Problem mit Potiknöpfen

von fender91, 02.05.08.

  1. fender91

    fender91 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.08   #1
    Hallo zusammen,
    Ich wusste nicht wirklich wo ich dieses Thema posten sollte und hoffe, hier richtig zu sein.
    Ich habe eine VIG Eruption Les Paul (Abzweig von Gewa).
    Bei den Originalen Potiknöpfen war das "Gewinde" irgendwie aus einer Art Wachs oder weichem Plastik, so ist es irgendwann, naja sagen wir mal, ausgeleiert.
    Also habe ich mit 3 neue Potis bestellt, dieses mal ohne Gewinde, sondern zum schrauben.
    Das Problem ist nun, dass die Potis aufgrund der Wölbung der Gitarre am lack kratzen, also würde ich sagen, sie sind zu lang.
    Wenn ich versuche, etwas Luft zwischen Potiknopf und Gitarre zu lassen, kann ich den Knopf nicht mehr festschrauben.

    Könnt ihr mir sagen, wie ich das Problem am besten löse?
    Gibt es irgendwelche Hilfsmittel, damit die Potis nicht den Lack verkratzen?
     
  2. Blue Gator

    Blue Gator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.08   #2
    Irgendwie sprichst du (zumindest für mich) in Rätseln.

    Potiknöpfe (also die Dinger, die auf den Potis drauf sind) haben doch eigentlich kein Gewinde (außer manche für diese kleinen Feststellschrauben). Meinst du, dass die Potis an sich ausgeleiert sind?

    Hast du evtl einen Link? Kann mir darunter gerade gar nix vorstellen. :o

    Also nach meinem Sprachgebrauch sind die Potis nicht zu lang, sondern zu kurz. Oder die Potiknöpfe sind zu dick bzw. lang. "Dreimal abgesägt und immer noch zu kurz", sprach der Zimmermann...

    Les Paul-Decken sind an sich oft dicker als die anderer Gitarren. Hnzu kommt die Wölbung. Deshalb braucht man für Les Pauls, die in puncto Decke den Original-Maßen ähneln, Potis mit extra langem Schaft.
    Sowas zum Beispiel:
    https://www.thomann.de/de/goeldo_us5xl_gitarrenpoti.htm
     
  3. fender91

    fender91 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.08   #3
    Ahja okay.
    Also, ich wusste nich, wie ich das nennen sollte, das "Gewinde"...eigentlich sind das diese Dinger in den Knöpfen, die genau auf den Schaft des Potis "zugeschnitten" sag ich mal, sind.
    Das heißt, draufstecken, Knopf sitzt fest und feritg.
    Und die Knöpfe, die ich bestellt habe, haben dies nicht, sondern lassen sich nur mittels einer kleinen Schraube fest schrauben.
    Diese hier :
    https://www.thomann.de/de/mec_potiknopf_metal_1_g.htm


    Bei mir ist es dann der fall, dass die Potis zu kurz sind, oder die Potiknöpfe sind zu lang.
    Sorry, das ich im oberen Post "Potis" geschrieben hatte, also müsste es heißen:

    "Das Problem ist nun, dass die Potiknöpfe aufgrund der Wölbung der Gitarre am lack kratzen, also würde ich sagen, sie sind zu lang.
    Wenn ich versuche, etwas Luft zwischen Potiknopf und Gitarre zu lassen, kann ich den Knopf nicht mehr festschrauben."
     
  4. Blue Gator

    Blue Gator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.08   #4
    Danke für die Erklärung - jetzt verstehe ich das auch. :)

    Tjo, ich sehe da drei Möglichkeiten:

    - Die vorhandenen Knöpfe kürzen. Meinereiner würde da gnadenlos mit der Metallsäge zu Werke gehen. Musst bein Einspannen in einen Schraubstock o.ä. halt aufpassen, dass die Knöpfe an der Seite nicht verkratzt werden. Eventuell die Knöpfe nicht direkt einspannen, sondern ein dünnes Stück Pappe oder etwas Stoff dazwischenklemmen.

    - Potis mit langem Schaft wie die von mir oben verlinkten verwenden.

    - Andere Knöpfe verwenden. Das Problem ist, dass die meisten flacheren Knöpfe (wie sie auch standardmäßig auf Paulas drauf sind) zum Aufstecken auf geriffelte Achsen sind. Flache Knöpfe mit Schraube zum Feststellen sind rar. Ich finde auf die schnelle nur den hier: https://www.thomann.de/de/schaller_149_potiknoepfe.htm. Ich bin aber auch kein großer Kenner von Gitarren-Bastlerseiten.

    Möglicherweise wäre auch eine Kombination aus neuen Potis (vorher eines der alten ausbauen und abmessen, dann gleich lang oder länger kaufen) und neuen Knobs die beste Lösung.
     
