PA Erweiterung um Sub

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MarVotanleaux
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Erstmal ein herzliches Hallo ans Forum. Ich lese hier schon ein knappes halbes Jahr mit und hab seitdem ne Menge dazugelernt. Bin in Sachen PA aber immer noch blutiger Anfänger. Hauptsächlich treibe ich mich im Bassunterforum herum.

Wir wollen evt. unsere PA um einen passenden Sub erweitern. Derzeit setzen wir folgendes Equipment ein:

-1- Powermixer DYNACORD POWERMATE 1600 (2x500 Watt @4Ohm)
-1- Sub KME BS 1181 TC (18” double voice coil mit 2x400 Watt @4 Ohm)
-2- Mittel-/Hochtöner KME CS 1122 (2x300 Watt @8 Ohm)
-1- Endstufe CREST LT1000 (2x500 Watt @4 Ohm)
-2- Monitorboxen BELL C2 200 (2x200 Watt @8Ohm)

Der KME Sub hat eine integrierte passive Frequenzweiche und trennt bei 160 Hz. Daran hängen die 2 Tops. Betrieben wird das mit der Class H Endstufe des Powermate. Die BELL Monitore hängen an der CREST.

Für den Sub hätten wir noch eine TAPCO Juice 2500 mit 2x 750 Watt @4Ohm rumstehen.

Macht es hier Sinn einen gebrauchten zweiten KME 1181 Sub zu kaufen? Passt zum vorhandenen Sub auch so etwas wie der KME VB 18 (500 Watt @8Ohm)? Was bräuchten wir dann zusätzlich? Eine aktive Frequenzweiche? Und wie würde das Ganze dann verkabelt?

Oder besser gleich einen aktiven Sub kaufen wie den SAMSON Subwoofer db1800a 18"? Aber was ist dann mit der Trennfrequenz, wenn diese nicht 160 Hz sein sollte? Kommt dann Soundbrei zustande? Muss an einem aktiven Sub am Ausgang auch eine Last hängen (Top), wie beim Sub mit passiver Frequenzweiche? Fragen über Fragen…

Uns fehlt im Prinzip etwas Druck untenrum, daher der Gedanke der Erweiterung um einen Sub. Würde nach der Erweiterung das Verhältnis Leistung der Tops zu Leistung der Subs noch stimmen oder wären dann die Tops unterdimensioniert?
 
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Daß ein BS18 nicht mit zwei Cluster-Tops mithalten kann, ist klar und damit auch der Wunsch nach mehr Bassdruck verständlich. Ich würde aber strikt davon abraten, verschiedene Subs zu mischen. Das wird nichts. Wenn der Gebrauchtmarkt keinen dieser 18zöller mit Doppelschwingspule mehr hergibt, solltet Ihr lieber Euren Sub verkaufen und zwei identische anschaffen. Auch wenn Ihr einen identischen Sub erstehen könntet, brauchen die Subs einen eigenen Antrieb, denn die Endstufe des Powermate ist eigentlich zu schwach für die ganzen Boxen und zudem tönt die Anlage weit besser, wenn tiefer getrennt wird (160Hz ist schon wirklich grenzwertig für 'nen 18er...).

Ob man ansonsten aktive Subs mit integrierter Weiche, aktive Subs mit externer Weiche oder eben passive Subs kauft, ist Geschmacksache. Das schenkt sich alles nicht viel, denn duch die Verwendung des Powermate als Topteil-Endstufe ist die Verkablerei ohnehin etwas aufwändiger. Es sei denn, Ihr würdet generell umschwenken und mit der Endstufe des Powermischers die Monitoranlage befeuern. Dann könnte man ein schönes Endstufenrack zusammenstellen und damit wäre die Anschaffung passiver Subs von Vorteil.


domg
 
Harry
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Es sei denn, Ihr würdet generell umschwenken und mit der Endstufe des Powermischers die Monitoranlage befeuern. Dann könnte man ein schönes Endstufenrack zusammenstellen und damit wäre die Anschaffung passiver Subs von Vorteil
wozu ich aus eigener Erfahrung ebenfalls raten würde
Das gibt eine schöne Verwendung für den Powermischer.
Und hier pflichte ich dem onk bei: die Subs benötigen einen eigenen, starken Antrieb. Der Dynacord packt das nicht.
 
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Vielen Dank für die Tipps. :)

Wir werden also erstmal nach einem gebrauchten zweiten KME BS 1181 Ausschau halten und später dann die beiden Monitore über den Dynacord antreiben. Können wir die 2 KME Subs dann an die Tapco Juice 2500 anschließen? Laut Handbuch soll die Endstufe 2 Ohm stabil sein und dann 1400 Watt pro Kanal liefern. Wenn ja, wie müssten wir das verkabeln? Die Endstufe hat ja nur 1 Speakon Ausgang pro Kanal und der KME Sub keinen "thru".

Die Tops kämen dann an die CREST, aktiv getrennt durch ne Weiche.
 
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Wieso 2Ohm-Betrieb? Die 18er haben 4Ohm und pro Seite kommt ja nur einer...

Was Ihr halt braucht, ist ein Adapter Speakon auf zwei Speakon, wenn Ihr die Subs nicht umverkabeln wollt. Generell würde ich aber dazu raten, die Passivweiche aus dem Signalweg zu nehmen und die beiden Spulen jedes Subs auf 2+/- eines vierpoligen Speakon zu legen. Dann kriegt Ihr eine schöne Systemverkabelung mit vieraderigen Lautsprecherkabeln und gut is'.
Allerdings ist die Tapco Endstufe mit 750W an 4Ohm etwas schwach für die Subs. Ein bis 1,2 KW packt so ein Doppelspuler schon locker...


domg
 
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Ein KME BS 1181 TC hat 2 Eingänge a 4 Ohm (2x400Watt @ 4 Ohm, "Stereosub"). Wenn wir einen 2. "double voice coil Sub" an eine Endstufe anschließen würden, wären dass dann doch 2x4 Ohm pro Seite. Das müssten doch dann 2 Ohm sein, oder?
Oder meinst Du, wir sollten pro Sub eine Endstufe verwenden?
 
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Mein Fehler.
Irgendwie hatte ich (auch durch die 8Ohm Passivweiche für die Tops) 4Ohm Gesamtimpedanz (also zwei 8Ohm Spulen) beim TC im Hinterkopf...

Subs an 2Ohm sind so eine Sache. Grundsätzlich stehe ich da nicht drauf, denn der Dämpfungsfaktor sinkt und zudem braucht man eine wirklich potente Endstufe dafür, die diesen niederohmigen Betrieb auch dauerhaft abkann.

Hier trennt sich schnell Spreu vom Weizen und gerade "billige" Endstufen offenbaren Schwächen, die sie bei höherer Impedanz nicht zeigen. Nur, weil der Hersteller 2Ohm Minimalimpedanz zulässt, bedeutet das noch nicht, daß die Endstufe selbigen auch gut kann. :D

Wenn man also kein riesiges Eisenschwein an Endstufe mitschleppen will und Geld für gute SNT-Endstufen fehlt, würde ich dazu raten, zwei Bassendstufen zu verwenden. Andererseits wäre es auch eine Überlegung, den vorhandenen Sub zu verkaufen und zwei gebrauchte BS1181 oder besser CB1181 zu besorgen. Da kann man dann im Hinblick auf die Zukunft vielleicht auch zur 8Ohm Variante greifen, denn die CS-Tops kommen locker mit zwei Subs pro Top klar...


domg
 

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