Habe jetzt auf den Breedlove Fretless doch keine Thomastik-Saiten aufgezogen sondern erstmal mit D'Addario Chrome Flatwounds angefangen. Wollte erstmal sehen, wie es mir gefällt. Ist ja schon auch eine Preisfrage.
Wie ich es mir gedacht habe, macht das lautstärkemäßig keinen wirklichen Unterschied zu den Kupfer- oder Bronzesaiten, die werksseitig aufgespannt waren.
Die metallischen Geräusche sind jetzt natürlich kein Thema mehr. Eigentlich fand ich die ursprünglichen Saiten vom Klang her ja gut, wenn nicht dieses schrille Element gewesen wäre - außerdem ist Fretless in Kombination mit Flatwound für mich einfach stimmiger.
An die D'Addario Flatwounds muss ich mich noch gewöhnen, sie klingen etwas drahtig für meinen Geschmack. Die Fender Flatwounds, die ich kenne, klingen etwas fetter.
Vielleicht gibt sich das ja nach einigem Spielen ganz von selbst.
Was das Aufziehen der Saiten anbelangt, so hatte ich bei A- und vor allem E-Saite die Wahl, entweder die Bohrung durch das Palisander zu erweitern, oder die Seidenumspinnung der Saiten zu entfernen.
Ich habe mich für letzteres entschieden, wie man auf dem Bild sehen kann.
Ist das etwas, was auch bei anderen Akustik-Bässen vorkommt; oder sind diese engen Bohrungen eine Breedlove-Spezialität?
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