Peavey Valve King oder Windsor für Thrash?

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GeneralWeyer
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Moin,
Ich suche einen neuen Head für mich. Meine Auswahl hat sich jetzt aus die Modelle "Windsor" und "Valve King (gen)" von Peavey. Ich spiele generell thrash metal und auch in einer Band. Ich würde beide verstärker gebraucht für ~ 200€ gebraucht bekommen, daher geht es nur darum was besser ist. Ich habe leider nicht die Möglichkeit die anzutesten, da alle mindestens 400km von mir entfernt sind. Zusatzingo, beim Valveking hätte ich käuferschutz, beim Windsor nicht.

Daher meine Frage, was sind eure Erfahrungen mit den beiden und wozu würdet ihr mir raten. Ich habe mir youtube test videos angesehen wo beide durchs selbe rig aufgenommen wurden, und ich meine dass der Windsor mehr punch hat. Also ja, was sagt ihr dazu?

Danke im voraus
 
Ich selbst hatte einen Valveking, der Amp war ok, Sound soweit auch, jedoch hatte mein damaliger Bandkollege den gleichen, dessen Sound klang deutlich "muffliger"... man kann mit dem Amp also auch Pech haben...den Windsor habe ich nie angespielt, keine Ahnung ob dieser für härteren Metal geeignet ist. Mittlerweile spiele ich Engl Amps, das ist nochmal was deutlich anderes aber natürlich preislich eher nicht für 200 zu bekommen. Habe noch einen Marshall DSL 20, den ich öfter mal für Proben nutze, vom Sound deutlich besser als der Valveking.
 
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Moin!

Der Windsor ist für Thrash nicht wirklich geeignet, ist auch nicht zwingend die angepeilte Richtung des Amps. Klar kannste den Amp clean lassen und die Zerre über Pedale "beisteuern" - muss man aber so wollen; da gibt's andere Amps, die als reine Pedalplattform konzipiert sind...

Der Valveking ist an sich ein sehr unterschätzter Amp, ich mag ihn sehr. Allerdings ist er im Bereich High Gain m.E. eher im Death Metal zuhause, für Thrash sollte man die etwas voluminösen Bässe zu zügeln wissen - der Amp ist eher "Grunzen" als "Bellen" 😉

Mit nem TS davor und feinfühliger Einstellung macht er aber auch im Thrash ne gute Figur.
Kommt auch immer auf die Boxen/Speaker an - für Thrash eher V30 als Greenback...
 
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Defintiv der Valve King
 
Ich hatte selber den Valveking, allerdings die erste Version. Mittlerweile gibt's ja eine zweite.

Was Gain und Klang anging, bin ich ohne extra Zerre nie wirklich zufrieden gewesen. Gerade für Thrash Metal ist der alte imho nicht aggressiv genug. Hab mir danach einen Fireball 100 geholt. Der kann alles.

Von Peavey hab ich noch den Triple XXX. Allerdings den 40 Watt Combo. An das Topteil müsste man gebraucht auch recht günstig dran kommen. Der ist genial, auch ohne extra Distortion-Pedal.
 
Ich hab den Mk I ca. 2006 gekauft; quasi als "Gegenentwurf" zu meinem JCM 800.

Er geht - wie gesagt mit entsprechendem Fingerspitzengefühl hinsichtlich Einstellungen - schon ziemlich in Richtung Dual Rectifier; sehr tiefmittig, bisschen loose/spongy im Bass. Der Grundcharakter ist prinzipiell mit dem 6505 verwandt, aber eben nicht so tight.
Der Valveking kann schon aggressiv, muss aber mit nem Tubescreamer o.ä. "aufgeräumt" werden, sonst wird's schnell undifferenziertes Brüllen.
Auch mit einem EQ (in meinem Fall ein MXR 10-Band) kann man ihm fein auf die Sprünge helfen.

EQ, Texture, Resonance und Presence greifen auch durchaus massiv ins Soundgeschehen ein; siehe dazu z. B. YouTube / Taylor Danley.

Wie schon vorher geschrieben, kommt's beim Valveking stark auf die Box an: Oversize-4x12er wie Marshall MF280/MF400 oder Orange PPC 2x12/4x12 funktionieren für doomiges und Oldschool-Schwedendeath hervorragend; für tightes Thrash-Geballer würde ich etwas in Richtung entweder einer V30-2x12er oder z.B. einer Hesu mit Demon-Speaker empfehlen.
Mit den Engl-Cabs, mit denen ich testen konnte harmoniert der VK irgendwie nicht, bei Diezel 4x12ern wird's schnell zu wummerig.

Ich habe den VK lange an einer Kitty Hawk 4x12er mit Greenback/V30-Bestückung gespielt; die Box selbst lag hinsichtlich Größe/Material recht nah an der MF280.
 
Das mit dem Cab kann gut sein. Ich hatte vorher eine Hughes & Kettner 212 mit V30 und später eine Engl 412Pro mit V30. Kann sein, dass der Valveking nicht wirklich gut mit den Cabs harmoniert hat. Die Wahl des Cabs macht definitiv sehr viel am Sound aus.
 
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