Rode M3 zu leise bei Homerecording

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Hallo

Ich hatte mir bei Thomann das o.g. Mikro (https://www.thomann.de/de/rode_m3.htm) gekauft, das heute geliefert wurde.
Natürlich habe ich es gleich eingestöpselt.

XLR_Stecker ins Mikro, das 6.3 Klinkenstecker-Ende des ebenfalls bei Thomann gekauften Kabels (https://www.thomann.de/de/cae_17065_mikrofonkabel.htm) in mein POD Studio GX (https://www.thomann.de/de/line6_pod_studio_gx.htm).
Da mein POD Studio GX keine Phantomspeisung hat, habe ich ins Rode M3 eine neue 9V Blockbatterie gesteckt.

Es kommt zwar ein Ton in meiner Recording-Software Reaper an, aber der erscheint mir sehr leise.

Während ich am PC sitze und ins Mikro normal spreche nimmt es zwar auf, aber eben sehr leise. Allerdings ist selbst das Tippen zu hören.
Gitarrenpicking und -strumming ist ebenfall sehr leise (max. ca. -20db (?) in der Reaperanzeige), obwohl das Mikro keine 5 cm von den Saiten enfernt und alle Regler am Anschlag sind.
Drehe ich sämtliche Regler hoch, ist ein deutliches Rauschen und atmosphärisches Knistern zu hören, kaum das ich einen Ton reinhauche.
Ich habe verschiedene Stellungen der beiden Mikro-Schalter ebenfalls ausprobiert. Aber es wird bestenfalls noch leiser.

Liegt es an der nicht vorhandenen Phantomspeisung und der nur 9V-Batterie oder daran, dass es nicht Klick macht, wenn ich das Kabel einstöpsel - also keine richtige, vollständige Verbindung zustande kommt?
(Egal ob ich dem mitgelieferten blauen Ziehharmonika-Ring in die Mikro-Buchse stecke oder nicht.)

Klärt einen unbedarften Homerecording-Neuling auf.

Danke.
 
Eigenschaft
 
Das POD-Studio ist kein Mikrophon-Interface sondern nur ein HIZ-Eingang mit Wandler. Du brauchst ein Interface mit Vorverstärker, dann kannst du auch mit einem richtigen XLR-XLR Kabel arbeiten, weil XLR-Klinke sowieso keine Phantomspeisung übertragen kann. Das signal das du bekommst wurde gar nie verstärkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich ist das POD Studio ein Interface, seit wann wird ein solches denn dadurch definiert, dass es einen Mikrofoneingang hat?

Aber ansonsten ist der Vorschlag von Jas23 natürlich schon nicht richtig... Du könntest einen Vorverstärker anschließen, ist aber dann auch alles eher eine Bastellösung.
 
Wenn ich dann doch wieder einen Vorverstärker holen muss, warum habe ich dann das Rode M3 mit der 9V Batterie gekauft ?
Ich hatte es gekauft, eben weil es - auch nach Auskunft von Thomann - nicht zwangsläufig eine Phantomspeisung braucht (langfristig ist das zwar geplant, aber im Moment nicht).

Aber dieses Mikro ist leiser als mein altes Plastikteil aus den 80ern vom Cassettenrecorder (auch wenn der Klang besser ist).
Btw.: Meine Akustikgitarre mit integriertem Tonabnehmer, der ebenfalls mit 9V-Batterie am POD funzt, ist normal laut.

Ich erwarte ja keine Wunder, aber es sollte doch auch mit Batterie zumindest die tatsächliche Lautstärke wiedergeben, wenn das Mikro nur 5cm von den Seiten entfernt ist.
 
Naja, du darfst die Phantomspeisung nicht mit ein Mikrofonvorverstärker verwechseln.
Der Eingang deines Line-Pod ist ein High-Z Eingang und somit sehr hochomig.
Die Mikrofonvorverstärkung hat erst mal wenig mit der Phantomspeisung zu tun.

Du wirst bei diesem Setup nicht um ein Interface mit XLR-Eingängen herumkommen.
Selbst ein externer Preamp würde keinen Sinn machen da dein Line-Pod keinen Line-In hat.
 
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Die Beschreibung ist irritierend, besonders bei Thomann, wei das Pod Mikrofonvorverstärker simuliert. Das hat aber nichts damit zu tun, dass das Pod einen physischen Mikrofonvorverstärker hat.
 
Die Mikrofonvorverstärkung hat erst mal wenig mit der Phantomspeisung zu tun.
Genauer gesagt: Kondensatormikrofone benötigen eine Spannungsversorgung um überhaupt zu arbeiten. Das hat einfach was mit dem Funktionsprinzip zu tun (ein Kondensatormikrofon funktioniert technisch ganz anders als ein dynamisches Mikrofon). Völlig unabhängig davon liefert aber eben ein Mikrofon (egal ob Kondensator oder dynamisch) ein nur schwaches Signal und muss vorverstärkt werden.

Zum beispiel haben sowohl POD Studio UX1 wie auch POD Studio UX2 einen Mikrofoneingang (bzw. das UX2 hat sogar zwei). In beide könntest du also das Rode M3 stecken und hättest wohl einen vernünftigen Pegel. Aber das UX1 hat keine Phantomspeisung. Das heißt, bei UX1 müsstest du die Batterie im Mikrofon haben, beim UX1 könntest du sie weglassen.
 
Natürlich ist das POD Studio ein Interface, seit wann wird ein solches denn dadurch definiert, dass es einen Mikrofoneingang hat?

Aber ansonsten ist der Vorschlag von Jas23 natürlich schon nicht richtig... Du könntest einen Vorverstärker anschließen, ist aber dann auch alles eher eine Bastellösung.
Du hast schon recht. Für mich ist ein "vollwertiges" Interface irgendwie die Kombo aus Preamp und Wandler, aber da habe ich mich wohl unklar ausgedrückt.
 
Zum beispiel haben sowohl POD Studio UX1 wie auch POD Studio UX2 einen Mikrofoneingang (bzw. das UX2 hat sogar zwei). In beide könntest du also das Rode M3 stecken und hättest wohl einen vernünftigen Pegel. Aber das UX1 hat keine Phantomspeisung. Das heißt, bei UX1 müsstest du die Batterie im Mikrofon haben, beim UX1 könntest du sie weglassen.

Wie ich bereits oben schrieb, ist mittel- bis langfristig ein Interface mit Phantomspeisung geplant.

Im Auge hatte ich dabei dieses hier: https://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_q802_usb.htm
Für jemanden, der sich nicht auskennt, ist die Summe gerade noch erträglich, wenn´s nicht so klappt, wie man denkt.
Alternativ käme dann in der Tat nur noch das deutlich teurere UX2 in Betracht, zumal ich mit den POD Studio sehr gute Erfahrungen habe.

Ich hatte deswegen auch schon an anderer Stelle dieses Forums gefragt.

Das POD Studio GX hatte ich mit seinerzeit gekauft, weil ich eine zu hohe Latenz hatte, wenn ich E-Gitarre mit Guitar Rig 5 (Demo) in Reaper spielte und aufnahm.
Mit dem POD wurde ein ASIO-Treiber geliefert, der das Problem zur vollsten Zufriedenheit löste.
Zudem nutze ich es quasi als externe Soundkarte, weil die Onboardkarte nicht so üppig ist.
(Vorher hatte ich ein kleines USB-Audio-Interface von Behringer probiert, das aber gar nicht funzte.)


Für mich stellt sich die Frage, ob und wie ich das Behringer Mischpult (das ja auch USB ist) mit dem POD verkabeln kann oder muss ?
Weil ich den ASIO-Treiber auf grund seiner hervorragenden Latenz vom POD behalten will.
Weder aus der Beschreibung bei Thomann, noch aus der englischen Bedienungsanleitung geht hervor, ob ich für das Mischpult einen Treiber brauche, der POD-Treiber auch mit Behringer funzt oder ob ich beide überhaupt miteinander verkabeln muss/kann.

