Achso? Ok sry, wusste nur das die Speaker kleiner als 12er sind hehe
Edit.
Find den Sound sogar vom Fame besser
Sound ist ja immer Geschmacksache... Trotzdem finde ich: Einen Gitarrensound solo, also ohne Bandkontext, zu beurteilen, ist ungefähr so, wie bei zwei stehenden Rennwagen aufgrund der Optik zu mutmaßen, welcher auf der Rennstrecke schneller ist ;-)
Soll heißen: Der Fame-Mini-Stack mag gut im heimischen Wohnzimmer klingen, meinetwegen auch bei einer Mikro-Abnahme und dann alleine angehört. Aber im Bandkontext, mit einem durchschnittlich laut spielenden Drummer, kann so eine "Transe" nicht bestehen. Wenn dann noch ein zweiter Gitarrist mitspielt, der einen Röhren-Top mit 4x12 benutzt, dann wird man vom Fame gar nix mehr hören.
Andererseits wird ein Röhren-Top seine Stärken nicht bei Wohnzimmerlautstärke ausspielen können, wo der Fame durchaus cool klingen mag. Zum Üben zu Hause benutze ich z.B. einen Peavey Backstage 1x12 Combo aus den 80ern, davor ein kaum jüngeres Boss GX-700 für die Zerre. Super-Sound, habe ich Jahre dran gefeilt, viel Bassdruck, geschmeidige Mitten, aggressiv und doch rund... Der Sound würde im Bandkontext aber nicht funktionieren, selbst wenn ich eine 4x12 dran hängen würde.
Den "Bumms" und die Durchsetzungskraft, die ein gutes Röhren-Top hat (und erst recht ein so kompromisslos direkter Amp wie ein Earforce) kann eben kein Transitor- oder Modelling-Amp bieten. Diese Qualitäten offenbaren sich aber oftmals erst im Proberaum und auf der Bühne. Was im "Trockentest" beim Händler gut klingt, kann "in der Praxis" kläglich versagen.
Wer mal einen Earforce im etwas "klassischeren" Umfeld, nämlich einer Thrash-Kapelle hören will, voilà: