Probleme mit meinem Kehlkopf

von KillerTofu, 31.01.08.

  1. KillerTofu

    KillerTofu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.08   #1
    hallo erstma =D

    ich singe erst seit ca 4 Monaten und zwar ohne Gesangsunterricht, aber ich hab mir schon ein wenig Theorie übers Singen angeeignet. Ich hab mich über Atemtechniken und sowas schlau gemacht. Hauptsächlich spiel ich Gitarre wenn ich singe. Und der Song den ich im Moment übe nennt sich

    I´ll be - Edwin Mccain.

    Bei der akustischen Version die ich spiele ist der höchste Ton den man singen muss ein F#5. Manchmal hab ich ein guten Tag und bekomm den hin und manchmal muss ich mich mit einer Oktave tiefer zufrieden geben. Aber worauf ich jetzt hinaus wollte war, dass ich beim singen evtl zu viel Luft presse oder so, denn am ende des ersten Verses spätestens spür ich richtig unterm Kehlkopf wie das alles verkrampft. Ich bin ratlos. Vielleicht ist das einfach zu hoch für mich (die zu-singenden Töne gehn ungefähr von H4 - F#5). Und wenn ich dann beim Refrain bin ist meine Stimme schon ermüdet und alle Töne hörn sich einfach nur gepresst und unschön an.

    Vielleicht kann mir jemand helfen =)
    Ich danke schonmal im Vorraus
     
  2. Basselch

    Basselch MOD Recording HCA Mikros Moderator HCA

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    Erstellt: 31.01.08   #2
    Hallo,

    vorab: Da würde ich aber nochmal nachschauen - meines Wissens zufolge ist die Arie der "Königin der Nacht" aus der Zauberflöte bei f''' am Ende, da wäre ein fis''''' doch ein bißchen zu gewaltig...
    Im übrigen schreibst Du es selbst: Du hast derzeit ein Technikproblem, weil Du so hoch willst, wie Deine Stimme (noch) nicht kann. Logische Folge, wenn Du Dich doch dahin quälst: Du verkrampfst. Und das ist gar nicht gut; spätestens, wenn es weh tut, ist Schluß mit Lustig. Dann kommt ggfs. noch dazu, daß Du im Sitzen Gitarre spielst und dazu singst? Wenn das so ist, drückst Du ohnehin den ganzen "Luftapparat" zusammen - probiere es doch mal stehend, das sollte schon ein bißchen helfen.
    Und ansonsten die dringende Empfehlung, doch mal ein paar Gesangsstunden zu nehmen. Als "Newbie" gewöhnt man sich zu schnell falsche Sachen an - hole Dir lieber die Basics bei Fachleuten, damit tust Du Deiner Stimme einen großen Gefallen.

    Viel Spaß weiterhin, viele Grüße
    Klaus
     
  3. Vali

    Vali Vocalmotz Moderator HFU

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    Erstellt: 01.02.08   #3
    Kleine Anmerkung: F#5 ist nicht fis''''' sondern fis'' aber trotzdem für manche Männerstimme hoch. Aber wenn du den ab und zu doch kriegst, dann dürfte es bei richtiger Technik kein Problem sein. Singst du dich vorher ein? Vielleicht will die Stütze an manchen Tagen einfach nicht oder du presst wirklich zu viel, dass der Kehlkopf steigt und dicht macht. Vielleicht bist du zu verspannt, weil du denkst, jetzt kommt ein hoher Ton oder du denkst einfach zu viel über deinen Kehlkopf nach. Stell dir mal vor, dass der eine Ton ganz tief ist und du ihn zu Boden singen willst.
    Am besten wärs natürlich, wenn du eine Hörprobe mit der besagten Stelle reinstellen würdest. Dann kann man auch besser beurteilen, was du nicht ganz so richtig machst und auch besser Tipps geben.
     
  4. KillerTofu

    KillerTofu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.08   #4
    alles kla =) ich nehm mal eine demo auf ^.^ und ja ich sollte mich besser mal hinstellen beim singen das fiel mir auch shcon auf .. und demnächst krieg ich die kohle für gesangsunterricht zusammen wenn ich dafür gitarrenunterricht geben xD ich mach ein paar singübungen immer bevor ich loslege .. ein paarmal tonleiter auf und ab. ich hab immer das gefühl das mein kehlkopf so als ventil arbeitet und ich ja eigentlich diese luft nich durch den kehlkopf regulieren sollte sondern durch den bauch. aber das will meist nich so wie ich will. kann man hier direkt ne aufnahme reinstellen? ich glaub ich lads bei youtube hoch und verlink euch
     
  5. KillerTofu

    KillerTofu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.08   #5
    ja hier is der link zum downloaden der demo =)
    und kritik ist erwünsch wenn nötig auch harte.
     
