Pickup Verdrahtung: H / H mit 1Volume und 2 Tone Potis

von kurdt_cobain, 01.11.09.

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  1. kurdt_cobain

    kurdt_cobain Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.09   #1
    Hi liebes Board.

    Ich bin gerade dabei meinen Yamaha Strat nachbau umzubauen.
    Die Gitarre wird neu lackiert und die Elektronik soll erneuert werden.

    Ich hab schon viel rumgesucht werde wohl 2 Humbucker von Di Marzio einbauen.
    Jetzt weiß ich leider nicht genau wie ich die später verdrahten muss.
    Bisher sind 2 singlecoils und 1 Humbucker verbaut mit einem Volume und einem Tone Poti.

    da stellt sich jetzt die fragen:
    - Benötige ich logarithmische oder Lineare potis? Und wie hoch ohmig?
    - was bedeutet es, die Tonabnehmer Paralell oder Seriel einzu bauen?
    - reicht ein 3weg schalter anstatt 5weg schalter aus? (Pos. 1 Bridge-Pu Pos. 2 Beide Pos. 3 Neck-Pu)

    Ich hoffe mir kann hier jemand helfen.
     
  2. Sustainic666

    Sustainic666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.09   #2
    die schaltung ist recht einfach
    du gest einfach vom pu direkt auf ein tope poti und dann auf den switch
    der vol poti kommt zwischen switch und buchse

    seriel bedeitet das die spulen in reihe geschaltetet sind (standart)
    +-+-+-
    -+-+-+
    sodass sich + und - immer gegenüber steghen..

    paralel bedeutet das die 2 spulen paralel zueinander geschaltet sind .. also wie 2seberate singglecoils blos nah beieinander
    +-+-+-
    +-+-+-
    so sähe das dann aus
    evlt brummt das leicht .. in der regel hat diese schaltung etwas weniger power und klingt leicht dratiger, aber wies genau klingt kannst du hier im forum genauer nachlesen .. wir haben experten für sowas!

    einen schönen montag dir :)
     
  3. sonus

    sonus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.09   #3
    Du kannst nicht für jeden PU ein Tone-Poti verwenden, zumindest wenn du vor hast die beiden gemeinsam zu verwenden. Das liegt daran, dass das Tone-Poti 1 auch PU 2 beeinflusst und andersherum Tone-Poti 2 auch PU 1. Wenn du so etwas realisieren willst benötigst du aktive Gitarrenelektronik. Dann kannst du Tone-Poti 1 und PU 1 "verdrahten" und dann kommt eine Art "Ventil" dahinter (Impedanzwandler). Das gleiche für den zweiten PU aufbauen und dann an den 3-Way-Switch, an Lautstärke Poti, an Klinkenbuchse.

    Das mit dem parallel/seriell meines Vorposters stimmt überhaupt nicht. Er meinte in Phase oder gegenphasig, aber das ist was ganz anderes.
     
  4. kurdt_cobain

    kurdt_cobain Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.09   #4
    ok das hilft mir schon aber gibts irgendwo schaltpläne, die könnt ich den netten kolegen aus der elektronik abteilung in der arbeit zeigen.. da kann mir das sicher einer machen
     
  5. jf.alex

    jf.alex Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.09   #5
    Verstehe ich nicht. Eine Les Paul hat doch auch ein Tonpoti für jeden Pickup und eine Toggle- Mittelstellung, in der beide parallel laufen. :confused:

    Ich würde zu logarithmischen 500K Poti raten. Wenn du eine Splitoption einbauen willst, nimmst du am besten eines davon in Push- Pull- Ausführung. :)

    Ein Dreiwegeschalter reicht, wie du selbst beschrieben hast, völlig aus. Du verlötest ihn wie bei einer Tele. :)

    Humbucker sind standardmäßig seriell geschaltet, also mit beiden Spulen hintereinander. So haben sie am meisten Output und einen typisch mittig- fetten Klang. Wenn du sie statt dessen parallel verschaltest, kommst du auf einen deutlich leiseren, weniger komprimierten, weniger mittigen, aber trotzdem brummfreien Sound. Du könntest über einen Push- Pull- Poti auch eine Seriell- / Parallel- Option einlöten. Ich persönlich finde das aber nicht so nützlich wie eine Splitoption. :)

    Alex
     
  6. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 03.11.09   #6
    Die hat aber andere Probleme. ;)

    Er hat schon recht, 2 unabhängige Tonpotis sind nicht ganz problemlos zu realisieren, da die parallel im Signalweg hängen und nicht seriell.
     
  7. Joachim1603

    Joachim1603 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #7

    ..aberr es geht schon, solange man die PUs separat betreibt, komisch wird es erst, wenn beide zusammen laufen!! ;)
     
  8. sonus

    sonus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #8
    Sagte ich ja ;)

     
  9. _xxx_

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    Erstellt: 03.11.09   #9
    Um zwei Humbucker mit einem stratartigen Switch so zu verbauen, brauchst Du einen Eyb Megaswitch oder ähnlichen Superswitch. Mit einem normalen Strat-switch kann man keine zwei Humbucker sinnvoll verdrahten.

    Ich mache es immer mit dem Eyb in der "PRS"-Version. Da kannst dann auch zwei Tonepotis verwenden. Die Schaltung ist im Päckchen dabei.

    Alternativ findest du eine ähnliche Schaltung bei Duncan im Support-Bereich.
     
  10. Joachim1603

    Joachim1603 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #10
    ...doch,mit einem 3-Weg-Schalter ohne Coil-Tap geht das!!!
     
