Plötzliches Brummen Fender Pro Junior (Mark I)

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Knutzone
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Hallo Zusammen,

ich habe hier ein problem mit meinem Fender Pro Junior - neulich begann er während des Spielens laut zu brummen!
Leider habe ich kene Messmöglichkeiten um den Fehler genau eingrenzen zu können, jedoch habe ich das Brummen mal mit dem Handy aufgezeichnet und in der unten zu sehenden Frequenzanalyse die dort angezeigten Brummfrequenzen ausmachen können.
Es ist übrigens egal ob etwas im Input eigesteckt ist oder nicht.
Wie in der Überschrift schon gesagt, das Brummen kam plötzlich im Spiel ohne dass etwas verstellt wurde. Wenn ich nun den Lautstärkeregeler bewege ist da Brummen bei 0 und 12 sehr laut (bei 12 gepaart mit Rauschen), bei 9 jedoch wird es viel leiser, allerdings ohne vollständig zu verschwinden.
Der eigentliche Klang des amps hat sich erstaunlicherweise nicht verändert!
Was könnte das für ein Fehler sein? Die Röhren sind nicht allzu alt und auch ein Tausch der Röhen untereinander und auch mt einem älteren Röhrensatz hat nichts gebracht, die vier grßen 22µF 500V Elkos werde ich mal mit TAD Goldkaps ersetzen. Was könnte ich sonst noch machen?
Vielen Dank im Voraus!

Pro Junior Frequenanalyse.jpg

Pro Junior innen_kleiner.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde

a) zum Amptech gehen
b) dafür sorgen lassen das der amp weniger heiß läuft

wenn es dann immer noch brummt weiß der Amptech wie gesucht werden muss......
Elkos tauschen ist bei Fender original Teilen oft ne gute Idee
 
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Das Brummen hat 100hz (und Oktaven davon). Das lässt auf defekte Glättungskondensatoren schließen. Die Reparatur ist ein Job für jemanden, der weiß, was er tut und für alle anderen potentiell lebensgefährlich. Daher würde ich mich Dr Dulle anschließen: Zum Amptech.
 
Erster Eindruck:
C13/14/15/16/17/18 neu, R23 ist auch suspekt, genauso wie der rechts neben R15.
Danach testen….
 
Jo, wenn ich alleine nur die grauen IC-Caps schon sehe, dann würde ich, wie alle Obenstehenden bereits geschrieben haben, ebenfalls sagen: Der Klassiker. Raus mit den Dingern und Tausch gegen was ordentliches -> Tech.
 
Jau, Danke schon mal für die Tipps!
Zunächst mal zum Sicherheitsaspekt: ich bin gelernter Industrieelektriker mit zudem Jahrzehntelanger Erfahrung im Handwerk sowie in der Veranstaltungstechnik und kenne somit schon die Risiken beim Modifizieren elektronischer Schaltungen.
Mir fehlt halt nur das Wissen in Bezug auf Röhrenschaltungen - einzelne Komponenten wie Kondensatoren und Widerstände tauschen ist jedoch kein Problem Ich habe bereits Ersatz für C15, C16, C17 und C18 bestellt (steht in meinem ersten Post) und werde diese austauschen. Ich denke dass auch C13 und C14 dazu kommen werden.
Allerding verstehe ich den Hinweis bezüglich R23 und "rechts neben R15" nicht. Was ist daran "suspekt"? Sollte es um die Optik gehen, dann sei dies der schlechten Bildqualität geschuldet. In echt sehen eigentlich alle Bauteile recht gut aus, da ist nichts verfärbt oder verschreut.
Jedenfalls Danke für die Anregungen. Ich hatte eigentlich gehofft dass aufgrund meiner Fehlerbeschreibung (plötzlich auftretender Fehler während des Spielens und leiseres Brummen in einem bestimmten Lautstärkebereich) vielleicht jemanden eine zündende Idee gkommen wäre. Ich werde meine weiteren Fortschritte berichten.
 
Zu dem Wissen in Bezug auf Röhrenschaltungen gehört, das der Netztrafo nicht nur runter transformiert, sondern auch deutlich höhere Spannungen als 240V erzeugt, mit denen die Kondensatoren, um die es hier geht ggf. noch geladen sind. D.h. auch bei gezogenem Netzstecker ist die Sache noch gefährlich.
Wie gesagt, verrät sich m.E. die Fehlerquelle durch die Frequenz des Brummens. Aus 50hz Netzbrummen wird nach der Gleichrichtung 100hz (+ Harmonische), sofern diese Frequenzen nicht weggefiltert werden.
 

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