Notenlesen - ja oder nein?

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Notenlesen - ja oder nein?

  • Ja, unbedingt notwendig

    Stimmen: 36 30,5%
  • Nein, unnötig bzw. nicht überlebensnotwendig

    Stimmen: 73 61,9%
  • keine Angabe

    Stimmen: 9 7,6%

  • Umfrageteilnehmer
    118
HamerMarshall schrieb:
öhm, die gitarre ist ein klassisches instrument ..... sogar ein sehr altes .....

Aber ein in der klassischen Musik höchst selten vorkommendes. Im Orchester schon gar nicht. In Ausnahmefällen mal.

und lässt sich genauso nach noten vom blatt spielen wie jedes andere instrument .....

Jein. Nicht, wenn der Komponist exakt haben will, dass du ein a auf dem 5. Bund E-Saite spielst und nicht a-Saite leer. Klingt schliesslich ganz anders.
Aufm Klavier z.B. ist das schnurz. Eine Note, eine Taste.

Aber bei der Gitarre isses eben nicht festgelegt.

Und für Bendings und Co gibt es auch keine einheitliche Notenversion. Von Whammy-Attacken oder Rakes mal ganz zu schweigen. Hier wäre jede Notenversion nur ein elendes Pseudo-Hilfmittelchen. Musste halt drüberschreiben "diese drei Noten bitte als Rake". Sinnvoll ist das aber nicht.

TABs sind immer genauer, und genau dafür wurden sie erfunden.

Die Noten geben nur die nackten Töne an. Und den Rythmus. Und Lautstärken, Geschwindigkeiten etc., evtl. noch die eine oder andere Spielart wie Staccato, Legato etc.

Aber grade typische Gitarrentechniken eben nicht.

Man kann natürlich alle TAB-zeichen aufn Notenblatt übertragen, auch wenns eng wird mit dem Platz. Aber wozu, wenn man denn schon Tabs hat.....?


Dass TABs auch leichter sind als Noten, ist ein angenehmer Nebeneffekt. Aber es ist keineswegs so, dass Noten für die profis sind und TABs für die Idioten.

e-7-3-0---7-----
h-----------8---
g------------9--


Drück das mal in Noten aus :)
 
Death Jester schrieb:
Hm würde mich jetzt mal interessieren, seit wann und wo gibt es Gittarren?

Ursprung sind arabischeZupfinstrumente wie die Laute.
In Europa nicht vor dem 15. Jahrhundert existent. Spanien/Portugal.

Die ältesten existierenden Gitarrenähnlichen Modelle kommen aus dem späten 16. Jahrhundert.

Allerdings noch mehrchörige Dinger, 8 oder 10 saiter etc..

Die klassische Gitarre, wie wir sie heute noch kennen, ist 200 Jahre alt. V.a. mit Torres in Spanien fängt das an.
 
Ray schrieb:
Aber ein in der klassischen Musik höchst selten vorkommendes. Im Orchester schon gar nicht. In Ausnahmefällen mal.



Jein. Nicht, wenn der Komponist exakt haben will, dass du ein a auf dem 5. Bund E-Saite spielst und nicht a-Saite leer. Klingt schliesslich ganz anders.
Aufm Klavier z.B. ist das schnurz. Eine Note, eine Taste.

Aber bei der Gitarre isses eben nicht festgelegt.

Und für Bendings und Co gibt es auch keine einheitliche Notenversion. Von Whammy-Attacken oder Rakes mal ganz zu schweigen. Hier wäre jede Notenversion nur ein elendes Pseudo-Hilfmittelchen. Musste halt drüberschreiben "diese drei Noten bitte als Rake". Sinnvoll ist das aber nicht.

TABs sind immer genauer, und genau dafür wurden sie erfunden.

Die Noten geben nur die nackten Töne an. Und den Rythmus. Und Lautstärken, Geschwindigkeiten etc., evtl. noch die eine oder andere Spielart wie Staccato, Legato etc.

