Pro/Contra Lehrer - brauche "Anschub" für's E-Gitarre lernen (u.a. Kosten, Effizienz, Gear)

Mit Lehrer lernen?


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@ford
Da Du ja offensichtlich online in Sachen Gitarre Lernen unterwegs bist -- falls Du des Englischen halbwegs mächtig bist, wirf vielleicht mal einen Blick auf die Webseite von Justin Sandercoe. Die Folgen sind einfach zu verstehen, leicht nachzuvollziehen und bauen aufeinander auf. Ach ja, und kostenlos, aber nicht umsonst, ist es auch.
 
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Danke, dann werde ich mal einen leichteren Eingang probieren.

Hatte schon Angst, dass ich zu dumm dazu bin. Ich möchte doch unbedingt E-Gitarre lernen, vor allem jetzt wo ich weiß wie viel Spaß es mir macht (und mir macht zur Zeit fast nichts Spaß weil ich ne Depression habe).

Mein Englisch ist nicht wirklich gut, aber ich werde die Seite mal antesten, dankeschön! :)


Also normal möchte ich schon mit meinem Lehrer lernen aber wir haben nur einen Griff gehabt und sonst nur über mich, Technik,... geredet.
Und diesen Griff habe ich vergessen. Ich muss mir das am nächsten Donnerstag aufschreiben oder so.
Und bis dahin übe ich halt ein paar andere Dinge mit dem Internet. Kann ja auch nicht wirklich schaden.

LG ford :)
 
Such einfach bei Google nach Gitarrenakkorde,
Da solltest du recht schnell Übersichten finden wo du siehst wie man welchen Akkord greift.
Fang erstmal mit e moll und e dur und a moll an. Die sind echt leicht und vom greifen her ähnlich bis gleich.
Einfach gleichmäßig im wechselschlag dann das umgreifen üben.
Ich glaub das Lied "lady in black" von Uriah heep hat nur diese zwei Akkorde....evtl noch an einer stelle ein G dur. Weiß ich gerade nicht aus dem kopf. Der Rythmus ist recht einfach. Wenn du das lied nicht kennst -> youtube.
Mach nicht zu viel neues auf einmal.


Gruß Marcus
 
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Also normal möchte ich schon mit meinem Lehrer lernen aber wir haben nur einen Griff gehabt und sonst nur über mich, Technik,... geredet.
:)

Lass dir am besten die Übungen schnell aufgeschrieben mit geben oder noch besser schreibe dir danach die Sachen auf. Nächste Stunde wirds denke ich anspruchsvoller^^ Am Anfang gehts immer erstmal um Haltung etc., aber auch das will geübt werden und am besten nichts überstürzen und zu viel auf einmal am Anfang verlangen. Lieber einen sauberen Akkord können als 4 Akkorde, die man nicht verwenden kann, weil alle unsauber klingen.

lady in black ist so ein Paradebeispiel oder smoke on the water ist auch so ein typisches Anfängerriff.
 
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Ob lady in black jetzt den Geschmack von fird trifft weiß ich garnicht,kam mir nur grad in den Sinn. Ist ja jetzt noch der über Rock klassiker aber gerade für Anfänger ein guter Song.
 
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Danke, werde das Lied mal anhören!

Ich bestelle bei Thomann ein Ständer (https://www.thomann.de/de/fender_deluxe_hanging_guitar_stand.htm) und eine Fußbank (https://www.thomann.de/de/km_1467_fussbank.htm) (mein Gitarrenlehrer hat auch eine Fußbank).

Jetzt stellt sich mir die Frage ob ich dort Plektren mitbestellen sollte.
Es würden sich ja gemischte anbieten.
In Frage kommen eig nur die beiden Sets:
https://www.thomann.de/de/harley_benton_nylon_player_pick_set_mixed.htm
https://www.thomann.de/de/herdim_plectrum_red_set.htm


Mein Lehrer hat ein Pelktrum vom ersten Set (also ich meine die gleiche Form). Ich habe gelesen, dass jeder ein anderes Plektrum bevorzugt. Aber ist das zweite Set auch zum anfangen gut oder reicht da das erste Set völlig aus?
 
Das erste reicht völlig aus. Form ist natürlich immer eine Frage der persönlichen Präferenz aber die Frage, wer was bevorzugt, ist eher in Richtung der Dicke der Plektren. Ich habe mit .46 begonnen, spiele mittlerweile mit 1.20, da kann sich so ein Mix lohnen, weil Du leicht verschiedene Dicken ausprobieren kannst.
 
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Ich würde definitiv ein gemischtes Set nehmen oder sogar selbst mischen. Vor Ort kann man die teils auch einzeln kaufen.

