Projekt - Digitales Studio

von MaxHang4, 11.07.19.

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  1. MaxHang4

    MaxHang4 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.19   #1
    Hallo zusammen,

    Ich hab mich soeben hier angemeldet und hoffe auf regen Austausch. :-)

    mein bester Kumpel und ich planen ein gemeinsames Tonstudio einzurichten. Wir wollen jetzt damit kein Geld verdienen oder den Hauptberuf wechseln. Daher fiel mein Vorschlag, voll und ganz auf digital zu setzen. (kenn mich auch Analog nicht so aus)
    Ich hätte nun gerne mal Feedback, ob das was ich mir vorstelle überhaupt Sinn macht, bzw. so möglich ist.

    Zur Ausgangssituation
    wir haben zwei gleich große Kellerräume mit sehr dicken Wänden, erbaut vor ca. 25 Jahren vom Großvater.:cool:
    Ein Raum soll der Aufnahmeraum werden, der andere wird nochmals aufgeteilt in Regie- und Abstellraum.

    Unsere Hauptaufgabe in den nächsten Wochen und Monaten wird die Raumakustik bzw. Schalldämmung sein. Ich denke, dass damit schon sehr viel gewonnen wäre. Hierfür habe ich mich schon ausgiebig auf Schaumstofflager.de informiert.

    Wir werden auch die Drums so gut es geht mit Drumshields abschirmen, genauso auch die Amps.

    Aufnahmetechnik und Hardware/Software
    Für die Technik dachte ich an eine 100% digitale Lösung.
    Als Interface soll ein Presonus 24-Spur-Rackmixer dienen:
    [​IMG]



    das Interface würde ich dann gerne per USB (nur ein Kabel) vom Aufnahme- in den Regieraum per USB übertragen. Ich würde dann auch das mitgelieferte Studio One als DAW verwenden. Eine Lite-Version habe ich mir schon angeschaut und komm ganz gut klar.
    Wenn ich das richtig verstehe kann man dann auch per Tablet die DAW bzw. den Mixer vom Aufnahmeraum aus steuern.
    Wir werden auch in das Rack zusammen mit dem Interface einen Kopfhörerverstärker einbauen für "Live"-Aufnahmen mit mehreren Musikern.

    Ein zweites Interface für Talkback und Aufnahmen direkt im Regieraum haben wir schon ein Tascam US1800.

    Als Monitore dienen aktuell und für den Anfang M-Audio BX5 und soll bald aufgestockt werden zu z.B. KRK RP8:
    upload_2019-7-11_13-40-48.png


    Auf alle Fälle würde ich mir noch gerne den Faderport von Presonus (erstmal 1-Spur) zulegen, um etwas typisches Studio-Feeling zu haben, ebenso einen Monitor-Controller.
    [​IMG]

    Wir haben bereits (billige) Mikrofone für den Anfang, werden uns aber im Laufe eines Jahres (durch Wegfall der Proberaum-Miete) alles neu anschaffen. Auf alle Fälle schonmal ein Set von Audix, ein Sennheiser E902 und ein Shure SM7. Schon im Besitz sind AKG D112, Sennheiser E604, Audix i5 und Rhode NT2.

    Sonstiges:
    wir werden keine Wand durch brechen bzw. Fenster einbauen, sondern alles per Webcams austatten. Einen 55-Zoll Fernseher für den Regieraum haben wir dafür schon (mein alter :p). Die Webcams werden dann auf einem extra Server laufen. Das soll dann so aussehen (beim Bekannten):
    [​IMG]



    Für den Regieraum habe ich folgenden Tisch gefunden, in den auch das Tascam seinen Platz finden soll:
    [​IMG]


    Wir werden uns außerdem noch einen neuen PC (Windows I7) anschaffen, große Monitore haben wird bereits.

    Aufgenommen werden soll Metal, Blues und Country... und was uns sonst noch so in die Hände fällt. Gerne auch Live und gleichzeitig.

