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Banjo

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Och, da wird mir ganz warm ums Herz, das waren noch Zeiten….

Banjo
 
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Und wie kommt man ins Internet?

 
adrachin

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1999? Da hatte ich schon das halbe Internet leergesaugt und duzende an Modems verschlissen..... (;
 
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Michael Burman

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1999 haben wir schon über das Internet gemeinsam Musik komponiert. Nicht nur MIDI, sondern auch Audio versendet. Ich hatte zuhause ein 56k-Modem. Es war mein erstes und letztes bevor ich (recht spät) auf DSL umgestiegen bin, wobei ich einen Garantiefall hatte – das Gerät wurde sofort ausgetauscht. Über die Uni ging ich ab Herbst 1996 ins Internet, wo ich eingeschrieben war. Es gab damals schon Internet-Seiten mit Musik-Equipment usw. ;)
 
Michi_HH

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Weiß ich, habe selber erst einen pci Thunderbolt Adapter für einen Freund gekauft, weil er sich einen neuen PC gebaut hat aber sein altes UA Interface haben wollte. Seitdem weiß ich auch was das für ein Pain in the Ass ist, und der Adapter war auch nicht billig... Aber wie gesagt, wenn man darauf steht und gerne seine Kohle für überteuerte Technik ausgeben will... Also wie du sagst, jedem das seine.
Übrigens, *seid.

Ist schon bisschen länger her, aber da sowas ja für (fast) immer öffentlich sichtbar ist:
Wenn Du Dich für Sprache und Grammatik interessierst, mag ich Dich daran erinnern, dass "jedem das seine" die Inschrift im Eingangstor des KZ Buchenwald war. Für mein Empfinden ist das kein Satz, den man einem anderen user unterschieben sollte.

Zur inhaltlichen Diskussion: Diese mac/windows-Streitereien sind so unnötig wie sinnlos. Was in Deinem Hintern wehtut (Zitat, vielleicht ist das ja auch der Grund für Deine Abneigung? Hilfe - Kopfkino ;) ), ist für andere eben genau passend.

Ein windows system kann man sicher genauso performant aufsetzen und einrichten wie ein mac system. Muss man aber können. Grade durch die Geschlossenheit ist für den Anwender die Apple-Umgebungen einfach wesentlich betriebssicherer, und ein guter support (mit echten Menschen, wirklich erreichbar!) möglich. Schonmal bei microsoft angerufen und gesagt: Mein ProTools stürzt immer ab? Und bei Avid angerufen und das Gleiche gesagt? Und - wurde es gelöst? In welchem Zeitrahmen?

Bei einem windows system kaufe ich mir offene hardware und ein Betriebssystem. Den Rest baue ich mir selbst dazu, mit unterschiedlich großem Erfolg und Sicherheitsrisiken.
Ein Apple ist nicht nur hardware und Betriebssystem. Es ist auch eine entertainment-Plattform, eine Backup-Lösung mit cloud-Speicher, eine Arbeitsumgebung mit professioneller und stabiler software (die dazu noch sehr preisgünstig oder kostenlos ist), ein Verbund von Mobilgeräten und stationärer hardware, die sich völlig naht - und reibungslos im Hintergrund miteinander synchronisiert.
Klar, das lässt sich der Hersteller teuer bezahlen. Geld verdienen mache die schliesslich beruflich. Aber die Entscheidung trifft ein Kunde ja ohne Zwang.

Diese Antwort hab ich auf meinem Telefon angefangen, in der Küche mein MacBook aufgeklappt, und dort weitergeschrieben. Ohne Unterbrechung. Hätte ich diese komische Uhr, könnte ich vermutlich auf dem Weg ins Wohnzimmer den Text zu Ende diktieren. Meine Lebensgefährtin und ich haben gemeinsame Kalender, die sich abgleichen. Gemeinsame Bilder-Ordner, die sich synchronisieren. An der Supermarktkasse halte ich mein Telefon vors EC-Terminal. Musik-Notizen vom Telefon landen automatisch im zugewiesenen Ordner, und ich kann sie von dort in Logic ziehen und dran arbeiten. Alle OS-updates sind kostenlos. Aktuellstes System läuft ohne jeden Ärger. Noch nie ein Problem mit Schadsoftware. Bei den Apfeldingern ist das alles schon fertig. Und ich kann sehr gut verstehen, dass man das attraktiv finden kann.
Mein Macbook hat 2013 ca. 1300 EUR gekostet und läuft bis heute störungsfrei. Wie viele Dell Laptops hätte ich bei gleicher Beanspruchung verschlissen? Wie viel Zeit mit dem Einrichten und kopieren von Daten verbracht zwischen windows-mobile Telefon, android Tablet, dem Laptop und dem stationären Rechner? Wäre ein aktuelles Windows auf einem 2013er Rechner überhaupt noch lauffähig? Gibts dafür noch Ersatzakkus, wenn das mal fällig wird? I

