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Da sind meine Erfahrungen aber völlig andere, zbs das 50Watter schon früher geil klingen als die 100Watter und zwar an den selben Cabs, sprich verschiedene Speaker haben natürlich auch verschiedene Sweetspots, aber an dem selben Cab kommt zbs n 2205 viel früher in Wallung als n 2210, oder n Einstein 50W viel früher als n Einstein 100W, oder n Deliverance D60 viel früher als n Deliverance D120...Der Sweetspot beim lauter drehen stellt sich nach meiner Erfahrung halt immer bei einer recht ähnlichen Lautstärke ein, wenn man verschiedene Amps über die gleiche Box vergleicht. Und wenn diese Amps nun unterschiedliche Leistungen zwischen 5 und 100W haben, dann ist es für mich nur logisch, dass die Box für diesen Sweetspot der wichtigere Faktor ist und dass es dem Amp eher Latte ist, wie weit er nun ausgesteuert wird.
wieso lauter = geiler, im Gegenteil...Klar hat beides seine Auswirkungen aber in den meisten Fällen hat dieses lauter=geiler halt überhaupt nichts mit Endstufenzerre zu tun, die ja angeblich so toll ist, sondern in erster Linie einfach mit der Lautstärke an sich und zweitrangig (imho) mit Lautsprecherverzerrung. Wenn's allein oder maßgeblich von der tollen Röhrenendstufe kommen soll, warum hat man dann den gleichen Effekt bei Transistoramps?![]()
Ich persönlich finde des aber weniger doll, aber mir gefällt n Ampsound halt mehr wenn der Amp schon n bissle schuftet (also Trafos, Röhren, etc und natürlich zweifellos auch die Speaker)Wenn ich soviel Zeit hätte würde ich mir um künstliches Einschwingen auch keinen Kopf machen! Wenn man aber nur zuhaus mal ein Stündchen bei gemäßigter Lautstärke übt und nur alle 2 Wochen mal 2-3 Stunden bei der Probe etwas mehr Gas gibt, braucht man ja Monate um den Speaker einzuspielen!
Gruß
Jens
.Richtig die Frage ist nur ob man dann überhaupt den Unterschied merkt.

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...
.Naja, dass die 50W-Modelle anders klingen liegt aber nicht nur an der kleineren Leistung. Das Netzteil inkl. Trafo und der AÜ sind ja dann auch andere und das wirkt sich auch auf den Klang aus. Aber ich werd da noch mal drauf achten, wenn ma wieder zum testen komme. Und wenn wir jetzt bei namhaften Gitaristen sind: Kaum einer von denen macht sich die Mühe mal genau herauszufinden, wodrin bestimmte klangliche Unterschiede begründet sind. Da wird dann irgendein offensichtlicher Unterschied als Ursache angenommen, obwohl dieser eine Faktor vielleicht gar keinen oder einen viel geringeren Einfluss als ein anderer, unauffälliger Faktor hat. Beispiel: Ich tausche in meinem Amp die Koppel-Cs von Mustards auf Orange Drops und bemerke wer weiß wie krass Unterschiede dadurch. Im Endeffekt liegen diese Unterschiede aber viel mehr an den Wert-tolleranzen: Ich habe zwar 22nF Mustard durch 22nF OD ersetzt, im Endeffekt hat der Mustard aber nur 19nF und der OD 24nF - klar dass das anders klingtDa sind meine Erfahrungen aber völlig andere, zbs das 50Watter schon früher geil klingen als die 100Watter und zwar an den selben Cabs, sprich verschiedene Speaker haben natürlich auch verschiedene Sweetspots, aber an dem selben Cab kommt zbs n 2205 viel früher in Wallung als n 2210, oder n Einstein 50W viel früher als n Einstein 100W, oder n Deliverance D60 viel früher als n Deliverance D120...
und das sind ja nicht nur meine Erfahrungen, einige Namhafte Klampfer schwören auf 50Watter unter anderen auch aus genau dem Grund das sie früher gut klingen...

