Rode NT1 oder Audio Technica AT2035?

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Hallo,

bin kurz vor dem Kauf von einem dieser beiden Mikrofone: Rode NT1 oder Audio Technica AT2035.
Insofern ich die Mikrofone gebraucht kaufen möchte, spricht es für AT2035, weil es diesen für 100€ gebraucht (als Ausstellungstyp) schon gibt, während der NT1 noch zu neu ist.
(Rode kostet neu 200€ ohne alles, Audio Technica 170€ mit Spinne.)

Gibt es da einen markanten Unterschied zwischen diesen beiden Mikrofonen, von dem ich wissen sollte?

Ich nehme in einer Wohnzimmerecke auf, also nichts besonders. Singe Balladen, Soul, Funk, selten Blues, gern Bluegrass, ab und zu Pop und Rockballaden.

Danke im Voraus
 
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Das neue NT1 hatte ich noch nicht unter. Wie gesagt, zu neu. Das AT 2035 ist als Einsteigermikro wirklich zu empfehlen!
 
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Hallo,

bin kurz vor dem Kauf von einem dieser beiden Mikrofone: Rode NT1 oder Audio Technica AT2035.
Insofern ich die Mikrofone gebraucht kaufen möchte, spricht es für AT2035, weil es diesen für 100€ gebraucht (als Ausstellungstyp) schon gibt, während der NT1 noch zu neu ist.
(Rode kostet neu 200€ ohne alles, Audio Technica 170€ mit Spinne.)

Gibt es da einen markanten Unterschied zwischen diesen beiden Mikrofonen, von dem ich wissen sollte?

Ich nehme in einer Wohnzimmerecke auf, also nichts besonders. Singe Balladen, Soul, Funk, selten Blues, gern Bluegrass, ab und zu Pop und Rockballaden.

Danke im Voraus

Kenne das "neue" NT1 nicht, das alte war meiner Meinung nach grauenhaft. Mic's solltest du meiner Meinung nach aber eh vorgängig testen, lass dir doch beide kommen ?
 
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Du hast Recht, ich lasse mir beide zukommen. Habe gerade bei thomann wegen dieser Möglichkeit gefragt.
 
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Hi,

NT1a und das neue NT1 finde ich in der praktischen Anwendung schon nahezu identisch.
Messtechnisch hat das neue noch etwas weniger Eigenrauschen und ist im gesamten Präsenzbereich bis über 8kHz etwas neutraler und ungesoundeter - letzteres wird aber vor EQ praktisch kaum auffallen und ist nach EQ völlig vernachlässigbar.
Man kann sich also bei interesse am NT1 schon an den Berichten zum NT1a orientieren.

Greetz, Grotz
 
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Ein anderer User meinte bloß, dass NT1-A in der Höhe ein wenig Spitz klingt. Da ich Tenor in der Stimmlage bin und dazu auch noch gerne in der Kopfstimme - auch mal overdrive - singe, dachte ich, ein Mikro dem man etwas Negativen in den Höhen zuspricht, muss nicht sein, wenn es ein besseres gibt.
 
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Hi,

NT1a und das neue NT1 finde ich in der praktischen Anwendung schon nahezu identisch.
Messtechnisch hat das neue noch etwas weniger Eigenrauschen und ist im gesamten Präsenzbereich bis über 8kHz etwas neutraler und ungesoundeter - letzteres wird aber vor EQ praktisch kaum auffallen und ist nach EQ völlig vernachlässigbar.
Man kann sich also bei interesse am NT1 schon an den Berichten zum NT1a orientieren.

Greetz, Grotz

Laut Rode sollte das vor allem in den Höhen auffallend anders sein. Merkwürdige Aussage!
 
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Ein anderer User meinte bloß, dass NT1-A in der Höhe ein wenig Spitz klingt. Da ich Tenor in der Stimmlage bin und dazu auch noch gerne in der Kopfstimme - auch mal overdrive - singe, dachte ich, ein Mikro dem man etwas Negativen in den Höhen zuspricht, muss nicht sein, wenn es ein besseres gibt.
Ja, da kommen wir dem entscheidenen Punkt schon sehr nahe :)
Du bist Tenor, wenn Deine Stimme jetzt noch klar und fest umrissen ist (nicht weich), und bei hohen Töne leichte Resonanzen reinkommen.
Dann kann ich nur sagen, wähle ein Mikro das relativ neutral klingt.
Das AT2035 ist ja unsere Einstiegsempfehlung, das neue NT1 wird ganz anders beworben wie das ältere NT1a.
Gerade die nervigen Hochmitten sollten da behoben sein. Deswegen wundert mich auch wenig die Aussage oben von grotz, aber gut, ich weiß eben nicht, wie es tatsächlich klingt das neue NT1

Hole Dir beide zum Testen nach Hause und entscheide dann.
Am besten auch folgendes beim Testen im Kopf haben:
1. Wie hört sich das beim Einsingen direkt unterm Kopfhörer an?
2. Wie klingt das im Mix vor und nach Bearbeitung.
3. Bearbeitungstipp: leichter low shelf bei ca. 220Hz (von -2 bis -4db), sonst erstmal nix!
dann ordentliche Kompression (Gain Reduction -6 bis -8 db) wenn Du ein SW-Kompressor ala API2500, 1176 oder Fairchild 670
umso besser :)
Dann mit einem guten SW-EQ eine breite Anhebung in den Höhen vornehmen, nicht viel, 1-max. 3 db, klingts immer noch gut?
Gerade der letzte Punkt gibt sehr gute Aussagekraft, wie sauber die Höhen aufgelöst sind, bei Topmikros ala U87, UM92.1s etc. kann man reinschrauben ohne
Ende und es klingt immer noch sehr gut, außer dass man ggf. sagt, ist mir zu hell ;)
 