Ich glaube nicht, dass es einen relevanten Preisunterschied gibt, wenn man den Leistungsumfang mal ehrlich vergleicht. Anschaffungspreis hardware - na klar. Gesamtsystem? Eher nicht.
Protools: 479 EUR mit einem Jahr updates.
Logic ProX: 199 EUR, aus der Erinnerung 2014 gekauft. Alle updates kostenlos bisher, und vor Allem: Logic hat keine Hardware-Präferenz und braucht keinen dongle, es ist an einen Benutzer gebunden, nicht an eine Maschine.

Finde ich blöd, dass ich beim nächsten Rechner überlegen muss, wie ich meine thunderbolt-interfaces anschliessen kann? Na klar. Aber ich finde auch blöd, dass es kein firewire mehr gibt, wenn ich alte backups anschliessen will. Und kein VGA, ich hab doch noch so einen schönen alten Monitor. Und dass meine Disketten vom Atari nirgends mehr reinpassen.

Zeit für Kaffee... schönen Tag!
 
adrachin

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Hm.

Step one

"jedem das seine"

Step two

Inschrift im Eingangstor des KZ

Step three


Danke für das Beispiel. Vielleicht mal ausmisten im Oberstübchen. Das vermeidet vielleicht den Automatismus von einem harmlosen Satz in einem Musiker Forum zu so absurden Assoziationsketten zu gelangen...... (;
 
Michi_HH

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Danke für das Beispiel. Vielleicht mal ausmisten im Oberstübchen. Das vermeidet vielleicht den Automatismus von einem harmlosen Satz in einem Musiker Forum zu so absurden Assoziationsketten zu gelangen...... (;
Aufräumen ist immer gut.
Bei dem zitierten Satz bin ich tatsächlich dünnhäutig. Würde jemand "Arbeit macht frei" schreiben, gingen alle zurecht vor Empörung durch die Decke. "Jedem das Seine" ist einfach das Tor vom nächsten Lager, ansonsten historisch und inhaltlich gleichrangig. Für sich genommen auch ein harmloser Satz, vielleicht. Im historischen Kontext absolut nicht. Mein "pain in the ass" wenn ich das irgendwo so belanglos lese, um mal im Zitate-Kontext zu bleiben ;)

"Also wie du sagst, jedem das seine." hat die zitierte Person aber gar nicht gesagt, zum Glück. Ob man das sollte oder nicht, steht ja jedem frei. Ich finde nicht. Hab ich jetzt aber auch deutlich gemacht, glaube ich.
 
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Das mit "Jedem das Seine" und Buchenwald war mir zum Beispiel gar nicht bekannt und ich habe den Spruch regelmäßig ohne böse Absichten verwendet. Erst jetzt habe ich es aufgrund Deiner Anmerkung nachgeschaut und was dazu gelernt.

Daran siehst Du mal, dass man da mit Schlussfolgerungen vorsichtig sein muss. Das ist eben nicht unbedingt Allgemeinwissen wie bei "Arbeit mach frei".

Banjo
 
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Michi_HH

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Das mit "Jedem das Seine" und Buchenwald war mir zum Beispiel gar nicht bekannt, und ich habe den Spruch regelmäßig ohne böse Absichten verwendet. Erst jetzt habe ich es aufgrund Deiner Anmerkung nachgeschaut und was dazu gelernt.

Daran siehtst Du mal, dass man da mit Schlussfolerungen vorsichtig sein muss.

Banjo

Ich wollte in keinem Fall unterstellen, dass dieser Satz im Kontext von politischen Ab- oder Ansichten benutzt worden ist - und habe es auch nicht so formuliert (hoffe ich). Eine Schlussfolgerung habe ich nicht gezogen.
 
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Ich finde ja auch gut, wenn Du freundlich darauf hinweist, aber Deine von Dir erwähnte Dünnhäutigkeit könnte von allerlei ahnungslosen Menschen (wie mir bis vor ca. 5 Minuten) ohne böse Absichten regelmäßig strapaziert werden:) Das musst Du dann aushalten.

Banjo
 
Michi_HH

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Ich finde ja auch gut, wenn Du freundlich darauf hinweist, aber Deine von Dir erwähnte "Dünnhäutigkeit" könnte von allerlei ahnungslosen Menschen (wie mir bis vo ca. 5 Minuten) ohne böse Absichten regelmäßig strapaziert werden:) Das musst Du dann aushalten.

