Wertschätzung von E-Gitarren

  • #10.181
Der Hals und Korpus sind meiner Einschätzung nach eben keine Claim-Teile. Mir scheinen sie wertiger, das mag aber auch Einbildung sein.
Dass sie sich wertiger anfühlen, darf man ja auch erwarten, wenn unfertige Claim-Rohlinge nicht in der Fabrik, sondern in zeitintensiver Handarbeit in der Stoll'schen Gitarrenbauerwerkstatt weiter vorangetrieben und mit Liebe zum Detail (insbesondere Bundierung) endverarbeitet wurden. Ich hatte es ja hier schon angesprochen, Stichwort Veredelung.

Seine von @gitarrero! angesprochene vorangegangene Tätigkeit für Claim war mir nicht bekannt.
Der Hinweis kam von @Prospero ;-)
 
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  • #10.182
Auch die vorherige Tätigkeit bei Claim, die ich nicht kannte, dürfte wertsteigernd sein. Es gibt ja viele, die einfach so Gitarren aus eingekauften Parts zusammenzimmern und mit ihrem Namen versehen, da dürfte die erworbene Erfahrung/Qualifikation von Herrn Stoll für Kaufinteressenten schon eine positive Rolle für den Wert spielen.
Ich erhöhe daher meine (immer noch laienhafte) Wert-Schätzung aus der Entfernung und ohne sie in der Hand gehabt zu haben auf 500 €,
 
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  • #10.183
Alle Schätzungen und deren Begründungen sind ja nett und ganz bestimmt gut gemeint, jedoch völlig, also wirklich völlig, wertlos, solange der Schätzer die Gitarre nicht auch für den genannten Preis kauft.

Denn nur, also wirklich nur, ein zahlender Käufer entscheidet darüber, wieviel er für die Gitarre bezahlt. Und da ist es schlichtweg völlig egal, was andere (die selbst nicht bezahlen wollen) dazu meinen. Über den Kaufpreis entscheidet nur der bezahlende Käufer und nicht der Verkäufer oder irgendwelche Schätzer.

Wer das anders sieht, der soll sie halt kaufen und somit beweisen was er anders sieht 🤗 ansonsten ist er kein Schätzer, sondern ein Schwätzer.
 

  • #10.184
Was soll so eine Bemerkung?
Der Eigentümer bittet um Wertschätzungen. Die User wenden Zeit und Mühe auf, um bestmögliche Antworten zu geben.
Und dann kommst du und und möchtest eigene Regeln aufstellen? Nur Kaufinteressenten dürfen Schätzungen abgeben?
Und alle anderen sind Schwätzer?
Geht`s noch?
 
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Elon
  • Gelöscht von Pie-314
  • Grund: Anmaßend
  • #10.185
Bei einer Beleidigung anderer Poster als Schwätzer hört der Spaß auf. Daher geht es hier ohne dich weiter.
 
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  • #10.186
@peter55 und andere kritische Teilnehmer haben natürlich Recht, dass meine Aufzählung unzureichend war, und man sie leicht missverstehen kann. Wenn ich es so rum formuliert hätte, dass die Montage, Bundbearbeitung und Einstellung durch einen Profi nach der Neulackerung in einer Berufsschule erfolgte, wäre eine Fehlinterpretation vermieden worden.
Auch meine Äußerung, dass sie weitgehend im Originalzustand sei, bezog sich darauf, dass keine funktionalen Teile ersetzt wurden.
Dass das Ersetzen von Schaltern dabei eine Rolle spielt, war mir nicht klar. Kauft man einen Chevrolet von 1957 im Originalzustand mit den allerersten Reifen, die drauf waren? Darüber hatte ich mir schlichtweg keine Gedanken gemacht, da ich diese Gitarre im Gegensatz zu diesem Auto nicht für ein Sammlerstück sondern ein Gebrauchsinstrument halte.

Damit wollt ich sie sicher nicht besser reden.
 
