Rhythmus/"Riffs" in Akkorde einbauen

von And1, 07.01.06.

  1. And1

    And1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.06   #1
    Hi, sorry für den komischen Themenname, aber hier mal mein problem:

    bisher schreib ich wenn nur so für mich selbst bissl Songs. Das schaut dann meistens so aus, dass ich bissl was auf der Gitarre spiel und irgendwie ne Melodie dazu ausdenk. Manchmal sinds halt so zupfbegleitungen (mir fehlt das richtige wort :D ) oder ganz normale akkorde, da ich nich so besondern gitarre spiel meistens relativ simpel.

    Nun is es aber damit ja nicht getan, bei den meisten pop/rock songs gibts ja nen rhythmus der irgendwie dahinter steckt. da wird nich immer alle 2 takte nur der akkord gewechselt, fertig.

    weiss nich ob ihr verstanden habt was ich mein, aber falls ja

    wie bekommt ihr das rhythmische rein? macht ihr das bewusst oder kommt das mehr oder weniger selbst durch schlagzeug und bass?
     
  2. Doin

    Doin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.06   #2
    du kannst ja zum beispiel die akkorde "rhytmisch" spielen, aber ich glaube, das machst du bereits. :D

    der richtige "beat" kommt eben durch das zusammenspiel von bass und schlagzeug, da werden eben bestimmte stellen besonders betont.

    du könntest versuchen, bestimte "akzente" zu setzen, indem du die akkorde zuerst eben nach einem oder zwei takten wechselst und dannach zum beispiel die akkorde schneller wechselst (klingt jetzt irgendwie blöd :screwy: )

    so etwa:

    E A E A A D A
    |--------|--------|--------|--------|

    keine ahnung ob ich dir weiterhelfen konnte, aber so mache ich es ziemlich oft.
     
  3. And1

    And1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.06   #3
    okay danke, ja hilft schonmal. da ich nie bass und schlagzeug dabei hab, konnt ich das nie feststellen...
     
  4. Houellebecq!

    Houellebecq! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.06   #4
    einfach ein bißchen experimentieren, z.B. mehr oder weniger beliebige Abfolgen von etwa Achteln, Sechzehnteln und punktierten Achteln oder ein wenig mit Achtel-Triolen (sinnvollerweise so, dass man im Takt, meistens 4/4, bleibt, aber das geschieht normalerweise schon automatisch). Wenn du Gitarre spielst, wie ich, kannst du dir folgendes überlegen: du schnappst dir einen Akkord, z.B. einen, der sowieso schon ein bißchen Spannung hat - etwa C9: (Reihenfolge: EADghe): x-3-2-3-3-0
    jetzt kann man rhythmisch ein wenig experimentieren, indem man z.B. die 5. Saite einzeln (das C), sowie 1./2., 2./3. und 3./4. in "Zweiklängen" z.B. unter Beachtung meiner Vorschläge anschlägt, dazu vllt ein wenig im Bass herumspielt (das G, 3. Bund E-Saite ist ja die Dominant-Stufe und lässt sich etwa mit dem Bb, 1. Bund A-Saite auftaktisch verwenden etc.)
    Der nächste Schritt wäre dann, etwa auf e- und h-Saite noch ein paar motivische Floskeln einzubauen und damit z.B. zum nächsten Akkord in der progression überzuleiten.
     
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