Banjo

Ich habe keinen missionarischen Eifer. Wenn mir der Satz begegnet, weise ich darauf hin, wenn ich es angebracht finde. Ich bin kein Geschichtslehrer und will auch keiner werden :) und habe hier kein Hausrecht und maße mir auch keine Verurteilungen an. Ich wollte auch absolut nicht sagen, dass ich Rücksichtnahme auf meine "persönliche Dünnhäutigkeit" erwarte. Ich bin ja kein Opfer oder Betroffener. Das wäre unangemessen, und irgendwie... Blödsinn. Ist nicht mein Thema, und deshalb bin ich schon gar nicht in einem Musiker-Forum.

Ich empfinde es eher so: Eine Gesellschaft, die Raum und Zeit für gender-Diskussionen hat, sollte den Umgang mit Trigger-Worten aus jeder Zeit darüber nicht vergessen.

Hätte ich bloß nix gesagt... zurück zum Morgenkaffee? Ich glaube, das wird hier zu Foren-fremd :)
 
adrachin

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Eine Schlussfolgerung habe ich nicht gezogen

Nicht?

Für mein Empfinden ist das kein Satz, den man einem anderen user unterschieben sollte.

So ist das mit den Triggern und dem Kopfkino. Bevor die Assoziationskette nicht befriedigend abgeschlossen wird, gibt es keine Ruhe Im (Kopfkino) Saal...... (;

zurück zum Morgenkaffee?

Wie wäre es mit einem

212206_1593531497.jpg
 
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Signalschwarz

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Am besten gar nix mehr schreiben. Man bekommt ja heutzutage alles angekreidet, weil sich irgendwer irgendwie verletzt fühlt oder auch nur weil sich irgendein eifriger Spinner im Kampf für politische Korrektheit hervortun muss...
 
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Michi_HH

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@Signalschwarz da stimme ich zu. Das Miteinander, Respekt und Rücksichtnahme fallen vielen Menschen schwer. Oft ist es da besser, nichts zu schreiben, besonders wohl wenn einem diese Fähigkeiten fehlen ;)
 
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Signalschwarz

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Das musste jetzt raus, ne?
 
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sic! :ROFLMAO:

back to Corona/Kaffee. Gibt ja auch noch ein richtiges Leben. Vergesse ich manchmal. :)
 
The Main Event

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Ist schon bisschen länger her, aber da sowas ja für (fast) immer öffentlich sichtbar ist:
Wenn Du Dich für Sprache und Grammatik interessierst, mag ich Dich daran erinnern, dass "jedem das seine" die Inschrift im Eingangstor des KZ Buchenwald war. Für mein Empfinden ist das kein Satz, den man einem anderen user unterschieben sollte.

Zur inhaltlichen Diskussion: Diese mac/windows-Streitereien sind so unnötig wie sinnlos. Was in Deinem Hintern wehtut (Zitat, vielleicht ist das ja auch der Grund für Deine Abneigung? Hilfe - Kopfkino ;) ), ist für andere eben genau passend.

...
Ich bin mir sicher, dass im deutschen Reich noch mehr Wörter gefallen sind wie z.B. "Bitte" und "Danke". Also in Zukunft auch vorsichtig damit umgehen, könnte ein Apple-Fanboy in den falschen Hals bekommen.
Interessant wie jeder heute von allem irgendwie getriggert ist... selten so viel Kopfschütteln müssen wie bei diesem Beitrag.

Zur inhaltlichen Diskussion: Gut erkannt, unnötig und sinnlos, dennoch hast du weitergeschrieben.
 
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Wie sich viele sicher noch erinnern können, haben politische Themen im Musikerboard schon zu viel Unfrieden geführt. Drum sollten wir dieses Thema jetzt nicht weiter auswalzen, die Positionen sind ja bekannt und auch zB in dem verlinkten Wikipedia-Artikel nachzulesen. Es ist auch unwahrscheinlich, dass jemand durch das Lesen des Recording-Stammtischs so in seinen politischen Grundfesten erschüttert wird, dass er sich zu Eurer jeweiligen Meinung bekehren lässt.

Deshalb bitte ich Euch, das Thema "Jedem das Seine" im Speziellen und "Poltische Korrektheit" im Allgemeinen jetzt zu beenden.


Banjo
 
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Aber "geschlossene Systeme" versus "offene Systeme" ist m.M.n. mit den dahinter liegenden Geschäftsmodellen auf einer anderen Ebene "hoch politisch".

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