Software-Synth, Workstation, Koffer schleppen, Setup's, Soundqualität und 1. Gig

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xeniades
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Hallo zusammen,

bitte entschuldigt den Titel, aber genau das macht mich im Moment verrückt. Bestimmt kennt jeder diese kleine Problem:
Synth in Proberaum schleppen, proben und wieder nach hause tragen... jede Woche. ätzend.

Alternative 1:
noch einen Synth in den Proberaum stellen - am besten den gleichen.
Alternative 2:
Zuhause den Synth, und im Proberaum ein Masterkeyboard (hab noch eins), dann mit Laptop oder ähnlichem hin und herfahren. Transportproblem gelöst, aber Sounds kommen nur noch aus dem Laptop - oder man macht 2 Setups. Eins für Probe, eins für den Auftritt.

Das beseitigt aber nur ein Problem - nämlich die Schlepperei.
Jetzt habe ich meinen Sound aber noch nicht verbessert. Ich habe nur einen XP60 und ein A33 Masterkeyboard.

Daher Alternative 3 mit Soundoptimierung:
Zuhause einen neuen motif / fantom und im Proberaum nochmal das gleiche. :rolleyes:

Jetzt war ich vor kurzem im session (darf man das hier schreiben?) und habe mir die tollen motifs, fantom etc. zeigen lassen. Am liebsten hätte ich so ein Ding mit nach hause genommen. Hatte aber gerade keine 2x 2000 EUR im Sack. Es ist ein Jammer. Alternative 3 ist somit nicht realisierbar - noch nicht mal zur Hälfte.

Meint ihr, daß diese SW-Synths (NI, Eastwest) mit den Supersounds der motifs und fantoms einigermaßen mithalten können ? Würde mich mal interessieren. Ich will das Thema auch nicht breit treten. Es geht mir nur um die Qualität der Sounds !
Nur mal so ne Einschätzung .... PC - Hardware kann man als vorhanden ansehen. Zum Beispiel die Bläser - auf dem XP60 haben die mir eigentlich ganz gut gefallen - bisher. Aber jetzt nachdem ich diese mit dem motif-Dingens gehört habe, kann man sagen, daß die Bläser im XP60 wie Bläser klingen - das was aus dem motif kam, das waren Bläser.

Auch die Erweiterung mit zus. Sound-Modulen im XP60 hab ich mir überlegt. Da legt man aber für 3 Module mindestens 330 EUR hin - ebay. Oder einen XP30 für 370 EUR. Habe aber immernoch die Schlepperei.

Aber das beste zum Schluß: Am letzten Samstag war der 1. Gig.
Vor 200 Gästen. Und es was einfach Klasse. Das Volk hat getobt :great: - auch mit XP60 und Masterkeyboard.

Vielleicht sollte ich den Besuch im session einfach vergessen, all die tollen Sounds der motifs und fantoms ...... und alles wird gut. :cool: ok - das wars, will Euch ned zulabern.
 
Eigenschaft
 
Ich hab mal irgendwo gehört, dass es die großen Workstations auch als Rackmodelle gibt :p

Da wäre z.B. ein Yammi Motif ES Rack für um die 1000€ (bin grad zu faul, das rauszusuchen) - warum nicht einfach den?
Da hast nen Allroundklangerzeuger, den du untern arm nehmen kannst...

oder du holst dir - wenn billig sein soll (und nebenbei ganz klein) - gebraucht nen Roland XV2020, steckst die srx 12 und 11 rein und wirst seelig...
 
nur die Bedienung/Programmierung von/auf so kleinen Geräten ist halt für'n A..... finde ich.

aber die Idee mit dem Rack-Modul würde ich aufgreifen.
Wenn du mit dem XP60-Sound zufrieden bist, würde ich mir evtl. folgendes überlegen:
einen JV1080 oder 2080 (eher, wegen der besseren Wandler) billig in der e-bucht besorgen und den zusammen mit A33 im Proberaum lassen.
Sounds programmierst du weiter auf deinem XP und speicherst sie per Midi-Dump auf deinem Laptop. Laptop mit zur Probe nehmen und Sounds wieder per Midi-Dump auf den JV übertragen. Die Dinger sind kompatibel und können die Sounds 1 zu 1 wiedergeben.

so musst du nur den Läppi hin und her schleppen. Und das dürfte ja kein Aufwand sein. ;)

Grooves,

Der Mig
 
Wenn ich das Deinem Beitrag richtig entnommen habe spielst du ein xp60 und ein A33. Und: Die Geräte gefallen Dir was Bedinung und Sound betrifft. Aus meiner Sicht gibts in Deiner Situation nur ein Argument für zusätzliches Equipment: Die Polyphonie des XP60. Wenn Dir die ausreicht würde ich bis auf weiteres dabei bleiben.

