Empfehlungsgesuch PA&MON für Agentur; Tourbetrieb & Open Air

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Hallo zusammen.

über mich/uns:
Als Veranstalter (egal ob Tourshow oder Festival) stellen wir immer wieder fest, daß man sich auf Hausanlagen der meisten Clubs nicht wirklich verlassen kann. Daher mieten wir bisher immer recht viel zu - in Aachen Stadt z.Bsp. gibt es keinen einzigen Club mit funktionierender, ausreichend dimensionierter und/oder gut klingender Hausanlage. Oft hört man bei defekten Anlagen vom "Haustechniker" Sprüche wie "Komisch, gestern hat sie noch funktioniert" oder "Ja, das liegt aber dann an Eurem [beliebiges Equipment hier einsetzen] und nicht an unserer Anlage", oder auch "Es sind ja eh nur 300 Leute hier, da braucht ihr eh keine Subs". Hinzu kommen Venues, in denen erst garkeine Anlage vorhanden ist, oder Open Airs, wo man äußerst selten auf irgendetwas vor Ort zurückgreifen kann.

Nun weiß ich in Richtung Mischpult (es wird wohl auf ein A&H iLive hinauslaufen) und Mikrophonie genau was ich will bzw. was dafür zu zahlen ist, allerdings bin ich im Bereich Frontholz und Monitoring mit vielen Systemen und Preisen nicht so vertraut, daß ich hier eine Kalkulation aufstellen könnte (Was brauchen wir, was kostet das, ab wann rechnet sich der Kauf einer Anlage für die Agentur, etc.). Hauptaugenmerk ist dabei die technische Ausstattung unserer Touren und Veranstaltungen. Vermietungen sind zwar auch denkbar, aber da ich in diesem Bereich den Markt bzw. die Nachfrage in der Region nicht kenne, würde ich mich - in der Kalkulation - nicht darauf verlassen wollen.

Hier suche ich also ein paar Tipps, in welche Richtung wir uns umsehen/umhören sollten, welche Systeme eher zu meiden sind und wie genau die Mindestanforderungen aussehen.



1.) Anwendung
a) Musikart:

[ ] Konserve
[ ] Sprache
[?] Verleih
[X] Livemusik (Band/Orchester) oder [ ] Proberaum:

Stil: z.Zt. in erster Linie Rock und Metal, aber auch Jazz oder Blues, World, Funk, Surf, etc.pp. ist in Planung. Dabei gehe ich davon aus, daß eine gut klingende, den nötigen Headroom für Metal und Rock (gerade untenrum) mitbringende Anlage auch allen anderen Musikrichtungen gewachsen ist. (Elektronische Musik wird hier im weitesten Sinne ausgeschlossen, da in diesem Bereich weniger eine Show im Vordergrund steht.)

Bandbesetzung/Abnahmewünsche:
i.d.r. handelt es sich um Standardbesetzungen (Rock-Metal) ggfs. mit additiven Bläsersätzen oder Streichern.

b) Größe und Location der Veranstaltungen:


[ ] nur Proberaum, Gigs bis ca. 50 Leute
[ ] ...bis ca. 100 Leute
[ ] ...bis ca. 200 Leute
[ ] ...bis ca. 300 Leute
[ ] ...bis ca. 500 Leute
[X] ...bis ca. 1000 Leute... (ggfs. erweiterbar für mehr (Open Air))

Location qm meist:

Die zu beschallenden Venues liegen zwischen 150 und 600 m²... Open Air Gelände natürlich größer, aber da kann man über Zumietungen reden.


obige Angaben für [X] Indoor oder [s.o.] Outdoor/Zelt.

c) Anzahl und Art der Boxen:


[ ] komplettes Front-System
[ ] Mid/High-Speaker
[ ] Subwoofer
[ ] Monitore: Anzahl:____
[X] komplette PA: Front und Monitore
Ich denke, mit 6 Monitorwedges dürfte an den meisten Situationen gewachsen sein.

d) Aktiv/passiv

[ ] aktiv
[ ] passiv
[X] egal


2.) Budget

erwünscht:______
absol. Maximum: ____

Budget ist in erster Linie egal, daher wie immer: So wenig wie möglich, so viel wie nötig.

3.) vorhandenes Equipment (falls weitere Nutzung erwünscht):
Front und Monitore sind nicht vorhanden. Mikrophonie, Pult und Peripherie/Siderack stehen hier allerdings wie gesagt, nicht zur debatte (da weiß ich recht genau, was ich will)

4.) Klangliche Ansprüche:

[ ] sollt halt zum Proben reichen
[ ] sollt klingen
[X] sollt exzellent klingen (Bem.: gehobenes Budget Vorraussetzung!)


5.) Zukunftsfähigkeit:

[ ] wir wechseln eh ständig die Belegschaft
[ ] mittelfristig sollts schon halten
[X] wir halten ewig!
Bei entsprechend hochwertigem Equipment sehe ich da kein Problem. Während man ein T.Bone MD75 nach dem Neukauf fast nur noch verschenken kann, behalten Sennheisers MD441 ja quasi ihren Wert...

6.) Mischpult

Es wird auf ein A&H iLive T112 mit iDR48 hinauslaufen. Hatte es kürzlich für zwei Shows unter den Fingern - da muß eine Alternative schon einiges bieten, um die Entscheidung zu kippen...

7.) Effekte/Siderack:

Was zum iLive noch nötig ist, ist noch nötig. (Frequenzweichen, ggfs. Limiter, Controller und/oder dergleichen)

8.) Sonstiges/Bemerkungen:

Vom Sound kann ich wie gesagt nur recht wenige Systeme beurteilen. Hatten kürzlich eine Zeck Focus 306 für 400 Pax da, die mir ziemlich gut gefallen hat. Wobei die Anlage gefühlt schon knapp an der Grenze war. Sehr gefallen hat mir (war für 400 Pax evtl. etwas überdimensioniert...) die Kombination aus 4 L-Acoustics SB28 mit 6 dVDosc als Groundstack. Ein GAE-System mit 4 PS121T (Front), 4 GAE PS121T (Midfill für A Capella) und 4 BR118 fand ich auch garnicht soo schlecht, wobei die Bässe leider komplett out of order waren, also einiges an Bottomend fehlte.

Ein Line Array wäre eventuell garnicht so verkehrt, da sich gerade Open Air und in etwas größeren Hallen ja häufiger die Möglichkeit bietet, ein System zu fliegen. Zudem denke ich, daß man es für kleinere Venues ganz gut skalieren kann.

Also... transport ist kein Problem, darauf müsste nicht gesondert geachtet werden. Ob nun passiv oder aktiv... naja, ein oder zwei Racks mehr oder weniger ist halt auch egal.

Was eventuell noch wichtig wäre, ist ein modulares Erweitern einer Anlage. Nach dem Motto: "Wir kaufen jetzt, was für die Touren ausreicht und im Sommer den Rest fürs Open Air) - im Falle der o.g. LA-Anlage wären das dann 2 SB12 und 4 dVDosc, dann später mal weitere zwei SB12 und weitere 4 dVDosc ... und so weiter.


Es wäre sehr nett, wenn Ihr da einige Vorschläge habt, die realisierbar sind (Alleine die Edelserie von K&F raussuchen schaffe ich auch noch... )

Vielen Dank,
Malte
 
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Nun, im Bereich der klassischen Stackanlagen gäbs da die GAE Director, die ich klanglich sehr mag und auch gut kenn, die ist aber groß und schwer. (vor allem letzteres...)

Ne weitere Möglichkeit wäre das RCF NX System als Groundstack, das hat mir sehr gut gefallen und sollte auch mit den gewünschten Locations Prima zurechtkommen. Da würde ich allerdings auf die Doppel15er Zurückgreifen. Der 21" bietet zwar mehr Tiefgang, das passt aber im Rocksegment nicht so oft dazu. Allerdings sollten es dann schon fast wieder 4 Bässe pro Seite sein und 4 Tops pro Seite, bei 1000 Leuten Open Air, wenn ich die Skalierbarkeit grob einschätzen sollte. Besser wären fast 8 Elemente pro Seite geflogen bei Open Air.
Gestackt werden können laut Shape Designer bis zu 6 Tops übereinander. Wobei mir das schon fast wieder zu heikel wäre was Kippmoment angeht. Das geht dann schon in saftige Preisbereiche.


Als Monitore möchte ich die RCF TT-25 SMA ins Rennen werfen. Meiner Meinung nach ein äußerst praktisches Konzept, und da eh die meisten Künstler für Effektboards etc. noch Strom auf der Bühne brauchen, sollte man auch bereits welchen dort haben.
 
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Nun, im Bereich der klassischen Stackanlagen gäbs da die GAE Director, die ich klanglich sehr mag und auch gut kenn, die ist aber groß und schwer. (vor allem letzteres...)
Nun, gegen das Gewicht gibt es ja so schöne Erfindungen wir Rollen, Rampen und Hands :). Nur das fliegen wird mit 90 Kg pro Top recht anstrengend...
[...]
Gestackt werden können laut Shape Designer bis zu 6 Tops übereinander. Wobei mir das schon fast wieder zu heikel wäre was Kippmoment angeht. Das geht dann schon in saftige Preisbereiche.
6 Tops im Groundstack? Dann aber an der Wand festgeschraubt, oder? Deine statischen bedenken teile ich da.
Als Monitore möchte ich die RCF TT-25 SMA ins Rennen werfen. Meiner Meinung nach ein äußerst praktisches Konzept, und da eh die meisten Künstler für Effektboards etc. noch Strom auf der Bühne brauchen, sollte man auch bereits welchen dort haben.

Das wärenbei 6 Wedges allerdings auch 12k€ - da ist die Frage, ob dies fürs Monitoring wirklich notwendig bzw. wirtschaftlich wirklich sinnvoll ist. Bezüglich des Monitorings stehe ich eher auf dem Standpunkt, daß es ausreichen soll. Wer immer geiles Monitoring haben will, kann sich dann IEM zulegen...

Letztlich wäre mir die Front wichtiger, da der Sound für die Menschen ist, die bezahlt haben....

