Sigma Guitars Nutzerfaden

  • Ersteller Corkonian
  • Erstellt am
Hi, habe mir nun die Sigma OMM-ST zugelegt. Welche Saitenstärke ist standardmäßig draufgezogen? Habe leider keine "Anleitung" dazubekommen und auch auf der Sigma-Homepage habe ich die Info nicht finden können :confused:
 
Hm, ok. Der Verkäufer sagte mir es wären 11er drauf, aber ich wollte das lieber nochmal verifiziert haben :gruebel:
 
Auf meiner DR-28 waren auch 11er drauf :)
 
Auf der Suche nach einer günstigen Westerngitarre für Anfänger (Wiedereinsteiger) bin ich plötzlich bei Sigma gelandet obwohl ich ursprünglich was anderes wollte.

Hier mein kurzer (Gitarrentest) Bericht wie es dazu gekommen ist, doch vorab ein paar kurze Zeilen zu meinem persönlichem background.
Mit 12 Jahren hatte ich mir eine einfache Höfner Klassik Gitarre gekauft, jedoch nie richtig spielen gelernt, weil ich über 4-5 Griffe nicht hinauskam und wohl auch nicht genügend Motivation hatte.
Heute, mittlerweile zur Generation 50+ gehörend, habe ich riesige Lust bekommen, noch so gut es geht Gitarre zu lernen, zumal seit meiner Jugend, Musik mein Lebenselexier ist und einen ganz hohen Stellenwert einnimmt.

Ich höre seit über 30 Jahren bevorzugt Rock, Blues, Folk Rock, Rhytm & Blues, besonders gerne auch die akustischen Sachen der genannten Genres.
Im Laufe der Jahre habe ich als Musikliebhaber (Hörer) ein gutes Gefühl, wie ein Instrument in diesen Musikrichtungen gut klingt, weshalb ich mir anmasse auch als (noch) nicht Musiker den Klang einer Gitarre zu den Genres beurteilen zu können. Weiterhin bin ich ein Hifi Verrückter, besitze ein paar edle 70er Jahre Vintage Verstärker und Receiver von Sansui, Pioneer, Marantz etc. die ich mit unterschiedlichen wohlklingenden 1A Lautsprechern betreibe und somit Hifi vom Feinsten zuhause habe.
Für mich ist ein natürlicher, guter Klang sehr wichtig und bereitet mir den größten Musikgenuss, bei manchen Künstlern, Stücken, bzw. CDs noch heute mit Gänsehauteffekt.

So wusste ich das ich eine Westerngitarre brauche und habe mich erst mal in Ruhe quer durchs www gelesen, was man Anfängern so empfiehlt und welche Rezensionen zu unterschiedlichen Instrumenten man so finden kann.
Da mein gesetztes Budget von 200,- EUR zum Einstieg möglichst nicht überschritten werden sollte, kristallisierte sich nach dieser www Informationssammlung eine Yamaha F310 oder eine Yamaha FG 700 als Wunschgitarre heraus.
Nun wollte ich jedoch nicht einfach eine übers web kaufen, sondern erstmal in der Hand haben, spielen und vorallem den Klang hören, weil mir die Haptik bei vielen Dingen wichtig und gerade bei einer Gitarre wohl ein sehr wichtiger Aspekt ist, musste dies sein.

Ich habe mir dann zwei Tage Zeit genommen und habe ein paar Musikalienhandlungen zum Westerngitarren ausprobieren besucht.
Die am ersten Tag besuchten Musikalienhandlungen hatten leider keine Yamaha FG700. Ich nannte mein 200,- EUR Bugdet und lies mich überraschen was man mir anbot.
Ich probierte als erstes eine Fender CD60, die ich obwohl im ersten Moment sehr schön klingend, recht schnell als guten Blender entlarvte.
Die Fender ist einigermassen okay, sie ist laut, hat viel Bass und Höhen, insgesamt sind die einzelnen Töne jedoch nicht sauber und klar genug. Beim strumming klingt sie schnell zu schrill und blechern. Als Party oder Lagerfeuergitarre wo Lautstärke wichtig ist, erscheint sie mir gut geeignet. Für mich zum lernen in der Wohnung allerdings überhaupt nicht.