Ich bräuchte das jetzige Rode M3 für Aufnahmen meiner Akustikgitarre, später vielleicht auch mit zwei Mikros in Stereo.
(Beide Lösungen, Behringer Mischpult und das UX2 böten diese Möglichkeit).


Hach, immer diese Entscheidungen...
 
Wie ich bereits oben schrieb, ist mittel- bis langfristig ein Interface mit Phantomspeisung geplant.
OK, gut :)

Hmm... Das ist ja zunächst ein Mischpult. Wo außerdem ein simples Interface eingebaut ist. abgesehen davon, dass ich nicht weiß, wie die Qualität des Interfaces ist (das ist ja fast ehe ein "Bonus"), ist das immer so unnötig kompliziert. Du hast da einfach viele zu viele Regler und Funktionen, die du zum Aufnehmen gar nicht benötigst. Ich müsste jetzt auch erstmal nachkucken, ob die das Direct Monitoring problem da endlich sinnvoll gelöst haben (nämlich dass man beim Aufnehmen das eigene Signal und das Playback/Metronom/... vom PC hört, aber nur das eigene Signal aufgenommen wird). Oder willst du eh ein Mischpult?

Alternativ käme dann in der Tat nur noch das deutlich teurere UX2 in Betracht, zumal ich mit den POD Studio sehr gute Erfahrungen habe.
Nutzt du denn POD Farm? Wenn nicht, gibt es ja auch noch ganz viele andere Intefraces mit zwei phantomsgespeisten Mikrofoneingängen. Und einige sind auch günstiger als das UX2.

Für mich stellt sich die Frage, ob und wie ich das Behringer Mischpult (das ja auch USB ist) mit dem POD verkabeln kann oder muss ?
Gar nicht. wenn du dir ein enues Interface kaufst, dann soll dieses dein POD Studio GX ersetzen, und nicht ergänzen.

Weder aus der Beschreibung bei Thomann, noch aus der englischen Bedienungsanleitung geht hervor, ob ich für das Mischpult einen Treiber brauche, der POD-Treiber auch mit Behringer funzt oder ob ich beide überhaupt miteinander verkabeln muss/kann.
Wenn Du dir ein INterface kaufst, wo der Hersteller einen eigenen passenden ASIO-Treiber mitlifert (wie z.B. eben Line 6 für den POD Studio) dann funktioniert dieser Treiber auch nur mit diesem Interface. Man benutzt daher immer nur ein Interface.
 
Das Behringer Mischpult hatte ich ins Auge gefasst, weil es zwei Mikroeingänge mit Phantomspeisung hat - und deutlicher günstiger ist als das UX2.

POD Farm nutze ich gelegentlich. Meist spiele ich E-Gitarre mit Guitar Rig 5.

Die Mikroeingänge mit Phantomspeisung bräuchte ich in der Tat eigentlich nur zum Aufnehmen meiner Akustikgitarre.
Erstmal nur mit einem Mikro, und wenn das so wird, wie ich mir da vorstelle, dann auch mit zwei Mikros in Stereo.
Die ganzen Regler zum Mischen bräuchte ich wahrscheinlich nicht, weil ich das in Reaper mache.

...es wäre halt die günstigere Lösung gewesen.

Danke für die Info.
Also spare ich noch ein bißchen auf das UX2...
 
Das Behringer Mischpult hatte ich ins Auge gefasst, weil es zwei Mikroeingänge mit Phantomspeisung hat - und deutlicher günstiger ist als das UX2.
Wie gesagt gibt es auch noch einige andere Interfaces (also reine Interfaces, keine Mischpulte), die zwei Mikrofoneingänge haben, und günstiger sind als das UX2.
https://www.thomann.de/de/steinberg_ci1.htm
https://www.thomann.de/de/m_audio_m_track.htm
https://www.thomann.de/de/tascam_us122mk2.htm
https://www.thomann.de/de/tascam_us144mk2.htm
https://www.thomann.de/de/steinberg_ur22.htm
https://www.thomann.de/de/presonus_audiobox_usb.htm
https://www.thomann.de/de/tascam_us_322.htm
https://www.thomann.de/de/focusrite_saffire_6_usb.htm
https://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_2i2.htm
https://www.thomann.de/de/tascam_us_200.htm
https://www.thomann.de/de/roland_ua_22_duo_capture_ex.htm
https://www.thomann.de/de/emu_0404_usb.htm
https://www.thomann.de/de/m_audio_m_track_plus.htm
;)

