Reise - E-Piano gesucht

  • Ersteller McGandolf
  • Erstellt am
Ich habe es im Urlaub in der 44er Version gehabt und habe es an den verschiedensten Orten gespielt. Wofür ist es gedacht? Zum Üben. Selbst den Klang fand ich - zugegebenermaßen als Anfänger - mehr als passabel.
Dazu eine Frage: Ich habe das Teil inzwischen auch und es entspricht soweit eigentlich den Erwartungen. Allerdings führt zumindest bei meinem Exemplar die "Split"-Taste (für paralleles Spielen oder halt wenn man nur den linken Teil als 44er verwendet) dazu, dass das Ganze eine Oktave verschoben wird. Notwendig wäre aus meiner Sicht aber zwei, damit Mittel-C auch wieder halbwegs in der Mitte ist. So spiele ich alles quasi eine Oktave zu tief oder mir gehen ziemlich die Tasten aus (die Transpose-Funktion reicht ja wie von Dir geschrieben nicht weit genug). Wie ist das bei Dir?

Als kurze Ergänzung zu dem klasse Test weiter oben von mir noch ein paar Anmerkungen (ich hab auch gerade nochmal das Roland Go daneben gehalten):
- Die Lautsprecher sind wirklich nicht so der Hit. Sound über Kopfhörer/externe Lautsprecher deutlich besser, aber auch da würde ich das Go: Piano noch ein Stück vorne sehen, aber nicht dramatisch. Zum Üben mit Kopfhörern reichts allemal gut aus.
- Die Tasten haben seitliches Spiel und spielen sich ein wenig gummiartig, außerdem sind sie kürzer als die Tasten vom Go bzw. Standardtasten, das ist aber noch verschmerzbar. Ich hab beim Go jetzt nochmal mit der Anschlagsdynamikeinstellung gespielt und auf Medium oder Heavy lässt es sich doch halbwegs ok spielen. Die Kontrolle über die Anschlagsdynamik fällt mir persönlich beim Duo aber immer noch etwas leichter. Ich bin etwas unentschlossen, welche Tastatur ich besser finde... Sie sind beide für die Gerätekategorie ok, Wunder sollte man halt keine erwarten. Die Roland macht rein vom Anfassen her einen hochwertigeren Eindruck, spielen kann ich auf dem Duo etwas einfacher.
- Der eingebaute Akku ist ein sehr cooles Feature, Gewicht und Transportierbarkeit ebenfalls, die Bauhöhe und deren Eignung für den Betrieb auf einem üblichen Tisch wurde ja schon erwähnt. Es ist auch deutlich schneller mal hingestellt und weggeräumt als das Roland, was ja bei mir ein Haupteinsatzzweck wäre.
- Wenn man allerdings was in kleiner Runde vor Leuten spielen wollte (also jemand der es kann...) sollte man wohl nen portablen Lautsprecher dabei haben oder das Gerät irgendwo anschließen, das ginge mit dem Roland auch so relativ gut.
- Bluetooth/Midi habe ich noch nicht ausprobiert. Vielleicht kann man ja dann wie vorgeschlagen ein virtuelles Piano auf dem Handy/Tablet/Notebook laufen lassen und das dann transponieren, um die Einschränkung im 44er-Betrieb zu umgehen... Aber eigentlich wäre es schön, wenn das einfach so ginge.

Alles in allem ist für mich der wichtigste Pferdefuß an - zumindest meinem - Duo der akustisch nicht wirklich sinnvolle Split-Betrieb. Wobei man für Tonleiterübungen u.Ä. auch darüber hinwegsehen (oder besser -hören) kann.
Wenn der funktionieren würde, käme man allein mit dem linken Teil aber schon ein Ende weiter.

