Richtiges Üben

von Para-Dox, 03.01.06.

  1. Para-Dox

    Para-Dox Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.06   #1
    Hi zusammen

    So, ich spiele jetzt seit ca. 7 Monaten Gitarre und gemäss meinen Freunden (welche alle schon 6 Jahre + Gitarre spielen) bin ich nicht einmal schlecht, sondern stelle mich anscheinend ziemlich geschickt an.

    Naja, in einem Monat gibt's dann eine A-Gitarre (Aria AC35SP oder Roman Toledo 6e --> Welche würdet ihr empfehlen?). Aber das ist eine andere Geschichte.

    Nun was habe ich bis jetzt erreicht. Wenn ich mich selbst beurteile, nicht viel. Ok, ich kann ziemlich viele Akkorde bereits flüssig wechseln und auch die einen oder anderen schönen Melodiegänge. Wechselschlag ist mit Plek sowie von Hand kein Problem. Auch das Zupfen klappt sehr gut.

    Nun aber meine Probleme:

    Zur Zeit habe ich nicht viel Zeit zum Gitarre üben und nun bin ich so in das "einfach vor sich hinspielen" verfallen.
    Ich hats sowieso noch nie mit dem effizienten üben.

    Meiner Fehler:

    - Ich lerne Lieder fast nur teilweise
    - Ich mache keine Fingerübungen
    - Das Gitarrenbuch welches ich habe, mache ich nicht weiter…… nun ist es schon so lange her, seit ich das letzte Mal in dieses Buch geschaut habe, dass ich nicht mehr Notenlesen kann.

    Nun wollte ich euch Frage, wie ich das ändern kann. Habt ihr mir gute Tipps? Auch gute Fingerübungen usw. Wie kann ich mich selbst motivieren?

    Nun habe ich ja gemerkt, dass, obwohl ich nur Rock und vor allem Metal höre, ich trotzdem beim selber spielen lieber eine akustische Gitarre in den Fingern habe. Kann ich wohl nicht ändern :-) Ich selbst möchte auf der Gitarre auch eine andere Art von Liedern spielen, als ich selbst höre. So Klassiker wie "Stairway to Heaven" z.B. finde ich richtig toll zum spielen :) Habt ihr hier irgendwelche Tipps? Welche Sachen schön sind und nicht zu schwer?

    So, ich bitte um Hilfe hihi :-)

    bYe
     
  2. slash83

    slash83 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.06   #2
    sei nicht so faul und etwas ehrgeiziger! was du falsch machst hast du ja bereits selber geschrieben.
     
  3. patrice

    patrice Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.06   #3
    Hallo Para-Dox,

    es ist immer ein toller Aufsteller, wenn Du Dich bei Freunden, welche schon viel länger spielen, behaupten kannst - bei mir war das auch so.

    Bei mir ist das auch so, ich höre sehr viel Metal und Hard Rock, aber spielen tu' ich auf meiner Akustik-Gitarre, da ich mich dort mehr entfalten kann.
    Kreativ bin ich nur auf ihr - brauche sie auch zu jeder Art von Songwriting.

    Ich spiele auch lieber mal eine Ballade wie etwa Tears in Heaven, Stairway to Heaven, Nothing Else Matters als ein vollverhauenes Metal-Solo auf der E-Gitarre.

    Man kann auch viel picken wie z.B. "Über den Wolken" (finde ich gepickt noch ziemlich anspruchsvoll, zusammen mit Gesang).

    Aber höre dir am besten CDs an von Bob Dylan, Mark Knopfler, Bryan Adams (Unplugged), Eric Clapton (Unplugged + auch mit E-Git.) und U2. Du wirst schnell sehen, was dir gefällt ;)

    "Was ist überhaupt effizient üben?"

    Nun, in der ersten Linie sollte es Dir einfach Spass machen, egal wie weit Du kommst, oder nicht. Zweitens sollte es für Dich kein Zwang sein Gitarre zu spielen, also schön locker bleiben, falls du einmal verhindert bist.

    Lieder nur teilweise lernen ist doch nicht schlimm - wenn man später dann noch will, kann man ja die fehlenden Parts noch lernen und sonst ist das auch egal ;)

    Ich habe noch nie intensiv Fingerübungen gemacht, da ich sie ehrlich gesagt nicht wirklich als sinnvoll betrachte, solche 1234- Übungen. Die sog. "Spinne" soll aber noch ziemlich tricky sein.

    Du musst auch keine Noten lesen müssen - es ist sinnvoll, aber du wirst, wenn du einmal ein bisschen Notenlesen kannst, sie wieder schnell lernen können, glaub mir :)

    Ein Gitarrist hat immer wieder verschiedene Phasen, ich kenne auch einen Profimusiker, der jetzt mittlerweile 55 Jahre alt ist, seit ca. 48 Jahren spielt und alles von Klassik über Rock, Blues, Jazz oder Gypsy wirklich sehr gut gespielt hat - und er hatte auch schon Phasen, da hat er die Gitarre in einen Ecken gelegt und 2 Jahre nicht mehr gespielt.

    Das Beste ist ja, dass du immer wieder anfangen kannst - Gitarre spielen ist nie verlorene Zeit, auch wenn du "nur" vor dich hinspielst.

    Selbst motivieren kannst du dich in dem, dass du wirklich leichte Sachen, die aber trotzdem cool sind, spielst. (Beim Hard Rock wäre es vielleicht einige Sachen von AC/DC). Nimm dir mal Zeit für ein bisschen Theorie und Notenlesen - das kann auch sehr motivieren.

    Wie motivierend ;)
    Als faul würde ich das nicht bezeichnen, sondern als verzweifelt :D


    Patrice
     
  4. LuCKaFFe

    LuCKaFFe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.06   #4
    Hi,

    Ich würd Slash zustimmen, klingt meiner meinung nach bisserl nach ich will das spielen was Leute beeindruckt aber die Theorie und Fingerübungen lass ich mal wegfallen ;)

    Und das darfst du einfach nicht, was bringts dir wenn du inner Band spielst und es kommt einer an so wir spielen jetz mal den Song, hier hast du die Noten un du stehst da öhm ...

    mit Anschlagmustern genau dasselbe, Rhytmikübungen auch super wichtig und Fingerübungen auf jedenfall auch!!
    Fingerübungen sind die Basis würd ich mal so sagen, klar kannst du auch 10std. am Tag versuchen z.B. Little Wing oder so zu spielen, aber wenn du erstmal Fingerübungen machst, geht das lernen von Songs dann auch viel schneller was dich dann natürlich auch motiviert.

    Bestimmt Techniken z.B. muss man einfach mal trocken üben damit besser klappt!!

    Weißt ich mein nen 1000m Läufer läuft wenn er den start üben will auch nich jedesmal die 1000m durch. DAnn wär er spätestens nach 2 Tagen tot ^^.

    Also setzt dich mal ufn Hosenboden un dann Butter bei die Fische, spiel ein paar Fingerübungen und mach ein bisschen Theorie am Tag und dann merkst du schon bald das sowas super sinnvoll ist. Und es dir dann viel leichter fallen wird andere Sachen zu lernen!!!!

    GreEtZ LuCK
     
  5. Para-Dox

    Para-Dox Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.06   #5
    Ich will ja, aber dann gebt mir doch bitte auch Beispiele...

    Hab das Buch "Schule der Rockgitarre" zuhause. Dort ist nicht sehr viel Theorie oder sonstiges.

    Es gibt immer gleich Übungen zum Nachspielen und zum Schluss eines Kapitels einen Teil eines Songs.

    Bitte gebt mir Beispiele oder sonst was, mit dem ich was anfangen kann. lol :)
     
  6. Jogi`s Rockfabrik

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    Erstellt: 03.01.06   #6
    Also, Dir muss wirklich gut zu helfen sein, da Du in der Tat alles aufgezählt hast, was Du ändern müsstest. Ansonsten schließe ich mich der Meinung an, dass man es nicht unter Zwang tun sollte, denn dann verliert man die Lust. Dies hat meist fatale Folgen, weil dann das Instrument für lange oder wohlmöglich für immer in der Ecke verstaubt.

    Damit meine ich aber nicht, dass man nicht üben sollte, denn das kann gerade in Hinblick auf ein gestecktes Ziel unabdingbar sein.
     
  7. Para-Dox

    Para-Dox Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.06   #7
    Hi zusammen

    Ok das hört sich schonmal nicht schlecht an. Man weiss ja, Selbsterkennung ist der erste Schritt zur Besserung :-)

    Nun aber ein wenig konkretere Fragen zum Lernen:

    Diese Lernbücher habe ich:

    - "Rockgitarre" von Peter Bursch (vonwegen Easy ohne Noten lernen usw.)
    - "Schule der Rockgitarre" von A. Scheinhütte.

    Also, mit dem Buch von Peter Bursch kann ich sowieso nichts anfangen. In diesem Buch wird nur auf "cool" gemacht. Sowas kann ich echt nicht haben.

    Das Buch von A. Scheinhütte ist da schon besser. Das habe ich ca. bis in die Hälfte gelernt. Nun habe ich aber schon länger nicht mehr weitergemacht, da ich zZ unheimlich viel zutun habe. Arbeiten muss ich meistens länger, da wir sehr viel zutun haben. Dazu kommt noch, dass die Abschlussprüfungen bald anfangen und ich somit in 14 Fächern jeweils 3 Jahre Stoff repetieren muss.

    Nun wollte ich trotzdem fragen, wie ihr das Üben aufbaut. Nein, es ist kein Zwang für mich, nur weiss ich bei der Fülle von Sachen, die man beherrschen sollte, nicht, wo ich anfangen soll.

    Ein Vorschlag:

    1. Fingerübungen, Akkorde lernen, Technikübungen
    2. Im Buch weiterfahren
    3. Frühere Sachen reptieren (Spieltechniken usw.
    4. Vielleicht ein Lied als "eigenes Projekt" üben.

    Ich weiss wirklich nicht, wie ich das aufbauen soll. Denn für den 4ten Part, braucht es vlt. Spieltechniken, die ich mit meinen jetzigen Vortschritt noch nicht kann usw.

    Ihr seht, ich will es lernen, aber ich finde schlichtweg den Überblick nicht! Es gibt echt zuviel Sachen zum lernen :-)

    Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt.

    Btw: Wenn ich nun meine A-Gitarre kaufe, möchte ich trotzdem mit dem Rockbuch von A. Scheinhütte weiterfahren. Nur möchte ich eigentlich lieber zupfen, als mit Plek spielen. In diesem Buch wird aber vom Plektron ausgegangen und auf Zupftechniken nicht eingegangen ergo hat es auch keine Sachen, die zum Üben vom Zupfen sehr geeignet sind.

    So, danke für Tipps schonmal.

    Gruss
     
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