Rosewood vs. Maple

von Basser, 05.06.05.

  1. Basser

    Basser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.05   #1
    Hallo Leute,

    ich hatte hier schon einen Thread zum Thema Sandberg abgesetzt, vielen Dank der Comments. Aber nu noch eine Frage: Wenn man an einen Fender Jazz Bass denkt (oder eben den Sandberg California JM), wie kann man die Unterschiede zwischen Maple und Rosewood Griffbrettern beschreiben? Mal so ein paar Tips, auf die man achten sollte, wenn man sich das dann am Laden anhört. Bzw sind folgende Aussagen richtig?

    - Betreffs Bespielbarkeit denke ich gibt es da keinen prinzipiellen Unterschied
    - Für einen Fingerpicker sollte Rosewood mittiger, knurriger klingen, evtl. auch differenzierter, insbesondere wenn man einen lauten Drummer neben sich stehen hat?
    - Für eine Slapper ist Maple besser, da brillianter? Klingt Maple auch noch knurrig oder eher "verwaschen"?

    Puuhhh viele Fragen, wie gesagt, ausprobieren ist immer das beste, aber eure Tipps hier sind immer sehr hilfreich, um auf die wichtigen Dinge zu achten.

    Danke und Thscööööö

    Basser
     
  2. stagediver

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    Erstellt: 05.06.05   #2
    generell kann man jede art von griffbrettholz für jede art von spieltechnik und sound nutzen, ich zum beispiel slappe mit einem rosewood griffbrett ;)

    aber generell kann man dem schon zustimmen was du oben geschrieben hast, also die soundeigenschaften der hölzer (ausser dass maple nicht "verwaschen" klingt ;) ), aber fahr dich nicht zu sehr drauf fest, geil ist, was dir gefällt, vom aussehen und vom sound ;)
     
  3. MortWP

    MortWP Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.05   #3
    Ganz provokant könnte man sagen, Maple ist funkiger und Rosewood rockiger. Und beim Fretless braucht man bei Ahorn noch mehr Schichten Bootslack, wenn man mit Roundwounds spielt ;)
     
  4. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.06.05   #4
    Palisander nimmt etwas an Brillanzen heraus, klingt dadurch wärmer, Ahorn tut das nicht, klingt dadurch relativ brillanter. Es sind damit aber auch sehr solide Sounds zu erzielen. Nur für Fretless ist es weniger empfehlenswert.

    Man muß auch bedenken, daß Palisander (wie auch Eisenholz = Pau Ferro, Ebenholz, Katalox, Wengé, Bubinga etc.) dichter ist und damit stärker dynamisch komprimiert.

    Doch, da Ahorngriffbretter aus Schutzgründen lackiert werden müssen, ist das Spielgefühl von dem von unlackierten Grifbrettern wie bei Palisander u.ä. deutlich verschieden.

    Das kann man, wie gesagt, so nicht sagen, und das auch nicht, was die Durchsetzungsfähigkeit angeht.

    Auch das kann man so nicht sagen, das ist Geschmackssache.

    Man kann durchaus knurrige Sounds erzielen. Aber das hängt von so einigen Faktoren mehr ab. Was Klarheit angeht ist Ahorn sogar oft die erste Wahl.
     
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