In meiner Preislage wurde mir dann eine Sigma OMM-ST für 199,- zum ausprobieren gegeben und siehe da, die gefiel mir sofort wesentlich besser vom Klang als auch von der Haptik. Weil in meiner Preislage nichts weiter da war probierte ich aus Neugierde danach eine etwas teurere Sigma DMC-1STE die ich ebenso wie die OMM-ST erstmal positiv im Gedächtnis abspeicherte.
Dann nahm ich zum Spass mal eine Martin 000X1AE für 629,- in die Hand und war sofort richtig begeistert, ein unglaublich gutes Gefühl für die Hände, für mich die perfekte Haptik und der Klang war sofort erste Sahne.
Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wäre die Geschichte hier zu Ende, ich hätte sie ohne weitere Gitarren auszuprobieren sofort gekauft und alles wäre erledigt, doch leider kann ich sie mir nicht leisten und so musste ich weiterschauen.

In einem anderen Laden probierte ich entsprechend meinem Budget nun eine Ibanez PF15 aus, welche ich ähnlich wie die Fender CD60, sogar einen Tick besser als die Fender bewerten würde.
Mangels preiswerter Alternativen testete ich dann eine Ortega Coral 20, die mir vom Klang als auch von der Haptik recht gut gefiel, jedoch mit 400,- mein Budget deutlich überschritt.
Der erste Tag war gelaufen und ich hatte immer noch nicht die Yamaha F310 und FG700 getestet, so suchte ich über die Yamaha website Händler die sie verkaufen und klärte vorab wer eine im Laden zum ausprobieren stehen hat.

Am nächsten Tag bekam ich dann endlich die gewünschten Yamaha Modelle in die Finger. Die F310 ist bestimmt eine gute empfehlenswerte Anfänger Gitarre, die FG700 gefiel mir jedoch sofort und eindeutig in allen Belangen besser.
Die Yamaha FG 700 sprach mich sehr an, sie hat eine gute Haptik, das Griffbrett ist sehr bequem zu greifen und unter allen getesteten Gitarren, für mich als Anfänger am leichtesten zu spielen.
Der Klang ist wirklich gut, allerdings sehr seidig, etwas höhenlastig, wobei die Bässe beim schnellen strumming schnell untergehen. Trotzdem hatte ich mich eigentlich bereits entschieden die Yamaha FG700 zu nehmen, als eine innere Stimme zu mir sagte, probiere doch zuerst in Ruhe noch eine paar andere Gitaren aus, zumal der Laden riesengroß ist und wohl deutlich mehr als 300 Gitarren zur Auswahl hat.

Weil es auch Sigma gab, probierte ich die bereits am Vortag positiv getestete OMM-ST gegen die Yamaha FG700 und bekam plötzlich Zweifel an der Yamaha, wegen der dominanten Höhenlastigkeit und dem sehr seidigen Klang, der zu meinen bevorzugten Musikrichtungen nicht so gut passt, wie der viel ausgewogenere Klang der Sigma OMM-ST. So holte ich noch eine Sigma Sigma DM-ST und eine Sigma DM-1ST und verglich die drei Sigmas untereinander.

Alle drei Sigmas gefielen mir vom Klang plötzlich wesentlich besser, als die zugegeben zwar recht gute, jedoch irgendwie mit spährenhaftem Klang der Yamaha FG700
Mir wurde klar für Blues, Folk Rock, Rhytm & Blues sind die Sigma geradezu prädestiniert und haben den passenden, tollen vintage Sound dazu. Die Yamaha die ich fast gekauft hätte war somit aus dem Rennen.

Nun wollte ich es ganz genau wissen welche Gitarre zu mir passt, bzw. welche für meine Ansprüche und Ohren am besten klingt.
Ich probierte noch eine Cort Earth 70 und eine Cort Earth 100, beide Cort erachte ich ebenso als gut für die genannten Musikrichtungen geeignet.
Relativ schnell ergab sich für mich jedoch, das die Sigmas deutlich besser klingen und ich wusste das ich mich jetzt für eine Sigma entscheiden werde.

Die Sigma OMM-ST ist nur 10,- teurer und die DM-1ST ist 40,- teurer als die Sigma DM-ST, die ich auch bezahlt hätte, wenn ich eines der Modelle einen Tick besser gefunden hätte.
Letzendlich habe ich mich für die Sigma DM-ST das Einstiegsmodell der Sigma Gitarren entschieden und bin super zufrieden mit dieser Entscheidung.

Die Sigma DM-ST für unglaubliche 189,- hat einen echt geilen Klang, eine gute Haptik und sehr gute Verarbeitungsqualität, sie hat mir von diesen drei Sigma Modellen am besten zugesagt und ich bin richtig happy, das ich nun eine so tolle Gitarre mein eigen nennen darf.