Das Transportproblem wird sich durch anderes Equipment nicht lösen lassen... auch das Auf- und Abbauen bleibt. Wenn Du zwei neue Motivs kaufen würdest hättest du zusätzlich noch den "Stress", die Sounds zu aktualisieren.... Klar: bei Proben entfällt das Aufbauen, aber bei nem Gig musst du trotzdem alles schleppen. Da lohnen sich die 2000,- Euro für das zweifache Instrument nicht.

Für meinen Geschmack sollte das A33 abgeschafft werden. Das würde ich durch einen älteren Synthie (ruhig gebrauchts Kiste..) ersetzen um klanglich vielfältiger zu werden. Ein Korg 01W zum beispiel. Klar ist ne alte Kiste, hat aber trotzdem schöne Klänge oder nen Korg Trinity. Dann wäre der Roland für Bläser und "akkustische" Sounds da und der Korg für fettere Synthy-Sounds. Ganz gute Kombi für wenig Geld.
 
Ja, ich benutze den XP60 und das A33. Mit dem A33 spiele ich auch die Sounds vom XP60 (klar). Das mit dem Expander JV1080 oder JV2080 habe ich mir auch schon überlegt, denn die produzieren ja die gleichen Sounds wie der XP60. Mit ChangeIt! könnte man das Setup des XP60 auch auf den JV1080/2080 bringen/synchronisieren. Wenn ich den XP60 im Proberaum lasse, müsste ich nur eine Diskette durch die Gegend tragen - oder ?.

Es gibt noch dieses JV1010 mit einem Session-Board. Der JV1080/2080 hat glaube ich kein weiteres Soundmodul. Wie unterscheidet sich denn der XP60 zum JV1010 bzw. zum JV1080/2080 ? Hat der JV1010 nicht die gleichen Presets ?

Ich suche bessere Pianos, Streicher und Bläser als die, die beim XP60 enthalten sind. Daher die Idee mit dem JV1010, weil ich hoffe, die auf dem Session-Modul zu finden. Gleichzeitig hätte ich das Transportproblem bei den Proben beseitigt hätte. Für einen Gig würde ich dann den JV1010 zusammen mit dem XP60 oder A33 einsetzen.
 
Hi,

meiner einer hat den JV1010. Vom Sound her soll er sich angeblich nichts tun zu den etwas größeren der JV Serie.
Allerdings kannst du die Bedinung am Gerät selber vergessen. Das muss dir dabei klar sein.
Du kannst Sounds wählen, Preformances wählen und dann ist auch schon Ende im Gelände.

Vom Sound her finde ich ihn brauchbar bis gut!

Und er ist extrem handlich!!!

Gruß
 
@toeti:
kann man die sounds und performances nicht per midi vom A33 oder XP60 umschalten lassen ?
 
Umschalten kannst du natürlich. Das ist kein Thema.
 
Ich denke das ist so ein Grundproblem: HAT man Equipment, das man halbwegs gut bedienen kann, dann entstehen augenblicklich neue Wünsche bezüglich Keyboards etc.

Andere Frage: SPIELST du gern Bläserparts in einer Band?

Ich habe eher den Ansatz, nur "basic keys" zu spielen, also das, was es so an kultigen Tasteninstrumenten gibt und gab: Wurlitzer, Rhodes, Hammond, Klavier, Pianet, Clavinet usw.

Könntest du dir vorstellen, WEGzugehen von dem Keyboardansatz, dass du alle "Naturinstrumente" imitieren musst?

Noch ein anderer Weg: Stevie Wonder spielt viele Synths und Keys, die bewusst "künstlich" klingen (seine Lead-Sound soli usw.)...

So gesehen gibt es drei KEyboarder-Richtungen. Ich glaube, man wird glücklich, wenn man sich einer dieser Richtungen zugeordnet hat.

Da ich Mischung aus obigem Typ und Stevie Wonder Typ würde beim Thema Bläser dann z.B. sagen: Die können ruhig künstlich klingen, ich würde wohl "synth brass" raussuchen als Preset...

Peter Gabriel hat auf Tour oft ältere Keys dabei, die dann auch verstaubt klingen sozusagen, aber so kennt man es auch von den zugehörigen Alben. HAT was.

Natursounds? Bäh, nach dem Motto ....

verstehst wie ich das mein?
 
@stuckl:100% Zustimmung! Geht mir genauso. Überlege schon die ganze Zeit, meinen CS1X zu verkaufen, weil er nun wirklich nicht mehr zum aktuellen Material gehört. Man müsste ja fast schon ein "schlechtes Gewissen" haben, damit zu spielen. Aber warum eigentlich? Die Sounds, die ich aus dieser Kiste nutzen, passen eigentlich, was mir auch meine Bandkollegen bestätigen.
Und das mit den "basic keys" sehe ich genauso. Diese Sounds sind mir wichtig und mit RD700/SRX11 und B4 auch gut abgedeckt. Dass die Bläser aus dem RD700 nicht perfekt sind, was solls?

Michael
 
@stuckl:
Wir spielen z.B. "need somebody" oder "power of love" von hewy lewis - da sind Bläserparts eben drin - die gehören einfach dazu. Ich kann da nicht sagen, hey - ab jetzt nur noch basic-keys wie Hammond, Piano usw. - und ich möchte das auch nicht, weil es mir Spaß macht, diese Tastenbläser zu spielen. Es kommt halt auf das Programm an.

Das was aus dem XP60 als Bläser rauskommt, das klingt schon wie Trompete/Brass. Die Frage ist, reicht mir/ Band das, was da an Soundqualität rauskommt.

Leider habe ich mal auf dem motif rumgeklimpert - ok, das ist ne ganz andere Liga - und diese Sounds haben mich wirklich beeindruckt. Natürlich hat mich der Anschaffungspreis nicht weniger beeindruckt :mad:

Und wenn ich dann wieder an meinem lieben XP60 sitze und die eingebauten Sounds spiele, dann werde ich halt schon etwas traurig.... Ich warte einfach ein paar Tage, dann habe ich das Erlebnis mit dem motif etwas verdrängt, und bin wieder ganz mit meinem XP60 zufrieden. Oder ich versuche mal den JV1010 mit dem zus. Session-Board.....
 
Hi,

also ich habe einen Motif gehabt und besitze wie gesagt den JV. Der TritonFreak hat noch eine XP80.
Ich würde nicht mal von einem besser oder schlechter reden. Sondern eher ein anders.

Gruß
 
@toeti: Nee gerade im Bläser-Bereich hats da schon ne sehr hörbare Steigerung gegeben.
Vielleicht nicht beim Motif - beim Fantom aber umso mehr.

In sofern ist für mich der Fantom die "Bläser-Maschine-Nr.1". XP-60/80 sind da zwar auch nicht schlecht, aber weitem nicht so realisitisch wie der Fantom.

Zum Thema Bläser-Einsatz ja/nein:
Gerade "Power of love" steht m.E. hier gar nicht zur Diskussion, da es im Original auch Synthi-Brass-Sounds sind, die benutzt werden. Und sowas MUSS ein Keyboarder in einer Coverband einfach bringen - da hilft es gar nix sich auf die Basics zu berufen.

Diese "back to the roots"-Mentalität kann ich durchaus nachvollziehen, wobei es schon schwierig ist die genaue Grenze zu finden. Sind z.B. "Solina-Strings" oder "JP-Strings" noch vintage oder ist das schon nicht mehr akzeptabel spielbar ?

Ich, für meinen Teile, spiele GERNE Brass-Sounds und auch alle anderen möglichen Sachen,wobei ich natürlich aber auch sage: ES GEHT NIX ÜBER DAS REAL THING.
Aber gerade die Combi von echten Bläsern mit Brass-Sounds aus dem Keyboard kann einen Song richtig fett machen. Was ich aber natürlich vertrete ist, dass wenn synthetische Sounds benutzt werden, diese so realistisch wie möglich klingen sollen.

LG

bluebox
 
Hi,

@micha,

den Fantom habe ich so leider nicht im Ohr. Aber die Motif Bläser finde ich persönlich gar nicht gut. Die sind in meinen Augen keine Weiterentwicklung.

Die Roland Bläser fand ich aber schon immer etwas besser!

Gruß
 
@toeti

die bläser von fantom x sind deutlich besser als die von Motif es. roland legt viel wert auf die blasinstrumente (abgesehen von den flöten).
aber die bläser von motif Xs sind schon sehr gut und vieeeeeel besser als von fantom x.

ich habe beides und meiner meinung nach sind die sounds von motif es besser. nur die piano,fx und bläser sind bei dem fantom besser(nichts gegen dich toeti, aber hier muss man schon von "besser" reden)!

mfg kausikan
 
Mein Besser bezog sich auf XP und Motif und da finde ich es eben nicht. Classi Motif. Den Es habe ich nie so genau gespielt!
 
aso....xp hab ich noch nie gespielt...
 

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