Röhre oder Transistor

von Redti, 30.01.05.

  1. Redti

    Redti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.05   #1
    Hi@all!
    Diese Frage ist wahrscheinlich schon 100mal gestellt worden, aber ich find leider keinen Artikel darüber (also wenn mir jemand einen link geben kann hilft mir das auch schon weiter).
    Also: Welcher amp hat den besseren klang, ist besser einsetzbar usw.?
    Angeblich soll man ja röhrenamps nicht so gut einsetzen können, weil sie erst richt verzerren wenn man sie fast ganz aufdreht. Stimmt das?
    Oder ist vielleicht ein voröhrenamp ein guter kompromiss?
    Würde mich über viele Leute die aus Erfahrung antworten freuen:great: !
    mfg. Redti
     
  2. Sky

    Sky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.05   #2
  3. San-Jo

    San-Jo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.05   #3


    red doch keinen bullshit :evil:
    schau mal ins amp-forum rein!!! da steht gleich auf der ersten seite so ein thread!
    ansonsten gib mal bei der suchfunktion "röhre transistor" ein. dann siehst du was dir die suchfunktion NICHT bringt. :mad:
     
  4. Redti

    Redti Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.05   #4
    uiui!
    sry... ich hab nur inder Plauderecke herumgestöbert, und nix gefunden.
    Wer wird denn gelich so grantig sein? :screwy: So schlimm is das doch auch wieder net oder? Immer schön locker San-Jo.
    Und an sky ein riesengroßes Dankeschön :great: :great: :great: .
     
  5. Rodrigo.G.

    Rodrigo.G. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.05   #5
    Ein transistor amp ist billiger und stabiler als ein Röhren amp. Somit könnte man meinen das Transistor amps besser sind - sind sie aber nicht. Ein Röhren amp klingt einfach besser (es gibt natürlich auch Ausnahmen).beispielsweise hat ein stack von Orange echt nen geilen sound.
    Außerdem sind Röhrenamps lauter. - Ein 30 Watt Röhren amp kann doppelt bis dreimal so laut sein wie ein transistor amp mit 30watt. Zudem klingen Transistor amps voll aufgedreht nicht sooo toll. Röhrenamps kannste voll aufdrehen. Bei dem Zerrsound gebe ich dir recht, obwohl das auch nicht immer so ist.
    ...mfg...Rod.
     
  6. -do_john_86-

    -do_john_86- HCA Gitarren Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 30.01.05   #6

    :screwy:

    Darf ich mal andeuten, dass es kein "besser" gibt, sondern jeder Typ Stärken und Schwächen hat? Und dann kommen noch ganz viele andere Dinge hinzu. Stichwort Modelling und PreAMP.
    Größere Anlagen werden ohnehin meist im Rack-Betrieb gefahren und die AMPs (Topteile & PowerAMP) laufen auf Clean-Betrieb. Und zum Sound: schoneinmal etwas vom Wirkungsgrad gehört?
    100 Watt an 4 x 12" ist immer besser als 100 Watt an 1 x 12" (die Rede ist von Lautsprechern). Das zum Thame Röhren klingen lauter - das liegt an dem Cabinet oder was auch immer man verwendet.

    Ich stimme meinen Vorrednern zwar zu, dass die Frage an sich Müll ist - aber wenn ich sehe, mit was für Verallgemeinerungen (=> Müll) hier in den Antworten rumgeschmissen wird, sind die Antwort-Posts nicht viel besser als die Frage.
    Manchmal muss ich mir echt an den Kopf langen, was das hier soll.

    @Redti:
    es ist richtig, dass ein AMP den Sound erst ab einem bestimmten Level richtig entfaltet, das ist aber bei beiden Varianten der Fall und nicht nur bei Röhren. Bei Röhren-AMPs ist der Grad der Verzerrung von dem Power-Level abhängig, mit dem die Röhren angesteuert werden.
    Mit einem guten PreAMP (der kann auch ohne Röhren sein) + Transistor-AMP kann man ohne Weiteres einen Röhren-Verstärker so imitieren, dass es für das menschliche Ohr keine hörbaren Unterschiede gibt.

    Ich habe relativ billiges Equipment, alles auf Transistor-Basis + den einen Effekt bzw. Modeller und ich bin so ziemlich in der Lage, jeden AMP zu emulieren. Sei es über meinen Peavey-Combo oder meine PA-Anlage. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich zwar auch einen Röhren-AMP nehmen, das aber nur weil es "edler" und ein Stück Gitarren-Mythos ist - nicht weil man einen Unterschied hört.
    Ich hoffe, Deine Frage ist zu einem gewissen Teil beantwortet.

    Jens
     
  7. San-Jo

    San-Jo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.05   #7
    hab schlecht geschlafen!!!
    also sorry für meinen ausrutscher, aber bei so einem thema, da kann man doch wirklich nicht behaupten, dass man in der suchfunktion nix findet.
     
  8. redruM

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    Erstellt: 30.01.05   #8
    @dojohn: natuerlich hast du recht mit den verallgemeingerungen hier. aber es ist schon so, dass röhrenamps mit der gleichen leistung meist subjektiv lauter wahrgenommen werden, da sie die mitten im gegensatz zu transistor und modellingamps sträker betonen. und die lautsträke hängt ja wohl nun wirklich nicht (nur) an dem cabinet!??
    ne 412 er hat im vergleich zu ner 212er gewiss mehr druck und nen größeren abstrahlwinkel, wirkungsgrad; aber lauter isses nich wirklich.
     
  9. -do_john_86-

    -do_john_86- HCA Gitarren Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 30.01.05   #9
    Mitten betonen bedeutet aber nicht, dass es lauter ist. Bei Transen lässt sich mit einem anständigen EQ schon einiges machen (vorrausgesetzt man möchte viele Mitten haben - denn das ist wieder von der Musikrichtung abhängig und lässt sich auch nicht pauschal sagen).
    Auch bei Lautsprechern gibt es unterschiede, das ist klar. Aber der Wirkungsgrad lässt sich ausrechnen und verteilt ist er größer.

    War auch nur ein Beispiel, da beim obigen Post alles (vorallem die Lautstärke) von den Röhren abhängig gemacht wurde.

    Das vielleicht, wenn ich mich oben unglücklich ausgedrückt habe.
     
  10. redruM

    redruM Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.05   #10
    klar kann man mit eq und so viel machen, jedoch gehts ja hier um die amps allein.
    und die erfahrung zeigt einfach, dass röhrenamps mit der gleichen wattzahl, sich meist besser durchsetzen koennen als transen oder modelling amps. das mag jetzt eine verallgemeinerung sein, würde ich aber trotzdem als richtig ansehen.
     
  11. Josh TE

    Josh TE Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.05   #11
    Also wenn du in einer Band spielst
    wo ja auch meistens ein Drummer auf die Toms raufhaut
    dann musst du ja sowieso ein durchsetzungsfähigen Amp haben.
    Auf Zimmerlautstärke wirst du da wohl nicht spielen.

    Dann probier mal ne Transe gegen eine Vollröhre
    und du wirst sehen die Transe kann einpacken
     
  12. PH03N1X

    PH03N1X Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.05   #12
    Röhrenamps kann man mehr aufdrehen, die übersteuern ja nicht so ruckartig, denn wenn ein transenamp übersteuert kanste das knicken....

    Röhrenamps "muss" man aber auch voll aufdrehen, wenn man geilen sound will
     
  13. redruM

    redruM Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.05   #13
    1) man kauft sich (normal) keinen röhrenamp um leise zu spielen
    2) die transenamps sind so gebaut, dass sie nicht (schnell) uebersteuern
    3) ich bin der meinung, dass man moderne röhrenamps z.T. auch sehr gut leise spielen kann und trotzdem nen guten klang hat. Nich ganz so geil, wie wenns lauter is. Aber es ist schwachsinn das man jeden röhrenamp voll aufdrehen muss damits sich nach was anhört. mir kann keiner erzählen, dass er bei der bandprobe oder bei nem auftritt sein 120 watt powerballmonstrum ;) voll aufdreht, weil dann erst der sound gut is ;)
    Es geht hier ja nur um die endstufensättigung, nich die zerrung in der vorstufe. in transenamps wird nur in der vorstufe gezerrt (normal). es klingt nur fies, wenn transenamps so laut aufgedreht werden das die endstufe anfängt zu zerren.
     
  14. PH03N1X

    PH03N1X Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.05   #14
    jo eben, ne transe hat 100W, aber man kann keine 100W benutzen, die 100W halten die Endstufe im Zaun.

    Leise spielen geht auch, wenn man den output halbiert, dann kanste auch vol aufdrehen, nur ob die trafos das auf dauer mögen?

    Also 120 Watt brauch niemand, ne lass mal :D

    Naja mir währen die Röhrenwechsel zu teuer, weil du die Endstufe immer komplett wechseln musst... geht ans geld...
     
  15. Metalröhre

    Metalröhre Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.05   #15
    Alle 2-3 Jahre 100€ sind mir der Sound allemal wert :)
     
  16. Redti

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    Erstellt: 30.01.05   #16
    Und der voröhrenamp? is das der gleiche kitt wie ein transistoramp? Also, wenn ich in ner band spiele (lautenstärkenmäßig), bekomm ich mit nem vollröhrenamp schon nen geilen sound zusammen oder?
     
  17. PH03N1X

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    Erstellt: 30.01.05   #17
    voröhrenamps sind glaubig net so prickend, glaub die röhren sind nur Ali B
     
  18. redruM

    redruM Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.05   #18
    jo is imho mehr alibi. naturlich kann man eh net pauschal sagen röhre besser als transe.
    es gibt gewiss au transistoramps dies mit ner röhre aufnehmen koennen.
    -> es gibt gute und schlechte röhren amps
    -> es gibt gute und schlechte transistor amps
     
  19. RAGMAN

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    Erstellt: 30.01.05   #19
    Das wollen hier leider die meisten nicht wahr haben und rennen alle wie die Lemminge dem Röhrenmythos nach...


    RAGMAN
     
  20. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 30.01.05   #20
    Jetzt verallgemeinerst Du aber selbst... Mit einem Transistor Amp kann man das Verhalten und den Sound eines guten Röhrenamps nur annähern aber nicht kopieren. Der Unterschied zwischen Röhren- und Transistoramps besteht nicht nur aus dem Auswechseln von einem Bauteil gegen ein anderes. Röhrenamps arbeiten mit ganz anderen Spannungen und Temperaturen, haben einen Output-Trafo der IMO mehr Einfluß auf den Sound hat als die Endröhren usw. Es sind einen Menge großer und kleiner Unterschiede, die letzten Endes aber doch in vielen Details ein unterschiedliches Verhalten verursachen. Ich sag jetzt nicht, eine Technik klingt per se besser. Aber ganz so trivial ist es halt auch nicht und es existieren Unterschiede. Wenn Überhaupt, dann kann man Röhrenamps vor allem digital simulieren. Allerdings ist auch das nicht so einfach wie Du sagst. Keine Lust, jetzt zu streiten, ob man da einen Unterschied hört. Jeder hat da seine Meinung, eigentlich ist alles schon 1000 mal gesagt worden.
    Das impliziert ein wenig, daß Gitarristen ihren Röhrenamp vor allem als Schwanzersatz und Statussymbol haben. Es gibt mehrere Möglichkeiten, warum für Dich keine hörbaren Unterschiede existieren. Evtl. kommen Röhrenamps Deiner Spielweise/Musik/spielerischem Können/Spielumgebeung einfach nicht entgegen oder es liegt an mangelnder Erfahrung. Das ist alles legitim dafür, daß DU keine Unterschiede hörst. Aber das selbe Millionen von anderen Gitarristen zu unterstellen, halte ich für -vorsichtig ausgedrückt- gewagt. Und... ich will jetzt nicht flamen oder überheblich sein, aber wer das loslässt: "billiges Equipment, alles auf Transistor-Basis + den einen Effekt bzw. Modeller und ich bin so ziemlich in der Lage, jeden AMP zu emulieren", dem unterstelle ich einfach, das seine Ansprüch nicht so hoch sind (Sei froh, das spart Dir einen Haufen Kohle über die Jahre! :) ).
     
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