  5. fender91

    fender91 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.08   #5
    Ich habe ja geriffelte achse, aber solche "Dome" Knöpfe oder wie man sie nennt, sind mit solch einem Riffen "Gewinde", sag ich mal, auch sehr rar.
    Morgen geh ich mal mit der Flex ran, wird schon gehen ^^

    Danke für deine Antworten
     
  6. XenoTron

    XenoTron Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.08   #6
    Bin ich der einzige bei dem diese Aussage folgende Reaktion verursachte:
    "Oo. WTF?"

    Ansonsten probier doch mal die Potiknöpfe nicht so weit draufzustecken. Ich hoffe ich habs richtig verstanden.
     
  7. fender91

    fender91 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.08   #7
    Ja, also, dieser Satz

    "Also habe ich mit 3 neue Potis bestellt, dieses mal ohne Gewinde, sondern zum schrauben."
    Jaaa, da habe ich mal wieder Potis anstatt Potiknöpfe geschrieben, sorry, ich änder das lieber ma^^

    Richtig lautet der Satz also

    "Also habe ich mit 3 neue Potiknöpfe bestellt, dieses mal ohne solch einen Einlass zum Aufstecken auf die RIffelachse, sondern welche mit einer kleinen Schraube an der Seite.

    Also, ich verstehe, was du meinst, aber wenn ich den Knopf nicht so weit aufstecke, lässt er sich nich mehr befestigen...der hat ja an der seite so eine winzige Schraube
     
  8. XenoTron

    XenoTron Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.08   #8
    Andere Idee wäre wenns denn genau diese Knobs sein müssen, dann lass dir von nem befreundeten Mechaniker doch den knob kürzer abdrehen.
    So ziemlich jede Werkstatt hat irgendwo ne drehmaschine rumstehen. Und wenn man beim Einspannen aufpasst passiert denen auch nichts weiter.

    So würd ichs wohl machen.
     
  9. fender91

    fender91 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.08   #9
    Ich hab sie zu meinem Nachbarn gegeben, der macht die jetzt einen K(n)opf kürzer ^^

    Morgen bekomme ich sie wieder, ich hoffe dann passt alles
     
  10. poor but loud

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    Erstellt: 07.05.08   #10
    Deine Gitarre scheint eine bittersüße Parodie auf die Globalisierung zu sein: Früher kaufte man sich für 600 Mark 'ne japanische Klampfe. Heute werden die am Arsch der Welt für 120 Euro gefertigt, und das gesparte Geld gibt man einem deutschen Handwerker, damit der die Gitarre von ihren ärgsten Flüchtigkeitsfehlern befreit. :D
     
  11. Jiko

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    Erstellt: 08.05.08   #11
    Wer sagt da noch, dass man mit China-Ware die deutsche Wirtschaft schädigt? :D

    Naja - bin mal gespannt, wie das Ergebnis wird....
     
  12. fender91

    fender91 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.08   #12
    Naja, um das mal Klar zu stellen, die Gitarre ist eine VIG by Gewa und wie ich es im Laden rausgefunden haben wurde sie in Deutschland gefertigt :D
    Von daher schädige ich der deutsch Wirtschaft in keinster Weise, wer braucht schon Globalisierung? xD
    Und außerdem hat man in meinem Alter nicht das Geld für eine Gibson Les Paul, das kommt später noch...
    naja ich bin auch mal aufs Ergebnis gespannt, schlimmstenfalls muss ich neue Potiknöpfe kaufen :D

    Und zum ärgstem Flüchtigkeitsfehler...gleich nach dem Kauf kam ein neuer Hals drauf...der alte hatte eine Delle, durch die ich nur Deadspots hatte^^
     
  13. poor but loud

    poor but loud Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.08   #13
    Ach ja, den Namen ViG habe ich mal irgendwo gehört, wusste den aber auf Anhieb nicht so recht einzuordnen. Gewa kenne ich schon länger. Kennt eigentlich jeder, der schon mal Santa Lucia auf der Geige geschrubbt hat. :D

    Ich habe auch noch ein kleines Potiknopf-Problem, und zwar wollte ich mir mittelfristig eine Gitarre abseits des Mainstream bauen. Die Potiknöpfe haben einen geriffelten Zylindermantel aus Metall und einen Deckel aus schwarzem Kunststoff. Den Deckel würde ich gern mit einem weißen Markierungspunkt versehen. Falls es von der Höhe her keine Probleme macht, würde ich dazu ein Reststück Schlagbrettmaterial verwenden. Problem: Ich müsste das Zeug ringförmig niedriger fräsen und dann den Rand abfeilen, so dass am Ende eine erhabene Stelle übrig bleibt, die exakt kreisförmig ist. Der Deckel bekommt dann ein Loch, und das weiße Stück wird von unten eingeklebt. Oder ich müsste einen kreisförmigen Splitter aus weißem Kunststoff verwenden und irgendwie im Deckel befestigen. Wie gehe ich hier am besten vor?
     
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