Bis zu einem gewissen Punkt (Sweetspot) ist es schon so. Ich meinte nicht aufreißen bis exitus und dann ist der Sound am geilsten, sondern lauter=Bandlautstärke klingt besser als leise spielen, wo weder Endstufe noch Speaker was zu tun bekommen.wieso lauter = geiler, im Gegenteil...
und wo nimmst du jetz auf einmal die Endstufenzerre her ?? hab ich was nicht mitbekommen ??
Zumal ja die viel beschworene Endstufenzerre viel mehr mit dem Phaseinverter zu tun hat als mit den EndstufenröhrenIch persönlich finde des aber weniger doll, aber mir gefällt n Ampsound halt mehr wenn der Amp schon n bissle schuftet (also Trafos, Röhren, etc und natürlich zweifellos auch die Speaker)
) bzw. Endstufensättigung ist soweit ich verstanden habe das was du meinst. Wenn die Endstufe laut besser klingt als leise, dann heißt das, dass sich am Frequenzgang etwas ändern muss. Und das geschieht in der Regel dadurch, dass Pegelspitzen etwas abgerundet werden und das nennt man dann zerren. Das muss sich nicht immer in mehr "Gain", also stärkerer Verzerrung äußern. Viele Amps zerren auch in der Vorstufe sehr subtil, sodass es noch Clean klingt, obwohl das Signal technisch gesehen schon recht stark verzerrt ist. Das klingt dann meist einfach dichter und komprimierter, aber nicht verzerrter. Wenn ich dich da falsch verstanden habe - sorry 
Jungs!
Jetzt mal ehrlich.
Ihr glaubt doch nicht das IRGENDEINER von den Leuten deren Musik wir geil finden oder fanden seine Speaker EINGEWOBBELT hat, oder?
Nur mal so am Rande...
cheers - 68.
@68goldtop:
Ich denke aber eben auch nicht das die platten und konzerte die wir so geil fanden und finden mit nagelneuen speakern auf bzw abgenommen wurden![]()
Ein gewisser Herr HENDRIX hat sich seine ersten Marshall-Stacks ebenfalls nagelneu bei Jim Marshall gekauft ;-)
cheers - 68.



Der hatte bei ihm nach nem Tag auch schon 100 Spielstunden weg![]()
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Klar, hendrix und die beatles waren sicher so perfekt das jede aufnahme schon beim ersten take auf platte gebannt wurden
Und auch das mikrofonieren hatten die so im blut das die quasi die mikros einfach nur in den raum geworfen haben und alles was perfekt eingerichtet und eingestellt.
Und marshall ist ja bekannt dafuer das sie ihren endorsern ungetestete, unmodifizierte und uneingespielte sachen uebergeben, genauso wie vox...

Wenn du weist wo man heute noch so laut aufdrehen kann wie damals nur zu, die meisten können, oder wollen das heute nicht mehrEs ist zu vermuten, dass die Beatles ihre Sachen erstmal gespielt/geprobt haben bevor sie sie aufgenommen haben - das ist doch ganz normal, und ist auch (bis vor Kurzem) der normale Weg gewesen seine Speaker "einzuwobbeln"![]()

Ich könnte jetzt auch sagen, Du hast mich in die Defensive gedrängt, indem Du im Eingangsposting behauptest, meine Art einen Verstärker einfach zu spielen sei "doof, weil der Speaker halt dann halt so gar nicht nach dem klingt wie er sollte(...)". Und das ohne dafür irgendwelche Belege zu bringen.Es gibt auch leute die halten Röhrenselektion, Einbrennphasen und Biasen für quatsch und kommen mit SEHR ähnlichen Argumenten daher und für mich ist das auch in Ordnung,
ich lasse da jedem seine Meinung, nur muss man finde ich, die Leute, die das anders sehen ja nicht in solch eine Defensivstellung drängen...
(Gegner hat Behauptung aufgestellt, Befürworter muss mit Argumenten, Sachkentnis und Erklärungen wiederlegen und dabei SEHR genau aufpassen was und vor allem WIE man es schreibt)