Aber grade typische Gitarrentechniken eben nicht.

Man kann natürlich alle TAB-zeichen aufn Notenblatt übertragen, auch wenns eng wird mit dem Platz. Aber wozu, wenn man denn schon Tabs hat.....?


Dass TABs auch leichter sind als Noten, ist ein angenehmer Nebeneffekt. Aber es ist keineswegs so, dass Noten für die profis sind und TABs für die Idioten.

e-7-3-0---7-----
h-----------8---
g------------9--


Drück das mal in Noten aus :)

jo, so gesehen richtig, in der klassischen gitarren musik hats aber keine whammys etc. .... dann sollten wir klassisch und modern schon unterscheiden, sprich e- bzw. a-gitarre .....
hmmm, dein beispiel kannste getabt aber auch spielen wie du magst ..... das sind doch auch net mehr wie ein paar noten hintereinander .....
 
HamerMarshall schrieb:
hmmm, dein beispiel kannste getabt aber auch spielen wie du magst ..... das sind doch auch net mehr wie ein paar noten hintereinander .....

Aber die ersten drei klingen trotzdem etwas anders als die zweiten drei. Obwohl es dieselbe Notenfolge ist. V.a. wenn ich die ersten drei als Pull offs spiele....was mit den anderen aus technischen Gründen nicht möglich ist.
 
Ray schrieb:
Aber die ersten drei klingen trotzdem etwas anders als die zweiten drei. Obwohl es dieselbe Notenfolge ist. V.a. wenn ich die ersten drei als Pull offs spiele....was mit den anderen aus technischen Gründen nicht möglich ist.
da hassu fein wahr ..... das will ich auch net bestreiten .....

aber an dem punkt muss man auch sagen das der klassiker mal abgesehen von pull offs etc. das immer auf die bequemste art spielen wird, es gibt ja sozusagen genau wie für klavier einen klassischen fingersatz für gitarre, der mag ja einengen, allerdings hats für die klassik immer gereicht .....
vielleicht sollte man den doch erweitern .....
was interessant ist ist in dem fall Guitar Pro 4, wo die noten als zweite linie under den tabs ausgegeben werden, da werden die symbole aus den tabs in die klassischen symbole übersetzt, bzw. mit runter genommen .....
das is ans ich so kein dummer gedanke, und würde vielleicht mal nen standard schaffen .....
 
Ray schrieb:
Jein. Nicht, wenn der Komponist exakt haben will, dass du ein a auf dem 5. Bund E-Saite spielst und nicht a-Saite leer. Klingt schliesslich ganz anders.
Aufm Klavier z.B. ist das schnurz. Eine Note, eine Taste.

naja wenn der komponist sagt das du ein eingestrichenes c spielen sollst (c') dann musst halt aufer h saite den 13 bund nehmen z.B. ...

aber natürlich sind verschiedene läufe als tab einfacher...
 
hotroddeville schrieb:
naja wenn der komponist sagt das du ein eingestrichenes c spielen sollst (c') dann musst halt aufer h saite den 13 bund nehmen z.B. ...

Warum nicht auf der e Saite den 8.?
 
HamerMarshall schrieb:
oder auf der G-Saite den 17. Bund?

D-Saite 22ster? :)

Klingt in der Tat ziemlich anders in Punkto Obertöne etc....


PS nach oben: c'', nicht c'
 
Ray schrieb:
Warum nicht auf der e Saite den 8.?

naja die e-saite ist (glaub ich) ein "großes" e und danach folgt dann das "kleine" also keinmal gestrichen und dann erst kommt das eingestrichene
also is des aufm 8. nicht richtig
aber des is ja eigtl. sowas von egal :)
 
also da ich mal eine (wenn auch nur relativ kurze) zeit klavier gespielt hab, kann ich notenlesen (natür aber auch nicht flüssig auf der gitarre umsetzen)und bin auch den umgang mit ihnen ganz vertraut. in verbindung mit dem gitarrespielen hab ich das notenlesen bis jetzt aber eigentlich noch nicht wirklich gebraucht (ab und zu mal vielleicht bei gewissen kleinen ausnahmen), dennoch hilft es mir indirekt das ich notenlesen kann. beim erlernen theoretischer grundlagen (skalen, patterns, etc.) ist es ziemlich hilfeich sich mit noten etwas auszukennen, weil man sich die sachen einfach viel besser vorstellen und sie dann später kann.
 