Ciao
Jan
 
Zuletzt bearbeitet:


frag doch mal bei Bora an (webseite, facebook) - schlimmer als d. Roland "Support" kann's auch nicht sein ;)

Uebrigens: Bora hat den Heiligen Pavel und seine Juenger erhoert : das neue BX20 kann man jetzt auch auf einen Kbd Staender staendern (die Meute findet sicher was anderes zum bashen)



Tasten sind laenger als beim BR01 'Duo': ca. 135mm sichtbar (am Monitor abgemessen), d.h. so lang wie beim GO.
Zusammengefaltet muesste es ein Packmass von ca. 64x21x8 cm haben, Gewicht 4 kg, d.h. in ner Sportasche tragbar.
Koennte eine (halb so lange und fast halb so leichte) Alternative zum GO-88 sein.
Momentan noch nirgends erhaeltlich.
 
Was wir erwarten? Wie gesagt: Ein gutes Reiseinstrument für Klavierspieler.

Für mich persönlich hieße das: 61 Tasten oder Falt-Design, langlebige (!) Hammermechanik, Gewicht bis zu 10 kg, Preis dürfte ruhig etwas höher sein.



...na-ja, wenn die 68 Tasten einer Fatar TP-8 (P) genügen, gäbe es da noch das Dexibell Vivo S1:
https://dexibell.com/prodotto/vivo-s1/?lang=en



Die Tastatur des Vivo S1

hat massive Holztasten, ist aufwändigst einer hochwertigen Flügelmechanik nachempfunden, mit 6-fach Kontakten, Druckpunkt, einem Titanium-verstärkten Edelstahlrahmen, vollpolyphonem Aftertouch und eingebauter Kaffemaschine...
...neeeeeee:
Nur eine Fatar "TP-8P", die aber mitverantwortlich für das niedrige Gewicht ist
:
Damit bleibt das S1 eben klar unter 10 kg (Dexibell spricht von 8,5 kg).​


Und sonst?


Das S1 hat u.a.​
  • erstklassige Sounds (praktisch vollpolyphon)
  • Keyboard-Split
  • über USB nach Linux laufen MIDI- und gleichzeitig Audio-Daten (soll für Apple so auch funktionieren, wurde von mir aber nicht ausprobiert: Habe Äpfel nur in nicht-elektronsicher Form im Haus...).

    Auf der Webseite werden noch ein paar nette Details beschrieben. Beim Thema "mobil" auf jeden Fall noch erwähnenswert ist das

  • Batteriefach für 8 NiMH-AA-Akkus, die nach erstem Test auch die ein und andere Stunde durchalten: Die Laufzeit wird praktisch davon abhängen, ob man nun 2.500 mA Akkus nutzt oder deutlich schwächere und ob man den eingebauten Kopfhörerverstärker permanent am Anschlag hat...

    Akkus sind natürlich eine Option, also genauso wie ein gesondertes Akku-Ladegerät selbst dazu zu kaufen.


Unterwegs nur mit leichtem Gepäck & flexibel im Einsatz:

Der reisende Pianist kann damit also gepflegt im Campingstuhl vor dem 2 Mio-Wohmobil (oder dem 50-Euro-Gebraucht-Klapprad) sitzen und netzstromlos spielen.

Die rückseitigen Anschlüsse sind mehr oder weniger bündig ins Gehäuse eingelassen, irgendwelche Kontermuttern werden also nicht am Beinkleid Spuren der Verwüstung hinterlassen. Die etwas gerändelten Schrauben des Akkufachs auf der Unterseite haben eher Potential, sind aber recht niedrig bauend (trotzdem von Hand zu öffnen und festzuziehen) und haben bisher der Jeans jedenfalls nicht geschadet.​



Platzbedarf:

Die Bedienlelemente sind seitlich platziert, dadurch baut das S1 nicht tief und ist dank Beschränkung auf 68 Tasten nur knapp 1-2 cm breiter als das (schwerere und tiefere) Dexibell Vivo S3-Pro mit 73 Tasten.


Fazit:

Das S1 bringt ohne Einschränkungen beim Sound konsequenten Leichtbau und Mobilität.
Vor allem ein niedriges Gewicht lässt sich letztlich gerade über die Tastatur hinbekommen - durch Reduktion der Tastenzahl und eine an sich leichtere/einfachere Konstruktion.
Für mich insges. vielleicht weniger ein typisches Stagepiano für den rauen Touralltag, sondern mehr das "überall-mitzunehmen-Piano".


