>Nö. Die Bridge bleibt. Du fädelst die Saiten einfach nur ins Bigsby und führst sie
>dann erst durch die Aufnahmebohrungen am hinteren Kragen der Bridge:
Ähh, nicht ganz...
Da wird nix durchgefädelt - die umwundenen Saiten würden in den Löchern gnadenlos hängenbleiben.
So geht's:
-) In die "Rückwand" der (abgeschraubten) Bridge 6 breite Schlitze feile/sägen - soll ca. so aussehen:
-) Bridge montieren.
-) Langes Stück Schnur/Faden an der tiefen E-Saiten-Mechanik festbinden, über Sattel und Steg, durch die Schlitze in der Rückwand führen, dann unter der ersten Rolle vom (auf der Gitarre in der ungefähren Endposition platzierten) Bigsby durch, zur 2 Rolle, um den Pin , an dem die tiefe E normal befestigt wird; weiter zum Pin für die hohe E-saite, und wieder retour, unter der vordren Rolle durch, über den Steg, zum Sattel, Ende an der hohen E-Saite festbinden; die Schnur sollte halbwegs gespannt sein, sie simuliert jetzt die beiden E-Saiten.
Nun kann man das Bigsby schön links/rechts rücken, um zu sehen, dass die beiden "E-Saiten" (=Schnur) gleich weit von den Griffbrettkanten entfernt sind. Mit einem Lineal checken, dass das Bigsby auch schön parallel zur Bridge-Rückseite sitzt;
Wenn es dann genau an der richtigen Stelle sitzt: Bohrlöcher markieren, vorbohren, Bigsby festschrauben, Saiten aufziehen.
Ein Bigsby ist für eine Gibson-typischen kleineren Abstand von tiefer zu hoher E-Saite ausgelegt - die Saiten streben vom Bigsby zur Bridge leicht auseinander; wenn Du die Saiten aufgezogen und Saitenlage und Intonation eingestellt hast, check mal, ob sich das Problem zeigt, dass die äußeren Saiten leicht nach innen wandern (also sich der schmaleren Saitenführung des Bigsbys anpassen) - das kann, muß aber nicht passieren; wenn es auftritt: in die Saitenreiter der betroffenen Saiten ganz feine Kerben machen, damit die Saiten an ihrem Platz bleiben.