Wobei ich beim Steinberg CI1 für nur 79€ gerade selbst überrascht bin, wie billig das mittlerweile ist. Ansonsten würde ich sagen: POD Farm wäre für mich der einzige Grund für das UX2. Ansonsten würde ich eines der genannten Interfaces nehmen, die günstiger sind, aber einige davon bestimmt nicht schlechter.
 
Ich würde auf jeden Fall ein Interface nehmen, das eine 24 Bit Auflösung hat. Beim Behringerpültchen sind auf Anhieb keine Informationen dazu zu finden.
 
Danke für die vielen Links, @ars ultima.

Das "M-Audio M-Track" sieht nicht unübel aus.
Allerdings wird in der Bedienungsanleitung darauf hingewiesen, dass man den ASIO4ALL-Treiber installieren sollte.

Den hatte ich probiert, bevor ich mir das GX geholt habe. Funzte natürlich nicht, deswegen dann das GX.

Aber ich denke, ich werde es mal ausprobieren...
 
So, nun habe ich das "M-Audio M-Track" bestellt und ausprobiert - und es funzt !
Sogar besser als erwartet. Vor allem die Latenz ist deutlich besser, als erwartet, als beim POD Studio GX.
und das nur mit dem hauseigenen Treibern. ASIO4ALL ist gar nicht nötig, obwohl es im Manual empfohlen wird.

Insbesondere das Mikro ist jetzt laut genug! (Da hat mich der Thomann-Mensch aber ein bißchen veräppelt...).

@ars ultima: Danke für den Link! 70 Euro gespart.

Der Klang ist ein bißchen transparanter, differenzierter, oder soll ich sagen, dünner ?, als beim GX.
Beim GX war er irgendwie fetter, sodass ich beim dem M-Track jetzt mehr am EQ spielen muss.

Vermutlich werden noch einige Fragen zu dem Ding entstehen, je mehr ich damit rumprobiere.
Mal schauen, ob sie in diesen Thread passen oder ich im Software-Forum unter Reaper was aufmache.

Man liest sich...
 
. Vor allem die Latenz ist deutlich besser, als erwartet, als beim POD Studio GX.
und das nur mit dem hauseigenen Treibern. ASIO4ALL ist gar nicht nötig, obwohl es im Manual empfohlen wird.
Das finde ich gerade etwas komisch. Eigentlich wird ASIO4ALL nur deshalb "empfohlen", weil sich M-Audio die Arbeit gespart hat, einen eigenen ASIO-Treibber zu programmieren. Zumindest dachte ich, dass es eben gar keinen hauseigenen ASIO-Treiber gibt.
 
Bevor ich mir das Teil bestellt hatte, bin ich ein bißchen rumgesurft und habe das hier gefunden:
http://www.m-audio.com/index.php?do=support.drivers&f=1257

Nachdem ich das dann installiert hatte, zeigt Reaper eine Latenz von 8,1ms.
Vielleicht ginge es mit ASIO4ALL noch schneller, aber mir reicht das schon.
Mit dem Treiber von GX war es etwa das 3-4-fache.
 
Die Latenz die Reaper anzeigt ist übrigens nur das, was der Treiber meldet und muss nicht der Realität entsprechen :) Und die Latenz kann man ja auch einstellen. Aber letztlich ist das auch alles egal, sofern du problemlos und ohne Aussetzer mit für dich nicht wahrnehmbarer Latenz spielen kannst ist ja alles gut.

Ach so, du kannst ja auch ASIO4ALL probieren. Den kann man problemlos nebenbei installiert haben. Man muss ja eh in Reaper den gewünschten Treiber auswählen.
 

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