Für Plektren gibts irgendwie fast keine Richtlinien. Nmm was am besten für dich funktioniert :D Da hilft nur ausprobieren. Ich mag kleine Pleks (Jazz III Größe) lieber als große, da ich mich weniger mit bewegen muss und präziser spielen kann. Mein Plek ist auch relativ dick mit 2,5 mm, habe vorher aber auch 1 mm in Nylon und dann die härter Variante in Ultex mal gespielt. Zum Glück sind die Standardpleks nicht sehr teuer und beim Fehlkauf sind vll 20 Cent weg.
 
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Ok, ty.

Dann werde ich den Mix dazu bestellen.

Ich brauche selbst für das Riff Smoke on the Water ewig.
Habe vorhin 3 Liter Cola Zero getrunken, denke, dass das unvorteilhaft war. Bin zu sehr aufgeregt, kann gerade auch nicht mehr schnell tippen.

Ich glaube ich muss lernen zur Zeit mehr Geduld mit mir zu haben und das nächste mal das Koffein weg lassen, dachte eig dass das vorteilhaft ist....

Aber Spaß macht es auf jeden Fall und das ist ja eig die Hauptsache. Dann brauch ich halt länger als die anderen aber meine Konzentration war auch vor der Depression und den vielen Medikamenten besser.

Aber denkt ihr, hat der Unterricht zur Zeit Sinn oder würdet ihr lieber ohne Unterricht üben und Unterricht nehmen sobald die Konzentration wieder da ist?
 
Ich kann dich beruhigen auch ohne Medikamente oder anderweitige Probleme hab ich in meiner ersten Woche damit gekämpft überhaupt irgendwie einigermaßen was hin zu bekommen.

Was du vorallem brauchst ist Motivation und Geduld. Motivation für den Anfang hast du schon, wenn dien erstes Riff steht wirst du ein Erfolgserlebnis haben und wirst dann auch belohnt. Das fördert wieder die Motivation.

Als ungeduldiger Mensch gehts immer noch mit dem Lehrer am schnellsten. Der Lehrer sucht dir passend zum Schwierigkeitsgrad Übungen aus und motiviert dich entsprechend. Wenn du wild lernst, kannst du zwar nur deine Lieblingslieder lernen, aber wirst aufjedenfall länger brauchen und läufst Gefahr dir Fehler anzugewöhnen. Durch die schnelleren Erfolgserlebnisse beim Lehrer und durch die kleineren angepassten Schritte, wirst du dir auch für dich was von mitnehmen können. Man darf schon stolz auf die Sachen sein, die man erlernt hat und sich ordentlich freuen, wenn weiter vorran geht;)
 
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Danke dir, dann bleibe ich beim Lehrer! :)

Ich glaub ich weiß weshalb es bei mir nicht klappen möchte. Ich muss auf das Plektrum und den Hals gleichzeitig schauen. Der im YT-Video schaut nur auf den Hals.

Wie kann ich es schaffen immer auf der gleichen Saite mit dem Plektrum zu bleiben?
Wenn ich da weg schaue verrutsche ich immer. :(
 
Leg den handballen leicht auf der Bridge ab. Aber nicht zu weit innen sonst dämpfst du due seiten ab.
 
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Danke, klappt echt viel besser! *_*

So kann ich üben! :D
 
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Ok, nach ein paar Stunden ist es manchmal richtig und manchmal falsch. Ist zwar motivierend, aber in dem Video kommt es mir so vor, als wenn man es in 8 Minuten perfekt beherschen müsste.

Kommt es mir nur so vor oder habt ihr diesen Riff wirklich in 8 Minuten gekonnt?





 
Kommt es mir nur so vor oder habt ihr diesen Riff wirklich in 8 Minuten gekonnt?

Bei mir sah das eher so aus Leersaite 1 2 3 4. Ok und jetzt auf die 1 den Powerchord ah verdammt, war nix. Das ging locker 2 Wochen bis was arythmisches als RIff zu erkennen war. Nicht mal ich habs vorher erkannt. Die ganzen Youtube Gitarristen spielen schon ne Weile vorallem weisst du auch nie ob die "Anfänger lernt in 30 Tagen Gitarre" Videos echt sind. Hab schon ien 30 Days Sweep Picking Video gesehen bei dme er gelernt hat von links zu rechtshänder zu werden - mysteriös-.

Alle Saiten Anschlagen sollte sich ganz gut üben lassen in dem du irgendein Akkord nimmst und immer wieder durchziehst. Zur Abwechslung Akkord lösen neu greifen und weiter im gleichen Schema anschlagen.
Für Einzelsaiten einfach offene Saiten erstmal nur anschlagen und ein Gefühl bekommen, wo man anschlägt. Im Idealfall ist die rechte Hand dann als erstes autonom und weiss ohen zu schauen was sie macht.

