen...sie wollen halt mal songs komponieren und machen sich ur fertig deswegen und ich les das und lach drüber weil ich ned drüber nachdenk und deswegen ned das problem hab... :D

    Kreativität+Broodforce+bissi Skill= gutes bis sehr gutes ergebnis..und mehr brauch ich auch ned
     
  6. Styleven

    Styleven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.05   #6
    ich kann antipasti nur zustimmen.klar kann man lieder schreiben ohne jegliche ahung von dem zu haben was man da macht(wie zb deftones) udn trotsdem gut klingen.ich denke aber das es dazu mehr zeit benötigen wird etwas gutes zu komponieren als wenn man sich der harmonien der noten bewusst ist.von meiner sicht aus betrachte ich das so:musik ist nicht nur da um irgentwas nachspielen oder spielen zu können.ich muss den sachverhalt dahinter verstehen,wenn ich kappiere welchen rhytmus welches klangliche konzept7bild hinter den lied steckt,bin ich viel dichter an den was der komponent aussagen will,als einer der sich nur hinsetzt und hört,...
     
  7. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 13.09.05   #7
    Ich wollte Dich auch nicht verurteilen für Deine Ansicht und habe übrigens früher mal genauso gedacht:)... ich hab allerdings schon den Eindruck, dass viele - auch ohne nach den Sternen greifen zu wollen - hier posten und nachfragen, weil sie eben mit dem eigenen Talent nicht weiterkommen und sich verbessern wollen. Und das finde ich persönlich nicht zum Lachen, sondern sehr lobenswert..

    Ich selbst bin in meinem Lebenslauif einige male von links überholt worden von Leuten, über die ich vorher mal gelacht habe, weil ich mich zu lange auf meinem Talent ausgeruht habe und ein fauler Sack war.
     
  8. Lite-MB

    Lite-MB Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.05   #8
    Ob LP|Chester auch Bier ohne Alkohol, Wasser, Hopfen + Malz trinkt???
     
  9. 123

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    Erstellt: 13.09.05   #9
    Das tut er ganz bestimmt. Und das kann er auch ganz gut!

    Ich würde jetzt gerne ein Stück hören. Sonst glaube ich gar nichts.

    Wo ist der Unterschied zwischen den beiden Methoden. Es ist zweimal das gleiche.

    Wetten, dass du doch Skalen benutzt, es aber nicht erkennst.

    Wenn das doch so einfach wäre...

    Das ist richtig. Aber theoretisches Wissen schränkt die Kreativität nicht ein.

    P.S.: Wenn du schon hier eine Hörprobe hast, dann bitte ich dich mal den Link zu posten.
     
  10. Lite-MB

    Lite-MB Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.05   #10
    Respekt!! Dann bist du hart im Nehmen??!!!
    Ich bin mir sehr sicher, daß ich das nicht hören möchte.
     
  11. Kai-Ser

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    Erstellt: 14.09.05   #11
    Immer, wenn ich dachte ich wäre doch schon recht gut, kam schwupps etwas, was mir das Gegenteil bewies. Das passiert, weil man Anspruch mit meinen Fähigkeiten wächst, und meine größte Sorge doch eigentlich ist, dass ich morgen aufwache und nichts mehr lernen kann oder lernen mag. Was dann? Dann bin ich am Ende meiner Reise, am Ende meiner selbst und weiß nicht wohin. Ich bin 24 und hoffe, dass ich auch in 40 Jahren immer noch davon fasziniert sein werde, was die Welt der Töne mir offenbart. Mir ist jedes Mittel recht um immer einen Schritt weiter gehen zu dürfen, auch wenn es nur ein Blatt Papier sein mag.
     
  12. Lite-MB

    Lite-MB Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.05   #12
    @Kai-ser
    da kann ich dich sehr beruhigen!! ich bin schon etwas älter (Ü50) und habe fast 40 Jahre Bühne auf dem Buckel - aber meine Neugier, meine Lernbereitschaft, der Wunsch weiterzukommen, den Dingen auf den Grund zu gehen sind ungebrochen und machen immer noch genauso viel Spaß wie früher. Was sich sehr geändert hat sind die Aspekte, früher haben mich Technik, Instrumente, etc. in starkem Maße interessiert, heute sind das eher Feinheiten wie Sounds, Phrasierungen, Improvisationen, Ideen + Modelle, die hinter der Musik stehen - allgemein Menschen/Musiker.
    Der Lernfortschritt wird zwar immer kleiner (die Kurve in der Gauß'schen Verteilung wird immer flacher), dafür sind Einsichten/Empfindungen heute erheblich tiefer als früher.

    24 ist ein gutes Alter, mach dich aber noch auf einiges gefaßt!!
     
  13. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 14.09.05   #13
     
  14. LP|Chester

    LP|Chester Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.05   #14
    ich wollte hier nicht die leute kritisieren die vielleicht gesangsunterricht nehmen oder aus irgendwelchen büchern lernen oder vielleicht gitarrenunterricht nehmen...meine güte...

    ich seh das an einem guten freund von mir...er sucht den perfekten riff für sein neues lied und probiert seid einer halben woche herum mit büchern und noten und kann das auch denke ich recht gut( 9 jahre klavier )...trotzdem kam er auf keinen grünen zweig...

    ich setz mich hin...er zeigt mir das intro den verse und beschreibt mir wie das ungefähr klingen sollte und nach 5 minuten herumprobieren von mir sagt er auf einmal..das is es stop...Ich hab einfach nur nach gehör gespielt....ich brauchte das buch nicht...ich brauchte keine noten ..kein garnichts..nur meine ohren und das fabelhafte Können 4 powerachorde zu greifen... :eek:

    natürlich will ich auch fortschritte machen aber dazu brauch ich kein buch..

    wenn ich merke mir geht die luft aus während des singens überleg ich mir wie ich besser atmen könnte und wo die atempausen besser eingeteilt wären...
    =Intellekt

    wenn ich merke ich bin schwach in den und den tönen beim singen...übe ich sie oft...
    = Intellekt

    wenn ich ein stück ned ganz rythmisch hinkrieg üb ich es einen halben tag
    = Intellekt

    wenn ich ein Solo spiel will ich ein für das lied charakteristisches solo drum probier ich herum bis es passt und werd keine skalen aus einem buch kopieren...
    = kluger menschenverstand?

    und so weiter und so fort..

    ihr seht ich brauch für das alles kein buch....

    ich werd mal in den nächsten tagen etwas selbstkomponiertes reinstellen...da könnt ihr euch dann meinetwegen das maul drüber zerreissen....


    soviel dazu
     
  15. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 14.09.05   #15
    Niemand will sich das Maul zerreissen. Aber Dir wurde ja im Forum schon öfter mitgeteilt, dass Du Dich manchmal ein kleines bißchen "gedankenlos" benimmst. Da es also nicht das erste Mal ist, nimm es Dir einfach mal zu Herzen und überleg in Zukunft noch mal genau, was Du eigentlich sagen willst, bevor Du drauf los schreibst.

    Ansonsten: Man kann natürlich auch 9 Jahre Unterricht haben, und trotzdem nichts gebacken kriegen, weill einfach das Talent oder das Verständnis fehlt.

    Aber jetzt stell Dir mal vor, was Du mit Deinem ausgeprägten Intellekt und Deiner hohen natürlichen Musikalität alles ausrichten könntest, wenn Du zusätzlich noch mal ein Buch in die Hand nehmen würdest. Du könntest die Welt aus den Angeln heben.