  6. KillerTofu

    KillerTofu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.08   #6
  7. black1337

    black1337 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.08   #7
    Hi KillerTofu... :D
    erstmal großes Lob an dich, hört sich nicht schlecht an.
    Hab so ziemlich das gleiche "Problem" wie du ^^
    an manchen Tagen will meine Stimme einfach nicht so hoch und wenn es dann
    klappt, dann verkrampft sich alles unter dem Kehlkopf auch recht schnell...

    Ich kann dir zwar keinen Spezialtrick verraten, aber soweit ich das sehe, kann ich
    meinen Vorrednern nur zustimmen...im stehen singen geht wirklich einfacher.

    Wie gesagt, hab da gleiche "Problem" und würd mich gern mit in den Thrad einklinken um
    vielleicht einen kleinen Tipp zu erhaschen xD

    MFG
     
  8. moniaqua

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    Erstellt: 01.02.08   #8
    Hi KillerToFu,

    ich kann grad die Aufnahme ned anhoeren, aber wenn Du sagst, Du nimmst den Kehlkopf als Ventil, solltest Du Dich Deiner Stimme zuliebe mal mit Stuetze befassen (zu finden hier in den FAQs ;)

    Und - wenn's weh tut unbedingt STOP!

    Du koenntest Dir schon mal vorstellen, bei den Toenen *ein*zuatmen (was Du natuerlich nicht tust, aber die Vorstellung hilft, den Druck wegzunehmen).
    Oder den Ton wie ein Spaghetti (schoenes farbiges Band, Kaugummi, whatever) aus dem Mund zu ziehen.

    Gesangsunterricht finde ich natuerlich eine super Idee :great:
     
  9. Bell

    Bell HCA Gesang HCA

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    Erstellt: 01.02.08   #9
    Hallo !
    Ich weiss, es klingt ein bisschen paradox, denn die Töne entstehen schließlich im Kehlkpf - trotzdem sollte man beim Singen möglichst nicht an ihn denken ;-)
    Der von den Stimmbändern erzeugte Ton ist von sich aus klein und schwach, daher muss der Sänger ihn erstens zu den verschiedenen Hohlräumen und Vertiefungen senden, die wie eine Art Resonanzkörper wirken und den Ton verstärken. Zweitens muss er den Ton stützen lernen, um ihm Kraft und Volumen und die richtige "Erdung" zu geben.
    Also: Resonanzausnutzung und (Atem)stütze - das sind die Zauberwörter. Beides hat mit Druck nichts zu tun - schon gar nicht auf den Kehlkopf !
    Zu diesen Stichwörtern findet Ihr schon einiges hier:
    https://www.musiker-board.de/vb/f200-faq-workshop/
    schöne Grüße
    Bell
     
  10. KillerTofu

    KillerTofu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.08   #10
    das mit den resonanzräumen bekomm ich eigentlich schon ganz gut hin .. im moment befass ich mich auch viel mit dem mund .. innen alles straff zu haben damit die töne reflektiert werden und erdig klingen .. ich leite die töne immer direkt hinter den oberen schneidezähnen damit der klang besser ist. und danke für die hilfe =) ich sing jetzt auch ausschließlich nurnoch im stehen. die stütze ist denk ma mein einziges problem.

    kritik und vorschläge zur verbesserung meiner stimme sind weiterhin erwünscht! =D
     
  11. moniaqua

    moniaqua Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 02.02.08   #11
    Ok.
    Erster Kritikpunkt: Stimme doch bitte die Gitarre, bevor Du was aufnimmst. Das hilft auch der Intonation ;) Die war zwar gar ned mal so uebel (bewundernswert bei der Gitarre -die haett an sich auch gut geklungen, waere sie nur gestimmt gewesen), aber halt noch ned perfekt.

    Manchmal haengst Du (bist etwas flat), ich schaetze, das kommt vom Druecken. Das tust Du, soweit ich das hoere fast durchgehend bis auf das 'I'll be' bei 1.18, das hoert sich dann richtig gut an. Der Rest klingt leider gepresst, das ist schade, weil an sich koenntest es schon. Gesangsunterricht koennt Dir da wirklich gut tun.

    Und wenn Du abspeicherst, komprimiere bitte, z.B. in mp3 (leider koennen noch zuwenig Leute ogg hoeren :nix:)
     
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