Vielen Dank und besten Grusz,
 
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Nun, gegen das Gewicht gibt es ja so schöne Erfindungen wir Rollen, Rampen und Hands :). Nur das fliegen wird mit 90 Kg pro Top recht anstrengend...
Naja, das Stacken dürfte auch nicht einfach sein. Heb mal so nen 90kg Top auf zwei Doppel18er ;)

6 Tops im Groundstack? Dann aber an der Wand festgeschraubt, oder? Deine statischen bedenken teile ich da.
OK hab grade nochmal nachgeschaut. Als reines Groundstack gehts wenn man die Elemente nicht nach vorne neigt, in Verbindung mit dem Subwoofer gehts nichtmehr:

"Array System balanced but NOT SAFE (+/- 10°Test failure - centre of gravity outside base support)"

Das wärenbei 6 Wedges allerdings auch 12k€ - da ist die Frage, ob dies fürs Monitoring wirklich notwendig bzw. wirtschaftlich wirklich sinnvoll ist. Bezüglich des Monitorings stehe ich eher auf dem Standpunkt, daß es ausreichen soll. Wer immer geiles Monitoring haben will, kann sich dann IEM zulegen...
Hast Recht, zu früh an ne Lösung gedacht und zu spät an die Frage ;) Ich persönlich mag IEM übrigens garnicht

Eine Möglichkeit wär noch der: RCF 4-PRO 3002 SMA


oder die RCF Art als Monitor:
RCF ART 310-A

und für den Drummer was Bassintensiveres, bspw.:
https://www.thomann.de/de/fbt_himaxx_40a.htm
oder:
QSC HPR 122 i

die wohl ganz abssstark sein sollen.
 
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Hier in der Nähe in Solingen gibt es eine kleine aber feine Firma, die vorzügliches Material bei bestem Preis- Leistungverhältnis herstellt.
Termin vereinbaren, hinfahren, anhören, es lohnt sich :)
Was mir besonders daran gefällt: Das Zeug klingt auch ohne große Verrenkungen per Controller/EQ schon richtig rund.

http://www.foeoen.de/catalog/catalog01.html

Zum Thema Monitoring:
Ich für meinen Teil verabschiede mich in diesem Bereich wieder von Aktivboxen, das zweite Kabel ist mir echt
zu lästig und unflexibel. Kunststoffkübel würde ich auf keinen Fall anraten, die sehen nach kurzer Zeit aus wie Sau
und lassen sich nicht so einfach mal überlackieren. :rolleyes:
 
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Zum Thema Monitoring:
Ich für meinen Teil verabschiede mich in diesem Bereich wieder von Aktivboxen, das zweite Kabel ist mir echt
zu lästig und unflexibel. Kunststoffkübel würde ich auf keinen Fall anraten, die sehen nach kurzer Zeit aus wie Sau
und lassen sich nicht so einfach mal überlackieren. :rolleyes:

Ich habe mich wieder ganz von Aktiv verabschiedet. Meine Monitore blieben aus den oben genannten Gründen schon immer passiv, aber auch meine aktive PA, habe ich gegen eine passive mit anständigem Anschlussfeld, handgemachtem Controlling und einer 4 poligen Zuleitung ersetzt. Wenn ich jetzt noch ein Stromanschlussfeld hätte, dann wäre es perfekt und definitiv schneller aufzubauen als eine Aktive (oder genauso schnell) und das Amprack mit leichten Amps trage ich gerne ;)

QSC HPR klingt gut, kann aber SPL-mäßig nicht das was auf dem Datenblatt steht (so meine Ehrfahrung)

Grüße cat....
 
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Naja, das Stacken dürfte auch nicht einfach sein. Heb mal so nen 90kg Top auf zwei Doppel18er ;)
Auch wieder recht...

OK hab grade nochmal nachgeschaut. Als reines Groundstack gehts wenn man die Elemente nicht nach vorne neigt, in Verbindung mit dem Subwoofer gehts nichtmehr:

"Array System balanced but NOT SAFE (+/- 10°Test failure - centre of gravity outside base support)"

Habe ich mir fast gedacht. Aber bei 6 Tops muß man ja auch nicht mehr stacken...
Hast Recht, zu früh an ne Lösung gedacht und zu spät an die Frage ;) Ich persönlich mag IEM übrigens garnicht

Naja, man wird es nie allen recht machen können, bzw. hätte man dann mehr totes Kapital als Umsatzerwartungen.

IEM ist allerdings vom Bühnensound halt sehr gut einschätzbar. Einmal eingestellt passiert da ja kaum mehr anderes.

..::Edit::..

Hier in der Nähe in Solingen gibt es eine kleine aber feine Firma, die vorzügliches Material bei bestem Preis- Leistungverhältnis herstellt.
Termin vereinbaren, hinfahren, anhören, es lohnt sich :)
Was mir besonders daran gefällt: Das Zeug klingt auch ohne große Verrenkungen per Controller/EQ schon richtig rund.

Is scho recht. Aber einfach kurzzeitig zumieten, wenn die eigene Anlage doch nicht ausreicht (v.A. bei Freiluftkonzerten) funktioniert aber auch nicht wirklich, oder?
 
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Probleme sehe ich in der Skalierbarkeit eines Systems im Bereich von kleinem Club bis 1000 Leute und obendrauf der Option, für Freiluftaufführung zumieten zu können. Bei der Bandbreite scheint mir Mieten die geschicktere Wahl, denn so bekommt man eben immer das passende Kaliber an PA und ist einen Haufen eigenen Aufwand mit Logistik und Wartung los...


domg
 
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Probleme sehe ich in der Skalierbarkeit eines Systems im Bereich von kleinem Club bis 1000 Leute und obendrauf der Option, für Freiluftaufführung zumieten zu können. Bei der Bandbreite scheint mir Mieten die geschicktere Wahl, denn so bekommt man eben immer das passende Kaliber an PA und ist einen Haufen eigenen Aufwand mit Logistik und Wartung los...


domg

Ja schon, allerdings reden wir ja nicht um 2-3 Shows per Anno, sondern durchaus von Bereichen ab 50 Tagen p.A., in denen das System zum Einsatz kommt. Da lohnt sich meines erachtens die Überlegung schon, zu kaufen anstatt zu mieten. Ich meine... wir reden da von mietkosten, die p.A. bereits weit ins fünfstellige reichen...

