Problem mit Marshall Röhrenamp...wird leiser...

von Hilden, 07.01.06.

  1. Hilden

    Hilden Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.06   #1
    hi leute
    ich bin echt verzweifelt...
    ich hab seit kurzem nen MARSHALL JTM 30
    das teil is absolut geil. aber in letzter zeit passiert was ganz komisches, wenn ich ne weile spiel. der amp wird einfach leiser und dann hört man gar nixmehr. also es scheint mir so als würd ne röhre augehn oder so...es fadet sozusagen aus...ganz komisch.
    und das passiert auch nicht wirklich regelmäßig, sprich ich kann mal 5minuten auf zimmerlautstärke spielen oder auch ma 20min im proberaum. und zack plötzlich wirds leiser und dann hört man nixmehr.
    und dann kann man ihn an und ausmachen und es kommt oftmals nichts...das dauert dann immer wieder ne weile bis wieder was kommt...

    also ich hoff jemand von euch kann mir da helfen...
    ich war auch schon bei dem typ, von dem ich den amp gekauft hab, der is eigentlich profi.
    der hat früher in nem musikladen geschafft und repariert gitarren und basszeugs jetz so privat...der hat gedacht es liegt vielleicht an einem wackler an dem loop kanal und hat da n paar kontakte etwas weiter auseinander gemacht und danach was das problem aber immernoch da...

    also BITTE HELFT MIR!
     
  2. Killigrew

    Killigrew Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.06   #2
    Hi, wie alt sind denn die Röhren???

    Tritt das Problem auch auf, wenn du den Fx-Loop mit nem Patch-Kabel überbrückst??

    cu :)
     
  3. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

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    Erstellt: 07.01.06   #3
    Es kann auch sein, dass ein Widerstand temperaturbedingt hochohmig wird...
     
  4. kassler

    kassler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.06   #4
    Ich hab gluab ich mal hier gelesen das bei einem eine Klinke kaputt war und er deshalb das gleiche Problem hatte.
     
  5. Regenwurm Rollt Ranzig

    Regenwurm Rollt Ranzig Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.06   #5
    Hmmm nach den Röhren hört sich dat uch nich an ^^

    Als meine kaputt waren, ging garnix mehr ^^
     
  6. Sca

    Sca Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.06   #6
    könnt ich mir vorstellen. ich hab gelesen das die jtm serie enorme temperatur probleme haben soll
     
  7. Killigrew

    Killigrew Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.06   #7
    Ihr seit helden, in nem Röhren Amp sind alle Widerstände hochohmig.

    cu
     
  8. MAI

    MAI HCA Gitarren/Amps HCA

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    Erstellt: 07.01.06   #8
    Röhre würd ich jetzt auch ausschließen. Hört sich eher nach einem Überhitzungsproblem an. Der Hoss33 hat ja öfters mal geschrieben, daß die Marshall ( insbesondere der DSL 401 ) mancher Serien ein Hitzeproblem haben. Werd mal auf Hoss' Homepage nachschauen.
    EDIT: Das baubedingte Problem bei den Marshall DSL 401 war ein überhitzender "bridge rectifier" welcher anscheinend gewisse benachbarte Lötpunkte anschmolz und somit zu einer Art Wackler führte.

    Frage an Dich: Stellst Du irgendwie fest, daß Dein Amp unverhältnismäßig heiß wird? z.B. an der Platte, wo die Potis angeschraubt sind ?
     
  9. Logan

    Logan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.06   #9
    Das gleiche Problem hatte ich bei meinem DSL auch, da der Gleichrichter defekt war.
     
  10. meckintosh

    meckintosh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.06   #10
    Hi, ich hab meinen JTM damals mit dem gleichen Problem gekauft...gerichtet hats Frank Finkhäuser für ganz kleines Geld. Bitte frag mich nicht was das was..ich hab eh keinen Plam vom Innenleben eines Amp`s ... Sorry...
     
  11. LX84

    LX84 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.06   #11
    hm mein TSL60 hat heute zum ersten mal genau oben gennantes gemacht...
    mich wunderts nur dass er die lezten 5 jahre nicht gemeckert hat... ich hab ihn ja schon öfters im sommer bei 30° im kleinen proberaum ohne durchlüftung für 5 stunden im dauerbetrieb... wieso jetz auf einmal nach ca 1 stunde???

    der amp wird auf einmal rasch leiser und ist nach ca 5 sekunden gar ncihtmehr zu hören....
    wenn ich dann aber kurz den standbye aus und einschalte geht er wieder normal für ca 15min....
    auch bei mir kann ich an den röhren nichts defektes erkennen...
    hm *grummel*
    @hoss:
    schön dass du diesen artikel zum kühler einbauen online gestellt hast!
    leider kann ich aber auf deinem foto nicht so wirklcih was "falsches" erkennen bei der lötstelle...
    wie genau kann ich erkennen ob ich wirklich das selbe problem habe?
     
  12. Threep

    Threep Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.06   #12
    Hallo allerseits-
    ich häng mich hier jetzt einfach mal dran, da ich keinen neuen Tread aufmachen will.

    Ich habe die Möglichkeit den Marshall Valvestate 8080 von meinem Kumpel zu übernehmen. Einziges Problem wie in Post Nummer 1:

    Der Amp kann ein paar Minuten funktionieren, dann knallts und er is megaleise.

    Klar ist es schwer über Ferne zu urteilen. Aber haben die 8080er vielleicht alle ein ähnliches Problem? Was wäre die Lösund und wie teuer wird es?

    Nach 3 Minuten zu überhitzen wäre bißchen zu schnell oder kann es auch daran liegen?

    Vielen Dank

    Gru

    Threepwood
     
  13. Green Manalishi

    Green Manalishi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.06   #13

    Abend,


    da würd' ich auf die Potis tippen (im Clean Kanal wohl das Gain im verzerrten das Volume), hat mein 8040er auch. Paar mal rauf und runter drehen und er geht wieder für den Rest des Tages.
    Auf lange Sicht hilft nur auswechseln lassen, Tunerspray etc. kannst Du vergessen wenn's wirklich verschlissen ist.


    cheers.
     
  14. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

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    Erstellt: 09.01.06   #14
    Ja, wenn eine ECC83 aber auf einmal nen Ra sieht, der fast unendlich ist, dann geht nix mehr (hatte ich, 100k in nem Marshall hatte 20M).
    Ebenso wenn bei Marshalls der Widerstand von der -Ug zur Masse (zum 22k-Trimmer) hin hochohmig wird, der hat normalerweise IIRC 56k, in einem defekten Amp hatte der über 200k...dann saufen die Röhren unterhalb des B-Betriebes ab und du bekommst nix mehr raus.

    Und dass alle Widerstände hochohmig sind, das stimmt auch nicht...Marshall-typische 1k5 in der Kathode würd ich noch nicht als hochohmig bezeichnen, die Phasenumkehr hat meist nen 470R drin, das is auch nicht hochohmig...

    Aber BTT: Ja, die Potis könnens auch sein, da mal mit Kontaktspray rangehen und wenn das nix hilft austauschen...wenn man sich sicher ist, dass es an nem Poti liegt.
     
  15. Hans_3

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    Erstellt: 09.01.06   #15
    Das beschriebene Problem lässt ziemlich endeutig auf ein defektes Bauteil schließen. Wenn jetzt Potis, Kabel ausgeschlossen sind, hilft eh nur der Weg in die Werkstatt. Ich kann das jetzt phsikalisch nur laienhaft ausdrücken: Bei meinem Marshall tauchte das beschriebene Problem wegen eines defekten Kondensators auf. Dadurch ergaben sich einiger Betriebszeit Stromverluste im Amp - sobald der Kondensator warm wurde, ging er die Knie : -.

    Leider kann es ziemlich teur werden, so ein Bauteil auszutauschen, auch wenn dieses selbsr nur einige Cent kostet. Chassis ausbauen, Amp durchmessen, genauen Fehlerort ermitteln, Bauteil(e) aus- und einlöten, längerer Probetrieb mit Messungen, Chassiseinbau...

    Von daher ist das schon richtig, hier erstmal im Forum nachzufragen, was man selber prüfen sollte, bevor man sofort in die Werkstatt rennt. Oft genug sind es ja wirklich nur Kabel- oder Potiprobleme, die man mit Hausmitteln abstellen kann - in diesem Falle aber wohl leider nicht.
     
  16. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

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    Erstellt: 09.01.06   #16
    Das Problem ist, dass die Marshalls teilweise so schlimm aufgebaut sind, dass man das Ding erstmal komplett zerlegen muss, um an die Platinenseite, an der man messen kann, ranzukommen. Ich reparier die Dinger auch nur noch für gute Kumpels, alles andere is mir einfach die Arbeit nicht wert.
     
  17. Hilden

    Hilden Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.06   #17
    hey leute geil!
    danke für die vielen ideen.

    da steht ja einiges interessantes dabei.
    mittlerweile war auch mal mein instrumentenkabel kaputt und ich muss mir jetz n neues kaufen.
    und morgen oder übermorgen bringe ich den amp nunmal zu nem fachmann, bei dem ich ihn auch gekauft hab und lass ihn da mal durchchecken.

    aber ich hab jetz oft gelesen, dass ihr ned glaubt, dass es die röhren sind. das kann schon gut sein, dass sie es NICHT sind, weil als ich letztes mal wegen dem problem bei ihm war, hatt er die vor und endtstufe mal richtig aufgerissen um zu schaun obs irgendwie was an den röhren sei und dabei kam nix raus...also ich schätze auch fast, dass es irgendwie was mti der stromversorgung oder so zu tun hat....

    weil überhitzen kanns ned sein. das teil is nich heiß, wenns leiser wird und abgeht...das wirds ned sein...

    ich werd euch weiterhin aufm laufenden halten, wenn ich den amp wieder FUNKTIONIEREND zurück hab^^

    danke soweit erstmal und wenn ihr noch n paar ideen zum thema habt, postet bitte fleissig weiter
     
  18. Hilden

    Hilden Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.06   #18
    war ne kalte lötschtelle an der heizspule oder sowas^^
    aufjedenfall ging der kontakt immer weg, wenn der amp n bisschen anwar

    jetz is wieder alles top!
    reperatur hat 30€ gekostet
    is ok denk ich
     
  19. Fusionwedge

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    Erstellt: 01.03.06   #19
    Ich glaube er meinte kalte Lötstellen
     
  20. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

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    Erstellt: 01.03.06   #20
    Nein, ich meinte, dass ein Widerstand mit 47kOhm auch mal 150kOhm haben kann, wenn der n bissl älter und n bissl kaputt ist. Aber okay, das mit der Heizung...daran hab ich jetz so nicht gedacht, aber beim Messen wärs sicher aufgefallen, das sieht man schon an den Röhren, wenn die Heizspannung einbricht :-)
     
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