Peavey TNT über ext. Amp?

von Paddy.z, 25.08.06.

  1. Paddy.z

    Paddy.z Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.08.06   #1
    Hallo zusammen

    Mein Kollege hat ein Problem mit seinem TNT115.. es hat ihm den Lautsprecher geschrottet, da wir recht laut spielen und sein amp dauernd am clippen war.... nun hat er sich, startt den amp zu reparieren, ne Hartke BXL410 gekauft.. das Problem ist einfach, dass der amp sehr früh clippt und quasi nur noch matsch über die Box kommt....

    Nun hatten wir die Idee, über den Line Out, in einen externen Amp (irgend ein PA oder HiFi Amp mit ca. 350W) zu gehen und von dort in die Box.... würde das gehen? Der Line Out geht ja nach der Vorstufe raus oder?
    im Prinzip hat er dann ja mehr watt, wodurch er etwas lauter spielen kann. da er sich sonst einfach nicht hört... (obwohl mein Fireball nur ca. auf 10 Uhr eingestellt ist (60W). :eek:
     
  2. RAUTI

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    Erstellt: 25.08.06   #2
    Hat der TNT nicht auch diese DDT-Schaltung, die wirkungsvoll Clipping verhindert? Aktuellere TNT sind damit ausgestattet. Unverständlich ist eigentlich nur, dass man DDT auch meistens abschalten kann.....
    Prinzipiell sollte es möglich sein, eine PA-Endstufe mit dem LineOut des TNT zu betreiben. Ist die Endstufe ausreichend leistungs- und bassstark, sollte die BXL ausreichend Druck machen. Die Endstufe darf dabei durchaus (z.B. im Bridge-Mode) 600W an 8 Ohm abliefern, um ausreichend Reserve zu haben.
    Den TNT als den "größten Bass-Preamp" zu nutzen, finde ich aber schon recht seltsam. Von Transportabilität kann dann ja auch überhaupt keine Rede mehr sein - aber grundsätzlich funktionieren sollte das!
     
  3. Paddy.z

    Paddy.z Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.06   #3
    hm najo, das Problem ist halt, dass er sich nicht hört...... er hat den clipping schutz meist ausgeschaltet und dreht halt nur so laut, das das clipping lämpchen nur selten aufleuchtet..... komischerweise tönt es mit clipping Schutz um einiges komischer, als ob die Box gleich hinüber ist.

    Es soll ja auch nur im Proberaum sein. damit wir den Bass hören.... auf der Bühne mit ner PA ists ja kein Problem.
     
  4. bass steini

    bass steini Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.06   #4
    Hm. Als ich nur son kleinen Übungsamp hatte, bin ich aus dem Line Out (alternativ ein DI Out) über eine DI Box in unser "PA" gegangen. So musste ich den kleinen Übungscombo nicht überstrapazieren und konnte meinen Bass noch etwas Durchsetztungvermögen spendieren.
    Das ging ganz gut.

    Wäre das nicht auch eine Idee. Ihr singt doch sicher auch;) ?! Dann habt ihr sicher auch sowas wie ne "Übungs - PA".
    Wenn er dann irgendwann noch Geld für ein gescheites Top hat, kann er sich diesen Trick sparen. Schlieslich hat er sich ja gleich ne neue Box geleistet.

    Das wäre so meine spontan Idee.
    Das mit der externe Endstufe würde sicher gehen, so theoretisch. Das Problem ist hald schonmal, das solche Endstufen im Bassbereich nicht ganz die Leistung bringen die man sich wünscht.
     
  5. RAUTI

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    Erstellt: 27.08.06   #5
    DDT ist eine Schaltung, die das Signal komprimiert und limitiert, d.h. der Bass klingt bei hohen Leistungen gepresst, also wenig dynamisch und unnatürlich. Ich kann nicht gerade behaupten, dass es so klingt, als würde jeden Moment die Box abkacken, aber es ist schon deutlich dreckiger, als weit unter der DDT-Ansprechschwelle - und lauter!

    Wenn Dein Kollege also einen lauteren und cleanen Sound wünscht, wird´s so natürlich nix. Aber statt einer guten PA-Endstufe wäre sicherlich auch ein Topteil (mit "HiFi"-Sound) eine Alternative. Dieses ganze Rumgefrickel wird sowieso nerven. Ab rund 250,- geht´s los, eine taugliche Endstufe ist auch nicht unter 200,- zu kriegen (zzgl. Case!).
     
  6. Paddy.z

    Paddy.z Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.08.06   #6
    hm das mit dem über die PA spielen haben wir uns auch schon gedacht.... da wir aber nuir 12" PA Boxen haben, haben wir im Musikladen nachgefragt..... dieser hat uns eher von der idee abgeraten..... nicht umsonst haben so Konzertlocations nen Sub für den Bass...
    Wir habens dennoch mal probiert, jedoch hat sich der Lautsprecher echt sehr stark bewegt, das sah nicht mehr gesund aus...

    Ja ich denke wir werden einfach irgend ne Endstufe suchen.... egal ob HifI oder PA... hauptsache billig ;) Ist ja auch nur ne Übergangslösung, biss er sich nene gescheites Top leisten kann.
     
  7. RAUTI

    RAUTI Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.08.06   #7
    Das mit den 12" (PA- bzw.) Gesangsboxen würde ich nicht grundsätzlich verwerfen. Natürlich können die Teile keinen Tiefbass bringen und deshalb sollte man sie erst gar nicht damit füttern (dann gibt´s auch nicht diese starken Membranbewegungen). Aber der Mitten- und Höhenbereich des Basses sollte von den Teilen durchaus übertragen werden können und schon Akzente setzen können, die für die Hörbarkeit des Basses sorgen! Voraussetzung ist natürlich, dass diese Anlage nicht auch aus der Kategorie "Hamsterkäfig mit Kabel" gehört...

    Die Idee mit der HiFi-Endstufe solltet ihr gleich wieder vergessen - die wenigen Teile, die leistungsmäßig in Frage kommen, sind teurer als ein gutes Basstop! Ich kenne jedenfalls nur wenige HiFi-Endstufen, die an 8 Ohm saftige 200-300 Watt mono liefern....

    Die billigste "PA"-Endstufe muss aber auch nicht unbedingt gut klingen, oder ausreichend impulsfest sein, um saftige Bässe zu liefern, oder ist für den Bandeinsatz vielleicht nicht einmal stabil genug aufgebaut. Tauglicher als HiFi dürfte das Teil aufgrund der Leistung allerdings trotzdem sein, zumal ich aus dem Manual weiß, dass die Endstufe auch brückbar ist (so dass an 8 Ohm rechnerisch rund 800W! RMS abfallen....).
    Viele Erfahrungen scheint es aber mit dem Teil nicht zu geben. Ich habe noch nicht einen Erfahrungsbericht oder praxisnahen Test gelesen und kann deshalb dieses Gerät nur erwähnen, aber nicht empfehlen. Aber wenn Dein Bass-Mann "Tester" werden will: Hier warten bestimmt einige Sparfüchse auf ein Review!
     
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