ohm

  • Ersteller with_teeth
  • Erstellt am
cos phi=R/Z, messe R, teile durch Z (impedanz) und siehe da...
wobei die impedanz Z eigentlich frequenzabhängig ist weil xl (induktiver blindwiderstand)=2 * pi * f (frequenz)* l und Rquad+xlquad=Z
aber wozu will man das wissen???

derdaniel
 
Hallöli,

meine Methode z = r + (pi * Daumen) funktioniert wunderbar! :)
(Nennwert liegt etwas über Messwert)

Wobei man die Ausgangsfrage
Ohm, was ist das?
auch beantworten kann mit:

Ohm war ein Wissenschaftler, der den Sehenden Erleuchtung brachte
und millionen von Schulkinder und Musiker in den Wahnsinn getrieben hat.

Er hat herausgefunden, wie Widerstände zueinander verhalten und daraus zwei Gesetze gemacht.

Dass es in manchen Religionen auch noch "Ommmmmmm" gibt wäre Off Topic. :D

Für Musiker ist die Ohmzahl wichtig, weil Verstärker so mit Boxen verkabelt werden sollten, dass weder Verstärker noch Boxen Schaden davon tragen. Daher geben Hersteller Richtwerte für ihre Proukte an.
Leider wissen viele Musiker nicht, dass es Unterschiede in der Interpretation dieser Richtwerte gibt. Für Transistorendstufen gelten andere Richtlinien als für Röhrenendstufen. Eine nähere Erläuterung würde aber (wie Vintage_Man richtig anführte) über die Beantwortung der Ausgangsfrage hinausführen.
Außerdem habe ich meine Erklärungen dazu (bin kein Gott, weiß nicht alles und mache auch Fehler) erst in den letzten Tagen mehrmals hier im Forum kund getan.

Gruß
Andreas
 
auch beantworten kann mit:

Na eben nicht, denn dann hätte die Frage ja "wer ist/war Ohm?" lauten müssen.

Ach, watt bin ich heute wieder pingelig!

/V_Man
 
Wenn ein Verstärker z.B. 8 Ohm am Ausgang (oder im Datenblatt) stehen hat, bedeutet das, daß er mit einer Last (Lautsprecher) nicht kleiner als 8 Ohm betrieben werden darf. Größere Last (z.B. 16 Ohm) schadet nicht, verringert aber die abgebbare Leistung.
Als Merkhilfe: 0 Ohm = Kurzschluß = Defekt // oo Ohm = keine Last = nix zu hören

Vorsicht! Damit verreckt auch dein AÜ!

Wie wir gelernt haben müssen Röhrenamps immer mit einer Last betrieben werden, ist das nicht der Fall der stirbt der AÜ einen schnellen schmerzlosen Tod.

Beides Verallgemeinerungen, die so nicht zwingend korrekt sind. Gute Amps brennen bei Rl = 0 Ohm nicht ab, und auch bei Rl = oo überleben sie ohne Probleme. Dass einige Gitarrenamps das Problem haben, beides nicht zu können, ist traurig, besonders in Verbindung mit diesen unbrauchbaren Steckverbindern, die hier benutzt werden (Klinke...).

Aber egal, zurück zum Thema: Merken wir uns folgendes:

Ohm = Einheit für Impedanz, Blindwiderstand oder Wirkwiderstand.
Impedanz = Scheinwiderstand, setzt sich zusammen aus Blindwiderstand und Wirkwiderstand
Blindwiderstand = Von den Umgebungsgrößen (Frequenz, Spannung usw.) abhängiger Widerstandswert, beispielsweise der induktive Anteil der Lautsprecherspule
Wirkwiderstand= Von den Umgebungsgrößen (Frequenz, Spannung usw.) unabhängiger Widerstand, beispielsweise Festwiderstände in der Elektronik oder der Draht der Lautsprecherspule, würde man ihn abwickeln und gerade hinlegen.

Der Wirkwiderstand eines Lautsprechers kann ermittelt werden, indem man ihn mit Gleichspannung misst (Ohmmeter), die Impedanz (Scheinwiderstand) kann nur durch Messung mit Wechselspannung erfolgen. Die Impedanz einer Box wird, da sie frequenzabhängig ist, bei genau EINER Frequenz definiert, oft 1kHz.

Impedanzanpassung:
Man sollte bei Röhrenamps darauf achten, den Verstärker mit einer korrekt angepassten Last zu betreiben, also wenn man eine Box mit 8 Ohm hat, dann sollte man den Amp auch auf 8 Ohm stellen. Macht aber meist auch nichts, wenn man ihn auf 4 oder 16 Ohm stellt, wobei 16 Ohm eventuell kritisch sein können, wenn der AÜ des Amps zu knapp dimensioniert ist.

MfG OneStone
 
Beides Verallgemeinerungen, die so nicht zwingend korrekt sind...
Die als Merkhilfe (= "Eselsbrücke") für Anfänger gedacht war und keinesfalls zu Fachdiskussionen führen sollte. ;)
 
Beides Verallgemeinerungen, die so nicht zwingend korrekt sind.

Ich bin sogar geneigt das als Verallgemeinerung stehen zu lassen.
Ich denke dass sämtliche Firmen sparen wo sie können um eben den Profit zu erhöhen, sind ja auch nur Wirtschaftsunternehmen und nicht die Wohlfahrt. In Zuge dessen denke ich dass auch die Trafo´s exakt so dimensioniert sind dass sie unter "soll-Bedingungen" funktionieren und mehr nicht.