Und ich denke, daß eine Anlage die 1000 Pax Indoor schafft, doch auch open Air eine gute Basis bieten kann, zu der man dann das fehlende zumietet.

Besten Grusz
 
phil199516
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Hallöle,
ich werf hier mal wieder wirklich hochwertiges und hochpreisiges Zeug in den Raum, aber es soll ja auch spitze klingen!
Ich würde nicht zu einer LA tendieren, denn hier brauchst du viel mehr Zeit bei Aufbau und berechnung.
Ich würde dir das C4 von D&B an's Herz legen:
12 (oder auch 16)x C4 Sub
4x C4 Top
2xD12
2xD6
und du bist für 1000 Leute indoor und 800 outdoor gerüstet! Das ist sehr amtliches Equipment, auch wenn's schon etwas älter ist. Es klingt und ist sehr haltbar.
Vllt. ist auch die Q-Serie was für dich ;).
In dieser Größenordnung würde ich mir das Zeug allerdings immer vorher anhören, denn hier entscheidet natürlich auch der Geschmack.

Vllt auch in Richtung Seeburg:
12x TSE Sub
4x TSE 4030
+Amping
Das kenn ich nicht, ist allerdings auch amtlich (Hörensagen und Erfahrungen mit Seeburg).
 
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der onk
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Ja schon, allerdings reden wir ja nicht um 2-3 Shows per Anno, sondern durchaus von Bereichen ab 50 Tagen p.A., in denen das System zum Einsatz kommt. Da lohnt sich meines erachtens die Überlegung schon, zu kaufen anstatt zu mieten. Ich meine... wir reden da von mietkosten, die p.A. bereits weit ins fünfstellige reichen...


Davon gehe ich aus, daß da nicht nur hin und wieder gespielt wird. :D
Und gerade aus diesem Grunde würde ich u.a. mieten. Man darf ja nicht nur rechnen, was man für die Mietkosten an PA kaufen könnte, sondern der kram will auch transportiert und gewartet werden. Kleiner LKW kostet, ob Du auftrittst, oder nicht. Respektive kommst Du damit hinsichtlich der laufenden kosten auch schnell mal in die Lage, spielen zu müssen. Miet-PA kostet, wenn man sie braucht, sonst geht sie einen nichts an, ebensowenig wie das erforderliche Personal, Wartung und "Drumherum".

Und dann eben der Punkt, daß 100 Leute im kleinen Club und 1000 in der Halle nicht einfach sind bzgl. der Skalierbarkeit eines Systems. Oftmals hat man da die falsche PA dabei, weil LA, Hornsystem oder Doppelzwölfer mit 60° für die kleinen Geschichten zu mächtig wird und bei kleinen Systemen, die für die Club-Geschichten nett wären, eben nicht endlos nach oben hin erweitert werden kann.

Also ich würd's mir gut überlegen mit der eierlegenden Wollmilchsau. Wenn der Schwerpunkt Eurer Auftritte z.B. indoor bis max. 500 Leute läge, würde ich daraufhin die PA auslegen, damit ein System erwerben, das noch mit in den vorhandenen Transporter/Hänger passt und sich von zwei Leuten bequem aufbauen lässt. Kein Stress mit Boxen aus der 100kg-Abteilung, kein Gefliege, keinen System-Tech, weil man das Zeug sonst nicht zum Laufen kriegt. :D

Und das größere Zeug, wie auch die Freiluft-Geschichten per Verleih.
Ich würd's so machen.


domg
 
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moin moin,

ich würd bei der gegebenen Publikumsgröße von (mit Wachstum gerechnet) 2000-3000 Leuten auch heut immer noch auf Linearrays verzichten, da bei diesen "kurzen" Systemen die Vorteile eines LA's nicht zum tragen kommen können.
Der 2. Punkt ist schon benannt worden - in diesen Größenordnungen lohnt es sich wieder mit "passiven" Systemen zu arbeiten.

Witchcraft hat ja schon eine kleine Schmiede ins Rennen geworfen, ich wef mal eine weitere hinzu - Studt Akustik - qualitativ höchstwertig und preiswert :)

Als System kann ich mir für Deine Anwendungen sehr gut folgendes vorstellen:
- für "große" Sachen als Tops die S21220, mit 3 Sück pro Seite lassen sich Openair die 2-3k beschallen
- für "kleine" Sachen als Tops, als Nearfill und als Monitoring die S1214 oder S1514
- als Bässe kommen dann die S118S, S218S und S215S in Frage, am flexibelsten bist natürlich mit den Single-18ern, wenn man an kleine Jobs, Sidefill, Drumfill, etc. denkt ;) Für Hochleistungsjobs ist die Kombination aus 21er und 10er Subs eine sehr sehr feine Sache, leider büßt man hier wieder Flexibilität ein
- bei den DSPs würd ich zu Xilica XP Serie (mit Ethernetschnittstelle) raten, die haben derzeit das beste Preis-/Leistungsverhältnis
- bei den Amps würd ich für Tops/Monitore auf RAM Audio setzen, für die Bässe auf Digam K-Serie oder die alten guten Eisenschweine aus der Abteilung Crown / Crest

Grob über den Daumen gepeilt, sind wir bei einem Budget von einem mittleren 5-stelligen Betrag ^^

grüße, humi

PS@Philipp: C4 ist zwar gut, aber so gut, daß ein Top mit 3/4 Bässen zurechtkommt ist das System auch nicht. Wenn dann klassisch 2 Stacks C4 auf eine B2 ;)

Edit / kleiner Nachtrag: bei der Anschaffung in dieser Größe lohnt es sich bei Holz und Cases auf Truckmaß (48/60/80/120cm Breite) zu achten, daß vereinfacht das 3D-Tetris spielen im LkW ungemein ;)
 
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In dieser Größenordnung würde ich mir das Zeug allerdings immer vorher anhören, denn hier entscheidet natürlich auch der Geschmack.
[...]
Schon klar. Aber man kann bei der Größenordnung auch nicht mal schnell zum nächsten PA-Center fahren und wild ausprobieren, so wie man Gitarren testen würde. Daher denke ich, ist es nicht verkehrt, sich etwas umfassender mit Tips zu versorgen, welche Systeme in Frage kämen.

Davon gehe ich aus, daß da nicht nur hin und wieder gespielt wird. :D
Und gerade aus diesem Grunde würde ich u.a. mieten. Man darf ja nicht nur rechnen, was man für die Mietkosten an PA kaufen könnte, sondern der kram will auch transportiert und gewartet werden. Kleiner LKW kostet, ob Du auftrittst, oder nicht. Respektive kommst Du damit hinsichtlich der laufenden kosten auch schnell mal in die Lage, spielen zu müssen. Miet-PA kostet, wenn man sie braucht, sonst geht sie einen nichts an, ebensowenig wie das erforderliche Personal, Wartung und "Drumherum".

Achso... nee, da hatte ich Dich dann falsch verstanden. Daß diese Systeme Lagerplatz, Transportmöglichkeiten und Wartung bedürfen ist mir klar. Aber ich habe ja nicht vor, jetzt gleich ne halbe Mille in die Hand zu nehmen und das erstbeste System, was mich anmacht, zu kaufen. Ich ziehe den Kauf in Erwägung und stelle weit im Vorfeld die Kosten und Nutzenrechnung auf. Ich will ja ebend evaluieren können, inwieweit und ab wann sich so eine Anschaffung lohnt. Und dazu brauche ich einen Überblick über das, was funktioniert - oder auch nicht funktioniert - oder?

An ständige Miete habe ich auch bereits gedacht. Vor allem auch wegen der laufenden und fahrenden Kosten. Das Frontholz ist eh das letzte, was kommen wird, Mischpult und Mikrophonie machen da primär eher Sinn (gerade im Tourbetrieb). Allerdings ist es ja auch wirtschaftlicher Unsinn, das nicht durchzurechnen und danach festzustellen: "Für das, was wir in den letzten vier Jahren in der Miete gespart hätten, hätten wir und fünf dieser Anlagen kaufen können..." - Und Wartung und Transport sind wie gesagt durchaus Punkte, die da mit einbezogen werden.

Ein weiterer Nebeneffekt ist, daß man anhand einiger Empfehlungen auch gezielter mieten kann. "Stell mal da hin" funktioniert noch in der nächsten Kneipe, aber wenn man einige Eingenheiten der entsprechenden Anlagen kennt, ist man vor bösen überaschungen gefeit - zumindest, wenn die Anlagen in Ordnung sind.

Also ich würd's mir gut überlegen mit der eierlegenden Wollmilchsau. Wenn der Schwerpunkt Eurer Auftritte z.B. indoor bis max. 500 Leute läge, würde ich daraufhin die PA auslegen, damit ein System erwerben, das noch mit in den vorhandenen Transporter/Hänger passt und sich von zwei Leuten bequem aufbauen lässt. Kein Stress mit Boxen aus der 100kg-Abteilung, kein Gefliege, keinen System-Tech, weil man das Zeug sonst nicht zum Laufen kriegt. :D
Naja, daher ja die Frage nach einem System, daß man relativ Streßfrei erweitern kann.

Ab einer gewissen Freiluftgröße wäre die Anschaffung eh utopisch (weil sonst nie gebraucht).

Besten Grusz und besten Dank,
 
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PS@Philipp: C4 ist zwar gut, aber so gut, daß ein Top mit 3/4 Bässen zurechtkommt ist das System auch nicht. Wenn dann klassisch 2 Stacks C4 auf eine B2 ;)

Doch humi...
Vor 2 Wochen erst wieder gehört. Läuft bei uns öfters mal so und klingt auch. Die Sache mit 'nem B2 klingt natürlich auch geil ist aber im Amping aufwändiger.
Das Top kannste bis zum Limit fahren und dort klingt es noch entspannt. Bei 3 Subs fahren die Subs ca. 85% und die Tops sind bei ihren 95%. Bei normalem Rockcover 1000 Leutz. Bei Metal hätten wir dann gleiche (hohe) Lautstärke bei 3 Subs 95% Tops und 95% Subs und da klingen die Subs nicht mehr so ganz entspannt. Deswegen dann 4 pro Stack...
Wir können uns gerne per PN weiter austauschen, denn das interessiert mit doch sehr..
 