Gewichtsmäßige Einordnung des Vivo S1 (8,5 kg) innerhalb der Dexibell-Stapepiano-Reihe:


Ein Dexibell S3 Pro etwa bietet mit 73 Tasten einer auch noch relativ leicht bauenden TP-100 LR schon eine bessere Tastatur - aber bei knapp 12 kg Gewicht und ohne die Möglichkeit, das Keyboard mit Akkus zu betreiben.

Mit den 88 Tasten der "TP-40 Graded" im S7 Pro kommt man schon auf knapp 18 kg - bei ansonsten grundsätzlich gleicher Technik unter der Haube wie beim S3-Pro.

Das Top-Modell S9 liegt bei 20kg, hat aber auch noch eine zusätzliche Orgelsektion (der Gewichtszuwachs gegenüber dem S7 Pro geht also nicht komplett auf das Konto der "TP-400 Wood")​



...vielleicht ein interessanter Kombi-Vorschlag:

Für den "stationären Betrieb" daheim als bloße Tastatur z.B. ein Doepfer PK 88 (...oder ganz nach Gusto eine andere "Piano"-Tastatur), das fröhlich über USB mit dem Vivo S1 kommuniziert (das die Pianosounds liefert).
Wer das S1 über das PK 88 baut, bekommt damit noch eine zweite Tastatur-Ebene zum spielen:
Bringt also auch einen Mehrwert gegenüber einem bloßen Expander zum PK 88.

Für die Reise nimmt man dann nur das Vivo S1 als leichtes Gepäck mit und hat den vertrauten Klang damit auch unterwegs! Zuhause bliebe mit der "großen" Tastatur (und den Monitoren) also nur das stehen, was man auf die Reise nicht mitnehmen kann oder will.

Das "spielen/hören daheim" erfolgt neben dem Kopfhörer vermutlich auch über Aktivmonitore, für unterwegs mag es sogar ausschliesslich der Kopfhörer tun (was sich je nach Reisesituation / Unterkunft sowieso anbietet) oder Handy / Tablet / Notebook.



Viele Grüße,
W&D



 
Interessanter Vorschlag...

Meine eigene Minimal-Lösung derzeit ist ein anderer (etwas teurerer, dafür noch kompakterer) Kompromiss: Ein Nord Electro in der 61-Tasten-Version mit Waterfall (SW) Tastatur (mit guten Kopfhörern, oder manchmal auch mit einem kleinen CM30-Würfelchen, wenn ich mit anderen oder für andere spielen will).

Wie bei dem genannten Dexibell darf (und kann) man die Tastatur nicht mit einem Klavier velwechsern; dafür bekommt man wirklich erstklassige Klavierklänge mitgeliefert (und vieles andere), so dass klanglich nichts zu wünschen bleibt. Und die Finger - müssen sich eben mal in feinem, zurückhaltenden Spiel üben, das tut auch mal gut ab und zu... Die a-moll-Sonate von Mozart auf dieser Tastatur ist schon eine echte Herausforderung :D

So findet halt jeder seinen eigenen Kompromiss.
 
Hallo maurus,

ja, prinzipiell eine gute Idee mit dem "Wasserfall" - ich habe hier sozusagen als Dexibell-Gegenstück zum Nord Electro ein Combo J7.
73 Tasten (Wasserfall) bei 10 kg Gewicht (trotz solider Bauweise) und für mich eine wunderbare Kombi aus Stagepiano und Orgel:
https://dexibell.com/prodotto/combo-j7/?lang=en#1525703248484-58cc4425-439a


Für den Beitragsersteller mit seiner Ausgangsforderung "Standardtasten" und als Basis zum Pianolernen wären die Wasserfälle aber wohl eher nicht das wahre.
Andernfalls könnte man auch noch interessante Dinge wie z.B. ein Roli Grand Stage (wird leider nicht mehr gebaut) in den Ring werfen: Spacige, Laune machende 5-Oktaven-Flunder - wenngleich nix für den Anfang. Sehr kompakt, solide gebaut und absolut im Gewichtsrahmen wäre das dennoch.