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  • #10.187
Etwas OT:
Wobei ich mich schon frage, warum jemand Claim-Bauteile so perfekt 1:1 kopieren sollte. Soo erfolgreich waren die ja nun wirklich nicht, auch wenn das offenbar keine schlechten Gitarren waren. Es wäre doch viel logischer gewesen, irgendein plakatives Bauteil eigenständig zu erstellen. Man will sich doch einen Namen als Gitarrenbauer machen und nicht als Kopist.
Ich kenne zumindest (noch) einen Gitarrenbauer der in den 90ern ziemlich viel Asche damit gemacht hat, dass er Fender* und Gibsons nachgebaut hat, und zwar in besser und günstiger als das jeweilige Original. Und damit hat er sich dann auch einen Namen gemacht... bis Fender* den herausbekommen und bei ihm angeklopft hat.

Und warum nicht als angehender Gitarrenbauer erstmal die Reste anderer verwerten, es klingt so, als wollte Sonor damals das Gitarrengeschäft eh nicht weiterführen, wenn man dann die Reste samt Vorrichtungen günstig bekommt und Claim-Kopien in guter Qualität und günstig(er) verkauft, dann kann man zumindest am Ende des Monats die Miete bezahlen, ich vermute, dass Herr Stoll in den 90ern nicht so ein bekannter Gitarrenbauer war wie er heute ist?
 
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  • #10.188
Nachdem ich seit Jahren auf der Suche nach einer MiJ Ibanez* SF470 bzw. 470S (nicht zu verwechseln mit der S470) in Rot war, habe ich doch tatsächlich eine gefunden.
Baujahr 1992, also leider nicht mit AANJ, sondern mit dem normalen Bolt-On Joint und mit den originalen V1/V2 Humbuckern. Zustand sieht bis auf einen Lackplatzer bis auf das Holz (ca. 1cm) auf der Rückseite und einen Haarriss an der Halstasche für das Alter noch in Ordnung aus (Oberflächliche Lackkratzer etc...). An der Bridge gibt es die ein oder andere Kerbe, aber nichts Wildes.
Korrosion ist gerade an Schrauben und Polepieces vorhanden, aber Bridge und Potis etc sehen noch gut aus.
Dazu kommt ein nicht originaler Rechteck-Koffer. Was wäre ein realistischer Preis für ein solches Modell?

Gibt es heutzutage noch die Brücke als Ersatzteil, für den Fall des Austausches?
Auch wenn es hier nicht hingehört: Wie ist der Viper Hals vom Profil her. Ich weiß dass er etwas mehr aufträgt, als z.B. ein Wizard Hals, aber wie sieht es mit dem Profil an sich aus? Ich habe von einem V-Profil gelesen. Andere sagen, es sei eher ein C-Profil.
 
  • #10.190
Hallo zusammen,

ich würde mich über eine Einschätzung zu einer etwas ungewöhnlicheren Gitarre freuen, bei der mir die üblichen Kleinanzeigen-/Reverb-Vergleiche aufgrund der Seltenheit und vor allem des Zustands nur bedingt weiterhelfen.
Hersteller: Domino
Modell: Californian Rebel #80E2, 2-Pickup-Version
Baujahr: vermutlich 1967
Herkunft: Japan, die Fertigung wird nach meiner bisherigen Recherche Kawai* zugeschrieben
Seriennummer: Eine Seriennummer konnte ich bislang nicht finden.

Die Gitarre befindet sich schon seit vielen Jahren in meinem Besitz. Ich hatte sie damals sehr günstig bei einer Auktion bekommen und ehrlich gesagt lange nicht gewusst, dass die Californian Rebel ein vergleichsweise seltenes Modell ist.

Nach meiner bisherigen Recherche handelt es sich um die Californian Rebel #80E2 (klar...zwei Pickups). Die Modellbezeichnung findet sich auch in zeitgenössischen Domino-Unterlagen aus den 1960er Jahren. Die charakteristische Hardware scheint nach meinem Vergleich mit anderen erhaltenen Exemplaren zu großen Teilen noch vorhanden zu sein: zwei Pickups, Roller Bridge, Tremoloeinheit, zwei Rhythm/Solo-Schalter, Volume/Tone, Pickup-Wahlschalter sowie der klappbare Saitendämpfer.

Nun allerdings zum wichtigen Teil – dem Zustand und der Vorgeschichte:

Als ich die Gitarre bekam, war eine Seite der Kopfplatte gebrochen. Außerdem waren die Stimmmechaniken verkehrt herum montiert und durch den Korpus gingen zwei ziemlich große Bohrungen. Meine Vermutung ist, dass die Gitarre irgendwann einmal irgendwo fest montiert bzw. zweckentfremdet worden war. Vielleicht als Zither..

Ich habe sie damals zu einem professionellen Zupfinstrumentenmacher gebracht. Dort wurde die Kopfplatte geleimt, die Mechaniken wieder richtig montiert und die beiden Bohrungen durch den Korpus so gut wie möglich verschlossen. Die Reparaturen bzw. Verschlussstellen sind auf den Bildern zu erkennen, insbesondere auf der Rückseite natürlich deutlich.

Darüber hinaus gibt es die für das Alter zu erwartenden Kratzer, Macken und sonstigen Gebrauchsspuren.

Bekannte Fehlteile/Abweichungen:

– Tremolohebel fehlt
– am Pickup-Wahlschalter fehlt der ursprüngliche Knopf auf dem Gewindeschaft
– beim klappbaren Saitendämpfer war beim Erwerb nur noch der Metallbügel vorhanden; den dort sichtbaren selbstklebenden Schaumstoff hatte ich vor vielen Jahren selbst als Dämpfungsauflage angebracht
– Kopfplatte wie beschrieben repariert
– zwei ehemalige größere Bohrungen durch den Korpus verschlossen

Ansonsten möchte ich bei der Originalität lieber nichts behaupten, was ich nicht sicher belegen kann. Nach meinem Vergleich mit Fotos anderer Exemplare sieht für mich ein großer Teil der Hardware einschließlich Pickups, Brücke, Tremolo, Schalter usw. passend/original aus. Falls jemand von euch bei den Bildern etwas erkennt, das nicht original ist, wäre ich für einen Hinweis ebenfalls dankbar.

Funktion:
Die Gitarre ist spielbar und die Elektronik funktioniert. Meinem persönlichen Empfinden nach lässt sie sich auch gut spielen. Einen aktuellen professionellen Check bzw. ein Setup hat sie allerdings nicht bekommen. Das letzte Setup war vor vielen Jahren bei der Reparatur der Borhungen inkludiert.

Mir ist bewusst, dass die Reparaturen und insbesondere die ehemaligen Bohrungen für einen Sammler eine erhebliche Rolle spielen. Genau deshalb fällt es mir schwer, aus den wenigen Preisen, die ich für Californian Rebels überhaupt finden konnte, einen realistischen Wert für dieses Exemplar abzuleiten.

Mich würde daher interessieren, in welchem Bereich ihr den realistischen Privatverkaufswert in diesem Zustand sehen würdet – und wie stark ihr die Reparaturen gegenüber einem weitgehend unverbastelten Exemplar gewichten würdet.

Ich hänge möglichst aussagekräftige Bilder von Vorder- und Rückseite, Kopfplatte, Hardware und den reparierten Stellen an.

Vielen Dank schon einmal für eure Einschätzungen!

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Grund: Bilder eingebunden
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  • #10.191
Falls noch nicht bekannt:

Domino Californian Rebel

und


Die Domino Californian Rebel #80E2 ist eine extrem seltene und ungewöhnliche Vintage-E-Gitarre aus dem Jahr 1967. Sie wurde unter der Marke Domino in den USA vertrieben, aber höchstwahrscheinlich vom japanischen Hersteller Kawai gebaut. [1]
Das Modell zeichnet sich durch ein exzentrisches, asymmetrisch-trapezförmiges Korpusdesign aus und gilt heute als absolutes Sammlerstück. []