Foto Quelle, Sigma Website: http://www.sigma-guitars.com/index.php?id=221

Die Sigma DM-ST klingt verdammt gut, ich finde sie klangmässig perfekt für Blues, Folk Rock, Rhytm & Blues, da sie für den urigen Klangcharakter dieser Genres wunderbar geeignet ist.
Schöne Tiefen, ordentliche Mitten und wunderbare Höhen die nie zu schrill sind.

Diese wirklich tolle Sigma Gitarre motiviert mich nun, richtig spielen zu lernen und wenn das tatsächlich klappt, gönne ich mir dann als Belohnung vielleicht irgendwann eine Martin 000X1AE. Diese Martin ist nachdem ich sie nur kurz spielte, im Sinne von Liebe auf erste Berührung und Klang, bereits als meine Traumgitarre im Gedächtnis abgespeichert.

Ich hoffe das ich mit meinem Bericht, Leuten die noch auf der Suche sind, eine kleine Hilfestellung geben konnte und das sie, wenn die Möglichkeit besteht unbedingt diese tollen Sigma Gitarren mal ausprobieren!!

Da wird wohl auch mancher alte Hase staunen und die Ohren spitzen, wenn er mal so ein simples Sigma Teil in der Hand hat und mal völlig unbefangen ausprobiert :)

So, das war nun mein Einstieg ins Forum.
Ich freue mich auf Hilfe eurerseits wenn ich als Anfänger Fragen habe.

Eine Frage habe ich bereits.
An der Gitarre war eine QC Card darauf steht
1st. IF 0,5 mm 14F 2,2mm
6th. IF 0,6 mm 14F 2,7 mm
was bedeutet dies genau?

Dieser Thread ist als Sammelthread für die unterschiedlichen Sigma Modelle, bzw. für Bewertungen und Erfahrungen gedacht.
Mal sehen was hier noch für interessante Sigma Modelle auftauchen.

Grüße @all
heraklin
 
Eine Frage habe ich bereits.
An der Gitarre war eine QC Card darauf steht
1st. IF 0,5 mm 14F 2,2mm
6th. IF 0,6 mm 14F 2,7 mm
was bedeutet dies genau?

Davon abgesehen, dass es hier schon einen Sigma Nutzerfaden gibt, bedeutet das die Höhe der 1. und 6. Saite am 1. und am 14. Bund.

Gruß Harald
 
heraklin
  • Gelöscht von BenChnobli
  • Grund: Off Topic
Hohe E-Saite rutscht

Hallo Ihr Sigma-User,

ich habe eine Sigma DRC-28E und mag die Gitarre sehr. Allerdings habe ich Probleme mit der Bespielbarkeit in der Weise, dass ich häufig mit der hohen E-Saite vom Griffbrett rutsche. Diese Problem habe ich auf meinen anderen Gitarren (Blueridge, Epiphone, Yamaha) nicht. Verschiedene Saitenstärken habe ich auch probiert, obwohl ich 12er Saiten bevorzuge. Ich spiele mit dem Gedanke, die DRC-28E zu verkaufen mit mir eine neue Sigma zuzulegen. Habt ihre dieses Problem mit Euren Sigmas auch oder habe ich ein "Montagsmodell"? Irgendwo habe ich von diesem Problem auch bei anderen Sigma Usern gelesen. Würde mir natürlich keine Sigma wieder kaufen, wenn alle Sigmas diese Probleme aufweisen.

Wie sind Eure Erfahren mit Euren Sigmas?

Gruß
Kay
 
Kay,

Sowas kommt in der Massenproduktion immer mal wieder vor. Ein bisschen geschlampt und schon sitzt der Hals etwas schief oder der Steg ist verschoben. Normal soll sowas eigentlich nicht vorkommen und die QC sollte sowas herausfischen, aber ... naja ... Kostendruck und nicht immer vor Ort befindliche QC-Mitarbeiter sind halt heutzutage die Norm.
Meine Sigma ist - soweit ich das bislang sagen kann - frei von Mängeln. Die Saiten sitzen mittig und nix fällt vom Griffbrett.
Da die Reparatur - falls überhaupt möglich - zeitaufwändig und teuer werden wird, nehme ich mal an, dass der Händler die Gitarre gegen eine andere tauschen wird. Wenn nicht, dann würde ich auf eine Reparatur bestehen und ggf. die Reparatur *sehr* genau überprüfen.
Mach' doch aber erstmal ein paar Fotos mit der Kamera senkrecht zur Decke, daß wir uns das mal ansehen können...
 