hotroddeville schrieb:
naja die e-saite ist (glaub ich) ein "großes" e und danach folgt dann das "kleine" also keinmal gestrichen und dann erst kommt
das eingestrichene

Korrekt. Das ist die hohe e-Saite leer. Also ist das c auf dem 8. Bund das zweigestrichene. Das zweigestrichene e wäre dann der 12. Bund.

aber des is ja eigtl. sowas von egal :)

Aber doch nicht im Notenlesen-Thread ;)
 
Ray schrieb:
Aber doch nicht im Notenlesen-Thread ;)

ich mein doch ob des c ein- oder zwei oder keinmal gestrichen is...
falsch ist es direkt ned wenn der typ im lied ein c' und du nur ein spielst. is halt tiefer
macht man aber bei soli auch c und c' abwechseln oder so...
 
hotroddeville schrieb:
ich mein doch ob des c ein- oder zwei oder keinmal gestrichen is...
falsch ist es direkt ned wenn der typ im lied ein c' und du nur ein spielst. is halt tiefer
macht man aber bei soli auch c und c' abwechseln oder so...

des standard c, also ohne strich, ist in der standard notation, das c unter der ersten notenlinie, also auf der ersten hilfslinie und dieses entspricht auf der gitarre dem 3. bund auf der a saite, ergo ist das c auf der h saite das c'

dabei reden wir von normalen violinschlüßel
 
HamerMarshall schrieb:
des standard c, also ohne strich, ist in der standard notation, das c unter der ersten notenlinie, also auf der ersten hilfslinie und dieses entspricht auf der gitarre dem 3. bund auf der a saite, ergo ist das c auf der h saite das c'

dabei reden wir von normalen violinschlüßel


Vielleicht bin ich ja blöd, aber ich kenne kein Standard-C.

Ich kenn Bass, Gross, Klein, eingestrichen, zwei, drei, 4.....

Zwischen klein und c1 ist keins mehr.


a-Saite 3. Bund = klein
h-Saite 1. Bund = c'
h-Saite 13. Bund = c''

und vom 13. Bund war ja die Rede...


naja wenn der komponist sagt das du ein eingestrichenes c spielen sollst (c') dann musst halt aufer h saite den 13 bund nehmen z.B. ...
 
Ray schrieb:
Vielleicht bin ich ja blöd, aber ich kenne kein Standard-C.

Ich kenn Bass, Gross, Klein, eingestrichen, zwei, drei, 4.....

Zwischen klein und c1 ist keins mehr.


a-Saite 3. Bund = klein
h-Saite 1. Bund = c'
h-Saite 13. Bund = c''

und vom 13. Bund war ja die Rede...

jo, sorry, kleines c ...... ich meinte damit nur ohne strichelein .....
sollte nur mal das ausgangs c, kleines c beschreiben und wo es liegt .....
 
sorry ich hab mich oben vertippt
des mus c'' heißen beim 13. Bund
wie ihrs richtig erkannt habt

-->ach ja dreiklänge helfen oft wieder von einem zum anderen ton zu gehen
z.B. vom g zum c (dur) könnte man h mit reinspielen
bei (moll) Bb
 
Naja naja.... ich spiel schon ne weile gitarre und muss sagen, ich kann zwar noten lesen...... wenn ich aber ein stück vor die nase krieg dann üb ich daran bis ichs auswendig kan^^ :rolleyes: ..... also eben nicht vom blatt!

egal ob noten oder tabs..... hauptsache es macht spass und es rockt :D
 

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