Wichtigste Merkmale der #80E2
    • Korpus & Design: Ein asymmetrischer, trapezförmiger Korpus aus massivem Mahagoni. Die Kanten besitzen einen markanten „German Carve“ (eine umlaufende, konkave Kehlung). []
    • Pickups: Die Ausführung #80E2 steht für die Version mit zwei Tonabnehmern (während die #80E1 einen und die #80E3 drei Single-Coils besitzt). Es handelt sich um große, klobige Single-Coil-Pickups. [1]
    • Pickguard & F-Loch: Ein ungewöhnliches Schlagbrett in Holzoptik, unter dem eine „Sound Cavity“ (Resonanzkammer) ausgefräst ist, die durch ein stilisiertes F-Loch sichtbar wird. []
    • Hals: Ein geschraubter Ahornhals, der für die 1960er-Jahre untypisch dünn ist. Er endet in einer geschlitzten Kopfplatte (Slotted Headstock), wie man sie sonst eher von Konzertgitarren kennt. []
    • Besondere Elektronik: Zwei Schiebeschalter verändern die Kondensatoren, um schnell zwischen „Rhythm“- und „Lead“-Modus zu wechseln. Zudem besitzt sie einen zuschaltbaren Dämpfer (Foam-Rubber Mute) an der Brücke. [1]


Ein Marktwert hängt von Angebot und Nachfrage ab. Ich hab nur ein zumindest in die Richtung des nachgefragten Modells gehendes Angebot gefunden, wodurch nicht wirklich ein Vergleich angestellt werden kann.

Domino Californian Yellow

Das Angebot ist aus Frankreich, wo im europäischen Vergleich die aufgerufenen Preise eher höher sind.

Die KI spuckt ferner folgende Daten aus:


Der aktuelle Marktwert einer originalen 1967er Domino Californian Rebel #80E2 bewegt sich in der Regel zwischen 900 € und 1.400 € (ca. $1.000 bis $1.500 USD). [1]
Da es sich um ein extrem seltenes Sammlerstück aus der „Bizarre Guitar“-Ära Japans handelt, hängt der tatsächliche Preis stark vom Zustand und der Originalität ab:
  • Top-Zustand (Sammlerqualität): Vollständig originale Modelle, bei denen der oft brüchige Dämpfermechanismus (Foam Mute) und die Schiebeschalter intakt sind, erzielen Preise am oberen Ende der Skala (bis zu 1.400 € oder in Ausnahmefällen bei Händlern auf Plattformen wie Reverb sogar darüber). [1]
  • Guter Gebrauchtzustand: Liegt meistens bei 800 € bis 1.100 €.
  • Bastlerprojekte / Modifiziert: Wenn Tonabnehmer getauscht, das markante Holzoptik-Schlagbrett beschädigt oder der Hals verzogen ist, fällt der Wert schnell auf unter 500 €.


Die Nachfrage lässt sich auch nicht wirklich belegen. Es gibt aber nur wenig Sammler solcher Gitarren und die paar werden auch immer weniger, da es sich überwiegend um eher ältere Leute handelt. Insofern befürchte ich, dass die von der KI woher auch immer bezogenen Preise (sollen ja eher aus den USA stammen, wo die Preise schon grundsätzlich höher angesetzt werden als in Europa und insbesondere Deutschland) nicht erreicht werden und womöglich deutlich darunter liegen, wobei eben überhaupt erst mal ein Interessent auftauchen und auf die Gitarre stoßen muss. Wie bei allen Preisen, die man im Internet findet, handelt es sich i.d.R. (weiß man bei der KI-Aussage nicht wirklich) um Angebotspreise, die beim tatsächlichen Verkauf auch eher nicht erzielt werden.

Mit den Reparaturen sehe ich das nachgefragte Exemplar bei "Guter Gebrauchtzustand". Geht man von hohem Anfangspreis und höheren USA Preisen aus, könnte ich mir vielleicht 600 € vorstellen, wenn sich ein interessierter Sammler findet, was aber ja nicht leicht und schnell gelingen wird. So eine Gitarre kann schon auch mal ein paar Jahre liegen bleiben.
 
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  • #10.192
Ich vermute, dass ein realistischer Preis eher im unteren dreistelligen Bereich liegen würde. Das Alter möglicher Käufer wurde schon angesprochen. In den USA wird es mehr Interessenten geben, bei uns ist diese Marke nicht besonders bekannt und wenn sich jemand dafür interessieren sollte, dann nur, weil er eine schräge Gitarre zu einem besonders günstigen Preis bekommen könnte. Den wenigen Leuten, die wirklich mehr zahlen würden, ist das auch bekannt, weshalb sie davon ausgehen dürften, dass Mondpreise aus Anzeigen nie gezahlt werden und selbst auch nicht unnötig mehr zahlen würden.
Zudem ist die Gitarre für Sammler nicht mehr in einem ansprechenden Originalzustand.
Ich habe noch einmal nachgeschaut: Im Price Guide wurden Domino-Gitarren vor fünf Jahren mit 250 bis 400 Dollar eingeschätzt, Das mögen zwar die "normalen" Modelle sein, aber ich glaube, das kann man immer noch einfach in Euro umrechnen. Ich hätte gesagt: Mehr als 200 Euro ist kaum drin!
 
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  • #10.193
200 € kamen mir auch erst in den Sinn, traute mich dann aber nicht, so wenig zu schreiben, weil im Internet halt deutlich mehr steht, was verlangt wird oder werden soll. Ich sehe eben hauptsächlich das genannte Problem extrem geringer Nachfrage. Die Leute, die so etwas sammeln, sterben biologisch bedingt eben wirklich langsam aus (und selbst im fortgeschrittenen Alter wird man mit Neuanschaffungen zurückhaltender, weil Erben noch weniger Interesse haben). Es kann also vermutlich nur über einen extrem niedrigen Preis funktionieren und d.h., dass für die Reparatur vermutlich schon mehr ausgegeben wurde, als zu erzielen sein wird.
 
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  • #10.194
Ich danke euch dreien für die Einschätzung.
Ich kann eure Argumentation schon nachvollziehen und möchte dennoch widersprechen:
Es gibt doch einen Nachbau von Eastwood - das sollte ja heißen, dass es einen Markt dafür gibt.
Und nur weil es nicht viele im Angebot gibt, würde es doch nicht gleichzeitig bedeuten, dass es keine Nachfrage gibt oder?
International bei Reverb veräußern würde definitiv mehr einbringen.
Ich werde sie wohl einfach als VB bei Kleinanzeigen reinstellen und dann werde ich ja sehen, was mir angeboten wird.
Für die Reparatur hatte ich Mitte 2017 250€ bezahlt.
Die Rechnung sah ich mir eben noch an. Sogar das Griffbrett musste neu verleimt werden und sie wurde einmal komplett neu bundiert.
Es ist schon traurig, was der Gitarre damals angetan wurde.
Sollte es dabei bleiben, dass ich auf dem deutschen Markt so wenig erhalte, dann wird sie doch weiterhin meine Wand zieren.
 
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  • #10.196
Sie wurde zusammen mit einer alten russischen Akustikgitarre und einer sehr klapprigen Zither für 30€ zusammen gekauft. Vielleicht war es auch weniger. Aber klar...mit den Beschädigungen, die sie damals hatte.
 
  • #10.197
Hey,
der Wert solcher Gitarren der "Musik-Kneipen-Deko-Klasse" richtet sich immer nach der aktuellen Nachfrage...wenn diese gerade nicht vorhanden je nach Zustand 20-150 Euro...dafür würde ich sie auch aufm Flohmarkt zweimal in die Hand nehmen und dann höchstwahrscheinlich doch nicht mitnehmen...und das würden wohl viele so machen😉
Die Klampfe nach zwei/drei solcher Verkaufsversuche dann im Netz als seltene Vintage-Kostbarkeit anzupreisen ist heutzutage leider Usus...

Gruß,
Bernie
 
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  • #10.198
Die Klampfe nach zwei/drei solcher Verkaufsversuche dann im Netz als seltene Vintage-Kostbarkeit anzupreisen ist heutzutage leider Usus...
Ja, viele Menschen verwechseln gerne "selten" mit "wertvoll".

Für mich wäre jedenfalls die Domino auch nur ein Spielzeug was ich für einen ziemlich niedrigen Preis kaufen würde, und mein persönliches Budget für so etwas läge sogar eher im zwei- denn im dreistelligen Bereich. Das soll nicht heißen, dass es vielleicht Leute gibt, die so etwas auch sammeln, aber die geben nur dann viel Geld aus, wenn diese Instrumente dann auch in einem sehr guten Zustand sind, und die Bilder erwecken nicht den Eindruck, dass diese Gitarre solcherlei Zustand besitzt, entsprechend zahlt ein Sammler keine 4-stelligen Beträge dafür.
 
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