...noch ein kleiner interessanter Appetitanreger zum Thema "Brüllwürfel unterwegs":
KS-Audio CPD 04

https://www.ks-audio.de/index.php/de-de/produkte-5/tops/fullrange-powered/cpd-04?showall=1

15x15x16 cm bei 1,5 kg Gewicht - und das für eine Aktivbox...wenn also Größe und Gewicht die ausschlaggebenden Kriterien sind und nicht der Preis, wär' das vielleicht etwas....könnten im Paar gleich prima für spontane Konzerte unterwegs genutzt werden.

Sozusagen die Kleinst-PA für den Rucksack.
Bei Reise per Wohnmobil finden die Würfel einfach Platz im Küchenschrank... :)



Viele Grüße,
W&D
 
Hallo W&D,

verkaufst du eigentlich die Dinger, die du immer mit Fettdruck, Links usw. in deinen Beiträgen bewirbst?

Just curious...
 
...hallo maurus,

bewahre, sollte ich vielleicht aber :-D ?!?


Die Fettdruck-Geschichten rühren vor allem daher, dass ich mich zumindest soweit schon kenne, dass ich bisweilen etwas viel rede / schreibe ...mit einer Hervorhebung, worum es in dem Absatz eigentlich geht, fährt der Leser da vielleicht besser (Prinzip Hoffnung ;-) ).

Die Links find ich einerseits ganz nett als Beleg dazu und es verhindert, dass ich noch mehr schreibe - eben passend zum Thema und wenn immer möglich, dann gleich zum Hersteller mit der passenden Produktseite (auf der dann die Specs nachzulesen sein sollten).


Und für den Rest ist einfach jede Menge Begeisterung / Überschwang veranwortlich: So etwas wie den KS-Audio-Brüllwürfel z.B. finde ich schon geradezu surreal:
Einmmal deswegen, dass es überhaupt so etwas gibt und dann dass man trotz dem sakrischen Preis tapfer daran festhält - irgendwann, irgendwann werde ich mir einfach einmal so ein Ding zulegen und kann mir jetzt schon mein ungläubiges Staunen vorstellen, wenn ich die Mikro-Box dann mit Lupe und Pinzette aus der Verpackung befreie... ;-)



Unkuriose Grüße und weiterhin viel Spass und Freude an den schönen Dingen des Lebens,
W&D
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Antwort ;)

Cheers, m.
 
Dazu eine Frage: Ich habe das Teil inzwischen auch und es entspricht soweit eigentlich den Erwartungen. Allerdings führt zumindest bei meinem Exemplar die "Split"-Taste (für paralleles Spielen oder halt wenn man nur den linken Teil als 44er verwendet) dazu, dass das Ganze eine Oktave verschoben wird. Notwendig wäre aus meiner Sicht aber zwei, damit Mittel-C auch wieder halbwegs in der Mitte ist. So spiele ich alles quasi eine Oktave zu tief oder mir gehen ziemlich die Tasten aus (die Transpose-Funktion reicht ja wie von Dir geschrieben nicht weit genug). Wie ist das bei Dir?

Sorry für die späte Antwort.


Ja, ich würde mir auch wünschen, daß es sich im Split-Betrieb noch eine weitere Oktave runter-Transponieren lassen würde. So hat man nach oben nicht so viel "Luft". Für meine "Anfängerstücke" ist es bisher aber noch ausreichend.

Es bietet halt das Alleinstellungsmerkmal: Volle Tastenbreite, ultraportabel, da superklein, leicht und Akkubetrieb. Sogar Bluetooth - also keine Kabel.

Ansonsten teile ich Deine weitere Einschätzung. Aber für mehr als Üben war es für mich nie gedacht.

Interessant auch das neue DUO. Aber eben auch wieder viel größer.

Die anderen immer wieder genannten Travel Keyboards gehören m.E. in eine andere Kategorie. Die kann ich ja nicht so einfach mal irgendwohin mitnehmen. Das Duo ging so z.B. noch in meinen Standardreisekoffer mit rein. Das könnte ich mit den anderen Travel Keyboards nie machen und daher auch nicht mal so eben mitnehmen.


Hätte das Duo noch die tiefere Verschiebung der Oktaven wäre es für mich fast perfekt. Vielleicht gibt es ja ein Firmwareupdate. Ich frag mal den Hersteller an.
 
Kindaz,

bevor sich das jemand vor Xmess aus dem Land des Laechelns schippern laesst : ebay 274526506157 (Im/Export Fa. 'Costway' aus Hummeltown mit AGB, Rueckversand und so.)

gibt noch 2 YT vids, die bestaetigen was man eh schon weiss:

eingebauter Klang ueber Lautsprecher f. 'Konzertklavier' unbrauchbar (wer haett's dacht :D) und f. Schoengeister grenzwertig (aka Schmerzgrenze)
als Midi-Controller mit virtuellem Klavier (GarageBand o. hoeherwertig) scheints ganz gut zu fluppen (2. Vid, gegen Ende)
f. Anfaenger zum Notenueben OK, als Reise-Key ziemlich mit Alleinstellungsmerkmal


 
...angesichts der hier zuletzt genannten Angaben zu Preis und Gewicht zwar schon aus dem Wettebewerb, möchte ich dennoch kurz den Bogen spannen zu zwei anderen Beiträgen und einem etwas anderen "Klapp-Keyboard" aus dem Hause Doepfer (oder eben Manger?):

https://www.musiker-board.de/threads/klappbares-masterkeyboard-doepfer-manger.406088/
https://www.musiker-board.de/threads/doepfer-lmks-bald-in-kurz.223655/


Mit dem Klapp-Keyboard von Doepfer/Manger liess sich die Baubreite der Tastatur im wahrsten Sinne des Wortes für den Transport halbieren, eher mehr als weniger würden damit aber Preis und Gewicht: Gerade zu letzterem trägt schon das typische Doepfer-Gehäuse in Case-Machart bei.
Wer in den letzten Jahren nach "Doepfer"-Tastaturen in den einschlägigen Verkaufsportalen suchte, konnte schon einmal so etwas finden, ein rares Gut bleibt die Tastatur trotzdem (=> wer hier noch Infos hat, gerne einstellen / evtl. in den beiden o.g. Beiträgen posten).



Wer braucht so etwas in der Praxis?

Wenn bei einer "Reisetastatur für Pianisten" eben vorrangig das Packmass reduziert werden soll und nicht die Brauchbarkeit der Tastatur, wäre so ein Klapp-Doepfer natürlich eine interessante Lösung. Passt locker in jedes Wohmobil ohne übemäßig im Weg zu sein und lässt sich sogar auf einer 2CV-Rücksitzbank transportieren!​


Neuauflage in Sicht?

Ob bei Doepfer selbst jemand so etwas wiederaufleben lassen will....? Das würde ich eher bezweifeln: Gerade im Tastatur-/Controller-Bereich wurde dort fast schon mehr eingestellt als neu vorgestellt - so gab es weder für das interessante SK2000 (sozusagen eine Art PK88 mit Yamaha-Soundkarte und Kopfhörerverstärker) einen Nachfolger, noch für die ebenfalls eingestellten Orgeltastaturen.

Vielleicht rafft sich aber jemand bei Fatar/Studiologic dazu auf oder ggf. bei Kawai & Co.
?​



Ungeteilte Grüße,
W&D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
...angesichts der hier zuletzt genannten Angaben zu Preis und Gewicht zwar schon aus dem Wettebewerb, möchte ich dennoch kurz den Bogen spannen zu zwei anderen Beiträgen und einem etwas anderen "Klapp-Keyboard" aus dem Hause Doepfer (oder eben Manger?):

danke, interessant, Foto v. einer alten ebay Anzeige zeigt ein LMK4 'Klapp' . VK-Preis ging noch, aber 25 Kilo sind schon ein Argument :)
Kann es sein, dass das Kundenwunsch Einzelanfertigungen sind/waren?

Alternative: faltbares Konzert-DP aus Frankenland: https://indd.adobe.com/view/a8f9ce92-ab96-4aee-b6ae-469cfbedcbfd
mit (faltbarer) Staender-Subwoofer-Kombi etwas ueber 50 kg (geht noch), kleiner Haken: 15.000 Euro ;)
 
danke, interessant, Foto v. einer alten ebay Anzeige zeigt ein LMK4 'Klapp' . VK-Preis ging noch, aber 25 Kilo sind schon ein Argument :)
Kann es sein, dass das Kundenwunsch Einzelanfertigungen sind/waren?

Alternative: faltbares Konzert-DP aus Frankenland: https://indd.adobe.com/view/a8f9ce92-ab96-4aee-b6ae-469cfbedcbfd
mit (faltbarer) Staender-Subwoofer-Kombi etwas ueber 50 kg (geht noch), kleiner Haken: 15.000 Euro


Hallo Frrranky,

das "normale" LMK4+ (aktuell mit einer TP-40-Tastatur) bringt bereits ~24 kg auf die Waage:
http://www.doepfer.de/lmk4.htm
Wäre dank dem reichlich breit bauenden Bedienmodul aber auch ein besonders lohnender "Klappumbau"-Kandidat:
Bei fast 1.6 m Breite wird das nicht erst mit einem 2CV reichlich knapp auf der Rückbank....


Ob die Klappvariante nur von Manger angeboten wurde oder auch von Doepfer selbst, weiss ich nicht. Habe auch schon einmal ein "Ocean" auf der Suche nach gebr. Doepfern im Netz gesehen, war nach meiner Erinnerung aber nicht klappbar.

Interessantes Fundstück dazu bei einer weiteren Recherche
:
https://gebrauchte-veranstaltungste...ard+im+Casegehäuse+Manger+Synrise+Oean+MM+88+

Gezeigt wird in der Anzeige die Rückseite eines "Ocean"-Keyboards im typischen "Doepfer-artigen" Gehäuse, bemerkenswerterweise aber mit Kopfhörer- und Line-Ausgängen, also mit Soundmodul - entspräche dann wohl dem SK2000 bei Doepfer.

Dem Anzeigentext nach hätte die Fa. "Manger Synrise" geheissen und Hr. Manger sei ein ehemaliger Doepfer-Mitarbeiter.
Das Klappkeyboard wird ihm darin auch zugeschrieben.


...daraufhin nochmalige Suche im allwissenden Fourm - und letztlich Ende Gelände für Manger/Ocean/Synrise:
https://www.musiker-board.de/threads/manger-synrise-ocean-mm.281313/
Dort wird zwar noch ein weiterer Name ins Spiel gebracht, aber das Fazit lautet leider: Niemand mehr zuständig oder/und erreichbar :-(

Wenn überhaupt, kommt man wohl nur über Doepfer weiter. Sollte man bereit sein, ähnliche Summen anzulegen wie für das von Dir verlinkte "Phoenix"-Faltboard, wird man dafür bei Doepfer vermutlich auch gerne eine Sonderversion anfertigen (vergoldete Aluleisten sollten dann bei dem Preis auch drin sein...).


Phoenix...
...da fällt mir sofort ein Beitrag für die Wortspielkasse ein: "Phoenix und aus ist's mit der Asche"...die gezeigten Freiluft-Musiker müssten aber nicht nur Finanz-kräftig sein... ;-)
Nichtsdestotrotz ein sehr interessantes Konzept - danke in jedem Fall für den Link!

Die von den Machern offenbar vorgestellte natürliche Umgebung des Instruments scheint auch weniger eine Kneipen"bühne" zu sein - offenbar wird das hergestellt in Frank"reich" sehr wörtlich genommen und kundenseitig vorausgesetzt.


Erinnert in dieser Hinsicht ein wenig an Alpha-Piano:
https://www.alpha-pianos.com/category/presse/
Den Bildern nach scheint sich auch das Alpha auf jedem gewöhnlichen Durchschnittsschlosshof wohl zu fühlen...!


Ja, manchmal sind es die einfachen Dinge, die die meiste Freude bereiten...





Ganz einfache Grüße,
W&D
 
Wenn überhaupt, kommt man wohl nur über Doepfer weiter. Sollte man bereit sein, ähnliche Summen anzulegen wie für das von Dir verlinkte "Phoenix"-Faltboard, wird man dafür bei Doepfer vermutlich auch gerne eine Sonderversion anfertigen (vergoldete Aluleisten sollten dann bei dem Preis auch drin sein...).


