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Na ja - Zäune als Metapher für Ausgrenzung: hier sind wie - Ihr seid die anderen ... und wir sind die Wächter auf den Zinnen der Zäune.
Im Grunde das Gleiche wie das mit den Schubladen.
Ich meine, dass es bei genauerer Betrachtung kein "wir" gibt.meinst du das wir uns als progger ausgrenzen weil wir prog als besser ansehen?
Sehe ich ähnlich. Ich glaube es stand sogar mal irgendwo auf den Babyblaune Seiten: Prog muss nicht proggresiv sein, Prog ist halt ein Genre. Der Begriff wird ja in reviews/Musikmagazinen schon inflationär gebraucht. Wenn eine Band mal nicht standardmäßigen und simpel aufgebauten Metal oder Rock spielt sind das gleich "proggressive Einflüsse".Ist nicht Prog-Rock auch zu einem Stil geworden, der innerhalb seiner Kategorien auch schon berechenbar geworden ist?
ABer hier im board begegnet man auch vielen Leuten, die sich elitär fühlen, weil sie Prog hören. Und ein überhebliches "Du verstehst die Musik halt nicht" von sich geben, wenn einer sagt, dass er Tool oder Opeth langweilig findet.
Für "Peter" nicht, weil er die Musik nicht selbst geschrieben hat. Zum Musik machen gehört, dass man sich mit der Musik identifiziert, eine bestimmte Stimmung rüberbringen will und eine Art "Geschichte" erzählt. Wenn mir ein Produzent meine Songs schreiben würde die ich dann mit meiner Band auf der Bühne spiele ist das genauso unglaubwürdig wie wenn ein Politiker von seinem Sekretär die Reden geschrieben bekommt.Das "selber komponieren" als Argument habe ich auch noch nie wirklich verstanden. Was sagt das über die Qulität der Musik aus? Es haben doh Menschen die Musik geschreiben, das ist doch nur eine Sache des Marketing. Nehmen wir an Peter, Klaus und Stefan machen zusammen Musik. Peter singt, Klaus spielt Gitarre und komponiert die Musik, Stefan spielt Drums und schreibt die Texte. Sie nennen sich "The Three Kings" und verkaufen und dem Namen Platten. Ich denke mal, du würdest das akzeptieren als Band, die ihr Musik selber schreibt? Aber was wäre nun, wenn die Rollenverteilung und die Musik die gleiche ist, nur werden die Platten unter dem Namen "Peter" verkauft, und auch nur Peters Gesicht auf der CD steht, während Klaus und Stefan nur namentlich im Booklet erwähnt werden als Komponisten, Texter und Produzenten. Das wäre dann auf einmal keine "selbstgeschriebene Musik" mehr oder wie?
Stimmt, finde ich auch scheiße, aber ich hab auch schon Leute gehört die gesagt haben Prog-Metal ist scheiße weil die Bands bloß Schwanzvergleich machen wer schneller spielen kann usw.ABer hier im board begegnet man auch vielen Leuten, die sich elitär fühlen, weil sie Prog hören. Und ein überhebliches "Du verstehst die Musik halt nicht" von sich geben, wenn einer sagt, dass er Tool oder Opeth langweilig findet.
Ich glaube nicht dass Opeth das beabsichtigt haben, aber du hast recht, es klingt konstruierter als die Vorgängeralben. Ein Lied, das emotional so geladen ist wie Blackwater Park habe ich bis jetzt auf Ghost Reveries nicht gefunden. Trotzdem ist das Album eines meiner Favoriten, weil zum Beispiel zu "The Grand Conjuration" kann man abgehen wie zu nichts anderem...Ich war auch mal stärker in der "anspruchsvolle, kompelxe Musik hören"-Phase. Mittlerweile habe ich aber mehr dazugelernt und lasse mehr Musik zu, die halt einfach toll ist und mich berührt. Während eben manche Progmusik auch einfach langweilig sein kann. Ghost Reveries ist übrigens auch nicht gerade mein opeth-Favorite - nämlich gerade weil das durchaus etwas zutrifft, was in der Rezension steht. Dass es nämlich etwas zusammengewürfelt wirkt, an manchen Stellen so zwanghaft proggressiv. hALT so etwas konstruiert.
Ich weiß jetzt nicht, ob du nicht verstanden hast, woruf ich hinaus wollte, oder ich dich nicht ganz verstehe 🙂 Wenn die Scheiben als "Peter Solo" verkauft werden, dann behauptet er aber doch auch nicht, dass sie von ihm selbst stammen. Gut, könnte er machen, wäre aber gelogen. Aber im Popbiz wird da eiegntlich auch nicht gelogen, wenn Mark Matlock (DSDS-Sieger, falls du das nicht mitbekommen hast ;-) jetzt "seine" erste Platte rausbringt, dann weiß jeder, dass Musik (und TExte?) von Dieter Bohlen sind. Und das ist ja auch OK. Im Popbereich ist es halt so, dass die Musik über den Interpreten verkauft wird und nicht als "Dieter Bohlen feat. Mark Matlock" oder eine sonstieg Band, wo beide zu gehören.Für "Peter" nicht, weil er die Musik nicht selbst geschrieben hat. Zum Musik machen gehört, dass man sich mit der Musik identifiziert, eine bestimmte Stimmung rüberbringen will und eine Art "Geschichte" erzählt. Wenn mir ein Produzent meine Songs schreiben würde die ich dann mit meiner Band auf der Bühne spiele ist das genauso unglaubwürdig wie wenn ein Politiker von seinem Sekretär die Reden geschrieben bekommt.
Es gibt halt Leute die tolle Texte schreiben können, aber nicht singen. Wenn sich so einer mit einem hervorragen Sänger zusammentut, dann ist das doch ein tolles Team. Unter welchem Namen sie dann ihre Platte vermarkten bleibt ihnen überlassen. Andere komponieren grandiose Melodien, können aber nicht alle Instrumente, die zu dessen Realisierung nötig sind, so gut spielen; das machen dann eben fähige Leute. Ein klassische Komponist konnte auch nicht alle Instrumente spielen oder gar singen.
Ich stimme dir schon zu, es spricht auf keinen Fall etwas dagegen dass z.B. jemand einen Song schreibt und ein anderer den Song singt. Kommt in meiner eigenen Band ja auch vor. Ich kritisiere nur den Rahmen in des dies oft heutzutage geschieht. Will heißen: Die Entstehung des Liedes erinnert mehr an eine Fließbandproduktion als an Künstler, die gemeinsam etwas schaffen. Oft ist es ja heutzutage so, dass zwischen dem Sänger und dem Produzent keinerlei Dialog mehr stattfindet, der Produzent schreibt den Text und der Sänger bekommt ihn hingeklatsch und darf ihn im Studio einsingen. Ob der Sänger sich überhaupt identifizieren kann mit dem Text, die Frage fällt komplett unter den Tisch. Deshalb sind die Texte vieler Popsongs auch solche, die relativ ausgelutschte Themen behandeln die eigentlich schon gesellschaftlicher Konsens sind und an denen niemand Anstoß nimmt, eben weil sie schon ausdiskutiert sind.
aber es gibt doch nicht nur Schwarz und Weiß.Weißt du das genau?.
Wenn ich mich auf dem Musikmarkt umschaue sehe ich nur wenige solche Musik und in dem Zusammenhang kommt dann die MPolizei-Thematik wieder auf. Ich rede dann von "schlechter Musik" und viele denken ich finde nur Bands gut die auf Babyblaue Seiten oder progarchives.com Thema sind, aber das stimmt nicht.