Problem mit tiefer gestimmter E-Saite

  • Ersteller jonny b butler
  • Erstellt am
Nur zur Sicherheit: Welche Saitenstärke war's vorher, welche ist es jetzt? Hast Du die Abweichung bei der alten und bei der neuen z.B. mit einem Stimmgerät kontrolliert? Ist die Abweichung genau dieselbe?
 
Ich bin jetzt von einer .046 Saite auf eine .056 Saite gewchselt , wie es Richelle geschrieben hat . Wenn ich das Capodaster im 4. Bund ansetze verstimmt sich die Saite auf einen Ton der , laut Stimmgerät , ziemlich genau zwischen einem E und einem F liegt , das ist nur minimal weniger als vorher.
 
Vorher betrug die Abweichung "fast einen ganzen Halbton", jetzt nur noch etwa einen Viertelton. Also da seh' ich schon einen Unterschied...
Beim Durchlesen Deiner Posts ist mir jetzt der folgende Satz aufgefallen:
die Saiten, die eine Oktave tiefer sind haben bei mir so starke Zugkraft, dass sie nicht verstimmen.
Reden wir also von der höheren der beiden (tiefen) e-Saiten, also nicht der .056er?
 
Ich verstehe nicht woraus du liest ,dass sie sich jetzt nur noch um einen viertel Ton verstimmt. Mit den Oktav-Saiten sind die Saiten gemeint, die direkt neben der jeweiligen Saite liegen und um eine Oktave tiefer sind als die jeweilige dazugehörige Saite. Mit den Oktav-saiten meine ich die die dünneren Saiten, und nicht die dickste E-Saite.
 
Von E bis F ist ein Halbton. "In der Mitte" isses also ein Viertelton. Oder sitze ich auf der Leitung? Wird wohl so sein, denn was Du als Oktav-Saite bezeichnest, ist mir nach den letzten Sätzen in Post 24 völlig unklar :gruebel:
Vielleich weiss jemand Rat?
 
Hallo,

ich glaube es ging in der Threadmitte irgendwie um eine 12-saitige? aber vielleicht irre ich mich auch, weil eine 12-saitige mit 6 Saiten gespielt werden sollte? Nur um die Verwirrung zu vervollständigen:)

Also wenn es jetzt doch eine 12-Saitige war:
Probleme der Verstimmung mit Kapo kommen ja durch evt. übermäßige Spannung, wenn das Kapo zu weit weg vom Bundstäbchen plaziert wird. Also Kapo dichter ran ans Bundstäbchen.

Das nächste Problem ist die unterschiedliche Dicke der Spielsaiten zu den Oktavsaiten. Die dicke E-Saite ist ca. 1,1mm dick und die zugehörige Oktavsaite ca. 0,65. Wenn das Kapo die Spielsaite schon fixiert, ist (übertrieben gesagt) die Oktavsaite noch relativ lose.

Nun spannt man das Kapo strammer, damit auch die Oktavsaite nicht mehr schnarrt - und schon ist man über das Ziel hinausgeschossen, weil die dicke Spielsaite nun zu stark gespannt wird.

Ist mal wieder schlecht zu erklären, daher ein Bild:
https://www.musiker-board.de/attachment.php?attachmentid=188661&d=1312529799

Vielleicht das Kapo knapp (fast) aufs Bundstäbchen setzen. Dann drückt sich zwar die Spielsaite mehr ins Gummi, aber sie erhöht den Ton nicht und die Oktavsaite ist genügend fixiert.

Ist das Kapo zu weit weg von den Bünden, ist eine vernünftige Stimmung ohne Korrektur bei einer 12-saitigen oftmals nicht so einfach

Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen dank, jetzt funktionierts endlich.:D
 

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