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RaumKlang
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Achso... nee, da hatte ich Dich dann falsch verstanden. Daß diese Systeme Lagerplatz, Transportmöglichkeiten und Wartung bedürfen ist mir klar. Aber ich habe ja nicht vor, jetzt gleich ne halbe Mille in die Hand zu nehmen und das erstbeste System, was mich anmacht, zu kaufen. Ich ziehe den Kauf in Erwägung und stelle weit im Vorfeld die Kosten und Nutzenrechnung auf. Ich will ja ebend evaluieren können, inwieweit und ab wann sich so eine Anschaffung lohnt. Und dazu brauche ich einen Überblick über das, was funktioniert - oder auch nicht funktioniert - oder?

Schön, dass das mal jemand wirklich unternehmerisch betrachtet - meinen Glückwunsch dazu!
Als kleinen Denkanstoß, falls das noch nicht in die Überlegungen eingeflossen sein sollte:
Geh bei den weiter unten folgenden Empfehlungen und etwa 50 Einsatztagen pro Jahr davon aus, dass Ihr dafür mehr oder weniger eine Halbtagsstelle für einen Systemer einrichten könnt, der sich um Wartung, Reparatur, Setups etc. kümmert. Ich sehe das Spielchen täglich bei diversen Verleihern, die ungefähr diese Einsatzraten für Ihre Systeme erreichen. D.h. alle 1-2 Jahre komplett neu lackieren, ca. alle 10-20 Einsatztage mal was flicken - auch an den besten Systemen passiert immer mal wieder was und wenn es nur eine gerissene Speakonbuchse ist.

Generell stellt sich für mich die Frage, wie universell ein Unternehmen agieren kann und wie weit die Aufgaben gesammelt werden sollten. IMHO ist es nicht unbedingt ratsam "alles" machen zu wollen.
a) Verliert man dabei u.U. den Blick auf's Wesentliche, weil man sich an zig verschiedenen Baustellen aufhalten muß
b) Ist es u.U. sinnvoller, sich auf einen Kernbereich zu konzentrieren - auch was die Wirkung nach außen hin angeht.
Ich für meinen Teil, der ich nun mehrere Seiten der Geschichte kenne, beauftrage lieber Dienstleister, die sich um _einen_ Teilaspekt kümmern und da stark sind, als einen der "alles" machen will, das aber nur mit Hängen und Würgen schafft, weil er eben Teilbereiche abdecken muß/will, die ihm nicht liegen.
Natürlich kann ich das in Eurem Fall nicht beurteilen - weder kenne ich Eure Struktur noch Euer Personal. Bitte trotzdem mal drüber nachdenken, ob es nicht evtl. sinnvoller wäre, mit einem _guten_ Verleiher fest zusammen zu arbeiten.



Naja, daher ja die Frage nach einem System, daß man relativ Streßfrei erweitern kann.

So weit man (ich) da was empfehlen kann, mal ganz ohne Budgetzwänge betrachtet:

Ohm TRS
Klanglich und outputmäßig hervorragend, nahezu deppensicher und gut skalierbar.

Systemvorschlag:
2-4x TRS 212 als Frontsystem für mittlere bis große Nummern ab ca. 400 PAX. Coverage mit zwei Tops pro Seite 120°, mit insgesamt 4 Tops gehen 1200 Mann Rock'n'Roll härterer Gangart auch Open Air flockig, sofern das hoch genug steht oder noch besser geflogen wird.
Bei nur zweien mit 2x TRS115 als Nearfill ergänzen um 120° zu bekommen.

4x TRS 218 als Bassergänzung. Für kleine Clubgigs nur einen mitnehmen, für die 212er alle 4 (Verhältnis Sub zu Top: 1:1). Neben dem SB218 einer der besten Bässe die ich kenne.

4x TRS115 als Frontsystem für alles unterhalb der 212er, als Nearfill bei nur einer 212 pro Seite sowie hochwertiges Monitoring. 60° System, also gut skalierbar für breitere Locations. Bis ca. 16...18m Raumtiefe hervorragend als Frontsystem einsetzbar.

4x TRS 112 als Frontsystem für die kleinsten Klamotten (90°), Monitoring, Sidefill oder Delayline. Rundet das Ganze nach unten hin ab, dient als Monitoring wenn die 115er in der Front stehen.

Amping/Controlling:
Einen Satz Systemracks zusammenstellen. Prinzipiell braucht keiner der o.g. Lautsprecher einen Controller, abgesehen von aktiver Trennung Sub/Top und Limiting.
Das System spielt an nahezu jedem Amp mit ausreichend Leistung und Dämpfungsfaktor hervorragend.
Amps für die Bässe sollten 2x 2kW an 2 Ohm bzw. 2x 1kW an 4 Ohm liefern können.
Für die Tops: 2x 600W/8Ohm, 2x 1kW/4 Ohm, 2x 2kW/2 Ohm

Peavey CS-4000 wäre da z.B. ein recht kostengünstiges und taugliches Modell.
Macht man damit jeweils 2er Racks, lassen sich eigentlich alle Eventualitäten mit nur einer Sorte Amps abdecken.
Dazu 1-2 brauchbare Controller (CRED/CLEO von Ohm, aber auch ein DCX2496 tut vollkommen ausreichend seinen Dienst) und die Sache ist gegessen.