...dazu etwas von Doepfer:
http://www.doepfer.de/faq/gen_faq.htm#Sonderanfertigung

Beginnt noch erfreulich mit "Prinzipiell sind wir in der Lage Sonderanfertigung auszuführen", lässt aber gleich darauf den Pferdefuss erahnen: "Die meisten Kunden unterschätzen jedoch die hierbei anfallenden Kosten".

Konkret wird das dann ein paar Zeilen später: "Selbst bei einem kleinen Projekt kommen hier schnell ein paar tausend Euro zusammen."
...also doch keine vergoldeten Aluleisten :-(



Nicht-vergoldete Grüße,
W&D
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit dem Klapp-Keyboard von Doepfer/Manger liess sich die Baubreite der Tastatur im wahrsten Sinne des Wortes für den Transport halbieren, eher mehr als weniger würden damit aber Preis und Gewicht: Gerade zu letzterem trägt schon das typische Doepfer-Gehäuse in Case-Machart bei.
Wer in den letzten Jahren nach "Doepfer"-Tastaturen in den einschlägigen Verkaufsportalen suchte, konnte schon einmal so etwas finden, ein rares Gut bleibt die Tastatur trotzdem


...und hier haben wir wieder einmal so ein aktuelles Fundstück, ein "Doepfer LMK 2 klappbar":
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/doepfer-lmk-2-klappbar/1607850108-74-3076
Auf dem dritten der vier Verkaufsbilder sieht man das LMK im zusammengeklappten Zustand - ein handliches Paket (jedenfalls im Vergleich zum normalen LMK).

@shdt_de: Wenn nach nunmehr 10 Jahren immer noch Bedarf an so einem Teil besteht - hier wäre also die Gelegenheit ;-)


Viele Grüße zum Jahresende,
W&D
 
Weil es hier oefters um Reisepianos im Wohnmobil ging ...

Neulich sitz ich so im ollen Bus wo ein, naja, beihnahe-vintage Radio radiot, bei dem mp3s mit so einem im Zigarettenanzuender steckenden FM-Transmitter 'lokal' ins Radio eingespielt werden. Ploetzlich: "Klick" - da muesste sich doch was machen lassen ...

Zuhause 12V Moppedbatterie aus dem Keller geholt, Transmitter angekabelt, aux-in und Keyboard Phonesbuchse verbunden, den ollen Ghettoblaster daneben gestellt, Radio u. Transmitter auf 87.5 Mhz eingestellt - Heureka! Das Key spielt auf den Blaster (und nebenbei gesagt: Klang ist 100x besser als mein mobiler KC-110 - mit Ghettoblaster-Stereo-Wide, was beim KC ein grrruseliger Fake ist, auch noch schoen 'im Raum')

Jetzt isses natuerlich a weng unpraktisch immer eine Moppedbatterie mit Laborkabeln und -klemmen mitzuschleppen. Aber auf die findigen Chinesen ist Verlass:
FM Transmitter f. Smartphones (f. Auto u. Zuhause): 3.5mm Stereo-Klinke, Akku (Laden per USB), Amazon 6 Euro, alifix-gangbang-usw 3 Euro (+ 2 Wochen Trans-Paz)

Klangqualitaet: gut (nicht ganz wie Kabel): die 88 Toene vom Stagepiano kommen vollspektral rueber (Volume des Keys auf 30-40% sonst uebersteuert das Teilchen)
Hintergrundrauschen: haelt sich in Grenzen, muss man halt akzeptieren (liegt an der von der Herrscherkaste beschraenkten Sendeleistung dieser 'Lokal-Radio-Sender')
Reichweite: in Wohnung durch 2 dicke Waende: klappt, rauscht aber mehr. Handy in Naehe Transmitter stoert.