  11. sonus

    sonus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #11
    Ich kann die Schaltung nicht finden? Kannst du sie mal posten? Würde mich interessieren wie man zwei Tone-Potis ohne aktive Elektronik parallel im Signalweg verschaltet, ohne dass sie sich gegenseitig beeinflussen :p

    Link?
     
  12. cikl

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    Erstellt: 03.11.09   #12
    Aber natürlich: https://www.musiker-board.de/vb/tec...l-lobos-lustige-leitungen-81.html#post3929282, mit nem 3-Wege-Switch sowieso und mit nem 4-Wege könnte man zusätzlich noch Split o.ä. fabrizieren.

    Und zu der Tonregelung für einzelene PUs: Mag ja sein, dass das in der Zusammenschaltung nicht mehr unabhängig ist, mir fallen aber spontan zwei Gitarrentypen ein bei denen das trotzdem so ist: Strat und Paula (ES,SG,..). Noch Fragen? Also kanns wohl so schlimm nicht sein und man kann immerhin die einzelnen PUs regeln, was u.U. praktisch ist wenn man zwischen Neck und Bridge hin- und herschaltet. Mir persönlich reicht jedoch ein Mastertone.
     
  13. _xxx_

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    Erstellt: 04.11.09   #13
    Ja, aber eben ohne Splitten wenn keine Zusatzbeschaltung vorhanden. Ist für mich auch ok so, aber die meisten wollen dann doch auch splitten etc.

    Sonus: ich kann jetzt im Geschäft nicht auf die Duncan Seite kommen, aber schau unter Support, "wiring diagrams", irgendwo gibt es Strat mit H/H.
     
  14. sonus

    sonus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.09   #14
    _xxx_: 2 Humbucker, 2 Tone und 1 Volume gibt es nicht. Ich habe mal auf 2 Humbucker, 2 Tone und 2 Volume geschaut. Die Verdrahtung ist dort tatsächlich so angegeben, dass die Tone-Potis sich gegenseitig beeinflussen.
     
  15. hilmi01

    hilmi01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.09   #15
  16. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.09   #16
    Jau, das meinte ich. Nur eben mit dem Strat-Schalter, muss man ein wenig anders verdrahten.
     
  17. sonus

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    Erstellt: 04.11.09   #17
    Naja, wie gesagt, Seymour Duncan scheint auf Dinge wie etwa das Magnetmaterial seiner PUs zu achten. Aber auf ganz einfache Dinge wie die Unabhängigkeit der Tone-Potis voneinander wird gepfiffen. Mit einem Wort: Schlunz. Wie schon gesagt, wenn man es einmal und vernünftig machen und eine aktive Elektronik einbauen, dann hast du das was du willst: Eine Tone-Regelung für den einen PU, eine Tone-Regelung für den anderen. Ich persönlich würde bei sowas keine Kompromisse eingehen, es sei denn der Zweck ist es, die Löcher im Body zu füllen.
     
  18. cikl

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    Erstellt: 04.11.09   #18
    Versteh ich nicht. Das hat doch nix mit Seymour Duncan zu tun. Das gilt doch für alle passiven Gitarrenschaltungen mit zwei Tonpotis und Zusammenschaltung der PUs. :confused:
    Gitarristen sind eben stock-konservativ und aktiven Schaltungen (die unbestreitbar ihren Vorteil haben) nicht so aufgeschlossen. Aber in der praxis funktioniert es doch auch bei gegenseitiger Beeinflussung der Tonpotis ganz gut...
     
  19. sonus

    sonus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.09   #19
    Die Frage ist ja immer, was ich haben will. Einerseits argumentiert man immer mit "die anderen sind doch China-Schrott" und auf der anderen Seite vermittelt Seymour Duncan eben den Eindruck qualitativ hochwertigeres zu verabschieden, was sich in einem höheren Preis niederschlagen soll. Man will superfeine Unterschiede im Klang unterstreichen können und gleichzeitig veröffentlicht man eine funktional minderwertige Schaltung (auch wenn sie sich in der Praxis mehr oder wenige ihren Dienst getan hat, das steht nicht zur Frage, aber aktiv oder passiv ist heutzutage ein Unterschied wie Benzin und Super). Ich mag diese Zweigleisigkeit nicht. Man muss sich heutzutage nicht mehr mit Krüppelschaltungen zufrieden geben. Und erst recht nicht von einem namhaften Hersteller.

    Stell dir mal vor Gibson nimmt ab jetzt aufeinandergeleimte Spanplatten als Korpusmaterial. Gab's früher auch und hat auch nicht schlecht funktioniert. Aber den Aufschrei möchte ich miterleben ;) Da wird jeder direkt meckern, der Klang ist ja im Eimer. Hier ist die Qualitätsdifferenz auf jeden Fall subtiler und nicht jdem direkt ersichtlich (viele sind ja froh wenn sie durch den Verdrahtungsplan gekommen sind), aber für mich (also einem Elektroniker der einen anderen Blick auf die Sache hat) ist das ein namhafter Hersteller der Spanplatte anpreist, weil es das schonmal gab.
     
  20. cikl

    cikl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.09   #20
    Ist halt Technik wie vor 60 Jahren, aber immernoch state-of-the-art. SD preist die Schaltungen ja nicht an, sondern bietet nur eine Sammlung an für PUs wie der Kunde sie haben will.

    Aktive Schaltungen in Gitarren würden doch den ewig gestrigen Gitarristen ihren schönen Röhrensound kaputt machen :rolleyes:
    Übrigens, in euren EMG PUs sind böööse Transistoren drin, die machen euch denn ganzen schönen Sound eures Vollröhrenamps kaputt :p

    Wo kämen wir denn hin, wenn jemand statt seiner mega-Vintage-Boutique PUs einfach an einem gescheit ausgelegten EQ drehen würde? :D
     
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