Solltet Ihr dieses System anschaffen, weiß ich wer es ab und an mal mieten würde :)

Vorteile: Gut skalierbar, klanglich hervorragend (ich würde sagen auf einem Level mit L-Acoustics), universell einsetzbar von 50 bis ~1500 PAX, deppensicher clusterbar, einfachste Anforderungen an Amps und Controlling.
Alle genannten Mid/High Units haben eine extrem hohe Rückwärtsdämpfung und halten ihre Richtcharakteristik sehr gut ein. Im Hochton ist das quasi wie mit dem Messer geschnitten, was insbesondere bei akustisch schwierigen Locations das Leben leichter macht.
In einem Umkreis von ca. 50km um Aachen gibt es mindestens zwei Verleiher für eventuelle Zumietungen.

Kurz hatte ich darüber nachgedacht, vielleicht auch L-Acoustics ARCS zu empfehlen, das hat allerdings den groben Nachteil eigentlich nur mit mindestens zwei, besser drei Tops pro Seite ausreichend breit zu funktionieren.
Klanglich sicher über jeden Zweifel erhaben, allerdings alles andere als billig.

LineArrays empfehle ich bewusst nicht, weil gerade die härtere Gangart gerne ein bisschen Gitarrenbrett haben will, was sich insbesondere mit kleinen Arrays nicht gut realisieren lässt.
Die Skalierbarkeit nach unten hin halte ich bei den meisten Systemen für nicht ausreichend gegeben, eine Einzelbox taugt in den wenigsten Fällen (unter ~6 Elementen pro Seite ist ein konventionelles System meist deutlich überlegen).

Ein ähnliches Setup wie oben beispielhaft von Ohm könnte man auch mit Line 212 von K&F, passenden Bässen und 15"/12"-Kisten machen, dürfte aber etwas teurer werden.

Ebenso sehr schnuckelig: TW-Audio.
2-4x T24 + 4-6 B30, dazu eine entsprechende Anzahl 12"- und 15"-Kisten. Was mir daran nicht ganz so gut gefällt sind die 75°-Hörner bei M12 und M15. Für viele kleine Locations ist das eigentlich zu schmal, für zwei Tops nebeneinander eigentlich schon wieder zu breit.
Dafür sind die Kisten etwas leichter, wenn auch obenrum nicht ganz so "HiFi" wie Ohm.
Um Anhören werdet Ihr wohl nicht drumrum kommen.

So ganz nebenbei: Wie ist eigentlich Euer Kaffee? :)
 
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Gast116632
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Hallo,

ich muss ganz ehrlich sagen, dass das sehr mutig ist als teilweise Schüler teilweise Hobbytechniker, wozu ich zähle, teilweise Kleinverleiher eine PA für solche Sachen zu empfehlen. Haltet ihr die Hand hin wenn es nicht ausreicht. Könnt ihr die Prozessortechnik von D&B für ihn warten.

Deswegen empfehle ich dir eine professionelle Beratung bei einigen Herstellern.

Bei Monitoren ist das anders. Auch ich empfehle Passiv:"Was,der Sänger braucht zwei Monitore? Gib mir noch einen und ein Speakon."

Ich empfehle jetzt nicht aus Hörensagen sondern, weil ich täglich damit arbeite KS. Mein Chef hat einen Vertrag.

Ich mache jetzt was ich eigentlich garnicht wollte. Ich gebe dir eine Anregung:rolleyes:.

Die CPA Line kannst du stacken als 3 Bass und 4 Tops pro Seite plus 2 bis 3 Bässe in der Mitte.
Wir kommen in einer Halle mit 1200 Menschen mit 8 Tops und 6 Selbstbaubässen pro Seite aus. Und das ist Psychobilly.
Lass dich doch mal von KS beraten. Die haben einen tollen Service. Die haben ihren Produktionssitz hier in Deutschland.

Bei Monitoren kann ich dir getrost diese empfehlen.

Die für Keys und Bläser. Die 10" machen schon ordentlich
Druck und können sehr gut an den Hochtöner anbinden.

Die für den Rest. Die 15" sorgen bei uns für alles Gesang, Bass, Gitarre und
sogar mit ein bis zwei Subwoofern als Sidefill. Sie geben den Bassanteil, den sie sollen.
Sind durchsetzungsfähig und unkaputtbar.

Sorry. Mit den Monitoren musst du dich durchklicken.

So. Das war meine Beratung. Schau dir die Marke mal genau an. Vereinbare mit denen ein Testhören.
Du wirst begeistert sein, wenn du es nicht schon bist.

Als Anregung, das unten angeführte Bild ist von einer unserer größeren Veranstaltungen mit dem CPA Line System, welches übrigens
aktiv ist. Wir hatten erst an einem einzigen Array Stress. Und das war nach einer Woche wieder da. Dort hängen übrigens 12 CPA Lines
pro Seite. Ja, das können die Syteme.
12 CPA Line pro S&#101.jpg
Und das zweite Bild ist eine kleinere Sache. Ja, die decken bei uns viel ab.
4 pro Seite..jpg
pencil.png
 
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phil199516
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Hallo Lukas,

ich muss ganz ehrlich sagen, dass das sehr mutig ist als teilweise Schüler teilweise Hobbytechniker teilweise Kleinverleiher eine PA für solche Sachen zu empfehlen. Haltet ihr die Hand hin wenn es nicht ausreicht.