Technisch gesehen hast du natürlich recht...
aber wieviele sind hier im Stande zu differenzieren?
Deswegen lieber ne vorsichtige Verallgemeinerung.:)
 
Schlusswort dazu von mir: Ihr habt beide Recht, aber ich kann das nicht haben, wenn man sagt "Röhrenamps brennen ab, wenn man keine Last dranklemmt". Das ist schlicht Unsinn. Richtig muss es heißen "Röhrenamps, die suboptimal entwickelt wurden, brennen ab, wenn man keine Last dranklemmt.". Ich mag das nicht, wenn man eine Technik verteufelt, obwohl der Entwickler die Schuld trägt. Selbiges gilt auch für die Transistortechnik.
 
Hi,
ich hau jetzt auch einfach mal ne Frage rein;)
Also, ich hab jetzt entlich meinen Marshall JCM 900 4501 bekommen. Ich hab einen 12´´ Lautsprecher drin (75W), auf dem 8 Ohm gedruckt ist. Jetzt kann ich am Amp zwischen 4Ohm und 8Ohm sowie zwischen 25W und 50W wählen. Geh ich recht in der Annahme, dass ich bei 25W 4Ohm brauche und bei 50W 8 Ohm? Wenn nicht, schreibt bitte, ich will ja meinen schönen Amp nicht zerstören.
 
Hi,
ich hau jetzt auch einfach mal ne Frage rein;)
Also, ich hab jetzt entlich meinen Marshall JCM 900 4501 bekommen. Ich hab einen 12´´ Lautsprecher drin (75W), auf dem 8 Ohm gedruckt ist. Jetzt kann ich am Amp zwischen 4Ohm und 8Ohm sowie zwischen 25W und 50W wählen. Geh ich recht in der Annahme, dass ich bei 25W 4Ohm brauche und bei 50W 8 Ohm? Wenn nicht, schreibt bitte, ich will ja meinen schönen Amp nicht zerstören.

Nein, die Annahme ist falsch. Dein Speaker verträgt 75W bei einer Impedanz von 8Ohm, das ist so, das bleibt so. Der Amp liefert, unabhängig von deiner Impedanzwahl(!), entweder 50W oder 25W. Das bedeutet, du könntest den Amp auf 50W und 8Ohm stellen (was ich nicht unbedingt empfehlen würde, da der Speaker schon nahe an der Belastungsgrenze ist für einen Einsatz mit einem Röhrenamp) oder auf 25W und 8Ohm. Wenn du dich für die 50W Variante entscheiden solltest, solltest du imho nicht voll aufdrehen, da der Amp 50W bei 5% Verzerrung liefert, bei mehr Overdrive aber mehr Leistung abgibt.
 
Hi,
heißt das, dass ich bei 50W auf 4 Ohm stellen muss?
 
Nein! Da Dein Lautsprecher 8 Ohm hat, immer auch 8 Ohm am Verstärker auswählen.

/V_Man
 
Hallo Garry Moore,

1. Den Verstärker ohne Zusatzbox immer auf 8 Ohm laufen lassen (wie Vintage_Man und rollthebones bereits schrieben).

2. rollthebone meinte mit seiner letzten Bemerkung: Dein Verstärker hat zwar 50 Watt und der Speaker 75 Watt, trotzdem könnte der voll aufgedrehte 50 Watt Amp dem 75 Watt Speaker schaden!
Die Angabe "50 Watt" bezieht sich auf einen bestimmten Klirrfaktor. Dein Marshall kann aber wesentlich lauter werden! Falls Du den Amp in der Stellung "50 Watt" bis zur Endstufenzerrung aufdrehst, könnte das den Speaker überfordern. Daher schlägt er bei "voller Pulle" vor, einen Zusatzlautsprecher an deinen Combo zu hängen. Dann entlastet die Zusatzbox den eingebauten Lautsprecher.

Falls Du eine 8 Ohm Zustzbox dran hängst ergibt das mit dem eingebauten Lautsprecher zusammen 4 Ohm Gesamtimpedanz. In diesem Fall müsstest Du den Wahlschallter mit Zusatzbox auf 4 Ohm stellen.
Hast Du die Zusatzbox ausgestöpselt, musst Du wieder auf 8 Ohm zurückstellen.

Gruß
Andreas
 
Hi,
O.K., so weit komm ich noch mit.:D
Wenn ich noch ne Zusatzbox ranhäng, muss ich die dann an den 2. Speaker Out hängen? Ich hab ja 2. Also an einem den internen Speaker, an den anderen die Box.
 
Hallöli,

Combo alleine: Wahlschalter auf 8 Ohm

Combo mit Zusatzbox: Wahlschalter auf 4 Ohm,
Box mit 8 Ohm Impedanz in den 2. Speaker Out hängen (mit BOXEN- / LAUTSPRECHERKABEL - NICHT INSTRUMENTENKABEL),
dann erst den Verstärker einschalten

Also:
1. Falls Du dir eine Zusatzbox anschaffst, achte unbedingt auf "8 Ohm" (mono).
2. Es gibt Boxenkabel und Instrumentenkabel. Die sehen innen drin völlig anders aus. Instrumente und Effekte verbindet man mit Instrumentenkabel, Boxen verbindet man mit Boxen- oder Lautsprecherkabel. Die 5 Euro extra für das Lautsprecherkabel sind gut investiert!

Gruß
Andreas
 

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