Praktischer Nutzen: Reisekey kann in jedes Radio eingespeist werden. Kofferradio, Stereoanlage, Autoradio (im Gegensatz zu Bluetooth latenzfrei):
Ihr seid Wohnmobiler? Macht euer Mobil zum Konzertsaal - und den Stellplatznachbarn wird vor Bewunderung die Grillwurst im Rachen stecken bleiben.
Ihr seid Tiefa-Breita-Hobelisten? Schluss mit Dosenmucke am Tiefa-Breita-Treff: haut in die Tasten bis der 5000-Watt Supawufa eures Tiefa-Breita-Hobels das Bodenblech verbiegt.
Ihr seid Geschaeftsreisende, Consultants, Businesskasper in einsamen Hotelnaechten? Klimpert der bildhuebschen - definitif einsamen - Businesskasperin im Nebenzimmer eine dahinschmelzende Ballade in ihr Zimmerradio (bzw. ihr Businesskasperphone)
Ihr wollt zuhaus was am Reisekey probieren und findet mal wieder keine langen Kabel? Kein Problem: ab das Wellenpaket in den Tuner der Stereoanlage


DSCN0257 - Copy.JPG
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Ich bin mir nicht mehr sicher, ob das "Piano de Voyage" hier schon aufgetaucht ist:
https://pianodevoyage.com/



Es ist leider sehr schwierig irgendwie an Preise dran zu kommen, aber ich meine mich zu erinnern dass mal um die 1500 für ein 4-Teil-Set war (hatte mal Kontakt zu Olivier).
Jedenfalls finde ich den Ansatz sehr gut und auch wenn es noch nicht 100% ausgereift ist (Tasten gefedert, bisher nur MIDI-Funktion), beobachte ich das Projekt weiterhin. Vielleicht wird es irgendwann in Preisregionen landen, dass es für mich kaufbar sein wird. Dafür müsste es aber in hohen Stückzahlen produziert werden, was momentan einfach nicht der Fall ist.
Man kann halt selbst entscheiden wieviele Module man braucht und die Tastatur ist 1:1 dimensioniert - es wäre interessant das Teil mal probe zu spielen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Die Idee ist fantastisch - aber ich würde es als gewichtete Tastatur haben wollen. Und ich würde es sofort kaufen, auch für 2000 EUR, wenn die Tastatur nicht völlig verkehrt ist.

Ich hätte dann vermutlich nur 1-2 Module am Start, da mir das wie gesagt zum Üben reicht... aber die Modularität ist schon mal der Hammer.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ja ich fand die Idee auch toll und das Design ist auch ansprechend und anscheinend auch recht stabil (wie man in anderen Videso sieht). Die zweite (neue) Version hat anscheinend sogar BT für MIDI, zusätzlich zu USB.
Ein wenig schade finde ich, dass Olivier weiterhin daran festhält keine Preise zu nennen, sondern diese nur auf Anfrage rauszugeben. Und anscheinend dauert es mit der Tastatur länger. Er hätte sie gern gewichtet, meinte aber das sei in Entwicklung - das war aber im Februar/März 2019 meine ich... Seit dem gab es leider kein neues Update (an Informationen).

Mich wundert vor allem, das Ding ist in den Medien seit 2016 circa (damals als Prototyp) und seit Februar 2019 gibt es das zu kaufen, aber bisher haben es die Chinesen nicht nachgebaut. Nicht dass ich das gut fände, aber in der Regel sind die doch sehr schnell mit sowas, wo definitiv Nachfrage besteht (wenn auch nicht in iphone-ausmaßen).
 
Mich wundert vor allem, das Ding ist in den Medien seit 2016 circa (damals als Prototyp) und seit Februar 2019 gibt es das zu kaufen, aber bisher haben es die Chinesen nicht nachgebaut. Nicht dass ich das gut fände, aber in der Regel sind die doch sehr schnell mit sowas, wo definitiv Nachfrage besteht (wenn auch nicht in iphone-ausmaßen).

...na, jibbet doch so oder so ähnlich schon...in Farbe und bunt: :D
https://www.keys.de/news/roli-keyboardspielen-lernen-mit-lumi/
https://playlumi.com/

Das Farbspiel lässt sich übrigens auch unterbinden.....


Vielfarbige Grüsse,
D&W
 

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben