Sampler

von ilikejazz, 29.01.06.

  1. ilikejazz

    ilikejazz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.06   #1
    Moin,
    ich bin zurzeit auf der suche nach einem guten sampler der meinen anforderungen entspricht. da ich überhaupt keine ahnung von hardware-samplern habe (ich kenn nur den halion als vst plug-in), benötige ich etwas beratung.

    was ich vorhabe:
    ich will den sampler live als "instrument" einsetzen. d.h. ich habe eine miditastatur (doepfer) die ich splitte so dass ich neben meinem synthie u.a. den sampler direkt mit meinen tasten ansteuern kann und gesampelte sounds dadurch ansteuere.

    wie schon erwähnt ist der einzige sampler, den ich kenne, der software-sampler "halion".
    dort gibt es eine "keyzone" auf der man die gewünschten sounds legen kann und darüber hinaus auch die anschlagstärke bestimmen kann (so dass man beispielsweise auch ein piano reinladen kann und dieses dann recht "naturgetreu" durch die anschlagdynamik spielbar ist).

    ich stelle mir das so vor, dass ich auf meinem hardware-sampler verschiedene bänke habe, die ich dann bei bedarf anwähle und benutze. zum einen instrumente (beispielsweise strings- oder bläser-sounds), zum anderen lickshots und athmospheres.
    wenn ich dann die "strings-bank" anwähle, kann ich über mein midikeyboard strings spielen, wenn ich die "lickshot-bank" anwähle, steuer ich über mein midikeyboard die gewünschten soundeffekte an (auf C kommt "Sound a", auf D kommt "Sound b", auf E kommt "Sound C" etc.).

    Soweit zu meinem Vorhaben.
    Ist für diese Art von Anwendung ein Sampler geeignet?
    Wenn ja, welcher ist empfehlenswert? (bei ebay gibt es ja schon recht günstige (zw.80-200eur) zu ersteigen,
    Ich habe z.B. den hier grade unter Beobachtung: Akai Z4
    http://cgi.ebay.de/Akai-Z4-Digital-Sampler_W0QQitemZ7385056596QQcategoryZ27607QQrdZ1QQcmdZ
    Wieviel sollte ich max. ausgeben?

    Der Sampler sollte einfach zu bedienen sein und über ein CD-ROM Laufwerk verfügen.

    Ich hoffe, ihr könnt mir den einen oder anderen hilfreichen Tip geben...vielen Dank!

    mfg, ilikejazz
     
  2. toeti

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    Erstellt: 31.01.06   #2
    Hi,
    das was du willst, können eigentlich die meisten, wenn nich sogar alle Hardware Sampler.
    Du musst dich eigentlich nur erstmal grundlegend entscheiden, wieviel da drauf soll. Denn die neueren haben schon deutlich mehr Speicher, als zum Beispiel ein ESI32 oder Akai S2000.

    Den Z4/Z8 kenne ich nur aus Zeitschriften und Katalogen. Kann ich dir also leider nicht viel zu sagen.
    Selber habe ich einen Yamaha A4000 und einen EMU ESI32.
    Der Emu lässt sich sehr einfach bedinen, hat aber leider nur 32MB Ram. Für mich reicht das.

    Der A4000 ist wesentlich komplexer und mit extrem vielen Synthfunktionen der EX Workstation Serie ausgerüstet. 128MB Ram ist da das Maximum.
    Nachteil: Nicht optimale Kompatibilität zu anderen Herstellern und nicht so leicht zu handhaben.

    Hoffe ich konnte dir zumindest irgendwas erläutern ;)
    mfG
    Thorsten
     
  3. ilikejazz

    ilikejazz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.06   #3
    danke für deine antwort.. mein hauptanliegen war ja, ob mein plan überhaupt durchsetzbar ist und ob der sampler dafür das richtige gerät ist...und da bin ich jetzt schon mal schlauer..
     
  4. Eiko

    Eiko Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.06   #4
    Das was Du vorhast, geht hundert prozentig mit einem Hardware sampler. Die Frage ist, was ist Dein Budget?
    Fuer wenig Geld bekommst Du einen Akai S2000, S3000, S3200 etc. Die haben max 32Mb Speicher. Das klingt nicht viel, aber tatsaechlich kann man damit doch ziemlich viel machen.
    Manche Sounds brauchen z.B. nur sehr wenig Speicher, weil man sie problemlos loopen und ueber die gesamte Tastatur pitchen kann. Grosse Klaviere koennen hingegen nicht genug Speicher haben. Fuer live wirst Du allerdings eher nicht ein Klavier mit allen nur erdenklichen Nuancen brauchen, sondern eher eins was sich gut durchsetzt, also muss das auch nicht unbedingt so riesig sein.
    Bei meinem Akai S3000Xl hab ich 32Mb Ram und kann 16 verschiedene Sounds auf 16 verschiedenen Midi-Kanaelen laden. Halt, Korrektur, laden kann ich mehr, nur gleichzeitig anspielen nur 16.
    Ueber SCSI hab ich ein CD-Rom Laufwerk dran, oder auch ein ZIP.
    Hier koennte das groesste Problem liegen. Ob man heute noch ein SCSI CD-Rom lafwerk bekommt, das mit dem Akai kompatibel ist, ist fraglich.
    Dann gab es aber noch den CD3000 Sampler von Akai, der hatte glaub ich ein CD Laufwerk gleich mit drin.
    Danach gab es dann mal den S5000 und S6000 Sampler von Akai, die sind auch einen Blick wert.
    Danach kamen dann Z4 und Z8, erstmals in blau.
    Vorteil den neuen ist dass man sie ueber USB an den comp stoepseln kann (wenn ich mich nicht irre)
    Die Dinger werden aber auch noch einiges mehr kosten...

    Hier ist z.b. grad ein S5000 bei Ebay

    Sehr cool Sampler gibt es auch von EMU.
     
  5. dirtinspector

    dirtinspector Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.06   #5
    ich hab nen roland sp 404 sampler. hab den in meinem dj set mit drin und kann damit einfach was aufnehmen und über eins der pads wiedergeben. der hat auch einen midi in eingang. leider kenn ich mich mit midi garnet aus, aber inder der anleitung steht, das manden sp404 über midi notennummern spielen kann.fals
     
  6. wyrus

    wyrus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.06   #6
    weis nicht obs noch interessant ist aber noch ein paar anmerkungen zu s6000:

    @ Eiko:laufwerke sind kein problem. gerade bei Ebay wirst du mit SCSI cd-roms und festplatten fast tot geschmissen. was weniger gut ist, sind die anschlussmöglichkeiten= erstmal nur extern möglich, d.h. man muss immer noch nen kasten o.ä. danebenstellen.

    @ilikejazz: dein einsatzfeld könntest du mit nem s6000/s5000 bestens abdecken.
    man hat sog. Programme und Multis welche sich wie bänke verhalten. zudem kannst du 2 komplett getrennte midi-instrumente anschließen und dort wiederum bereiche deklarieren oder auch die gesammte tastatur benutzen.zudem gibts ein internes effektboard womit sich sounds nachbearbeiten lassen.

    die dinger verhalten sich wie ausgereifte Keyboards nur fehlen eben die werksounds und ne tastatur. es gibt aber gerade für akai sampler unmengen an guten sampling cds. einfach reinladen und losspielen.weiterer vorteil von hardwaresamplern ist ganz klar die ausfallsicherheit. mein teil hat bisher noch nicht einmal versagt, sich aufgehängt oder ähnliches. auch bei stromausfall einfach wiedereinschalten und weiter gehts. bei laptops dauert das definitiv doppelt solange oder länger(autom. festplatten fehlersuche, bluescreen u.ä.)

    für live situationen, speicherst du dir jeden song mit allem drum und dran als multi ab. auf der bühne einfach kasten einschalten, kurz warten und schon bist du einsatzbereit. beim nächsten song einfach programm bzw. multi wechseln und schon gehts weiter.

    ein größeren negativpunkt gibts leider auch:
    die kisten sind extrem sperrig und schwer. nen rack mit min. 5x10He musst du schon rechnen und gewicht ist dementsprechend bei 15Kg oder mehr.
    die vorgänger von akai, sind weniger wuchtig, aber die bearbeitungsmöglichkeiten für sounds und loops sind dementsprechend weniger bzw. weniger übersichtlich (display)
     
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