Also ich ahlte für beide Systeme, die ich empfohlen habe die Hand hin, denn die D&B kenn ich sehr gut in dieser Kombienation und mit Seeburg habe ich nur gute Erfahrungen geamcht und vertraue den Angaben.
Und ich denke auch Sebastian hat genug Erfahrungen um hier Empfehlungen für solche Systeme auszusprechen. Er kennt ja nicht grad wenig und ist auch schon ein paar Jährchen im Geschäft.
Sorry, nichts gegen dich, aber das hat sich jetzt so angehört, wie: "Jetzt mmacht mal Platz, ich bin hier der Meister" :rolleyes:
Ich denke das war von deiner Seite aus nicht so gemeint...
Ich bin allerdings genauso dafür, dass er sich die Systeme beim Hersteller anhört und sich natürlich auch dazu beraten lässt.


Was ich bei meinem Post gestern noch vergaß:
Plane Nearfills mit ein, weil sonst krigste Probleme ohne Ende mit Schllöchern vor der Bühne.
 
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Sorry, nichts gegen dich, aber das hat sich jetzt so angehört, wie: "Jetzt mmacht mal Platz, ich bin hier der Meister" :rolleyes:

Ich wusste nicht, dass man so missverständlich schreiben kann. Ich wollte damit das Gegenteil sagen und mich der Reihe der Hobbybenutzer zufügen aber eine Empfehlung für ein mir wahrscheinlich schon besser bekanntes System aussprechen.

Also ich ahlte für beide Systeme, die ich empfohlen habe die Hand hin, denn die D&B kenn ich sehr gut in dieser Kombienation und mit Seeburg habe ich nur gute Erfahrungen geamcht und vertraue den Angaben.

Schreibfehler:p. Nein, Spaß beiseite. Ich kann nicht wissen, wie oft du mit D&B zu tun hast. Auch nicht, ob du es oft gehört hast, oder ob du es wirklich regelmäßig aufbaust. Das würde mich übrigens mal interessieren. Weil damit wärst du ein Vorbild für mich.

Tut mir Leid aber
Ich denke das war von deiner Seite aus nicht so gemeint...

genau so ist es.
 
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RaumKlang
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Schreibfehler:p. Nein, Spaß beiseite. Ich kann nicht wissen, wie oft du mit D&B zu tun hast. Auch nicht, ob du es oft gehört hast, oder ob du es wirklich regelmäßig aufbaust

d&b hat einen gravierenden Nachteil: Wenn man nicht gerade auf einen Schlag 100.000,- EUR in die Hand nimmt, braucht man da erst garnicht anrufen.
Hinzu kommt, dass für viele Anwendungen mindestens 2 C4 Tops pro Seite gefragt sind, um eine ausreichende Coverage zu erzielen. Ein C4-Stack aus zwei Bässen und einem Top muß nahezu zwangsweise auf ein Podest gestellt werden, weil es sonst zu tief ist. Alternativ kann man einen B2 drunterstellen, womit man dann aber schon wieder einen Boxentyp mehr vorhalten muß.

Das KS Array hat andere Nachteile: 120° ist für viele Locations zu breit. Ein Problem, das übrigens bei nahezu allen Arrays auftritt, die ich bisher benutzen durfte/musste.
Die Vorteile von LAs kommen im Regelfall erst ab ca. 5 Elementen pro Seite zum Tragen, wobei man sich dann noch immer in einem Bereich bewegt, der mit einem klassischen Hornsystem locker zu stemmen ist - und zwar finanziell deutlich günstiger als mit einem LA.

Jedes größere Beschallungssystem ist nur so gut wie sein Systemtechniker, insbesondere bei LAs ist das ein kritischer Punkt. Simulationen sind das eine, die Praxis kann ganz anders aussehen. Ein Hornsystem aus zwei, maximal drei Elementen pro Seite lässt sich im Gegensatz dazu noch relativ einfach handeln und verzeiht in gewissen Grenzen auch Fehler beim Stacking etwas gutmütiger als ein falsch gehängtes Array.

Kommen wir nochmal zur Skalierbarkeit: Ein klassisches Hornsystem mit 60° kann ich in entsprechenden Locations exakt so einsetzen, ohne die Hälfte in die Wand zu knallen. Brauche ich eine breitere Coverage, stelle ich ein zweites Top dazu und gut ist.
Bei einem LA mit 120° habe ich in schmalen Locations einfach ein Problem, das sich mit diesem Material dann nicht mehr sinnvoll lösen lässt. Das LA ist nach oben hin u.U. im Vorteil (Banane verlängern und gut), bei der Skalierbarkeit nach unten hin verliert es aber.
In dem Punkt muß ich mich ganz klar Humi anschließen: Unter regelmäßig 2000 PAX würde ich mich ganz klar für Horn entscheiden.
 
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In dem Punkt muß ich mich ganz klar Humi anschließen: Unter regelmäßig 2000 PAX würde ich mich ganz klar für Horn entscheiden.
Da hatte Dir ja auch eines auf der Messe gut gefallen wenn ich richtig gelesen habe.

AudioZenit Pro ;)

4 Subs und 2 Top mit Amping knapp über 20k.
Wenn man das Amping geschickt wählt, ist es ohne Probs. möglich einfach ein 2.tes Stack pro Seite mit einzuklinken (breitere Coverage z.B.)
 

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