Schickt mal Bilder eurer Gitarre Part II

Murphy Lab sind gut, weil sie im Custom Shop aus den besten Hölzern und Materialien und mit der höchsten Sorgfalt von den besten Gitarrenbauern bei Gibson gebaut werden.

Nö. Das sind die gleichen Hölzer im Murphy Lab, wie im normalen Gibson CS, faktisch auch bei restlichen Gibsons, nur eben 1-teilige Hölzer, während Gibosn USA Line stückelt und verleimt.

Der Unterschied Gibson CS zu Murphy Lab ist nur der Lack.
Die Nitro-Weichmacher-Kombi ist eine andere, weshalb der Lack schneller reißt, aber auch durchaus mal in großen Stücken abfällt.
Bei den normalen Gibson CS ist etwas mehr Weichmacher drin.

Gibson USA zu CS hat schon deutlich mehr Unterschiede. Vom verwendeten Leim, Halsstab, Finish ...

Ob man das zahlen will, ist aber natürlich jedem selbst überlassen.
Beim Aging scheiden sich ja jeher die Geister.
Finde ich allgemein immer charmant, weil man sich weniger Sorgen wegen neuen Macken machen muss.
 
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ich unterscheide hauptsächlich zwischen Standard und Custom Shop. Dass der Unterschied zwischen "normalen" Custom Shop und ML nicht mehr so groß ist, bezweifle ich nicht. Allerdings spielt der Lack ja auch eine gewisse Rolle, die einen Unterschied machen kann. Gerade wenn es um die Haptik geht.

wir driften aber zu sehr ins OT. Daher mal ein Bild von einer meiner schönsten Gitarren, die keine custom shop ist :D. Eine Schecter C-1 Exotic aus dem Jahr 2006.
Mahagony Body, dicke flame maple deck, mahagony Hals, Ebony fretboard, matching headstock. Verbaut sind ein Gibson HB in der Bridge und ein möchtegern P90 am Hals.

_TP_0608.jpg
 
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Diese Gibson Standard wurde in Frankreich von Relic Arts geaged.

Meine goldene ES 335 oben ist auch ein Werk von Michael Boudoux / Relic Arts. Sehr sehr coole Gitarre. Morgen sende ich eine Flying V zu ihm.

Mehr darüber findest du hier -


- ich möchte das an der Stelle nicht wiederholen.

Aber weil da jetzt noch eine Relic`Art Gitarre aufgetaucht ist, hab ich bei den userthreads ein eigens Thema dazu eröffnet.


....und Zarzis - falls du die SG zu deinem Einkaufspreis wieder loswerden willst, sag bescheid!
 
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Das sind zwei der schönsten Dinge, die man aus flamed maple bauen kann:

Gibson L5-S aus 1980 in seltenem natural.finish und mit noch seltenerer zweiteiliger Decke. Unter den L5-S ist die so ziemlich das Maximum am Sammlermarkt.
Dazu ein Mesa Boogie Mark IV im edlen Ahorngehäuse.

96 Gibson L5-S Natural 55.jpg


Und - auch wenn das jetzt keine Überraschung ist - die zwei tönen gemeinsam auch ganz hervorragend.
 
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seit sehr langem… mal wieder ein NGD und ich bin baff und wieder einmal erstaunt, wie preiswert heute richtig gute Gitarren sein können. Ist ne Ibanez AMV 10a (also mit etwas kleinerem Korpus als die Schwester ASV) und für ein Industrieaging von 2016 wirklich mehr als akzeptabel und gut gemacht ggü. vielen anderen Großserien-Relics. Und die spielt sich fantastisch und klingt so wie eine Semi klingen soll.

IMG_1766.jpeg
 
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Der neueste Neuzugang:

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Spitzengerät :heartbeat:
 
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Zur Ibanez S1540FM:

Beim Farbcode bin ich mir nicht sicher, ein Refinish würde ich angesichts des enorm breiten Burst-Rands auch nicht ausschließen.

Vielleicht ist dieses Foto besser ausgeleuchtet: :)

full
 
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Auf der Verkaufsanzeige sah die Farbe der tollen S etwas mehr nach dem ursprünglichen Türkis aus, aber die Blauanteile scheinen wie oft verblasst zu sein. Gefällt mir so mit mehr grün noch besser :great:
 
Ich konnte bei einer Lentz Pre-Lawsuit T, die mich sofort an die Tele von Robben Ford erinnert hat, nicht nein sagen. Gebaut wurde sie im Jahr 2004 kurz bevor Fender die "Cease and Desist" Briefchen verschickt hat, entsprechend also noch mit der bekannten Kopfplatte. Kein künstliches Aging sondern vom Erstbesitzer regelmäßig gespielt und der Lack hat auch ein paar längere Risse angesammelt. Ich habe den Schmodder von 20+ Jahren Spielzeit entfernt, und mich dabei zum ersten Mal dankend an meine Tetanus Impfung erinnert (so dreckig habe ich bisher wirklich noch keine Gitarre erlebt!). Den Namen des Erstbesitzers habe ich beim Setup dann auch mit Bleistift geschrieben auf dem Halsfuß gefunden - Scott Lentz notiert dort normalerweise nicht nur das Datum sondern auch den Namen des Kunden/Dealer. Das Griffbrett hat eine wunderschöne Maserung, die ich v.a. auf seinen Pre-Lawsuit Gitarren regelmäßig sehe. Spätere Gitarren aus den 2010-2020ern haben häufiger sehr dunkle Griffbretter mit deutlich weniger Maserung.

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Typisch Lentz kommt sie mit einem voluminösen Hals, allerdings ohne leichtes V - was sie sonst gerne haben.

Ich habe hier noch die kompensierte Saitenreiter von Music City rumliegen, die ich ggf. noch installieren werde. Aktuell spiele ich mit dem Setup noch rum, habe aber eigentlich einen ganz guten Kompromiss gefunden. Der Trussrod Zugang nervt mich bei den Lentz Gitarren allerdings gewaltig, v.a. weil bei ihren Ts die Aussparung in der Halstasche fehlt, durch die man normalerweise mit einem "Spezialwerkzeug" an die Schraube kommt. Sollte die Gitarre bleiben, lasse ich mir diese Aussparung vermutlich nachträglich fräsen + bei der Gelegenheit dann auch die Bünde abrichten.
 
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