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3. Bearbeitungstipp: leichter low shelf bei ca. 220Hz (von -2 bis -4db), sonst erstmal nix!
dann ordentliche Kompression (Gain Reduction -6 bis -8 db) wenn Du ein SW-Kompressor ala API2500, 1176 oder Fairchild 670
umso besser :)
Dann mit einem guten SW-EQ eine breite Anhebung in den Höhen vornehmen, nicht viel, 1-max. 3 db, klingts immer noch gut?
Gerade der letzte Punkt gibt sehr gute Aussagekraft, wie sauber die Höhen aufgelöst sind, bei Topmikros ala U87, UM92.1s etc. kann man reinschrauben ohne
Ende und es klingt immer noch sehr gut, außer dass man ggf. sagt, ist mir zu hell ;)

Gut, das mache ich. Aber.
Das hättest du mir gerade auch auf spanisch schreiben können. Die Satzstruktur und einzelne Satzpartikel hätte ich auch da verstanden.
Aber ich bin ja willig, weil mit voller Vorfreude auf die ersten Tests:

- Leichter low shelf, später ordentlich Kompression, dann SW-EQ anheben um die genannten Werte. Das finde ich dann schon. Nur müsste ich wissen, wo ich diese Schräubchen suchen soll: Software, Audio Interface, Mixer? Ich nehme an, Software.
Habe leider noch nie was damit gemacht - außer mal Audiocity vor Jahren.
 
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Punkt 3 ist als Tipp für Software und auch für Hardware.

Mit was nimmst Du denn auf?
 
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Gekauft habe ich noch nichts. Wenn ich es aber tue, dann sehen die beiden Möglichkeiten wie folgt aus:

1. D-Piano/Mic > Interface > Laptop
2. D-Piano > Laptop
Mic > Interface > Laptop

Welche von den beiden Möglichkeiten ich nehme, hängt vom Interface ab, sprich 2 oder 4 Eingänge (da ist dann doch ein Preisunterschied).

Zu deiner Frage: Aufnehmen werde ich letztlich am Laptop.
 
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Hi,

zu NT1a vs. NT1: probierts einfach selbst...
Was Rode sagt, habe ich natürlich auch gelesen, war auch der Grund, warum ich getestet habe - wie ernst Rode die Kundeninformation nimmt, zeigt aber ja schon das im Data-sheet abgedruckte Frequenzverhalten des NT1.
Das NT1 macht im Präsenz- bis Brillanzbereich weniger Pegel, nach EQ kann ich unter meinen Bedingungen aber keinen relevanten Unterschied feststellen - weder Auflösung, Transienten whatever...
(Motu Ultralight, transportable dreiflügelige Selbstbau-"Kabine" im Wohnraum, aufgelassene Kapelle als Aufnahmeraum, Dynaudio Abhöre, DT880...)

Greetz, Grotz
 
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https://www.musiker-board.de/studio...leich-rode-nt1a-mit-mxl-v6-silicon-valve.html

hat sich in den Jahren bei Roede denn so viel verändert?das waren doch vor 14 Jahren ca. die Überflieger.Allerdings hab ich nie eins besessen.Auf Vergleichstest gefallen mir die kleinen Roede NT5 nicht besonders .Aber das kann man ja nur bedingt vergleichen.

Was ist eigentlich mit Audio Technica los?Das At 2035 hat vor zwei Wochen 139,00.-€,dann 135.-€ ,jetzt 133.-€ gekostet.Die Roede bleiben aber immer gleich teuer.Verfällt der Jen oder stimmt mit Audio Technica was nicht...?
 
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Vielleicht ist bei AT ein Nachfolgermodell im kommen oder sie haben einfach so eine Preissenkung durchgeführt, keine Ahnung. Ich glaube übrigens nicht, dass die Røde-Mikrofone schlechter geworden sind, sondern das die Konkurrenz besser geworden ist. Ich denke übrigens, dass der TE, nun, nach 3 Monaten eine Antwort auf seine Frage gefunden hat.
 
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Kann auch durchaus sein, dass der AT2035 Verkauf deutlich angestiegen ist, und thomann handelt dann günstigere Preise aus, die an den Kunden weitergegeben werden.

Der KUnde kann sich freuen , für 135€ ist das unschlagbar, war schon in meinen Ohren für 175€ seinen Preis wert.
 
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Genauso verhält es sich mit vielen anderen Produkten.
Zum Beispiel ist das Interface Focusrite 18i20 um einiges billiger geworden durch erhöhte Nachfrage/Absatz/EK-Verhandlungen.
Auf den Markt kam es mit 499,00 Euro. Heute bei Justmusic gesehen für 415,00 Euro.

Ich glaube, ich werde langsam schwach....:redface:...und schicke mein Tascam US-1800 bald auf den Gebrauchtmarkt.:p
 
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Solange das US-1800 auch treibermäßig gut funktioniert, behalte das doch.
Gerade zuletzt damit wieder Drumaufnahmen gemacht (gehört mir nicht selbst, sondern dem Drummer).
War stabil, performant und klingt gut :)
 
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Das war ein Abverkauf! Bei Thomann gibts das AT bereits nicht mehr.
 

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