Röhrenvorverstärker einstellen

von Fra2001, 12.04.07.

  1. Fra2001

    Fra2001 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.07   #1
    Hallo,

    ich hoffe ich bin hier im richtigen Forum.
    Unser Sänger hat sich eine Röhrenvorstufe gekauft. Ich hab nun zwei Probleme damit :
    1. Wie pegelt man so ein Ding richtig aus. Da ist ein "Gain-Knopf" und ein "Output-Knopf".
    Wenn ich versuche, die integrierte LED-Kette auf 0db auszupegeln hab ich unendlich viele Möglichkeiten (gain niedrig, output hoch oder gain hoch, output niedrig).
    2. Wenn ich das Din auf 0db auspegle hab ich an unserem Mischpult fast keine Chance mehr, dass es nicht clippt. Macht es irgendeinen Unterschied wo der Gainregler am Mischpult steht? (Ich meine sollte er möglichst mittig stehen, oder ist das egal)

    Ihr seht ich bin da einwenig hilflos, da ich die Zusammenänge nocht nicht so ganz verstehe
    (Bin halt noch ein Anfänger).;)

    Gruß und Danke für Eure Tips

    Frank
     
  2. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.04.07   #2
    Was ist das denn für eine Röhrenvorstufe?
    Normalerweise steuerst du mit dem Gain den Grad der Röhrensättigung und mit dem Output, wie der Name sagt, wieviel Pegel am Ausgang anliegt. Da sich mit der Röhrensättigung der Klang ändern sollte, hängt die Einstellung davon ab, wie ihr den Klang haben wollt.
    Wenns am Mischpult clippt, den Gainregler runterdrehen! Der muss nicht mittig stehen. Hat euer Pult PFL? Dann wohl am besten auf 0 dB einpegeln, sonst halt soweit runterdrehen, dass es auch bei Maximallautstärke nicht clippt.
     
  3. Fra2001

    Fra2001 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.07   #3
    Hallo,

    die Vorstufe ist eine Behringer Tube Ultragain. Und unser Problem ist, dass wir, wenn ich die Vorstufe laut Anzeige richtig auspegle hab ich am Mischpult fast keine Chance richtig einzupegeln. Mir scheint da das Eingangssignal schon zu hoch zu sein. Andererseits wo ist der Sinn von einem Vorverstärker, wenn ich den nicht bis 0db auspegeln kann?
    Da könnte man sich die Anzeige ja schenken oder ??

    Gruß

    Frank
     
  4. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.04.07   #4
    Es ist also auch mit Gainregler am Pult auf Linksanschlag zuviel?
     
  5. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.04.07   #5
    wenn du channelstrips oder irgendwelche extrenen preamps vor dem pult benutzt, sei es röhre oder wie auch immer, dann hat mdas Signal nix im Pultpreamp zu suchen.

    Das kommt weder in den Mic in, noch in den Line in, sondern in den Insert return. Dann klappt das auch mit dem Pegel.
     
  6. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 12.04.07   #6
    Naja, der Line-In sollte den Pegel i.d.R. schon abkönnen. Über den Return kommt man ja bei den meisten Pulten wieder nur unsymmetrisch rein... selbst wenn der Kabelweg dabei recht kurz bliebe; in den wirren Tiefen des Sideracks kann da schon mal was einstreuen...:D

    der onk mit Gruß
     
  7. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.04.07   #7
    ja klar, der line kanns meistens schon,,, aber es hängt wieder mehr dazwischen, was da nicht hingehört...

    ich verwende immer den insert return. Bisher hatte ich Ch strips nur in verbindung mit symmterischem insert return. ich würds aber auch bei unsymmetischem so machen..

    aber vllt können wir uns ja drauf einigen das es auf keinen fall in einen Mikrofon preamp des Pultes gehört.... und dann sucht sich halt jeder seine buchse aus :D
     
  8. Fra2001

    Fra2001 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.07   #8
    Ich werde das bei der nächsten Probe einfach mal ausprobieren und Euch dann sagen, ob es funktioniert hat. Für mich macht das was ihr sagt auch Sinn. Was aber Echt witzig ist - in der Anleitung von Behringer steht explizit, dass man den Ausgang in den Mikrofoneingang des Mischpults stecken soll. Wir haben das dann sogar mit einem Behringer Mischpult probiert, nachdem unser Mackie geclippt hat. Beim Behringer war es noch schlimmer.

    Thanx

    Frank
     
  9. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.04.07   #9
    macht aber wirklich keinen Sinn.
    Du hast ja schon einen Preamp, also warum dessen Ausgang wieder in einen preamp Stecken.
    Zumal du ja eigentlich den KLang des Pultinternen Preamps nicht willst, sondern ja eben den des externen. Es macht weder vom Pegel noch von der Logik her Sinn.

    Wäre ja wie sich ein schnelleres Auto zu kaufen, und damit aber nur das alte abzuschleppen, statt direkt mit dem neuen loszufahren (sorry mir fällt grad echt kein blöderer Vergleich ein :D )

    Keine Ahnung warum die das so schreiben.
    probier einfach mal den insert return und den line in aus. beim insert aber aufpassen, vermutlich hast du so ne kombinierte insert send+ return buchse. passendes Kabel verwenden, damit du das Signal nur in den insert return schickst, der insert send bleibt offen.
     
  10. FranceArno

    FranceArno Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 13.04.07   #10
    ...womit Tobse meint, dass es ein (Stereo-) Klinkenstecker sein muss, bei dem das Signal auf Ring und Schaft liegen muss, die Spitze bleibt frei. Einfach ein Insertkabel nehmen und den Send baumeln lassen.

    Falls das nicht praktikabel ist, würde ich am Röhrenpreamp den Gain normal einpegeln und dann den Out gerade eben so, dass am Mischpult ein vernünftiges sauberes Signal ankommt. Und auf die LED-Anzeige vom Preamp einen dicken Haufen sch.... ;) Dann hat man aber die Preampdenmanjaeigentlichnichtwill-Problematik wieder...
     
  11. Fra2001

    Fra2001 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.07   #11
    Gestern hab ich das mal mit dem Line Eingang probiert und es hat funktioniert.
    Warum Behringer in seiner Anleitung schreibt es in den Mikrofoneingang zu stecken ist mir auch ein Rätsel

    Gruß

    Frank
     
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