Früher oder später schaust du auch nicht mehr auf die linke und spielst das so. Bei schweren Passagen nehmen sogar die Pros die Gitarre hoch und schauen ganz genau drauf. Siehst wenn der Fuß auf die Box geht und die Gitarre auf den Fuß gestellt wird. Alexi Laiho oder Petrucci machen das ganz gern. Beim crushing days solo sieht man sogar einen Satriani sitzen, weils nicht im stehen geht. Wie du siehst hilft man sich da also auch gern ein bischen.

Wegen dem Handballen auf der Bridge, ich hab das auch so. Schau dir trozdem mal noch Michael Angelo Batio's Handhaltung an und die Petrucci's Handhaltung. Das sind zwei ganz verschiedene Haltungen. Ich hab meinen Handballen immer bei der Bridge rumliegen und den kleinen Finger auf der anderen Saite am Korpus, um Kontrolle zu haben. Dadurch weiss ich wo ich bin und an die Potis kommt der Finger auch. Der gute Batio schwebt eher über den Saiten so wie ich das in seinen Videos aufgenommen habe. Liegt wohl an seiner Geschwindigkeit und verringert die Reibung. Die wirklich sonderbarste Haltung der Schlaghand habe ich bei Marty Friedman bis jetzt gesehen. Finde ich persönlich sehr verkrüppelt.

Zu so Techniksachen am besten den Lehrer konsultieren, paar Haltungen zeigen lassen, die gehen und ausprobieren was funktioniert. Ein weiterer guter Anlaufpuntk ist Troy Grady, aber der hat kein Material für Anfänger.
 
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Ja das dauert am Anfang. Ich weiß auch nicht ob es wirklich gut ist gleich als Start mit bestimmten Riffs wo am Ende auch noch gezielt einige Seiten angeschlagen werden zu starten.
Ich persönlich finde das es zu viel Sachen sind die man gleichzeitig koordinieren muss, sind ja alles Bewegungsabläufe die erstmal unbekannt sind.
Und ich sehe da die Gefahr das man sich evtl. eine unglückliche Art zu greifen aneignet weil sie FÜR DIESEN EINEN RIFF mal gerade gut passt. Und dann fällt es einen später auf die Füße.

Bei schweren Passagen nehmen sogar die Pros die Gitarre hoch und schauen ganz genau drauf. Siehst wenn der Fuß auf die Box geht und die Gitarre auf den Fuß gestellt wird.
Ach quatsch...die werden alle von einem Schuhladen gesponsert und müssen die Treter zeigen:D

Ne ,Spass beseite. Ich glaube ab einem gewissen Level geht es kaum noch anders. Und ich bin mir sicher das auch die großen Fredboard Maniacs nicht alles so leicht herunterspielen wie es immer aussieht. Das sind Höchstleistung für die Feinmotorik und Konzentration.

Selbst bei einem einfachen e-moll Akkord mit wechsel zu A-Dur waren die Gedanken in etwa so:

1 2 ....Achtung gleich kommt der Wechsel. 3...jetzt der Finger da und den dort...4 ..ach scheiße 1 2 und gleich zurück Zeigefinger da hin 3 4 .....och ne....doch nicht den MIttelfinger. Was mach hier ich denn für ne scheiße :confused:

 
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Ich verweise noch mal auf die Seiten von Justin. Neben ersten Schritten mit Griffen (A, D, E, Am, Dm, Em,...) hin zu den ersten leichten Songs mit eben diesen, gibt er u.a. vorne weg Tipps zur Hand- und Körperhaltung. Besser, als sich irgendwelche (mitunter fragwürdigen) Videos aus dem Netz anzusehen, die am Ende nur frustrieren.
 
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Ich mache eig alles wie in dem Video:

Jedoch kommt bei mir ein A welches -20 hat (Note regognizer) und bei dem Video kommt ein F# bei dem Ton heraus.

Kann das an meinem Verstärker liegen oder mache ich doch irgendwas falsch?

EDIT: Ok, ohne Verstärker ist es gleich, meine Gitarre habe ich aber davor gestimmt! :(
Hat jemand ne Idee wie ich raus bekomme was ich falsch mache?

Habe den Ringfinger auf Bund 3 Saite H , den Mittelfinger auf Bund 2 Saite E, Zeigefinger Bund 2 Saite G
 
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Sofern deine Gitarre richtig gestimmt ist, liegt das daran, dass die App einzelne Noten aber keine Akkorde identifizieren kann. Was zeigt den die App, wenn du die Saiten langsam einzelnd anschlägst, während du den Akkord greifst? Wobei F# als letzter Ton schon korrekt ist.
 
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Der Reihe nach:
A
D
F#

Heißt das nun, dass er keine Akkorde erkennt?
Wenn ja gibt es eine App oder so die Akkorde erkennt? (Will es ja nicht falsch lernen)
 
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