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Trotzdem ist die Charaktertisk von A-Dur eine andere als die von C-Dur.

Vielleicht können wir uns wieder diesem Phänomen widmen.Ich habe es dann irgendwann einen Bund tiefer versucht und es klang überraschenderweise in meinen Ohren um einiges besser. Warum?
Das könnte - auch schon erwähnt - daran liegen, dass nun die Originaltonart gewählt wurde und es durch viele Male hören vertraut klingt. Man hat das Lied so verinnerlicht und es liegt einem einfach so am nächsten. Anderer Grund wäre, dass eine tiefere Tonart weniger harsche Töne oder Obertöne produziert oder das die spezielle vorliegende Gitarre dort besser klingt. Ich finde das eigentlich ganz plausibel, weil "klingt besser" wie eingangs beschrieben ja auch eher subjektiv ist, da sind alle Erklärungen gut.Wie sieht’s denn nun mit der von @Kannix* eingangs genannten Beobachtung aus ?
Siehe hier:
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Ist doch längst erledigt...Vielleicht solltet ihr mal Klären was ihr mit Charakteristischen Merkmalen meint.

Das ist aus zwei Gründen kein gutes Beispiel:siehe meinen Beitrag #22, wo ich aufzeige, dass der gleiche Titel "Born under a bad sign" sich nicht verändert, nur weil ihn Musiker in unterschiedlichen Tonarten spielen
https://de.wikipedia.org/wiki/Tonartencharakter schrieb:Hier hört man den unruhigen Charakter der ersten Akkorde (anfangs mit der rauen pythagoreischen Terz mit 408 Cent), die sich allmählich zu einem klaren B-Dur-, F-Dur-, C-Dur-, G-Dur- und D-Dur-Akkord wandeln, um dann wieder rauer zu werden. Bei C-Dur hört man die typische Schwebung der mitteltönigen Quinte. (Mit "Werkmeister" ist die Werckmeister-Stimmung gemeint.)
Oder wir machen einen separaten Thread dafür auf.

... dass die Tonartchatakterstik nur bei temperierten Stimmungen auftritt.
...kann man die Schwebungen ihmo schon relativ deutlich hören.
...Das sind nur Nuancen, die sich nur mit einem trainierten Gehör wirklich bemerkbar machen.
Genau das ist ja der große Vorteil der gleichstufigen Stimmung. Als man die noch nich hatte ging das noch nicht. Aus der Zeit stammt die Zuweisung der Charakteristika von Tonarten. Das hat sich dann irgendwie sinnloserweise als Halbwissen gehalten…Aber für Gitarristen und Pianisten, Bassisten und Sänger und ihre Band und Orchester ist es so, dass ein Lied jederzeit transponiert werden kann, ohne den Charakter des Liedes zu verändern (mehrmals erklärt) oder Zuhörer zu verwirren.
Ich erinnere mich noch gut an den Musik-Unterricht in meiner Berufsausbildung. Da hat der Lehrer verschiedene Musikstücke auf dem Klavier angespielt, einmal in der Orginal-Tonart, dann in unterschiedliche Tonarten transponiert. Die Färbung ist jedes mal eine andere gewesen, für mich gut nachzuempfinden.ist für mich auch klar. Die unterschiedlichen Tonleitern, jede für sich genommen, haben auch unterschiedliche "Klangfarben", ebenso dann auch entsprechende Akkordfolgen.
was ist das denn?
interessant, würde ich auch mal gerne ausprobierenIch habe mal eine Gitarre mit Tru Temperament-Bundierung ausprobiert - und fand das Erlebnis total irritierend. Es klang alles tatsächlich reiner und "richtiger", vor allem Akkorde - aber gerade dadurch auch irgendwie "falsch"... Ein Jazzer würde das aber vielleicht anders sehen.
. Nur dadurch könnte ich mir ein wirkliches Bild davon machen, welche Unterschiede das spiel-und klangtechnisch gesehen macht. Ich denke mal, wir sind von der "gewöhnlichen" Bundierung auf bestimmte Klangmuster und Spielweisen eingeschossen, d.h., wahrscheinlich muß man da ein bißchen umdenken, gerade beim Akkordspiel.Guns'n Roses?!?
naja, da hab ich mich nicht so mit befasstGuns'n Roses?!?
.Spieltechnisch fand ich die Tru Temperament-Bünde (zu meiner Überraschung) weniger exotisch als klanglich. Die Wellen sind natürgemäß den tiefen Lagen am extremsten, aber beim Akkordspiel bin ja durchaus zufrieden, wenn ich alle Finger rechtzeitig irgendwo vor den richtigen Bund bekomme. Wer eine sehr ausgefeilte, exakte Grifftechnik hat, mag das aber vielleicht anders empfinden.interessant, würde ich auch mal gerne ausprobieren. Nur dadurch könnte ich mir ein wirkliches Bild davon machen, welche Unterschiede das spiel-und klangtechnisch gesehen macht.
Nein, die nehmen schon in E auf.das machen alle Ami-Gitarristen
warum ?, ich weiß es nicht![]()