    Ich hoffe, ihr seid nun nicht gelangweilt und habt noch Lust mir ein Feedback da zu lassen. Anregungen, Fragen sind sehr erwünscht. Vielleicht ist das auch alles Käse, was ich da plane? :eek:

    Ich bin der Meinung, es wird mit Sicherheit besser als im alten Proberaum, alleine schon durch die Dämmung, Raumakustik und neue, gute Mikros.. Wen's interessiert, gibt's hier mal unser letztes Album, aufgenommen im ungedämmten, außeinanderfallenden Proberäum aus dem zweiten Weltkrieg (oder ersten?), mit den billigsten Mikros die wir finden konnten, Laptop und Tascam US1800. Drums, Backround Vox und gemixed von mir:
    https://open.spotify.com/album/0eGV50ZDgnzN5tCJRABiYg?si=VauFCyuHR8aP2IYl332OzQ


    Vielen Dank im Voraus! :p
     
  2. Jakari

    Jakari Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.19   #2
    Servus,
    schönes Projekt bzw gute Idee. Ein eigenes Studio ist immer gut :-)
    mMn grundsätzlich umsetzbar. Allerdings würde ich die Räume bevor ihr irgendwas anfangt, ausmessen (lassen).
    Dämmung allein macht noch keinen guten (Studio)Klang.

    Anstelle von den beiden Presonus Teilen, würd ich eher das nehmen

    [​IMG]

    Hat zwar 4 Eingänge weniger (reicht aber trotzdem) aber Du hast eben fast "richtiges Oldschool" Feeling, da auch analoge Fader usw gegeben sind.
    Ansonsten kanns beinah dassselbe wie das rausgesuchte Presonus. Fernsteuerung via Tablett geht auch.
    Wir haben das Teil im Proberaum/Pre-Record Studio auch, und es ist einfach ein anderes arbeiten als nur digital.
     
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  3. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.19   #3
    Das geht nicht. Max Länge für sichere Verbindung USB Kabel ist 5 Meter. Selbst das funktioniert nicht immer sicher. Je nach Kabel.

    Also entweder ein Multicore vom Aufnahmeraum in den Regieraum, oder Netzwerk fähige Interfaces verwenden. Dante Netzwerk zum Beispiel.
     
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  4. MaxHang4

    MaxHang4 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.19   #4
     
  5. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.19   #5
    Ja.

    Solange nur ein Netzwerk Audio Gerät angeschlossen ist, nein. Nur bei mehreren Geräten im Netzwerk braucht man einen AVB Switch.

    Sowas würde auch gehen:

    [​IMG]

    Netzwerkkabel durch die Wand und gut.... (;
     
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  6. MaxHang4

    MaxHang4 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.19   #6

    vielen Dank! Das hat mich schon seit einer Ewigkeit interssiert! Ist ja auch viel besser als USB in Hinsicht auf Latenz, richtig?
    Also könnte ich das Yamaha oder auch das Presonus per Ethernet einfach direkt am PC anschließen? Ein weiteres Gerät ist erstmal nicht vorgesehen...
     
  7. Rescue

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    Erstellt: 11.07.19   #7
  8. MaxHang4

    MaxHang4 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.19   #8
  9. Telefunky

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    Erstellt: 12.07.19   #9
    Die 20 Spuren wirst du rroh und unbearbeitet aufnehmen können.
    Das Problem in solchen Situationen sind die live Effekte aus der DAW - die ziehen den Rechner runter (und machen die Latenz bemerkbar, weil alles 2 mal durch den Rechner geht).
     
  10. MaxHang4

    MaxHang4 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.19   #10
    Ja, das dachte ich mir. Das könnt ich aber verschmerzen. Für die aufnehmenden Musiker (um ein besseres Feeling zu haben) könnt ich ja im Mixer ein bisschen EQ verwenden.

    Ich denke, wird werden es einfach mal ausprobieren. Wenns nicht funtzt, dann doch zu AVB umsteigen bzw. das Interface bzw. den Rechner für AVB ausrüsten.
     
  11. Basselch

    Basselch MOD Recording HCA Mikros Moderator HCA

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    Erstellt: 12.07.19   #11
    Hallo,

    ...eigener Erfahrungswert mit RME Fireface UFX an meinem uralten Acer-Laptop (Win XP pro, 2 GB RAM, 2-Kern-Prozessor): Der ging schon problemlos bis 23 Spuren in der Aufnahme, ohne zu schlucken - danach hab' ich aufgehört :D.
    Wie oben schon gesagt, kommen die Limits, wenn der Rechner bei der Aufnahme noch mächtig Sachen einrechnen muß.

    Viele Grüße
    Klaus
     
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