Percussions / Kongos / Aufnehmen? Abmixen?

von Elharter, 22.02.07.

  1. Elharter

    Elharter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.07   #1
    Hallo,

    würde gerne Kongos bzw. Percussions abnehmen.....in erster Linie aber Congos und Bongos !!!

    Hab die mit derzeit mit 2 normale Mikros (SM58 und ein ähnliches Shure Mikro) von links oben und rechts oben abgenommen.

    Was und wie wäre es optimal?

    Welche Mixsettings sind zu bevorzugen?

    danke

    mike
     
  2. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 27.02.07   #2
    Es ist sonst nicht meine Art, Rechtschreibfehler zu korrigieren, aber hier musste ich schon schmunzeln: Die länglichen Handtrommeln heißen Congas. Das andere ist ein afrikanischer Staat, und den gibt's auch nur einmal ;)

    Das ist doch schon ganz gut. Je nachdem wie die Trommeln gespielt werden, könnte ein Kondensatormic noch etwas mehr Brillanz in den Höhen bringen.

    Sehr schwer zu vermitteln - abgesehen davon, dass es "optimal" in diesem Falle nicht gibt. Kommt eben sehr auf die Spielweise und die Musikrichtung und die "Rolle" der Percussion (Solo/Begleitung?) an. Viel entscheidender als die Wahl des Mikros ist wie so oft (aber hier ganz besonders!) die Aufstellung derselben. Und da muss man wirklich hören und probieren, bis es einem gefällt.

    Ein paar Grundgedanken helfen aber dabei:
    a) Nah dran betont das Anschlaggeräusch, weiter weg hat man eher den "Gesamtklang". Will man noch mehr "Bauch", ist eine (zusätzliche oder alleinige) Mikrofonierung von unten am Trichter manchmal hilfreich.
    b) Der Winkel, in dem das Mikro auf das Schlagfell zeigt und der Punkt, auf den man "zielt" machen eine Menge aus! Ein flacher Winkel gibt mehr "Attack", ein steiler mehr "Bauch"
    c) Gerade bei Nieren (wie dem SM58) kann man auch sehr gut mit dem Nahbesprechungseffekt spielen. Die Tiefen werden bei kurzer Distanz Quelle-Mikro betont. Die "normalen" Gesangsmikrofone sind für den Einsatz in geringer Entfernung konzipiert, so dass sie im Gegenzug bei größerer Distanz schnell "dünn" klingen.

    Spätestens das kann man nicht beantworten. Das hängt EXTREM davon ab, welche Ausgangsbasis man durch die Mikrofonierung man erreicht (s.o.). Einziger Tipp: Ein dezenter Kompressor kann bei Percussion hilfreich sein, wenn man damit umzugehen weiß (ist aber ebenfalls viel trial-and-error).
     
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