[Sep'17] Marke Gibson vor dem Aus? - [Okt'18] Gibson gerettet - Was kommt?

Wann war noch mal die große Klagewelle gegen Plagiate? In den 80er Jahren? Solange die eine Gitarre nicht zu 100% abkupfern sollten die da drüber stehen.
Eigentlich eher eine gute Möglichkeit für vergleichende Werbung - “Kopie“ vs Original. Gut gemacht bringt das mehr als eine Klage.
 
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Und ich dachte, nach Henry Juszkiewicz kann es nicht mehr schlimmer kommen! Entsprechend dem Threadtitel muss man wohl sagen: Gibson ist nicht mehr zu retten!
 
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Gibson und Plagiate? Nie ;) (siehe Gibson Victory)
Gibson81VictoryMVX005_2.jpg


Mal im Ernst, es ist schon sehr verständlich, dass Gibson seine Designrechte schützt, machen ja schließlich alle Markenhersteller so, letztendlich bestimmt dies den Wert der Marke.
 
Man sollte es halt nicht übertreiben, gerade auch in der Lage, dass man nach der Pleite wieder Vertrauen aufbauen soll.
 
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Mark hat mir getaugt, als er noch bei Norman war. Er hat offenbar keine Ahnung von den Dos & Don'ts in Sachen PR Arbeit.
 
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Erstaunliche Selbstwahrnehmung bei Gibson. Wenn ich überlege welche Qualität viele Gibson Gitarren hatten (nicht Custom Shop), die ich in den letzten Jahren in der Hand hatte, kann ich nur den Kopf schütteln. Die Jungs sollen sich lieber darum kümmern, dass sie für die aufgerufenen Preise auch gute Qualität liefern. Dann erledigt sich die "Bedrohung" durch mögliche Plagiate von ganz alleine.
 
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gegen was wollen sie eigentlich klagen? Das open book headstock design gab es schon Jahrzehnte vor der Les Paul.

Sieht ganz so aus also wollte KKR nur möglichst viel Geld aus der Sache holen und Gibson dann wieder abstoßen. An Gitarren scheinen sie ja offenbar nicht interessiert zu sein.

EDIT: ich verkaufe meine Gibson sowieso :D (Oder eher Gbibson? schließlich stimmt die G Saite ja sowieso nie ;)). "Tradition" und eine hübsche Frontansicht reichen mir nicht mehr aus. Gibson hat bei mir schon längst ausgedient.

EDIT 2: ich habe übrigens eine email an Dean Guitars geschrieben und sie dazu ermuntert mit anderen Herstellern zu kämpfen und diesen Gibson Wahn endlich mal zu beenden.
 
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Gibson hat das Thema eigentlich mit blutiger Nase bereits mit PRS und der SC durchexerziert. Nachdem das Berufungsgericht in 2005 das Urteil gegen PRS aus 2001 wieder kassiert hat, ist Gibson in 2006 auch noch vor dem Obersten Gerichtshof mit der Klage gescheitert.

Und jetzt wollen sie die gesamte Branche mit Klagen überziehen?

Die Begründung des Richters am Berufungsgericht von 2005 würde bei Dean genau so passen wie bei PRS "Nur ein Idiot würde die beiden Produkte in einem Laden miteinander verwechseln können.".

Vielleicht sollten sie sich für den nächsten Versuch mal jemanden als mögliches Opfer suchen, dessen Design näher am eigenen Produkt liegt.
 
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Oder sich einfach auf ihre Kernkompetenz konzentrieren und einfach gute Gitarren bauen und verkaufen :nix: Klar muss man als solch eine Firma auf Plagiate reagieren und seine Rechte schützen, aber hey, es gibt doch genug andere Baustellen und da ist das Geld , was die Rechtsverdreher und Verfahren kosten, weitaus besser investiert. Meine 50cents
 
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Man, sind das alles Eigentore von Gibson... Dabei hat es doch erstmal so gut ausgesehen nach dem "Neustart".
Das haben sie doch echt nicht nötig. Einfach auf die eigene Arbeit fokussieren, wie es andere schon seit langem tun, dann passt das.
 
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99% der Autos von heute kann man doch auch nur noch anhand des "Schriftzuges" unterscheiden. Warum sollte das nicht auch bei Gitarren möglich sein? :rolleyes: Schon komisch wie viele Eigentore man sich schießen kann...
Ich glaube aber, die "Amis" ticken einfach anders, somit passt dieses Gebaren exakt ins Bild "Wir sind die Besten -wer´s nicht glaubt wird platt gemacht".
 
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Die Autos kommen aber auch aus den gleichen Fabriken und es sind bewusste Kooperationen der Marken. Das ist E-Gitarren ja nicht der Fall. Also nicht ganz vergleichbar, aber tendenziell geb ich dir recht.
Wir Konsumenten sind in der Regel in der Lage zwischen Original und Kopie unterscheiden zu können
 
Die großen Firmen in USA haben in letzter Zeit leider immer wieder gezeigt, dass sich sie inzwischen mehr um ihre Aktien kümmern als um ihre Produkte. Ich habe für große amerikanische Unternehmen gearbeitet und dieses Problem immer wieder beobachten müssen.
Es ist inzwischen auch leider ein Grund, warum ich immer mehr Produkte aus USA meide. Weil oft overhyped und total unausgereift.
Firmen wie Tom Anderson, PRS, Suhr, Kiesel, etc. bauen noch richtig gute Gitarren. Aber sie sind entweder zu klein um sich schlechte Produkte leisten zu können oder sie sind noch in der Hand der Gründer, die die ursprüngliche Idee der Firma leben (also einfach möglichst die besten Gitarren zu bauen).
Ich hoffe, dass PRS nicht das gleiche passiert wenn Paul nicht mehr an der Spitze ist und womöglich im schlimmsten Fall irgendein Investor übernimmt.

Ein Ereignis aus meinem Berufsleben ist mir ziemlich im Gedächtnis geblieben:
Ich habe mal ein BU-übergreifendes Meeting aller Produkt Designer aus verschiedenen Ländern organisiert. Als einen Punkt auf der Agenda habe ich eingetragen, dass jeder ein beliebiges Softwareprodukt vorstellt, welches ihn besonders fasziniert und dann auch erklärt warum er es so gut findet. Die europäischen Kollegen hatten zum größten Teil Produkte aus dem Bildungs- oder Kreativbereich während die Amis überwiegend Aktien- oder Finanzenapps vorgestellt haben.
Das ist jetzt zwar nicht repräsentativ und mag nur Zufall sein, aber es ich fand es erschreckend und fühlte mich leider auch irgendwie bestätigt wie wichtig den amerikanischen Kollegen in erster Linie das Geld ist.
 
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Make Gibson great again! :bang:
 
Hier geht es nicht um die die bereits in der "Kirche" sind - aka z. B. wir Schreibenen hier, sondern um "alle anderen", die eben niicht alles wissen (egal ob wollen oder können), die noch nicht so viele Gitarren haben, das eine Mengenangabe eher eine vorläufige Hochrechnung ist, die ja vielleicht derzeit noch nicht mal selber spielen. Durch die Klage ist Gibson wieder überall in den Medien präsent. Dadurch das Gibson der Kläger ist, wird die Firma als der Stärkere und im Recht wahrgenommen. Bei jeder dieser Mitteilungen im jeden noch so kleinem Käseblatt wird eine Gibson Gitarrre als Bild auftauchen. Das ist ein Marketinginstrument (hehe, welche Wortwahl) das nicht gerade klein ist.
 
Der Herr war ja vor Gibson bei Nornans Rare Guitars ... die Aussage ist ziemlich heftig.

https://www.reddit.com/link/c1p9kc/video/zhucj5uxvx431/player

Neben der Copyright Nummer teilt er aber auch in seinen Social Media ziemlich aus.

Ob das alles Gibson wirklich hilft?

Anhang anzeigen 693169

Gruß
Martin

nicht gerade sympathisch... die Nomenklatur ist allerdings sehr ami-like. Nicht so eng sehen, hab für Amerikaner gearbeitet. Diese Wortwahl ist ganz normal bei den Jungs, wenn sie noch Karriere machen wollen.
 
Hab das Video jetzt erst gesehen, also so wirklich Ahnung hat der nicht oder? Das meiste war schon vor Gibson da und Gibson hat kopiert.
 

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