    Wenn Du ansonsten mit Deinen vier Powerchords, Deiner Naturbegabung und Deinem Gesang zufrieden bist, ist das auch in Ordnung (aber wieso dafür einen Thread eröffnen). Es gibt viele Musiker, die ohne Theorie tolle Songs schreiben (Beatles zum Beispiel). Aber wenn Du so zufrieden mit Dir bist, dann jammer in Zukunft bitte auch nicht mehr darüber, dass Dein Schlagzeuger immer besser sein wird als Du und Dich niemand genug lobt.
    siehe Dein Thread https://www.musiker-board.de/vb/showthread.php?p=956443#post956443
     
  16. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 14.09.05   #16
    LieberChester,
    du scheinst ein naturtalent zu sein, und wenn dir alles zufällt, bist du ein glückspilz. Ich habe allerdings den leisen verdacht, dass deine selbstzufriedenheit eher auf einem kleinen gesichtskreis beruht. Schautest du dich um in der großen, weiten welt der musik, würdest du bemerken, dass nicht alles von selbst geht, sondern erarbeitet sein muss, selbst zuhören will gelernt sein.
    Da gibt es die schöne geschichte von dem violoncello-spieler, der, gefragt, warum er im gegensatz zu seinen kollegen nur einen und denselben ton spiele, anwortete: "die haben eben ihren ton noch nicht gefunden". Du scheinst den deinen gefunden zu haben.
    Nichts für ungut!
     
  17. Kai-Ser

    Kai-Ser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.05   #17
    - Ne stimmt, aber hier sprichst du von Kreativität, die steht tatsächlich nicht in seinen Büchern, und auch nicht in anderen Büchern.


    Aha, also übst du auch, sammelst Erfahrungen und beim nächsten Mal machst du es dann anders. Der normale Prozess des Lernens.

    Überlegen wir uns mal gemeinsam wie die Skalen wohl in das Buch gekommen sind..
    Das ist ja nicht grade so, als ob Moses damals zusätzlich zu seinen 10 Geboten noch nen Haufen andere Steintafeln mitbekommen hat, unteranderem dann auch "100 lustige Lieder fürs Lagerfeuer", " Meine kleine Akkordbibel" oder "Solieren leicht gemacht Band I - Dur und Moll in Bildern".
    Nein, so war das nicht.
    Und nun nehmen wir mal an: Am Ende deines Lebens hörst du dir all deine Werke an und kommst dann auf die völlig hirnrissige Idee für deine Nachwelt all deine Erkenntnisse aufzuschreiben, damit deine Urenkel auch geile PowerchordSongs mit coole Soli schreiben können. Und dann setzt du dich hin und analysierst und denkst und kombinierst...bis du dann irgendwann Zusammenhänge hergestellt hast. Deine Töne bekommen Namen, du denkst dir lustige kleine Zeichen dafür aus usw...Ganz stolz gibst du das dann deinem 7 jährigen UrUrUrEnkel Max, damit er gleich beginnt alles zu lernen und es in die Welt hinauszutragen. ...Oh Schreck, dann kommt Max und sagt:"Du Opa, tut mir Leid, aber hier hab ich Peter Bursch's Gitarrenschule Band I und da steht alles was du weißt schon im Vorwort."

    Keine Ahnung wie alt du sein magst, aber Bücher dienen ja in erster Linie dazu, dass Wissen der Welt zu dokumentieren, damit du dir Zeit sparen kannst und schneller zu einer Problemlösung findest. Wenn du zur Uni gehst, wirst du auch viel lesen müssen..alternativ kannst du auch alles selber rausfinden...dafür reicht deine Zeit nur nicht.

    Fakt ist ja, dass du nichts weißt, was nicht andere schon vor dir wussten. Warum nicht davon profitieren?

    Aber gut, ging ja eigentlich ums komponieren, versuch ich nochmal die Kurve zu kriegen:

    Klar kannst du auch klasse Songs schreiben ohne irgendwas zu darüber zu wissen. Try&Error ist eine legitime Methode. Hab ich selbst 12 Jahre lang gemacht, und bereue es nicht. Aber irgendwann kommt der Stillstand, weil es einfach Dinge gibt, auf die man nicht von alleine kommt, zumindest nicht in einem angemessenen Zeitraum.
    Und spätestens, wenn du mit anderen Musikern kommunizieren sollst, wirds kompliziert. Theorie ist nur Mittel zum Zweck, ein weiteres Instrument, welches dir hilft, das was in dir drin ist, möglichst genau auszudrücken. Wenn in deinem Fall ein Powerchord reicht, ja dann, ja...naja...hmmm..ist das auch super.
     
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