Physikalischer Hintergrund von Obertönen & Harmonics ?

Bllack

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Kennst sich jemand damit aus? Kann mir das überhaupt nicht erklären :(
 
MeatMuffin

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AFAIK erzeugt jedes Instrument, wenn es einen Ton erzeugt mehrere Schwingungen. Und zwar den eigentlichen Ton und dazu passende Obertöne, wobei jeder Oberton immer ein Summand ist, der sich aus der Stelle des Obertons ergibt und der Hertz Zahl des Grundtons ist.

Beispiel:

Grundton ist 200Hz, dann ist
1. Oberton 400Hz und
2. Oberton 600Hz, usw.


Bei der Gitarre macht man die Obertöne hörbar in dem man, glaub ich, den Grundton muted, also nur noch der Oberton der Schwingung zu hören ist.
 
C

CHILDofTOOL

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Obertöne entsprechen den natürlichen Abständen zwischen den Noten. Laso die Einteilung wie sie auf dem Kalvier und der Gitarre ist, entspricht nicht der Natur.
 
MeatMuffin

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@ CHild Of Tool

Das mit dem Abständen musste mir jetzt mal genauer erklären...

BTW: Kalvier und Laso sin ulstige Örtwer. ;) :)
 
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Hab noch mal im Physik Hefter Klasse 10 nachgeschuat und da steht:

Klang:

Beim Klang hört man mehrere Töne unterschiedlicher Frequenz.

Klang ist die Folge der Überlagerungen zweier oder mehrerer Töne, deren Frequenzen ganzzahlige Vielfache der Frequenz des tiefsten Tones sind.

Der tiefste Ton ist der Grundton, die höheren sind die Obertöne.

Grundton : 200Hz
1.Oberton: 400Hz
2.Oberton: 600Hz

Das ist ein Klang.

Harmonics werden dann wahrscheinlich so gebildet, wie ich es oben beschrieben habe.
 
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wenn ich meine gitarre stimme, dann ist die normal auf 440hz gestimmt...ist das dann schon eine oberschwingung? :?
 
MeatMuffin

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Eine ganze Gitarre auf 440 Hz stimmen? 440 Hz ist der Kammerton A.

Man kann seine Gitarre danach stimmen.

440 Hz ist ein Grundton. In dem Falle jedenfalls.
 
O

osterchrisi

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ja, irgendwer da oben hat das shcon ziemlich gut beschrieben.
wenn du einen ton auf der gitarre zupfst (oder anschlägst) hörst du eben nicht nur einen ton, sondern auch einen haufen sog. obertöne. je nachdem wieviele und welche obertöne hörst, daraus ergibt sich auch der klang eines instruments. darum klingt eine violine anders als eine gitarre. wegen der obertöne. denn der "grundton" (also der, der gespielt wird) is ja im prinzip der gleiche.
es gab da auch noch was mit der obertonreihe, das hab ich aber vergessen, wenns is, kann ich aber nachschauen...
 
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ich bin mir da überhaupt nicht sicher, aber ich würde doch behaupten, dass alle saiten auf dieselbe frequenz gestimmt sind, nur die wellenlänge unterscheidet sich
 
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@ Bllack

Die Wellenlänge ist 1/2 Periodendauer.

Die Periodendauer ist T.

T ergibt sich aus 1 / f.
"f" ist dabei die Frequenz.
 
Bllack

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MeatMuffin schrieb:
@ Bllack

Die Wellenlänge ist 1/2 Periodendauer.

Die Periodendauer ist T.

T ergibt sich aus 1 / f.
"f" ist dabei die Frequenz.

ich erinner mich noch an diese Formel:

c=φ*f (c Ausbreitungsgeschwindigkeit - in unserem Fall Schallgeschwindigkeit, φ Wellenlänge)

wenn die wellenlänge 1/2 ist, dann müsste ja c/f = 1/2*T sein also c*T=1/2*T woraus folgt, dass c, die Schallgeschwindigkeit 1/2 sein müsste.
 
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c brauchst du dabei gar nicht zu beachten.

φ also "phi" gehört ja in die Funktion y= sinφ.

φ ist dabei das selbe wie ω*t, also ist φ=ω*t (Omega gleich Winkelgeschwindigkeit, t gleich Zeit die für ein φ benötigt wird.


ω = 2π * f (Pi gleich Kreiszahl, f ist die Frequenz)

Woraus sich die Gesamtfunktion y=sin(2π*f*t) ergibt.

Die Amplitude habe ich ausgelassen.

Das soll nur zeigen, dass die Frequenz nicht gleich bleiben kann, wenn sich die Periodendauer bzw. die Wellenlänge ändern soll.
 
harvi

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:shock: geht lieber gitarre spielen als euch über sowas gedanken zu machen :D
 
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MeatMuffin schrieb:
c brauchst du dabei gar nicht zu beachten.

φ also "phi" gehört ja in die Funktion y= sinφ.
kann mir nicht vorstellen, dass das stimmt....bei mir war das die wellenlänge, wenns bei dir das immer noch die wellenlänge (lamda) ist, dann ist y=sinφ konstant

φ ist dabei das selbe wie ω*t, also ist φ=ω*t (Omega gleich Winkelgeschwindigkeit, t gleich Zeit die für ein φ benötigt wird.


ω = 2π * f (Pi gleich Kreiszahl, f ist die Frequenz)

Woraus sich die Gesamtfunktion y=sin(2π*f*t) ergibt.

Die Amplitude habe ich ausgelassen.

Das soll nur zeigen, dass die Frequenz nicht gleich bleiben kann, wenn sich die Periodendauer bzw. die Wellenlänge ändern soll.
 
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Ne dann haben wir aneinander vorbei geredet.

Das ist Phi (φ) und nicht Lambda (λ).

Von der Gleichung die du da aufgeschrieben hast, hab ich keine Ahnung. Sorry. :)
 
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Ich weiß nur noch, dass die Periodendauer antiproportional zur Frequenz ist, also je höher die Frequenz, desto kleiner die Periodendauer, also folglich auch die Wellenlänge.

f = 1/T
 
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ok, jetzt versteh ich dich, diese gleichung kenne ich auch, aber in dieser schreibweise:

f(t) = sin(2π*f*t)

daran siehst du auch, dass nur t eine variable ist und 2π*f immer konstant bleibt. ich versteh eigentlich auch nicht, wie sich die wellenlänge ändern soll ohne einwirkung von aussen....das geht eigentlich gegen alles, was ich je gelernt habe :rolleyes: :D
 
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Ich glaube "f" auf der linken Seite des "=" heißt nur Funktion, ansonsten würde es keinen Sinn machen, da du eine Variable nicht mit der selben Variable berechnen kannst. das wäre eine Ungleichung wie z.B. a=a+1.

Ich glaube da liegt dein Fehler.
 
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MeatMuffin schrieb:
Ich weiß nur noch, dass die Periodendauer antiproportional zur Frequenz ist, also je höher die Frequenz, desto kleiner die Periodendauer, also folglich auch die Wellenlänge.

f = 1/T

mit der gleichung c = λ * f kannst du dir das auch herleiten

λ = c/f (somit stimmt deine ausführung mit grössere frequenz, kleinere wellenlänge)
 
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MeatMuffin schrieb:
Ich glaube "f" auf der linken Seite des "=" heißt nur Funktion, ansonsten würde es keinen Sinn machen, da du eine Variable nicht mit der selben Variable berechnen kannst. das wäre eine Ungleichung wie z.B. a=a+1.

Ich glaube da liegt dein Fehler.

"nur funktion"?

selbst y=x ist "nur" eine funktion, aber korrekt heisst sie f(x)=x...das stimmt schon, was ich gesagt habe, bin mir relativ sicher
 

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