PA-Anlage für Open-Air Konzerte mit ca 300 Besuchern gesucht

Nö ja, is klar, ne.
Das Alter ist doch egal. C7 spielt, ist Plug and Play, fehlertolerant und spielt auch und gerade im Groundstack. Ich versteh deine Einwände nicht.
Und was willst du vom Gewicht? Das ist in jedem Fall leichter als Director oder Access.
Für den schmalen Taler ein gutes Werkzeug, wenn nicht vollkommen abgerockt und verbastelt.
Machen's doch mal Alternativvorschläge, die in die Richtung des TS gehen... aber nicht mit HK LTS, Dynacord XA und Cobra, PA SysOne und Konsorten kommen. Die haben wir ja schon auf dem Schirm.
 
es wäre echt fein, wenn man auch LESEN -> VERSTEHEN (was du ja nach eigenen Angaben nicht tust) -> Antworten (was du dann aber trotzdem tust) würde.

Alter ist nie egal, weil auch diese Dinge sich weiter entwickeln. Nicht immer zum guten, aber oft. Bezogen auf das von mir erwähnte Fluggeschirr auf alle Fälle.

Gewicht spielt dann eine Rolle, wenn diese Trümmer oft auf- und abgebaut werden müssen. Diese d&b würfel wiegen als passive Boxen deutlich mehr, als moderne aktive. Zudem kommt, dass diese elendige verkabelung mit den schweren EP5 Kabeln ganz schön lästig ist, extra Amprack, usw... usw...

Der Herr möge mal ein wenig Kritik an seinem Vorschlag einstecken und akzeptieren, dass es auch andere Meinungen gibt. Ich habe jahrelang mit vorrangig der C4 gearbeitet und bin froh, heute (bzw bis letztes Jahr) vieles mit den HDLs von RCF machen zu können, auch soundmäßig. (Das steht übrigens auch schon oben in anderen Worten, ebenso, dass das als neuware natürlich das Budget sprengt - aber auch eine Alternative, nur mal zum Anschauen)

(keine Lust auf eine weiterführende sinnlose Diskussion - du darfst deine Meinung behalten - ich behalte meine auch)
 
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Also nach langem Überlegen hier mein Vorläufiges Ergebnis :

2x KS Cpa1 (für kleinere Events und als Infills vor der Bühne)

2x HK L5 LTS A (für größere Events)

Dann Das neue Onyx 8 von Mackie für kleinere Events und das große Onyx 24 für größere Events.

Von den restlichen 2k€ könnten wir dann noch zwei gebrauchte RCF 8003AS Subwoofer kaufen, von denen ich ja schon 2 besitze.
Das heißt wir hätten dann für größere Events 4 Stück zur Verfügung.

Was haltet ihr von der Konstellation?
 
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Verwirrt ich bin.
Xenyx und Mackie bekomme ich nicht zusammen. Xenyx und Behringer schon.
Meinst du vielleicht Onyx?
Ich würde hier auf bewährtes und mittlerweile etabliertes Material gehen, vor allem wenn es um Vermietung geht:
Behringer X32/Midas M32 oder A&H Qu oder SQ. Das sollte deine Kragenweite sein. Alles drunter ist Hobbykram und wird wohl auch nicht so gerne von Fremdtechnikern akzeptiert werden, wenn überhaupt.

Bei einer Analogkiste bitte auch daran denken:
AUX Wege sind Mangelware, Outboard pflicht, da nix GEQ, nix Master EQ, nix FX, nix Dynamics on board. Auch brauchts ein analoges MUCO.

Das mit den zusätzlichen RCF Subs macht sinn. Ob es Sinn macht bei den Tops dann unterschiedliche Marken (wären dann ja schon mindestens 3) einzusetzen, gerade in der Vermietung... hmmm. Ich bin da eher für max. 2 Brands von wegen Systemgedanke. HK mit KS zu mischen.... kann gehen, sieht aber definitiv komisch aus, wenn man als Haupt PA HK hat und dann KS als Infills rumstehen. Ist dann halt zusammengewürfelt. Lieber alles aus einem Guss.
 
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Tut mir leid, ich hab es verwechselt, ich meinte natürlich Onyx.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ja das mit den unterschiedlichen Marken ist so eine Sache, die mich persönlich noch nie gestört hat. Ich finde, selbst wenn man bei einem Hersteller bleibt hört sich jedes Lautsprechermodell anders an.
Aber ja, schöner sieht es natürlich aus, da gebe ich euch recht.
Wenn ich euch richtig verstanden habe ist dieser LTS Lautsprecher halt relativ einmalig und wird von KS in dieser Form nicht angeboten. Da müssste man dann eben auf Line Array gehen, was aber den preislichen Rahmen um ein vielfaches Sprengen würde.
 
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LTS ist HK und nicht KS. Ich versteh den Seitenwink auf KS nicht so ganz. Auch hat HK auf dieses Konstrukt ein Patent und ja, das ist ein spezielles Konstrukt eben wegen dem asymetrischen Horn und der eingebauten Winkelung. Schau dir einfach mal die Marketingprospekte an bzw. schau auf der Homepage von HK dannach. Für dich ist das in jedem Fall ein Top, das fehler verzeiht und einfach im Betrieb ist. Auch kann man das Top ohne Sub einsetzen, also alles das was du möchtest und das System ist bedingt skalierbar.

Einmalig ist das allerdings auch nicht.
harmonic designs HLS kann so was auch bedingt. Das ist ein quasi fertiges Array, ähnlich wie das VRX von JBL. Allerdings klingt das hd Teil deutlich besser und kann deutlich lauter.

Von LineArrays lässt du besser die Finger. Nur ein gut gemeinter Rat.
 
Ich habe heute nachmittag eine Vorführung von einem komplett neuen System bekommen (https://aedaudio.com/en).
das System bestand aus zwei Flex6 und zwei Solid15. Das ganze stand in einer Demohalle und hat mich schon verblüfft. sehr direkt, klar und kann auch laut. Und es ist sehr flexibel konfigurierbar. selbst mit den Tops alleine kann man diverse Sprachjobs usw. gut abdecken.
Allerdings kostet es schon etwas. Besagtes Demosystem liegt in etwa noch im eingangs erwähnten Budget, wenn man die Listenpreise her nimmt.
 
Was mir noch einfällt ist QH5045 V2 und die passenden Subs dazu .
 
Also nach langem Überlegen hier mein Vorläufiges Ergebnis :

2x KS Cpa1 (für kleinere Events und als Infills vor der Bühne)

2x HK L5 LTS A (für größere Events)

Dann Das neue Onyx 8 von Mackie für kleinere Events und das große Onyx 24 für größere Events.

Von den restlichen 2k€ könnten wir dann noch zwei gebrauchte RCF 8003AS Subwoofer kaufen, von denen ich ja schon 2 besitze.
Das heißt wir hätten dann für größere Events 4 Stück zur Verfügung.

Was haltet ihr von der Konstellation?

Von den Lautsprechern kenne ich nur die 8003 AS, und die finde ich gut. Das Pult jedoch finde ich problematisch - Du sagst, Du willst das Onyx 24 für größere Events - es hat aber nur zwei Monitorwege, das geht grade mal für Winz-Bands. Größere Events mit ernsthaften Bands wirst Du damit nicht bestreiten können, die Ansprüche der Musiker an das Monitoring sind heutzutage einfach höher. Vier Monitorwege sind das absolute Minimum, besser sechs, und eigentlich könnten es auch acht sein. Und da bist Du bei den richtig großen Analogschlachtschiffen angekommen oder bei einem mittelgroßen Digitalpult.
 
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Dann Das neue Onyx 8 von Mackie für kleinere Events und das große Onyx 24 für größere Events.
Niemand mehr kauft ein analoges Mischpult und schon garnicht ein Mackie Onyx.
Zu einem analogen Mischpult braucht man noch ein Siderack mit allem möglichen Gedöhns und ein dickes Multicore.
Größere Events mit ernsthaften Bands wirst Du damit nicht bestreiten können, die Ansprüche der Musiker an das Monitoring sind heutzutage einfach höher. Vier Monitorwege sind das absolute Minimum, besser sechs, und eigentlich könnten es auch acht sein. Und da bist Du bei den richtig großen Analogschlachtschiffen
Kann ich nur bestätigen 4 Monitorwege sind das absolute Minimum.
Das alles erschlägt man heute mit einer einzigen Mixer Kiste und einem Fingerdicken Netzwerkkabel und einer Stagebox auf der Bühne.
Brauchbares Equipment mit dem viele Musiker Techniker klarkommen und schon fast ein Standard sind ,ist.
Behringer WING


Midas M32R Live

beide gemeinsam bedienen eine Standard der Übertragung und können deshalb die gleichen Komponenten benutzen.
z.B
Behringer S32

oder in wertiger.

Midas DL 32



und dann noch ein Kabel dazu.
Sommer Cable CAT7 PUR Black 70m
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu einem analogen Mischpult braucht man noch ein Siderack mit allem möglichen Gedöhns und ein dickes Multicore.
Naja, das ausgewachsene Siderack kann man sich ja beim Onyx schenken, da das Pult nicht über inserts in allen relevanten Kanälen verfügt. Daher sehen viele derlei Pulte, so auch das Signature 22 (MTK), eher als analoges Recording Pult.
live hat sich definitiv das Digitalpult durchgesetzt. Das X32 in all seinen Varianten ist da wohl inzwischen das Volkspult schlechthin. Aber auch die A&H Qu bzw SQ Serien sind da durchaus einen Blick wert.
will man aber unbedingt ein analoges Pult haben, dann sind Modelle wie das A&H GL2400/GL2800 oder ein MixWiz bzw. Ein Soundcraft GB4 so das mindeste, was man sich anschaffen sollte. Die gibts inzwischen in brauchbarem Zustand um um die 500€ Oder etwas mehr am Gebrauchtmarkt zu haben.
 
Ich darf dem Kollegen etwas mit auf Weg geben: ich habe auch einige HK-LTS und man muss halt wissen was man damit anstellt, wenn man sich damit beschäftigt und das Teil richtig einschätzt und einsetzt dann ist sie um den Preis nicht verkehrt. Es ist keine Mufu-Box und sie geht im Frequenzbereich nicht tief hinunter. Für eine Disco wo die Menschen direkt davor stehen ist sie nicht geeignet aber im Freien oder einem Saal wo die Entfernung wichtiger ist ist sie OK. Ich habe nachgesehen bei den 8003 die haben einen schaltbaren Tiefbass bis 125Hz und das ist schon mal gut für die LTS. Und bei den Mischmaschinen braucht man sowieso mehrere verschiedene mit einem kann man nicht alles abdecken, Zb. ein Studiomaster digilive 8 oder ein Flow 8 für kleine Geschichten ein Größeres für Bandsachen und eine DJ. Konsole. das größere kann ja vieleicht noch etwas warten bis richtige Aufträge vorhanden sind, inzwischen eines Ausleihen zum kennenlernen bis man weiß was man braucht oder ein gebrauchtes gefunden hat.
 
Die LTS ist wohl Nachfolger der damaligen HK Projektor ?
 
Als Nachfolger im Sinne des Marketings vielleicht, aber technisch sind Projector und LTS komplett verschieden. Vor allem hat sich HK vom zusammengehörenden Einzelsystem mittlerweile verabschiedet und ermöglicht bei den Serien Linear3 und Linear5 Kombination der Subs/Tops nach Gusto.
Beispielsweise haben wir das LTS Top mit den L1800A Subs kombiniert, weil die eigentlich zugehörigen 4000er einfach unhandliche Brocken sind...

Fazit: LTS geht laut, klingt ordentlich, hat Dank der 8zöller sauberere Mitten als viele 12"/2" (insbesondere im Hinblick auf die Preisklasse), ist skalierbar und wenn man ein Top anhebt, muß man automatisch grinsen. ;-)
Standalone ohne Sub kann man allerdings vergessen. Unter 100Hz kommt nix mehr.


domg
 
Wenn es in Richtung Oberklasse gehen soll, wären z.B. die HLS20P vom erwähnten Hersteller Harmonic Design eine Möglichkeit. Sprengt aber mit zwei Tops und der zugehörigen Powersoft T602 eigentlich schon knapp den Etat von 10k€. Und da ist der Flugbügel noch nicht mitgerechnet. Gebraucht ist kaum was unterwegs. Insofern sind wahrscheinlich die HK LTS der gesunde Mittelweg, weil das konzeptionell zumindest ungefähr in die Richtung geht. Kostet gemessen an der HD auch quasi "nix", trotz selfpowered. Wird aber wahrscheinlich aufgrund des einzelnen HTs bei höheren Lautstärken weniger entspannt spielen. Die HD können auch genauso gut "leise" und kommen auch optisch dezent daher, weil sie eher in die Tiefe bauen, lassen sich also problemlos als Allrounder einsetzen. Sind allerdings wahrhaftig keine Leichtgewichte - 2x10" plus 3 HTs in nem soliden Gehäuse bringen halt doch einiges auf die Waage. Alleine wird schon grenzwertig. Wobei ich einen Kollegen habe, der sogar die HLS24P (45kg!) alleine aufs Stativ schmeißt. Germany's Next Hulk...

Die von @Rockopa genannten KME find ich spannend - bin mir aber nicht sicher, ob das noch auf dem Markt ist? Einführung war wohl um 2015...

Seeburg G3 wäre noch eine Möglichkeit. Da die DSP-Parameter frei verfügbar sind, kann man sich evtl. neues Amping + Controlling sparen. Gefühlmäßig würde ich da aber eher mit zwei pro Seite kalkulieren, und schon sind wir wieder über dem Etat.

Wenn es doch erstmal keine so großen Nummern werden, käme vielleicht sogar GL24c in Betracht. Nicht vom schlanken Formfaktor irritieren lassen, das kann schon was und ist recht durchdacht hinsichtlich der Skalierbarkeit...
 
Hallo und vielen Dank für eure vielen Antworten und Tipps.

Wir sind nun bei 4x Linear Sub 1800A + 2x L5 115 FA gelandet mit dem wir locker 200-300 Personen beschallen können.
Wenn es mal noch größer werden sollte werden wir nach 20 Metern eine Delayline aufstellen mit den bereits vorhandenen Speakern.

LG Stefan
 
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