Danke Corkonian für die schnelle Antwort. Zwischenzeitlich hat sich ein Kaufinteressent für meine Sigma gefunden. Wenn er sie nehmen will und wir uns über den Preis einig werden, werde ich sie verkaufen. Deine Antwort hilft mir aber insoweit, als das offensichtlich kein typisches allgemein-gültiges Sigma-Manko ist, so dass ich mich wohl ernsthaft wieder mit einer Sigma beschäftigen werde. Kann mir noch jemand den Unterschied zwischen der DR-28 und der DR-28H erklären. Ich habe insoweit nichts gefunden und gleichwohl gibt es einen preislichen Unterschied. Liegt der Unterschied bei den Hölzern?
 
nein das ist bestimmt kein typisches allgemein-gültiges Sigma-Manko!

P1100547.jpg P1100548-k.jpg

So sieht das bei meiner Sigma DM-ST aus, mit der ich in wirklich allen Belangen absolut zufrieden bin.
Ich würde sie sofort wieder kaufen, super Klang, tolle Haptik und in meinen Augen und Ohren auch fehlerfrei.
 
Kann mir noch jemand den Unterschied zwischen der DR-28 und der DR-28H erklären. Ich habe insoweit nichts gefunden und gleichwohl gibt es einen preislichen Unterschied. Liegt der Unterschied bei den Hölzern?

Genauso isses, die 28H ist vollmassiv.

Grüße Harald
 
Die DR-28H Vollmassiv? Das wäre mir aber neu.

Grüße
Guitarreroguit
 
Worin liegt denn der Unterschied? Ich glaube auch nicht das die 28H vollmassiv ist. M.E. ist nur die SDR-28 vollmassiv. Trotzdem die Frage, worin liegt der Unterschied zwischen DR-28 und DR-28H. Ich weiß krieg das einfach nicht raus. Trotzdem liegen einige Euro dazwischen.
 
Das H steht für Heringbone. Die Gitarre hat also ein Heringbone-Binding.
 
Sorry, habe ich jetzt mit SDR-28H durcheinander geworfen...
 
Danke für eure Aufklärung. Habe jetzt meine DRC-28E verkauft und mir eine DR-28H unverbindlich bestellt. Dort werde ich dann testen, ob die hohe E-Saite stabil liegt und ggf. zuschlagen. Pickup kann ich später einbauen lassen.
 
Servus zusammen, ich bin seit Mai stolzer Besitze einer Sigma DR12-28. Bestellt beim Händler meines Vertrauens (GuitarPlace A'burg) Ich bin immer noch hin und weg. Wie immer habe ich vor dem Kauf jede Gelegenheit genutzt und 12Saiter angespielt und die Sigma hat mir einfach am besten gefallen. Sie hat noch die originalen Saiten drauf und klingt sau gut. Trotz des etwas breiteren Halses liegt Sie sehr gut in der Hand und ist prima bespielbar. Akkorde klingen sehr gut und mumpfen nicht, das ansprechverhalten ist toll die Töne sind wirklich definiert ich möchte fast sagen sie strahlen und brillieren. Und eins ist sicher, man lernt sauber zu greifen, da ist Sie unbarmherzig schlampig gegriffen klingt schlampig. Ich bin immer wieder platt mit welcher Macht die Gitarre schiebt, der ganze Korpus vibriert und resoniert. Ich spiele noch eine Höfner Jumbo die ist auch auch ein Brett, aber die zwölfer Sigma unglaublich. Seit ich die habe ist mein entschluss gefasst auf eine D28 Martin zu sparen. Aber ich liebe meine Sigma. Ich hatte verschiedene Sigmas in der Hand und ich muss sagen die waren alle sehr schön sauber verarbeitet und haben auch alle gut geklungen. Sigma ist auf jeden Fall eine preisliche alternative in der Mittelklasse mit starker klanglicher Tendenz ganz nach oben. Mein ganz klarer Favorit zusammen mit Höfner!

Alles in allem ich bin so top zufrieden mit der Gitarre. Eine ausführliche Beschreibung kommt wenn ich in der Weihnachtszeit mal Ruhe habe.
Gruß einstweilen
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
DSC03075 - Kopie.jpgSeit 2 Wochen meine erste überhaupt A - Gitarre : Sigma DM-ST. Ab Januar beginnt mein Gitarrenkurs!
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben